Fragen zum Cutler Protokoll - Was haltet Ihr davon?

20.01.11 21:32 #1
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Fragen zum Cutler Protokoll

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Zitat von Markos Beitrag anzeigen
Beschwerden sind dann weg sagst du, wieso fängst du dann wieder an auszuleiten?
Ich leite deswegen nicht mehr aus.

lg

Fragen zum Cutler Protokoll

Indianerblut ist offline
Beiträge: 350
Seit: 01.06.10
Hallo Markos,

Ich komme mit meiner Ausleitung gut vorran nehme hauptsächlich ALA.
Das freut mich, ich werde nun auch wieder auf ALA alleine umsteigen,
da mir DMSA große Probleme bereitet.

Nun aber mal zu meinem Problem: wenn ich jetzt ALA für ein paar Tage nehme alle drei Stunden....kommen nach dem ich ALA abgesetzt habe ein paar Tage später wieder die linksseitigen Körperbeschwerden besonders das kribbeln im Kopf ist lästig.

Wenn ich dann aber wieder ALA nehme gehen die Symptome wieder weg....

Kann das an den Schwermetallen liegen? Oder ist es was anderes? Was meint ihr? Hat jemand ähnliche Erfahrungen.
Ich glaube nicht, dass es ein Symptom der Umverteilung ist.
Wahrscheinlich ist es einfach nur ein Grundsymptom bei dir das durch
Quecksilber verursacht wird.
(Aber nicht wegen der Ausleitung oder Umverteilung sondern einfach nur
grundlegend)

Ich habe bei ALA folgende Wirkung festgestellt:
Wenn es mir vor der Runde eher schlecht geht, dann geht es mir
während der Runde eher besser.
Wenn es mir aber vor der Runde eher besser geht, dann geht es
mir während der Runde eher schlechter.

Nach einer Runde kommen dann einige Stunden später meist depressive
Verstimmungen die sich dann nach ein paar Tagen wieder bessern.

Beschwerden sind dann weg sagst du, wieso fängst du dann wieder an auszuleiten?
Naja, wenn dmps123 während der Runde noch leichte Beschwerden bekommt,
dann ist das sicherlich ein Zeichen dafür, dass noch Schwermetalle
vorhanden sind. Ich denke mal, das ist einer der Gründe warum er weiterhin
entgiftet?

Cutler selbst sagt doch auch, dass die Beschwerden früher weg sein
können als das Quecksilber.
Darum weißt er auch darauf hin, dass man die Entgiftung trotz Beschwerdefreiheit
einige Zeit fortführen sollte, auch als Präventivmaßnahme.

lg

Meine Fragen zum Cutler-Protokoll
Männlich Bodo
Threadstarter Haschel, Gentleman!



Zitat von ArmesHaschel Beitrag anzeigen
Es gibt Theorien, das der Osmotische Druck nur in die
Zelle rein Funktioniert, nicht ohne weiteres Umgekehrt.
Blödsinn. Ich verlinke Dir einen Lehrfilm über Diffusion und Osmose von Stefan Barres.

Zitat von gentlemen01 Beitrag anzeigen
werden die enthaltenen stoffe wie zink durch
die dmsa einnahme nicht als erstes "gegriffen"?
DMSA soll nicht zusammen mit Zink genommen werden. Supersmart:

Führen Sie diese Kur drei Wochen lang durch, und machen Sie dann eine
Woche Pause. Nehmen Sie keine Nahrungsergänzungen, die Mineralstoffe
enthalten, an den Tagen, an denen Ihnen DMSA verabreicht wird, aber nehmen
Sie sie systematisch an den Tagen, an denen Sie kein DMSA einnehmen . . .






HGB

Meine Fragen zum Cutler-Protokoll

ArmesHaschel ist offline
Beiträge: 840
Seit: 11.04.10
Hallo Bodo,

danke für das 'Gentleman' :-)

Zitat von Bodo Beitrag anzeigen
Zitat von ArmesHaschel Beitrag anzeigen
Es gibt Theorien, das der Osmotische Druck nur in die Zelle rein Funktioniert, nicht ohne weiteres Umgekehrt.
Blödsinn. Ich verlinke Dir einen Lehrfilm über Diffusion und Osmose von Stefan Barres.
Ja, du hast recht, ich habe mich nicht klar genug ausgedrückt, die besagte Theorie (von Klinghard) geht davon aus, das Hg in die Zelle kommt und den Kanal zerstört und somit die Osmose nicht mehr funktioniert.

(Hier wird das glaube ich beschrieben:
)

Gruss Haschel

Fragen zum Cutler Protokoll

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Ja, du hast recht, ich habe mich nicht klar genug ausgedrückt, die besagte Theorie (von Klinghard) geht davon aus, das Hg in die Zelle kommt und den Kanal zerstört und somit die Osmose nicht mehr funktioniert.
Inwiefern das stimmt weiss ich nicht aber ich denke dass man davon ausgehen kann dass das Hg wennn es sich mal als anorganische Form in der Zelle abgelagert hat nicht mehr oder nur sehr schwer von alleine rauskommt und zum Teil viele Jahrzehnte in der Zelle verweilen kann. Der Grund dafür ist glaube ich dass das nicht fettlösliche Hg nicht die fettreichen Zellmembranen passieren kann. Das Gesetz der Osmose kann man hier nicht so recht anwenden denke ich da das Hg nicht frei zwischen den einzelnen Bereichen herumwandern kann.

Bei der Osmose kann ein Konzentrationsunterschied zwischen beiden Seiten nur durch den Fluss der Substanzen ausgeglichen werden, die aufgrund Ihrer Eigenschaften die Membran passieren können. In vielen Fällen ist dies das Lösungsmittel, z. B. Wasser in biologischen Systemen
Als Osmose (gr. ὠσμός ōsmós „Eindringen“, „Stoß“, „Schub“, „Antrieb“) wird in den Naturwissenschaften der gerichtete Fluss von Molekülen durch eine semipermeable (auch: selektiv permeable) Membran bezeichnet
http://de.wikipedia.org/wiki/Osmose

Osmose in der Biologie [Bearbeiten]Die Osmose hat eine besondere Bedeutung für biologische Systeme. Jede Zelle ist von einer Membran umgeben, die eine Barriere für den ungehinderten Stofftransport darstellt, für das Lösungsmittel Wasser aber durchlässig ist. Zugleich besitzt sie mehrere Zellorganellen mit selektiv permeablen Membranen. Viele Zellen stehen im Austausch mit Wasser, insbesondere Pflanzenzellen, die für die Aufnahme, den Transport und die Abgabe von Wasser zuständig sind. Zellen von Wirbeltieren sind von Blut und Lymphe umgeben.

Biomembranen [Bearbeiten]→ Hauptartikel Biomembran

Biomembranen sind für zahlreiche Stoffe selektiv durchlässig. Die Trägersubstanz einer Biomembran ist die Lipiddoppelschicht; sie ist nahezu undurchlässig für Wasser und darin gelöste Substanzen. Eingebettet in die Lipidschicht sind zahlreiche Transmembranproteine, die auf unterschiedliche Weise den Transport von Wasser und gelösten Teilchen durch die Membran hindurch ermöglichen. Zu den passiven gehören, neben porenbildenden Proteinen wie Ionenkanälen und Aquaporinen (Wasserkanäle), sogenannte Cotransporter. Aktiv arbeitende Transportproteine wie Protonenpumpen befördern Substanzen unter Verbrauch von Energie (meist aus der Hydrolyse von Adenosintriphosphat gewonnen) gegen ein vorhandenes Konzentrationsgefälle. Die Tätigkeit dieser Proteine kann das chemische Potential des Lösungsmittels Wasser inner- und außerhalb der Zelle oder seiner Organellen aktiv beeinflussen.

Die Durchlässigkeit oder Transportrate zahlreicher passiver Membranproteine kann durch zelluläre Mechanismen reguliert werden (zum Beispiel dem Gating von Ionenkanälen); dadurch ist es der Zelle möglich, auf Änderungen des umgebenden Milieus zu reagieren und so den osmotischen Stofftransport zu beeinflussen.
Wenn die Zellmembran nicht wirklich druchdringbar ist für das Hg kann man das nicht gut mit Osmose vergleichen.

Wenn man Hg Dampf ausgesetzt ist wird dieser auch schnell innerhalb der Zelle eingelagert.

Hier noch ein Beispiel.
Zur Verdeutlichung der langen Halbwertszeit von Quecksilber im Gehirn berichtet Dr. Mutter über folgenden Fall:

"Ein gesunder Arbeiter war im Alter von 41 Jahren (1974) einmalig akut Hg-Dampf ausgesetzt. Anfangs waren die Hg-Werte im Urin stark erhöht, sie fielen aber innerhalb von 4 Wochen durch die Therapie mit einem Chelatbildner (D-Penicillamin) stark ab. Der Arbeiter litt bis zu seinem Tod 16 Jahre später an starker Müdigkeit, innerer Unruhe, starken brennenden Bauchschmerzen, einem latenten Diabetes mellitus und einem 'organischen Psychosyndrom'. Verschiedene medizinische Gutachten bis 1986 erklärten, dass der Hg-Gehalt seiner Organe seit 1976 "normal" sei. Auch wurde durch Provokationstests mit Chelatbildnern keine Erhöhung der Hg-Werte im Urin erreicht. Er starb 1990 an einem Lungentumor, ohne jemals wieder arbeitsfähig gewesen zu sein."

"Die Autopsie erbrachte höchste Hg-Werte im Kleinhirn (2190 ng/g), Okzipitalhirn (1090 ng/g), Thalamus (1010 ng/g), in Niere (1650 ng/g), Lunge (600 ng/g) und Schilddrüse (250 ng/g). Das meiste Hg fand sich übrigens intrazellulär in der Nähe des Zellkerns. Auch die Basalganglien und Motoneuronen zeigten intrazelluläre Hg-Depots in großer Dichte, welche offensichtlich über 16 Jahre weder natürlicherweise, noch durch die mehrmalige Unterstützung von Chelatbildnern ausgeschieden wurden."
Es scheint eher zu sein dass das Hg in der Zelle festsitzt und nicht gut von alleine diffundieren kann auch wenn der extrazelluläre Raum bereits sauber ist.

Grüsse

Geändert von dmps123 (12.11.11 um 13:10 Uhr)

Fragen zum Cutler Protokoll

Indianerblut ist offline
Beiträge: 350
Seit: 01.06.10
Hallo Bodo,

wieso sträubst du dich so gegen die Theorien von Dr. Klinghardt, Dr. Mutter,
Dr. Cutler, Dr. Haley und Dr. Daunderer?

So weit mir bekannt, unterstützt niemand dieser Experten deine Theorie
bezüglich Nachrückeffekt.

lg

Fragen zum Cutler Protokoll
Männlich Bodo
Indianerblut.

Absurde Unterstellung in diesem Zusammenhang, ich 'sträubte' mich gegen
'Theorien' dieser Männer. Dass Dein 'Nachrückeffekt' stattfindet, beweist
bereits allein die Tatsache, dass bei vielen Leuten während der Chelation
häufig ansteigende Quecksilber-Werte gemessen werden.

Später setze ich hier diverse Zitate zu direkter (extrazellulärer) DMPS-Chelation,
nachfolgender intrazellulärer Entgiftung durch den 'Sogeffekt' und die zellinterne
Entgiftung mittels Kombinationen DMPS/Procain sowie DMPS/Acetylcystein.





GB

Geändert von Bodo (13.11.11 um 08:41 Uhr)

Fragen zum Cutler Protokoll

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Naja, wenn dmps123 während der Runde noch leichte Beschwerden bekommt,
dann ist das sicherlich ein Zeichen dafür, dass noch Schwermetalle
vorhanden sind. Ich denke mal, das ist einer der Gründe warum er weiterhin
entgiftet?

Cutler selbst sagt doch auch, dass die Beschwerden früher weg sein
können als das Quecksilber.
Darum weißt er auch darauf hin, dass man die Entgiftung trotz Beschwerdefreiheit
einige Zeit fortführen sollte, auch als Präventivmaßnahme.
Man kann lt. Cutler jederzeit aufhören wenn man möchte, ob man fertig ist, ist "ein flexibles Konzept". Das Quecksilber wartet auf einen (im Gehirn und in den Zellen) und man muss es nicht rauschelatieren wenn man nicht möchte.

Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit dass man einen Rückfall hat grösser wenn man noch Hg im Körper hat, deshalb sollte man noch eine Weile ausleiten auch wenn man keine Beschwerden mehr hat...

Grüsse

Geändert von dmps123 (13.11.11 um 12:08 Uhr)

Fragen zum Cutler Protokoll

Markos ist offline
Themenstarter Beiträge: 191
Seit: 05.04.09
Wisst ihr was bei mir so komisch ist:

ich leite ja nun schon ein paar Jahre aus aber irgendwie kommen die Kopfschmerzen und Nackenschmerzen links immer wieder nach dem ich das ALA absetze genau so ist es mit dem DMPS....nach der Gabe alle super, die Schmerzen sind nach ca. einer Stunde wie weg geblasen als ob da nie was war aber nach zwei Wochen kommen die Schmerzen langsam wieder....

Irgendwann muss doch mal Schluss sein, oder?

Fragen zum Cutler Protokoll

Indianerblut ist offline
Beiträge: 350
Seit: 01.06.10
ich leite ja nun schon ein paar Jahre aus
Ja, aber nicht nach Cutler.

Irgendwann muss doch mal Schluss sein, oder?
Was nimmst du denn für Nems?
Obwohl ich gestehen muss, dass es bei mir auch nicht nach Plan läuft.
Die Ausleitung gestaltet sich wesentlich schwieriger als vorher angenommen.

lg


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