Fragen zum Cutler Protokoll - Was haltet Ihr davon?

20.01.11 21:32 #1
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Meine Fragen zum Cutler-Protokoll

ArmesHaschel ist offline
Beiträge: 840
Seit: 11.04.10
Hallo Zusammen,

habe mich jetzt quer durch diese Rubrik gelesen und eine Themen sind ja wirklich ellenlang. Lieder überlist man sicherlich das eine oder andere doch ich hoffe trotzdem das man mir hier helfen kann.

Ich hab herausgelesen, das es zwischen den Schulen häftigen streit gibt, was nun die richtige und beste lösung ist und was nicht.

Ich denke, wie sooft in der Medizin vieles davon hat seine berechtigung und Dogmatismus hat selten zu was Gutem geführt.

Derzeit versuche ich mit Chlorella vulgaris und Bärlauch auszuleiten, ich möchte aber, wenn ich eine bestimmte Menge Chlorella vertrage etwa 3x10 diese geschichte mit Schwefelverbindungen ergänzen.

Dachte da an MSM oder halt Cutler. Wobei ich Cutler bis jetzt am besten gefällt.

Ich hab nur folgende Fragen:
Ich kann Nachst nicht alle drei/vier Stunden hoch, nimmt es als Gegeben an, egal was andere sagen bei mir geht es einfach nicht !

Man muss ja alle drei/vier DMSA (bzw. ALA) nehmen, da selbst die Stoffe das Quecksilber nicht 100% stabil binden und loslassen und damit der Spiegel hochgenug ist, wird er halt alle drei/vier Stunden gefüttert.

Was passiert wenn man eben Nachts aussetzt ? Ich hab gelesen, das kommt einem Abbruch gleich, aber was passiert ? Was ist wenn man die Bindung bin andere Sachen unterstützt wie z.B. Kohletabletten oder Chlorella ?

Hat jemand Erfahrungen mit einer weniger genauen Einnahme ?

Warum schreibt Cutler mindestens 3 Tage vor ? Wie ist es, wenn man es nicht ausshält, wenn andere Sachen so in mitleidenschaft gezogen werden, das man abbrechen muss.

Könnt ihr mir ein Labor nennen, das den Stuhl und den Urin auf SM untersuchen kann (auch zwei Labore), macht es überhaut sinn, den Stuhl zu untersuchen ?

Gibt es eine Möglichkeit zu messen, wieviel noch im Körper ist bzw. wieviel ausgeschieden wird. Resonanztest sagen ja nur geht in resonanz oder nicht.

Danke für eure Hilfe
Haschel...

Meine Fragen zum Cutler-Protokoll
chandsen
Kohletabletten und Chlorella binden im Darm, aber nicht im Blut. Wenn du Nachts aussetzen willst, dann macht es m.M.n. keinen Sinn eine volle Cutlerrunde über 3-Tage einzulegen, denn der Zweck dabei ist ja nur eine Umverteilung (Absinken des Blut-Chelatspiegels) über drei Tage zuzulassen. Drei Tage deshalb, damit man auf ein gutes Verhältnis zwischen Ausleitung und Umverteilung kommt.

Stattdessen würde ich halt dann gleich mein Glück mit 1-Tagesrunden versuchen und evt. am Abend noch in die Sauna um die Umverteilung etwas zu mildern.

Was passieren kann? Je nachdem auf welche "Schule" du hörst von nicht viel bis extreme Verschlimmerungen auf lange Sicht (oft auch schleichend, deshalb gar nicht so einfach zu erkennen). Es gibt bei jeder Methode Leute die kränker geworden sind, und welche denen es wirklich einen Durchbruch brachte. Die Cutlermethode ansich finde ich Anwenderberichten zufolge nicht effizienter als andere Methoden.

Meine Fragen zum Cutler-Protokoll

Indianerblut ist offline
Beiträge: 350
Seit: 01.06.10
Abend,


Was passiert wenn man eben Nachts aussetzt ?
Rückvergiftung

Ich hab gelesen, das kommt einem Abbruch gleich, aber was passiert ?
Quecksilber wird umgelagert. Da Quecksilber eine hohe Affinität zum Gehirn
hat, ist es nicht unwahrscheinlich, dass es genau dort landet.
Das passiert natürlich auch beim 3-Tages-Schema.
Der Unterschied ist aber, dass beim 3-Tages-Schema vorher mehr rauskommt
als danach wieder rein.

Was ist wenn man die Bindung bin andere Sachen unterstützt wie z.B. Kohletabletten oder Chlorella ?
Bindet nur im Darm.

Hat jemand Erfahrungen mit einer weniger genauen Einnahme ?
Ja, Dr. Cutler. Er konnte feststellen, dass es dann zu einer Verschlechterung
der Symptome kommt.

Warum schreibt Cutler mindestens 3 Tage vor ?
Damit es zu einer Verbesserung der Symptome kommt.

Könnt ihr mir ein Labor nennen, das den Stuhl und den Urin auf SM untersuchen kann (auch zwei Labore), macht es überhaut sinn, den Stuhl zu untersuchen ?
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lg

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mha1972 ist offline
Gesperrt
Beiträge: 226
Seit: 30.03.10
Zitat von ArmesHaschel Beitrag anzeigen
macht es überhaut sinn, den Stuhl zu untersuchen ?

Mein Arzt sagte mir dazu nein - ähnliche Problematik wie beim Nachweis von Pilzen, das Zeug ist im Stuhl sehr ungleichmäßig verteilt.

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ArmesHaschel ist offline
Beiträge: 840
Seit: 11.04.10
Hallo Zusammen,

vielen Dank für eure Antworten, es hat schon einwenig mehr Licht in mein Dunkel gebracht, aber auch neue Fragen aufgeworfen.

Zitat von mha1972 Beitrag anzeigen
Mein Arzt sagte mir dazu nein - ähnliche Problematik wie beim Nachweis von Pilzen, das Zeug ist im Stuhl sehr ungleichmäßig verteilt.
Ja, das macht sinn, guter hinweis, vorallem da so ein Nachweis auch nicht gerade billig ist. Gibt es noch andere Möglichkeiten ohne Provokation die Ausleitung zu überwachen ?

Zitat von chandsen Beitrag anzeigen
Kohletabletten und Chlorella binden im Darm, aber nicht im Blut. Wenn du Nachts aussetzen willst, dann macht es m.M.n. keinen Sinn eine volle Cutlerrunde über 3-Tage einzulegen, denn der Zweck dabei ist ja nur eine Umverteilung (Absinken des Blut-Chelatspiegels) über drei Tage zuzulassen. Drei Tage deshalb, damit man auf ein gutes Verhältnis zwischen Ausleitung und Umverteilung kommt.
Es ist doch so, das man versucht die SM zu mobilisieren und zu binden, nicht gebundenes SM müßte doch bei funktionierender Leber über den enterohepatischen Kreislauf in den Darm abgegeben werdem und dort durch die Kohletabletten aufgefangen werden ? Oder hab ich da einen Denkfehler.

Zitat von chandsen Beitrag anzeigen
Stattdessen würde ich halt dann gleich mein Glück mit 1-Tagesrunden versuchen und evt. am Abend noch in die Sauna um die Umverteilung etwas zu mildern.
Ein Tages Runden ? Was ist das ? Gibt es darüber Erfahrungen ?

Zitat von Indianerblut Beitrag anzeigen
Quecksilber wird umgelagert. Da Quecksilber eine hohe Affinität zum Gehirn
hat, ist es nicht unwahrscheinlich, dass es genau dort landet.
Das passiert natürlich auch beim 3-Tages-Schema.
Der Unterschied ist aber, dass beim 3-Tages-Schema vorher mehr rauskommt
als danach wieder rein.
Nun gut, ich glaube, egal was man macht, das Risiko der Umverteilung ist immer da. Ich meine, ich habe schon genug gesundheitliche Probleme und ich hab die Hoffnung, das wenigstens der Zwischenzellraum 'relativ' frei ist, wenn ich mit Cutler anfangen will und ALA soll ja gerade die Nervenzellen befreien.
Wodurch besteht die Affinität der SM zu den Nervenzellen ?

Zitat von Indianerblut Beitrag anzeigen
Ja, Dr. Cutler. Er konnte feststellen, dass es dann zu einer Verschlechterung
der Symptome kommt.
Gibt es hier im Forum noch weitere Erfahrungen ? Gerade bei diesen 1 Tages Runden

Zitat von Indianerblut Beitrag anzeigen
Damit es zu einer Verbesserung der Symptome kommt.
Gibt es dafür ein Erklärungmodell warum gerade 3 Tage, bei den 3-4 Stunden geht es ja um die Halbwertszeit...

Danke erstmal...
Gruss Haschel...

Meine Fragen zum Cutler-Protokoll
chandsen
Ich habe bisher wenig über 1-Tagesrunden gelesen und würde es dir auch nicht unbedingt empfehlen. Aber wenn du sagst, du wirst auf keinen Fall Nachts wie vorgeschrieben die Chelatoren nehmen, dann würde ich 1-Tagesrunden alle paar Tage vorziehen. Denn du gehst mit drei Tagesrunden ein höheres Risiko ein, da du dann innerhalb von drei Tagen eben dreimal eine Umverteilung abbekommst. Daher würde ich eher nur einen Tag ausleiten und dann zum Abschluss noch in die Sauna gehen.

Und nein, es landen nicht alle mobilisierte SM aus dem Blutstrom in der Leber, die dann ausgeschieden werden und nur mittels Chlorella gebunden werden müssen. Freie SM im Blut lagern sich wieder im Bindegewege, Organe, Gehirn. Umverteilung eben.

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Indianerblut ist offline
Beiträge: 350
Seit: 01.06.10
Gibt es noch andere Möglichkeiten ohne Provokation die Ausleitung zu überwachen ?
Kinesiologie, EAV und solche Dinge eben.
Aber die Beobachtung der eigenen Symptome ist die beste Überwachung.

Wodurch besteht die Affinität der SM zu den Nervenzellen ?
Also den genauen Ablauf der biochemischen Prozesse kenne ich auch nicht.
Laut Cutler haben die Organe die am sensibelsten auf Quecksilber reagieren
auch die höchste Affinität zu Quecksilber.
Aus diesem Grund sind Rückvergiftungen so gefährlich.
Wenn nun Chelatbildner verwendet werden, kann Quecksilber aus weniger
sensiblen Gebieten gelöst werden und spätestens bei der Rückvergiftung
sucht sich dieses Quecksilber dann eine neue Heimat.
(Bevorzugt sensible Gebiete)
Das ist einer der Hauptgründe warum Cutler die Einnahme der Chelatbildner
nach der Halbwertszeit empfiehlt.
Um Rückvergiftungen zu meiden.

lg

Meine Fragen zum Cutler-Protokoll
Männlich Bodo
Hallo Hasche(r)l.


Du könntest es später auch mal alternativ mit der Pulsdosis des DMSA-Kapsel-Beipackzettels probieren,
damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Auch Gerz' Schaukeltherapie hat wohl schon Erfolge gezeitigt.

Probleme einer Umverteilung hatte ich dabei nicht.







GB

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ArmesHaschel ist offline
Beiträge: 840
Seit: 11.04.10
Hallo Zusammen,

vielen Dank für eure Antworten, jetzt lichtet sich für mich einwenig der Wald, auch wenn ich neue Fragen habe...

Ich habe mittlerweile 2 Threads gefunden, wo ALA und Chlorella probiert wird und auch Klinghard erwähnt wird und er es empfiehlt.

Und die Resonanz war wohl recht positiv.

Nur am Rande:
Haschel ist die Norddeutsche Variante von Hascherl

Zitat von Bodo Beitrag anzeigen
Du könntest es später auch mal alternativ mit der Pulsdosis des DMSA-Kapsel-Beipackzettels probieren,
...Auch Gerz' Schaukeltherapie hat wohl schon Erfolge gezeitigt.
Danke für die Links der Pulsdosis, aber verstanden hab ich das leider nicht.
Genausowenig wie die Schaukeltherapie was nehme ich dann wann ? (Sorry steh auf dem Schlauch)

Zitat von Indianerblut Beitrag anzeigen
Kinesiologie, EAV und solche Dinge eben.
Wie genau soll das denn gehen, wie messe ich per Resonanztest (EAV oder Kinesiologie) wieviel ausgeleitet wird oder wieviel noch im Körper ist. Gibt es dort extra Ampullen für oder wie genau ? Weist Du da mehr, das würde mich sehr interessieren, denn ich kenne nichts anderes als ist noch SM-Belastung da oder nicht.

Mir scheint es so zu sein, das es bei einigen zu Starken Problemen mit Umverteilung kommt und bei einigen nicht. Generell glaube ich das diese Ausleitungen für die Meisten erstmal Stress bedeuten und jehöher die Grundbelastung, Glaubenssätze etc...

Danke und grüsse
Haschel...

PS.
Die Links der ALA + Chlorella Threads
http://www.symptome.ch/vbboard/amalg...esuemee-6.html
http://www.symptome.ch/vbboard/amalg...ponsaeure.html

Meine Fragen zum Cutler-Protokoll

Indianerblut ist offline
Beiträge: 350
Seit: 01.06.10
Hallo Haschel,

Wie genau soll das denn gehen, wie messe ich per Resonanztest (EAV oder Kinesiologie) wieviel ausgeleitet wird oder wieviel noch im Körper ist. Gibt es dort extra Ampullen für oder wie genau ? Weist Du da mehr, das würde mich sehr interessieren, denn ich kenne nichts anderes als ist noch SM-Belastung da oder nicht.
Also ich kenne gar keinen Test der einem sagen kann wieviel Quecksilber
noch im Körper ist.
Ich denke, da ist EAV und Kinesiologie auch keine Ausnahme.
Wie das mit EAV und Kinesiologie genau funktioniert weiß ich auch nicht.
Ich weiß nur, dass Dr. Mutter und Dr. Klinghardt darauf hingewiesen haben,
dass diese Methoden zum Testen funktionieren.
Mit Kinesiologie hatte ich auch schon persönliche Erfahrungen,
und ich glaube nicht, dass diese Methoden zuverlässig sind.
Ich hatte es nur erwähnt, da du nach anderen Testmethoden gefragt hast.

Hallo Bodo,

Du könntest es später auch mal alternativ mit der Pulsdosis des DMSA-Kapsel-Beipackzettels probieren,
damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Auch Gerz' Schaukeltherapie hat wohl schon Erfolge gezeitigt.
Du empfiehlst DMSA laut Beipackzettel oder nach Dr. Gerz.
Im Prinzip sind das zwei völlig verschiedene Therapien.

Für einen Menschen mit 80kg empfiehlt der Beipackzettel 160mg DMSA
alle 3-6 Wochen.
Gerz empfiehlt im selben Zeitraum mindestens 2400mg DMSA.
Warum empfiehlst du hier beide Therapien?
Woran soll man sich nun halten?

Ich persönlich stehe dem Beipackzettel sehr skeptisch gegenüber.
Dort liest man unter anderem z.B folgendes:
Bei chronischen Vergiftungen wird DMSA als „Pulsdosis“ mit 2mg/kg Körpergewicht alle 3-6 Wochen mit Wasser
geschluckt. Die genauen Abstände zur Gegengift-Einnahme bestimmt Ihr Arzt durch die Giftausscheidung im
Stuhl (Tox-Labor, Bremen T.0421/20720).
Warum im Stuhl?
Bei DMSA misst man doch hauptsächlich im Urin?

Beim Schema nach Gerz bleibt auch einiges offen.
Zitat:
Bei vermuteten lipophilen Depots sollte man zwischen die
Zyklen Pausen mit Zirkulationstraining anschließen.
Kannst du uns das bitte erklären?

lg


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