Ausleitung von schwerkranken Menschen möglich?

20.01.10 20:59 #1
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Blondie76 ist offline
Beiträge: 300
Seit: 20.07.09
Hallo zusammen,
ich wollte nur mal fragen, ob Menschen, die bereits Krebs (z.B. Magen), Multiple Sklerose bzw. andere Folgeerkrankungen (z.B. Diabetes oder was weiß ich) haben, überhaupt noch eine Ausleitungstherapie mit DMPS machen können. Wenn man bereits einen Nierenschaden hat, kann man dann eine DMPS - Ausleitung mit Hilfe einer Apherese (oder wie das heißt) machen?
Oder ist es so, dass diese Menschen einfach bereits verloren haben?

Vielen Dank für eure Info´s
Blondie76

Ausleitung von schwerkranken Menschen möglich?

Tiigaa29 ist offline
Beiträge: 1.232
Seit: 18.01.08
Meine Mutter hatte gestern ihre erste Chemotherapie,sie hat Brustkrebs.

Es ging jetzt alles sehr schnell,OP,dann Chemo.

Wir ließen einen Teil des Tumors einfrieren,was ich auf Schwermetalle untersuchen lassen werde und eventuell Tumorimpfung.

Nach ihrer Chemo bekommt sie nach kurzer Erholungsphase und nach Überprüfung des Blutbildes(Glutathion etc.) sofort DMPS.

Natürlich bringt da entgiften was.

Gerade bei schweren Erkrankungen wie Krebs oder ALS sollte massiv entgiftet werden.

Nur bei MS ist mit DMPS vorsicht geboten.
Aber genauso wichtig ist die Kiefersanierung!

Gruss Martin

Geändert von Tiigaa29 (20.01.10 um 22:24 Uhr)

Ausleitung von schwerkranken Menschen möglich?

Carrie ist offline
Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Bei Nierenschäden würde ich kein DMPS/DMSA nehmen sondern eher versuchen über den Darm oder andere Wege zu entgiften.
Ich denke, bei solchen schweren Erkrankungen ist es aber auf jeden Fall angesagt, sich professionelle Hilfe (leider rar gesät, ich weiß) zu suchen anstatt alleine zu eperimentieren.
__________________
Liebe Grüße Carrie

Ausleitung von schwerkranken Menschen möglich?

Joachim ist offline
Beiträge: 1.944
Seit: 14.04.08
Hallo Blondie76,

ich wollte nur mal fragen, ob Menschen, die bereits Krebs (z.B. Magen), Multiple Sklerose bzw. andere Folgeerkrankungen (z.B. Diabetes oder was weiß ich) haben, überhaupt noch eine Ausleitungstherapie mit DMPS machen können.
Die Frage erscheint mir absurd. Da ist ein Mensch, der unter massiven ernährungbedingten Zivilisationskrankheiten im Endstadium leidet, bei dem die richtige Krebstheraphie und das Abstellen der Ernährungsfehler höchste Priorität haben sollte - und da reden wir von Ausleitung? Das ist ja, als ob man bei einem Unfallopfer mit Knochenbrüchen und Kammerflimmern erstmal in Ruhe ein Pflaster aufklebt...

Bei den genannten Mangelkrankheiten ein Medikament einzusetzen, daß als Nebeneffekt Mineralstoffe ausschwemmt und damit die Situation verschlimmert, ist mit Sicherheit keine gute Idee.

Diabetes und MS sind rein ernährungsbedingte Zivilistionskrankheiten -> Konsequente Ernährungsumstellung auf reine Frischkost.

Krebs ist nach meinen Erkenntnissen ebenfalls eine Mangelkrankheit, die auf eine gestörten Enzymbildung der Bauchspeicheldrüse und einen Mangel an Nitrilosiden im Organismus zurückgeht. Deshalb haben Diabetiker auch ein deutlich höheres Krebsrisiko. Die reine Frischkost, die reich an Anthocyanen und Nitrilosiden sein sollte, reicht bei fortgeschrittenen Stadien nicht aus, um die Krankheit zu stoppen. Da sind dann andere Therapien nötig.
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Liebe Grüße, Joachim. (Alles, was ich schreibe, ist meine persönliche Meinung.)

Ausleitung von schwerkranken Menschen möglich?

Anne S. ist offline
Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Hallo Blondie,

Krebs ist in dem Sinne wahrscheinlich auch nur eine Folge einer Vergiftung der Zellen.

www.naturepower.ch/gbrief056.html

Ich finde es immer fatal wenn Menschen ein Chemotherapie erhalten, aber man lässt den Schrott wie Amalgam und andere krankmachende Materialien im Mund.

Wie Joachim schon geschrieben hat ist eine konsequente Ernährungsumstellung auf jeden Fall wichtig.

Soweit ich gelesen habe, schreibt Dr. Mutter z.B., dass eine Entgiftung auch für die Nieren gut wäre, aber ohne die professionelle Hilfe eines Fachmannes würde ich eine solche Entgiftung bei einer schweren Erkrankung auch nicht angehen.

Dr. Mutter schreibt in seinem Buch, dass man das Krebsproblem lösen könnte, wenn
"typische Stoffwechselvorgänge von Krebszellen in der Therapie berücksichtigt würden".
Ich würde die hier wirklich Kapitel über Krebs, im neuen Buch von Dr. Joachim Mutter empfehlen.

Liebe Grüße
Anne S.
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Den Herrn stets ernst zu nehmen, das ist Weisheit. Und alles Unrecht meiden, das ist Einsicht.

Ausleitung von schwerkranken Menschen möglich?

Blondie76 ist offline
Themenstarter Beiträge: 300
Seit: 20.07.09
Hallo zusammen,
noch habe ich Gott sei Dank keine solche Diagnose. Ich wollte mich auch nur mal allgemein nach Meinungen umhören.
Im Moment kämpfe ich, weil ich vermutlich schon wieder Antibiotika nehmen muss. Meine Nebenhöhlen sind schon seit Anfang Januar zu und ich komme mit der Homöopathie nicht mehr weiter. Mein HNO weiß, dass ich eigentlich auf gar keinen Fall mehr Antibiotika nehmen möchte. Bei diesen starken Kopfschmerzen und der längeren Zeit der Nebenhöhlenprobleme kann er aber nicht mehr anders handeln. Ich weiß nicht, wie lange ich das Antibiotika noch hinauszögern kann, bevor es lebensbedrohlich wird. Vor allem habe ich homöopathisch alles ausprobiert. Der anthroposophische Arzt hat mir jetzt noch ein Präparat mit Quecksilber (Mercurius) verordnet. Bevor ich das aber nehme, entscheide ich mich doch lieber für Antibiotika (glaube ich jedenfalls). Die Kopfschmerzen werden von Tag zu Tag schlimmer und unerträglicher. Tja, that´s life!

Danke für eure Meinungen und Info´s
Blondie76

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pregunta ist offline
Beiträge: 167
Seit: 30.07.06
... ich weiss,

die nebenhöhlen können einen echt richtig mürbe machen,
besonders, wenn man das gefühl hat,
gar nichts mehr dagegen ausrichten zu können,

weil das immunsystem nicht mehr gescheit funktioniert

bei mir waren superhartnäckige nebenhöhlenentzünungen
der auslöser für meine ausleitung

verträgst du noch nasentropfen,
ich meine die üblen, die einen über kurz oder lang süchtig machen?

meine hno hat mir damals für eine woche jeden morgen
tamponagen in die nase gelegt,
dünne wattelagen, die für einige stunden drinbleiben.

kann man aber mit etwas übung auch hinkriegen.

zusammen mit bromelain führte das dazu, dass die höhlen
richtig dut belüftet wurden und es den bakterien damit allmählich
zu ungemütlich wurde.

habe damals auch mit hauchdünnen knoblauchscheiben experimentiert,
die ich mir nachts in die nase gelegt hatte.
das zieht am anfang mächtig, beruhigt sich aber auch relativ schnell
und wirkte bei mir meist befreiend.

yoga-übungen, insbesondere alle vorbeugen, empfand ich auch
als sehr lindernd ....

antibiotika führten dagegen bei mir nur dazu, dass die beschwerden
nach 2 wochen wieder da waren.

also verlier nicht den mut, es lohnt sich auf jeden fall weiter zu entgiften,
nach meiner ausleitung hatte ich nie wieder solche probleme
mit den höhlen.

karin

Ausleitung von schwerkranken Menschen möglich?
Binnie
Hi Blondie,

hast Du es denn schon einmal mit Akupunktur versucht ? Da haben hier in meinem Umfeld in letzter Zeit einige Zeit davon berichtet, dass ihnen das bei Problemen mit den Nebenhöhlen sehr geholfen hätte, nachdem sie zuvor schon alles mögliche andere erfolglos ausprobiert hatten.

Antibiotika sollten wirklich immer die letzte Alternative sein, zumal sie die Probleme ja regelmäßig durch weitere Schwächung des Immunsystems dauerhaft nur verschärfen. Im Gegenteil: versuche es doch vielleicht auch mal mit positiven Symbionten, auch "Probiotika" genannt. Langfristig soll die Therapie bspw. auch mit Symbionten von Symbiopharm sehr hilfreich sein.

Gute Besserung und die richtigen Entscheidungen
wünscht Dir Binnie!

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Blondie76 ist offline
Themenstarter Beiträge: 300
Seit: 20.07.09
Hallo zusammen,
ich spritze mir jetzt gerade ein Medikament von Wala. Das Problem bei mir ist, dass meine Nebenhöhlen richtig dick und fett vereitert sind und das Zeug nicht herauskommt. Nicht mit Nasenspray, nicht wirklich mit Homöopathie und auch sonst nicht wirklich. Mein HNO weiß, dass ich auf gar keinen Fall mehr Antibiotika nehmen möchte (letztes Jahr im Februar habe ich es auch so geschafft). Leider habe ich Probleme mit sämtlichen Medikamenten (Sinupret, Gelomyrtol sowieso). Mein Magen spielt da nicht mehr mit. Sonst wäre eine Nebenhöhlenentzündung für mich absolut kein Grund Antibiotika zu nehmen. Wenn sich der Eiter allerdings festgesetzt hat und ich das Zeug nicht raus bekomme, wird es wohl anscheinend gefährlich. Ich habe ehrlich gesagt keine Lust auf eine Hirnhautentzündung oder was da alles folgen kann.
Da man in meinem Magen einmal Helicobacter gefunden hat, der nicht therapiert wurde, überlege ich mir, ob ich nicht einfach beide Probleme mit einer Klappe schlagen kann. Der einzige Hacken an der Sache ist meine Leber / Niere. Sonst hätte ich vermutlich schon längst mit dem Antibiotika angefangen. Meine Organe sind aber von der längeren massiven Schwermetallbelastung bereits ziemlich angegriffen. Deshalb muss ich mir gut überlegen, was ich mache. Diese Entscheidung ist sehr schwer für mich, denn eine falsche Entscheidung kann sich übel auswirken. Die Ärzte halten sich bis jetzt schon brav heraus (bis auf den HNO, der die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen hat und sich nicht von Antibiotika abbringen ließ). Sein Kommentar war, da hilft jetzt alles nichts mehr (sonst hatte ich in hartnäckigen Fällen wenigstens noch einen Antibiotikaspray - war viel besser für den Magen).
Im Moment kann ich mich noch gar nicht entscheiden. Durch das eine homöopathische Medikament sind wenigstens die Kopfschmerzen deutlich besser.

LG Blondie76

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Joachim ist offline
Beiträge: 1.944
Seit: 14.04.08
Hallo Blondie,

Das Problem bei mir ist, dass meine Nebenhöhlen richtig dick und fett vereitert sind und das Zeug nicht herauskommt.
Die wichtigste Frage ist doch: WARUM bekommst du regelmäßig Infektionen?

Ursächlich gesehen ist das vor allem ein Problem der Ernährung, sekundär auch eins belastender Lebenssituationen ("Die Nase voll haben") und seltener auch von Schadstoffen.

In diesen drei Bereichen mußt du aktiv werden, wenn du das Problem ursächlich beseitigen willst. Alles andere, was du aufgezählt hast, dient ja lediglich der Symptomunterdrückung, ändert also nichts an der Infektanfälligkeit an sich.

Da man in meinem Magen einmal Helicobacter gefunden hat, der nicht therapiert wurde, überlege ich mir, ob ich nicht einfach beide Probleme mit einer Klappe schlagen kann.
Helicobacter ist im Grunde harmlos und findet sich auch bei gesunden Menschen. Er vermehr sich dann übermäßig, wenn das Milieu entsprechend ist und das ist es vor allem dann, wenn die Magenschleimhaut angegriffen ist. Er ist also eine Krankheitsfolge, nicht Ursache.

Meine Organe sind aber von der längeren massiven Schwermetallbelastung bereits ziemlich angegriffen.
Woher weißt du das denn? Wurde das histologisch nachgewiesen?

Im Moment kann ich mich noch gar nicht entscheiden. Durch das eine homöopathische Medikament sind wenigstens die Kopfschmerzen deutlich besser.
Auch Kopfschmerzen haben Ursachen in den oben genannten Bereichen. Die Homöopathie kann die Heilung einer Krankheit zwar einleiten, aber nur, wenn die Krankheitsursachen abgestellt sind. Sie kann auch dafür sorgen, daß der Organismus besser mit einer Krankheit umgehen kann, aber sie kann eine Krankheit nicht heilen - das geht nur, indem man die eigentlichen Krankheitsursachen abstellt.
__________________
Liebe Grüße, Joachim. (Alles, was ich schreibe, ist meine persönliche Meinung.)


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