Zusammenhänge zwischen (Darm-)Entgiftung und Ängsten bzw. Depressionen

17.05.10 11:05 #1
Neues Thema erstellen

Claudia S. ist offline
Beiträge: 619
Seit: 18.05.07
Hallo,

ich entgifte seit 2,5 Jahren auf sanfte Art (dauert also länger) und habe seit einiger Zeit mit verstärkten psychischen Symptomen zu kämpfen, zeitweise (tageweise, manchmal nur Stunden, anscheinend abhängig von Regel- und/oder Entgiftungszyklus) depressiv und es treten gesteigerte Ängste auf, allerdings nicht bis zur kompletten Panik.

Ich neige ohnehin seit meiner Kindheit zu so etwas, aber in dieser Form hatte ich es bisher nicht. Ich bekam das immer schon dann, wenn ich körperlich stark angeschlagen bin, also in PMS-Phase bei großem Stress etc..

Meine HP sagt, dass sei normal bei Entgiftungen, vor allem, wenn der Darm entgiftet wird. Erst würden sich körperliche Symptome bessern (Ekzeme und Heuschnupfen weniger etc.) und im fortgeschrittenen Stadium der Entgiftung wäre die Psyche eine Weile betroffen mit deutlicher Verschlimmerung, bevor es dann endgültig besser wird. Meist habe ich auch stark belegte Zunge und sehr viel Durst an den schlimmen Tagen.

Ich habe das schon öfter erlebt, dass etwas noch einmal so schlimm wie nie wird über 3 oder auch 6 Monate, bevor es danach dauerhaft deutlich besser ist.

Seit dem Herbst bin ich in der Darmentgiftung, was sich anfangs an Bauchkneifen im Enddarmbereich äußerte, der kleine Fingernagel (korrespondiert mit Darm) bekam plötzlich unregelmäßige punktförmige Eindellungen, Stuhlgang wurde häufiger. Nach ca. 6 Monaten wurden die Darm-Fußreflexzonenpunkte empfindlich, unter einem bildete sich für 5 Wochen ein Gnubbel, der beim Auftreten schmerzte.
Da ist ordentlich was im Gang.

Ich habe insgesamt seit der Darmentgiftung verstärkte Symptome. Es heißt, dass bei einer Entgiftung zunächst Bindegewebe, Leber und Niere gereinigt werden und zum Schluss der Darm.

Da bei mir schon immer der Schwachpunkt und somit wohl auch die größte Vergiftung im Darm lagen, was auch mit Bioresonanz nachgewiesen werden konnte, wird es wohl länger dauern, bis der gereinigt ist. Ich rechne mit einem Jahr.

Es kann auch sein, dass die Wechseljahre und/oder der Hashimoto an den Aufs und Abs im Gefühlsbereich beteiligt sind. Der Hashi wird oft eine Weile schlimmer, wenn er mit vielen gelösten Schwermetallen in Berührung kommt.

Ich habe auch seit letztem Sommer einen Gnubbel in der Außenseite der linken Brust. Meine Gyn. meint, das sei ein Fibroadenom mit Zyste, hat Ultraschall gemacht und tastet alle 3-6 Monate ab. Ich habe bei Dr. Schüler gelesen, dass das ein Scheintumor sein kann, der sich oft bei Entgiftungsstauungen bilden, also wenn mehr Gifte gelöst als ausgeschieden werden.

Ich entgifte wegen der vielen Allergien nur mit Kohle an Neumond und Aderlass nach Hildegard kurz nach Vollmond.
Kurz nach dem AL geht es mir im moment immer ca. 10 Tage ganz vernünftig, bis mich die Ängste und Depris wieder einholen.

Habt ihr solche Erfahrungen auch gemacht zum Ende der Entgiftung hin?

Danke für eure Antworten
Claudia

Zusammenhänge zwischen (Darm-)Entgiftung und Ängsten bzw. Depressionen

gerold ist offline
Beiträge: 4.805
Seit: 24.10.05
Mehrfach haben hier Forumsteilnehmer berichtet, in welcher Weise sie nach der Einnahme von Rizinusöl positiv gestimmt worden sind. Die Wiederkehr von Ängsten und Depressionen haben diese als einen Hinweis für eine weitere Anwendung gesehen.

Alles Gute!

Gerold
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

Zusammenhänge zwischen (Darm-)Entgiftung und Ängsten bzw. Depressionen

janni81 ist offline
Beiträge: 1.565
Seit: 25.09.09
Hallo,

auch ich bin erst bei meiner 3. Cutler Runde und habe ständig verschiedene emotionale Zustände. Von tieftraurig, depressiv bis mitfühlend... Ich habe oft gelesen das es normal sei und mit der Ausleitung unvermeidbar ist.

Zusammenhänge zwischen (Darm-)Entgiftung und Ängsten bzw. Depressionen

gerold ist offline
Beiträge: 4.805
Seit: 24.10.05
Zitat von janni81 Beitrag anzeigen
Hallo,

auch ich bin erst bei meiner 3. Cutler Runde und habe ständig verschiedene emotionale Zustände. Von tieftraurig, depressiv bis mitfühlend... Ich habe oft gelesen das es normal sei und mit der Ausleitung unvermeidbar ist.
Nein, nach meiner Erfahrung kommt es allein darauf an, daß man wirklich effizient ausleitet. Genau dann ereignen sich diese Stimmungsschwankungen von tieftraurig über depressiv bis mitfühlend nicht.

Alles Gute!

Gerold
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

Zusammenhänge zwischen (Darm-)Entgiftung und Ängsten bzw. Depressionen

patripl ist offline
Beiträge: 342
Seit: 22.01.08
Ich hatte mit schlimmen akuten Ängsten und Panikattacken zu tun. Das war nach der Entfernung der Plomben. Ich kann dich nur trösten, dass akute Angst bei mir kein Thema mehr ist und die Depri auch nicht mehr da ist, weiss ich nicht, seit letztem WInter? Es hat alles mind. 1 Jahr gedauert . Mit verschiedenen Methoden. Ich muss bestätigen, wie Gerold sagt, dass ich am Rizitag spüre, wie mit dem Brennen und dem Stinken die negativen Emotionen und Gedanken ins Klo tauchen. Die Vorstellung könnte ja auch wirken, als Autosuggestion Ich tröste dich, das wird vorbeigehen, wenn du die richtige Tehrapie machst, wenn es zu lästig wird, versuch was anderes: Nebenniere stärken, Johanniskraut einnehmen, das half bei mir.

Ansonsten kenne ich die Reihenfolge anders: zuerst den Darm reinigen, dann Leber und Niere, dann Bindegewebe usw. Aber eigentlich in einer langfristigen Kur muss alles parallell laufen. Der Organismus ist nicht in Abschnitte zu trennen alles arbeitet zusammen und wird während Entgiftung mit Gift zusätzlich beladen. Die Darmgifte, oder tote Pilze und Parasiten, Metalle gelangen früher oder später zur Leber oder Niere, Darmentgiftung funktioniert nur zusammen mit den anderen Entgiftungen.

Welche Darmentgiftung machst du?

Zusammenhänge zwischen (Darm-)Entgiftung und Ängsten bzw. Depressionen

janni81 ist offline
Beiträge: 1.565
Seit: 25.09.09
Ich denke Autosuggestion oder an sich glauben ist wichtig. Nach jeder DMSA Kapsel fühl ich mich meinem Ziel näher. Nach jedem Wasserlassen sage ich, auch wenn sichs albern anhört, "und tschüss quecksilber, wieder ein bisschen ausgeschieden"... Täglich kann ich mir schon richtig vorstellen wie es sich anfühlen wird wenn ich quecksilber und Candida frei bin.

Ich bin mir sicher das es einen Unterschied macht wenn man positiv und voller erwartung an eine Ausleitung rangeht.

Zusammenhänge zwischen (Darm-)Entgiftung und Ängsten bzw. Depressionen

Claudia S. ist offline
Themenstarter Beiträge: 619
Seit: 18.05.07
Ich denke wie Gerold, dass die Angstanfälle etc. ein Zeichen sind, dass mehr Gifte gelöst werden als ausgeschieden werden können. Nach AL und REgel ist es nämlich 10 Tage besser üblicherweise.

Ich habe in schlechten Psychophasen auch immer eine stark belegte Zunge, was auf Giftoverflow im Blut hindeutet. Meist auch Mundgeruch, Schweißausbrüche nachts und starken Durst. Ich trinke dann noch mehr als sonst, um das Gift über die Niere loszuwerden.
Früher bekam ich bei Giftoverflows imer Asthma. Meine Hp sagt, dass sei normal, dass sich erst die körperlichen Beschwerden verbessern und zum Ende der Entgiftung die seelischen Beschwerden zunächst noch einmal mächtig verstärken und dann dauerhaft zurückgehen.

Da bei mir das meiste Gift im Darm zu sitzen scheint laut Bioresonanz und Beschwerden, wird es vermutlich länger dauern als die bei mir üblichen 3 Monatszyklen mit Verschlechterung.

Leider kann ich Rizinus wegen Gallensteinen nicht nehmen und außer Kohle zur Darmentgiftung und AL zur Blut- und Bindegewebsreinigung kommt leider nichts für mich in Frage, weil ich starker Multiallergiker bin und auch kaum noch Nahrungsmittel vertrage.
Bin schon froh, dass ich mit Kohle und AL nach Hildegard Möglichkeiten gefunden habe, überhaupt etwas zu tun.

Ansonsten kenne ich die Reihenfolge anders: zuerst den Darm reinigen, dann Leber und Niere, dann Bindegewebe usw. Aber eigentlich in einer langfristigen Kur muss alles parallell laufen. Der Organismus ist nicht in Abschnitte zu trennen alles arbeitet zusammen und wird während Entgiftung mit Gift zusätzlich beladen. Die Darmgifte, oder tote Pilze und Parasiten, Metalle gelangen früher oder später zur Leber oder Niere, Darmentgiftung funktioniert nur zusammen mit den anderen Entgiftungen.
Sehe ich auch so, es läuft auch parallel, nur ist es so, dass sich zunächst vermehrt Gifte aus Organen und Bindegewebe lösen und später aus dem Darm. Meine Bindegewebe ist auch noch nicht frei, das sehe ich an der Veränderung des zugeordneten Zehnagels seit Beginn der Entgiftung (verdickt und sehr rot). Der Nierennagel hingegen wächst schon seit dem ersten Jahr wieder normal.

Mit der Reihenfolge, die ich beschrieben habe, meine ich nicht die Maßnahmen, die man selbst ergreift, sondern die bei einer schonenden Entgiftung sich von allein einstellt. Die AL entfernen vergiftetes Blut, Schwarzgalle etc. und regen das Immunsystem an, sich selbst zu regulieren.

Der hg-Wert im Aderlass-Blut war im zweiten Entgiftungsjahr fast 4x so hoch wie vor der Entgiftung und gerade noch im Normbereich, und im Haar hatte ich vorher kein hg nachweisbar und jetzt eine mittlere Belastung. Es funktioniert also, geht nur langsamer als bei manchen anderen Methoden.

Ich denke auch nach jeder Ladung Kohlestuhl oder Urin und bei jedem Aderlass oder Nachtschweiß, dass nun eine Menge Gift für immer verschwindet aus meinem Körper.

Danke für Eure Antworten
Claudia

Zusammenhänge zwischen (Darm-)Entgiftung und Ängsten bzw. Depressionen

Petri ist offline
Beiträge: 5.315
Seit: 27.10.07
Hallo Claudia,

lt Dr Klinghardt ist bei einer Ausleitung die Behandlung der Psyche sowie auch der Symptome, dh. der Infektionen sowie auch Candida sehr wichtig. Er beschreibt es so daß wenn man nur ausleitet eben die Psyche und die Symptome Übergewicht bekommen und die dann erstmal behandelt werden müssen bevor weiter ausgeleitet wird.
Die Mentalfeldtherapie ist dazu eine wunderbare Hilfe

Ich hab schonmal vor kurzen hierzu einen Beitrag gepostet:
http://www.symptome.ch/vbboard/amalg...tml#post485645
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Bild 387.jpg (64,9 KB, 12x aufgerufen)

Zusammenhänge zwischen (Darm-)Entgiftung und Ängsten bzw. Depressionen

Steffi1971 ist offline
Beiträge: 2
Seit: 20.05.10
Hallo Claudia,
ich entgifte seit ca. 3 Monate mit Chlorella. Auch bei mir ist es so, dass sich im Moment verstärkt Angst- und Spannungszustände einstellen, verbunden mit Depressionen. Ich hoffe, dass es "nur" auf die Ausleitung zurückzuführen ist.
LG
Steffi

Zusammenhänge zwischen (Darm-)Entgiftung und Ängsten bzw. Depressionen

Claudia S. ist offline
Themenstarter Beiträge: 619
Seit: 18.05.07
Hallo,

vielen Dank für Eure Antworten. Ich denke, dass sehr viele "Entgifter" von diesem Problem betroffen sind und es einigen helfen wird, was andere für Erfahrungen gemacht haben.
Mir hilft schon das Wissen, dass es leider oft bei Entgiftungen dazu gehört, so etwas zu durchleben, um damit besser klar zu kommen und nicht durchzudrehen.

Wenn ich wieder eine schlechtere Psychophase habe für Tage oder Stunden, dann erinnere ich mich an frühere Zeiten (Erfahrungswerte), also dass es vorbeigehen wird, ich es aussitzen muss und ich auch damals nicht wirklich verrückt geworden bin.
Als es mir mal extrem schlecht ging psychisch (ausgelöst durch Allergieschock mit unverträglichem Nahrungsmittel), war ich noch viel tiefer abgestürzt, traute mich nicht einmal mehr aus dem Haus und war nervlich voll daneben, und machte eine Pychotherapie wegen Panikattacken.

Damals habe ich gelernt, dass das nur vorübergehende Zustände sind. Es ist immer noch schwer damit klar zu kommen, wenn die Anfälle sehr massiv sind, aber es ist nicht mehr ganz so unerträglich für mich. Ein bisschen kann man schon mit dem Verstand gegenhalten, damit man sich eben nicht reinsteigert, was man sonst leider sehr gerne tut.

Alles Gute
Claudia


Optionen Suchen


Themenübersicht