Wie reagieren die Leute wenn ihr von eurer Ausleitung erzählt?

21.06.10 20:48 #1
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mummel ist offline
Beiträge: 96
Seit: 11.05.10
Ich frage mal in die Runde: wie reagiert euer Umfeld, wenn ihr von dem Thema Ausleitung der Schwermetalle erzählt?

Die Reaktion, die ich meist bekam war ein komischer Blick. Was für eine Ausleitung? Was ist das? Die meisten wissen gar nichts darüber und sind erst mal irritiert. Manche halten es für Hokuspokus, manche schauen nur und nicken, manch anderer findet es interessant und sinnvoll.

Ich habe jedoch den Eindruck, das die allermeisten Leute sich bzgl Amalgam, Entgiftung und der Problematik die damit zusammenhängt gar nicht auskennen. Mir ist im Freundeskreis und Umfeld niemand bekannt, der jemals eine Ausleitung gemacht hat oder zu einem Heilpraktiker geht.

Wie ist das bei euch und wie sind eure Erfahrungen?

LG
Mummel

Wie reagieren die Leute wenn ihr von eurer Ausleitung erzählt?

Hoffnung3 ist offline
Beiträge: 27
Seit: 13.06.10
Hallo Mummel,
am Anfang waren wir voller Enthusiasmus und wollten allen unser Wissen weitergeben; doch mit der Zeit kommt man darauf, dass nicht jeder alles wissen WILL. Inzwischen erzählen wir nur etwas weiter, der Interesse daran zeigt.

LG

Wie reagieren die Leute wenn ihr von eurer Ausleitung erzählt?

mummel ist offline
Themenstarter Beiträge: 96
Seit: 11.05.10
Das Interesse ist bei mir schon vorhanden, also im Umfeld. Aber ich bin es auch irgendwann leid, immer wieder die gleiche, ellenlange Story zu erzählen. Die Leute, die wirklich wissen wollen warum, wieso, weshalb, die fragen auch genauer nach. Aber Freunde, die wissen dsa es mir schlecht ging, wollen natürlich auch wissen, was ich so mache, wie die Fortschritte sind und wie ich mich fühle. Finde ich total lieb, aber manchmal nervt es mich auch, weil ich auch nicht immer Lust habe, alles zu erzählen und manchmal auch nicht weiß, ob man mich nicht für ein wenig übertrieben hält.
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Liebe Grüße,Mummel

Wie reagieren die Leute wenn ihr von eurer Ausleitung erzählt?
Weiblich Maumel
Hallo Mummel,

also hier ernte ich so ein gewisses überhebliches Lächeln. Oder auch so einen ganz bestimmten Blick, der auch Mitleid enthält.

Durchaus auch von meinem Mann. Der "acht" meist nur ganz verächtlich, wenn ich mit sowas ankomme.

Ich rede also mit niemandem darüber. Weil ich dieses abfällige Gehabe nicht abkann.

Aber erstaunt sind sie dann doch, wenn ich Dinge esse, die ich vor drei Jahren nicht mal ansehen konnte.

Das ist eben so, Leute die irgendwas unternehmen und sich der Vergötterung der Weißkittel entziehen, werden als "komisch" abgetan.

Aber da kann ich mit leben. Mir gehts besser, denen nicht. Selbst Schuld.

LG Maumel

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nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Ich hab irgendwann vor ca. 20 Jahren von unserer damaligen Homöopathin ein Mittel zur Ausleitung von Röntgenstrahlung bekommen.
Das habe ich damals genommen und im Laufe der Umzüge leider verschlampt (Weiß nicht mehr, wie es hieß.).
Warum sollte ich darüber mit irgend jemand anderem ausser meinem Mann reden?

Die meisten Menschen geben sich mMn. alle Mühe sämtliche Risiken medizinischer Anwendungen auszublenden. Egal, ob es um Nebenwirkungen von Medikamenten, Chemo, Amalgam, Lumbalpunktion, Röntgen, gefakte Studien oder sonstwas geht.
Sie wollen daran glauben, dass ihnen geholfen wird und glauben der seit Jahrzehnten laufenden Werbetrommel. Da kann auch kein Contergan, Vioxx und wie sie alle heißen und keine Doku dagegen anstinken, weil das für die meisten Menschen nur Einzelfälle sind und nur den anderen passiert.
Und ausserdem kann das sowieso alles nicht wahr sein, sonst wäre es ja schon längstens verboten.
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.734
Seit: 10.01.04
Hallo ndp,

das Mittel heißt "X-Ray" - wenigstens hier.

Grüsse,
Uta

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aurora2008 ist offline
Beiträge: 54
Seit: 15.06.10
hmm..einige schauen interessiert, ausgerechnet mein mann findet dass ich uebertreibe. er haelt dmps infusionen als sinnlos, genauso wie auch entgiftung mit pflanzen&co

im grunde denke ich dass er angst hat, einen test lehnt er zb. kategorisch ab. er will es am besten nicht wissen..

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clungwitz ist offline
Beiträge: 57
Seit: 11.04.09
Da ich viel im Aussendienst bin und viele meiner Kunden
auch mitbekommen haben, das ich Gesundheitlich angeschlagen war bzw. noch bin,
haben viele meiner Kunden selbst aber auch im näheren
Bekanntenkreis auch Leute gekannt, die mit Amalgam Probleme hatten.
Allerdings haben mich andere auch nur Müde angelächelt und den üblichen
Spruch gebracht: "Ach was, machen Sie mal ordenlich Urlaub, dann geht das wieder weg"

Zuletzt war ich bei einer Kundin, die sagte zu mir ich sollte mich mal auf Borrelien
untersuchen lassen. Bei Ihr hätte die Amalgambelastung eine "schlafende"
Borreliose aktiviert.

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Rübe ist offline
Beiträge: 3.257
Seit: 22.11.07
Zitat von clungwitz Beitrag anzeigen
Zuletzt war ich bei einer Kundin, die sagte zu mir ich sollte mich mal auf Borrelien
untersuchen lassen. Bei Ihr hätte die Amalgambelastung eine "schlafende"
Borreliose aktiviert.
Diese Kombination gibt es leider sehr häufig, bei mir leider auch.
Und ich erzähle von dem Ganzen auch nur den Leuten, die es wirklich interessiert.
Die anderen sollen sich gerne kaputt rauchen, kaputt saufen, kaputt essen, sich durch ihre Füllungen vergiften lassen, usw. usw.
Da fehlt es leider sehr oft an der notwendigen Intelligenz um die Zusammenhänge und Folgen erkennen zu können.

also hier ernte ich so ein gewisses überhebliches Lächeln. Oder auch so einen ganz bestimmten Blick, der auch Mitleid enthält.

Durchaus auch von meinem Mann. Der "acht" meist nur ganz verächtlich, wenn ich mit sowas ankomme.
Das ist sehr traurig, dass es nicht mal Dein Mann versteht.

Gruß
Rübe
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Der Gesunde hat viele Wünsche, der Kranke/Vergiftete nur einen!

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ascona ist offline
Beiträge: 444
Seit: 31.03.06
Hallo,

ich halte mich inzwischen zurück. Anfangs habe ich es auch allen erzählt, die sich wegen meiner angeschlagenen Gesundheit erkundigten, weil ich dachte, das das Wissen um die Gefährlichkeit von Amalgam möglichst weit verbreitet sein sollte. Ich erntete oft ungläubige Blicke, Unverständnis, wurde in die Psychoecke abgeschoben und hatte das Gefühl, die meisten glauben nicht, dass es das gibt. Die offiziellen Informationskampagnen in Sachen Verharmlosung von Amalgam greifen leider in weiten Teilen der Bevölkerung.

Ich erwähne es inzwischen nur noch bei Leuten, die nach meiner Einschätzung betroffen sein könnten, ohne es zu wissen, damit sie die Chance haben, nachzuforschen. Was sie damit machen, ist dann ihre Verantwortung. Auch hier weisen das die meisten zurück und halten sich lieber an die Verlegenheitsdiagnosen ihrer Ärzte. Ansonsten spreche ich darüber nur mit denen, die es verstehen und glauben. Zum Glück gehört mein Mann dazu. Alles andere kostet zu viel Energie. Und die brauche ich für die Entgiftung.

Ich denke, richtig nachvollziehen, wie es einem mit einer chronischen Amalgamvergiftung geht, können nur die Betroffenen selbst. Deshalb ist es sehr schön, dass es dieses Forum für den Austausch gibt.

Liebe Grüße
Ascona


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