Entgiften obwohl man selber kein Amalgam hat?

20.12.10 03:54 #1
Neues Thema erstellen
Entgiften obwohl man selber kein Amalgam hat?

derstreeck ist offline
Beiträge: 4.130
Seit: 08.11.10
Hallo choky,

1. Chlorella ist immer wieder umstritten. Habe hier darüber unzählige Threads gelesen und so richtig zu einem Fazit komme ich da nicht.

2. Die alternative DMSA/DMPS macht es mir auch nicht wirklich leicht weil

3. sich mir die Frage stellt, ob es wirklich nötig ist, alles auf sich zu nehmen, damit es einem vielleicht wieder viel schlechter geht und man am Ende gar nicht weiß, was man da tut und welchen Erfolg es bringt ?
Mir geht es genau so wie Dir. Es gibt so viele für und wider, dass es für mich unmöglich ist, eine sichere Entscheidung zu treffen. Ich habe mich entschieden nichts zu machen, solange ich nicht den Eindruck habe, selbst den Durchblick zu haben oder Alternativ einem Heilpraktiker zu finden, dem ich vertraue, der langjährige Erfahrung hat und den Eindruck macht zu Wissen was er da tut.

Unter anderem auch deswegen, weil ich so nur so richtig eine Therapie für HPU/KPU starten kann.
Der HP bei dem ich war, hat mir angeboten mich bei einer Ausleitung zu unterstützen. Es war für ihn jedoch nicht oberste Priorität und es war auch nicht die Rede davon, dass dieses ein Grundvoraussetzung für die KPU Behandlung sei.

Mir geht es auch ohne Ausleitung besser, also kann ich aus meiner Erfahrung sagen, es ist nicht nötig zu entgiften. Wichtiger ist es meiner Meinung nach, die Ernährung zu ändern, weitere Giftaufnahme zu minimieren und Mikronährstoffmängel auszugleichen.

Ich habe festgestellt, dass KPU, Fruktoseintoleranz und Vitamin D Mangel häufig zusammen vorliegt. Das sind noch zwei Punkte, welche Du kontrollieren lassen kannst.

Grüsse
derstreeck

Entgiften obwohl man selber kein Amalgam hat?

Help14 ist offline
Beiträge: 72
Seit: 16.11.13
Hallo Choky,

also dass Quecksilber von der Mutter auf das Kind übergeht ist einwandfrei bewiesen in der Zwischenzeit (bis zu 80%). Auch nimmt man, aufgrund der Umweltverschmutzung mit der Nahrung und der Luft weitere Giftstoffe und auch Schwermetalle ständig zu sich. Leider ist dies so.

Der Körper kann Quecksilber kaum selbständig abbauen, sondern lagert ihn im Gewebe ab.

Es ist also nur von Vorteil für deinen Körper eine Entgiftung zu machen. Eigentlich solle man sowieso 1 x im Jahr eine Entgiftung machen, habe ich gehört - früher war das die Fastenzeit. Heute ist das leider nicht mehr so aktuell. Aber dem Körper hilft es allemal wenn er den ganzen angesammelten Mist mal los wird.

Chlorella bindet Metalle nur - kann es aber nicht aus dem Körper ausleiten (Dr. Daunderer Toxikologe). Chlorella bindet nur und verschiebt es im Körper. Ist daher mit Vorsicht zu geniessen. Ich selbst habe Chlorella lange genommen mit dem Resultat dass es mir immer schlechter ging.

Nur DMSA oder DMPS kann Quecksilber erfolgreich aus dem Körper entfernen (Dr. Daunderer, Toxikologe u. a.). Man kann daher gut Chlorella zum binden der Metalle in Verbindung mit DMSA nehmen um das Quecksilber loszuwerden. Nie aber nur Chlorella - das ist zu gefährlich da die Alge das Metall auch ins Gehirn (Hypophyse) verschieben kann.......

Ich an deiner Stelle würde es schon mal mit einer Entgiftung versuchen. Am Anfang geht es dir vielleicht damit nicht so gut - da es eine grosse Belastung für den Körper ist. Aber nach einer Weile geht es dann bergauf - du wirst sehen.

Ich wünsche dir viel Glück und alles Gute
LG
Help14

Entgiften obwohl man selber kein Amalgam hat?

choky ist offline
Themenstarter Beiträge: 255
Seit: 10.09.09
Hallo zusammen.

Danke Euch für eure Antworten.

Janni Du hast was angeschrieben, was ich beispielsweise meine. Gut, ich selbst hab zwar kein Amalgam im Mund und muss mir daher keine Gedanken machen, welcher Zahnarzt gut genug ist, um es richtig zu entfernen aber Du sprichst die Problematik generell mit der Entgiftung an. Nachher geht es einem schlechter als vorher und das nicht nur für einige Zeit.

Zitat von derstreeck Beitrag anzeigen

Der HP bei dem ich war, hat mir angeboten mich bei einer Ausleitung zu unterstützen. Es war für ihn jedoch nicht oberste Priorität und es war auch nicht die Rede davon, dass dieses ein Grundvoraussetzung für die KPU Behandlung sei.
Mit Magnesium und Zink sollte ich schon anfangen. p5p sollte ich erst nehmen, wenn ich mit Chlorella anfange, damit die aus den Zellen freiwerdende Toxine gebunden werden. Aktuell sind wir bei dem Stand. Da die HPU/KPU Behandlung wohl die Zellen öffnet und damit die Toxine freigibt aber nicht ausleitet, geht die Behandlung nur mit einer Ausleitung. So wurde es mir erklärt.

Zitat von derstreeck Beitrag anzeigen
Ich habe festgestellt, dass KPU, Fruktoseintoleranz und Vitamin D Mangel häufig zusammen vorliegt. Das sind noch zwei Punkte, welche Du kontrollieren lassen kannst.
Mit Vitamin D beschäftigte ich mich schon. Soll man wohl auch vorsichtig anfangen. Fruktoseintoleranz sollte ich vielleicht wirklich mal testen lassen.

Zitat von Help14 Beitrag anzeigen

also dass Quecksilber von der Mutter auf das Kind übergeht ist einwandfrei bewiesen in der Zwischenzeit (bis zu 80%). Auch nimmt man, aufgrund der Umweltverschmutzung mit der Nahrung und der Luft weitere Giftstoffe und auch Schwermetalle ständig zu sich. Leider ist dies so.
Ja das ist mir bewusst. Allerdings sagt man immer auf das erste Kind. Das bin ich nicht. Weitere Sache ist die, dass meine Mutter, so habe ich erfahren, bei meiner Schwangerschaft wohl gar kein Amalgam mehr drin hatte. Dennoch ich stimme ja zu, Schwermetalle werde auch ich in mir haben. Sei es eben durch die Schwangerschaft, Impfung oder auch der Umweltverschmutzung.

Die Frage die mir dabei einfach so wichtig ist, lohnt es sich irgendwas mit Chlorella oder DMSA / DMPS zu machen wenn man bei beiden nicht so richtig auf ein gutes Fazit kommt.

Du hast jedoch sowas wie Fasten angesprochen. Vielleicht sollte ich mir einfach mal andere bekannte Sachen angucken um den Körper etwas zu befreien.
__________________
Wenn ich mich verabschiede, dann nur mit einem All in.

Entgiften obwohl man selber kein Amalgam hat?

takamine ist offline
Beiträge: 14
Seit: 20.11.13
Hallo choky,

mich interessiert das Thema auch sehr und ich habe mich ebenfalls zu einer Entgiftung entschieden, obwohl ich noch nie auch nur eine einzige Zahnfüllung hatte.

Meine Mutter hatte aber sehr wohl seit ihrer Kindheit Amalgamfüllungen und hatte gesundheitliche Probleme (Zungengeschwüre, epileptische Anfälle), bis die Füllungen vor zwanzig Jahren entfernt wurden. Während der Schwangerschaften mit meinem Bruder und mir hatte sie die Füllungen aber noch.

Meinen älteren Bruder hat es mit komischen Krankheiten härter getroffen als mich. Er hatte eine Glomerulonephritis (Nierenentzündung), Asthma und Hausstauballergie. Ich hatte in meiner Kindheit Nesselsucht und insbesondere beim Baden im Meer einen komischen Ausschlag. Ich kann keinen Schmuck aus jedwedem Metall tragen. Teilweise bekomme ich z. B. unter Ringen Entzündungen oder ich fühle mich körperlich einfach schlecht.

Außerdem hat mir meine Mom erzählt, dass sowohl mein Bruder als auch ich das erste halbe Jahr nach unserer Geburt aus sämtlichen Körperöffnungen gekotzt haben. Zufall? Glaube ich nicht, nach allem, was ich in den letzten Wochen so über Quecksilbervergiftungen gelesen habe.

Mir geht es momentan zwar halbwegs gut, aber ich habe jahrelang unter Kopfschmerzen und Depressionen gelitten und bin körperlich schon immer wenig belastbar gewesen.

Ich lasse es auf einen Versuch mit Chlorella, Bärlauch und Koriander ankommen und denke, ich kann dabei nur gewinnen. Vorsichtig muss man allerdings auf jeden Fall sein, denke ich. Die Dosierung machts. Ich habe in den letzten Wochen verschiedene Dosierungen ausprobiert. Wenn ich ganz wenig nehme macht es mir nichts, wenn ich ganz viel nehme macht es mir nichts, aber z. B. letzte Woche musste ich nach 10 Tabletten (à 200 mg) erbrechen.

Naja, ich arbeite mich ansonsten auch noch weiter vorsichtig an das Thema ran.

Liebe Grüße

taka


Optionen Suchen


Themenübersicht