Ausleitung von schwerkranken Menschen möglich?

20.01.10 20:59 #1
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Ausleitung von schwerkranken Menschen möglich?

julisa ist offline
Beiträge: 1.800
Seit: 20.03.09
Hallo Blondie,

naturheilkundlich betrachtet hängen Nasennebenhöhlen und Darm zusammen, bedingen sich quasi gegenseitig. Ist der Darm nicht gesund, kann eine chron. NNH meist nicht ausheilen.

Hast Du schon mal Regenaplexe genommen? Diese habe ich schon mehrfach als sehr effektiv bei chron. NNH (und anderen Erkrank.) erlebt. Es sind spezielle Komplexhomöop.. Du könntest bei Regena anrufen und nach einem Therapeuten in Deiner Nähe fragen.

Und die Ernährung spielt eine sehr wichtige Rolle. Ist der Darm nicht in Ordnung, braucht es eine konsequente Ernährungsumstellung plus spezielle Darmpräparate und dann kann man auch die NNH behandeln.

Es geht immer um den ganzen Körper, nicht nur lokal die betroffene Stelle. Und da bei Dir Eiter vorhanden ist, ist es sehr wichtig, dass Du bald handelst und evtl. doch erst einmal AB nimmst, denn Eiter im Kopfbereich ist keine Lapalie.

VG
julisa

Ausleitung von schwerkranken Menschen möglich?

Blondie76 ist offline
Themenstarter Beiträge: 300
Seit: 20.07.09
Hallo Joachim,
ich weiß, dass viele Dinge die Folge von etwas anderem sind. Meine Infektanfälligkeit ist die Folge eines schlechten Immunsystems (das ich übrigens schon seit meiner Geburt habe - vermutlich aufgrund der Schwermetallbelastung meiner Mutter).
Da mein Immunsystem geschwächt ist, kann es einen Helicobacter oder andere Bakterien, Viren und Pilze nicht in Schach halten und ich bekomme immer wieder Infektionen, die dann mehr oder weniger schlimm werden.
Meine Schwermetallbelastung kommt nicht allein von Amalgamplomben, sondern auch von einem ayurvedischen Medikament (das mir meine Hausärztin verordent hat). Sie hat mich damals noch gewarnt, dass ich nur afrikanischen Weihrauch einnehmen soll. Ich Dussel habe aber der Apotheke vertraut, die mir ein Produkt verkauft hat, das in Indien produziert wird. Der Apotheker meinte nur, dass er es schon öfter verkauft hat und damit gute Erfahrungen gemacht hätte. Tja, da bin ich wohl reingefallen. Jedenfalls habe ich bereits ohne DMPS eine Schwermetallbelastung mit Arsen, Uran, Cadmium (also nicht nur Quecksilber - das kommt dann noch dazu).

Das mit der gesunden Ernährung weiß ich auch. Wenn die Magenschleimhaut aufgrund von diesen ganzen Geschichten allerdings bereits dermaßen geschädigt ist, dass man die gesunde Nahrung nicht verträgt, wird es wohl schwierig.
Homöopathisch helfen mir übrigens nur Schwermetalle in eben homöopathischen Dosen. Die Dosierung ist dabei allerdings schon so, dass ich dadurch zusätzlich in Spuren Schwermetalle zu mir nehme.

LG Blondie76

Ausleitung von schwerkranken Menschen möglich?

Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.690
Seit: 10.01.04
Homöopathisch helfen mir übrigens nur Schwermetalle in eben homöopathischen Dosen. Die Dosierung ist dabei allerdings schon so, dass ich dadurch zusätzlich in Spuren Schwermetalle zu mir nehme.
Hallo Blondie,

woran merkst Du, daß Dir diese homöopathischen Schwermetalle helfen?
In welcher Potenz nimmst Du sie?

Ich wäre mehr als vorsichtig gegenüber allen Schwermetallen, auch homöopathischen.

Gruss,
Uta

Ausleitung von schwerkranken Menschen möglich?

Blondie76 ist offline
Themenstarter Beiträge: 300
Seit: 20.07.09
Hallo Uta,
deutliche Besserung der Magenbeschwerden. Das Medikament wurde mir von einem anthroposophischen Arzt verordnet (um die normalen Magenmittel, die ich ja nicht gut vertrage zu verhindern). Es ging um Graphites (Blei) / Bismutum (Wismut). Teilweise waren die Sachen in einer D2 Potenz drin.
Anstatt man mein Fass, das übervoll ist mit Schwermetallen, mal leert oder zumindest die Belastung reduziert, wird immer noch mehr dazu gefüllt. Und mein Umweltarzt meint nur, er wüsste dann auch nicht mehr weiter! Seit September gehe ich zum Umweltarzt und ich habe außer dem Versuch, meine Vitalstoffmängel aufzufüllen, nichts erreicht. Meiner Meinung nach können auch meine Organe eine DMPS Infusion gar nicht mehr verkraften. Darum frage ich mich schon, warum der Umweltmediziner nicht einfach handelt und mir eine Apherese und DMPS verordnet. In mir keimt da das dumpfe Gefühl, dass er mich dann ja wo anders hinschicken müsste und mit mir kein Geld mehr verdient.
Auch die Frage, ob meine Hausärztin mich mit den basischen Infusionen unterstützen könnte (bekomme die Termine bei seinen Sprechzeiten nur schlecht unter) wurde von der Sprechstundenhilfe verneint. Entweder machen sie die Therapie oder jemand anderes. Eigentlich müssten die Ärzte in meinem Fall zusammen arbeiten und nicht jeder auf seinem Patent sitzen bleiben. Der Leidtragende bin in dem Fall nämlich ich, da es mir immer schlechter geht anstatt besser!
Mittlerweile habe ich auch den Verdacht, dass meine Bauchspeicheldrüse langsam aufgibt und ich womöglich schon Diabetes habe (hatte 2008 schon eine prädiabetische Stoffwechsellage - laut Labor der Heilpraktikerin).

LG Blondie76

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.690
Seit: 10.01.04
Graphites
Graphit wird außerhalb der Homöopathie medizinisch kaum genutzt. Es besteht hauptsächlich aus Kohlenstoff, der Spuren von Eisen enthält. Der in der Natur vorkommende Graphit fühlt sich fettig an und besitzt einen schwachen Metallglanz. Homöopathische Graphites-Arzneien werden hauptsächlich bei Hautproblemen verordnet, in Einzelfällen auch bei psychischen Problemen.

Graphites, der Graphit, ist für Menschen, die oft frieren, die träge im Denken sind, die ein schlechtes Gedächnit haben. Sie sind etwas zu dick. Es fällt ihnen schwer, etwas zu entscheiden, sind ängstlich. Sie weinen schnell bei Musik.

Graphit setzt man oft bei Schnupfen und bei Hautbeschwerden ein.
Graphites - Graphit

Hallo Blondie,

Blei wäre plumbum . Bei Potenzen wie D2 wäre ich da aber wirklich vorsichtig. Denn da ist richtig noch was drin.

Du hast natürlich Recht mit Deiner Wut, daß die Ärzte nicht zusammen arbeiten. Ein Teil dieses "Desinteresses" dürfte an ihren Möglichkeiten liegen, bestimmte Behandlungen gut zu finden und sie abzurechnen.
Manchmal finde ich diese Skepsis auch gerechtfertigt.

Bei der Apherese und auch DMPS kommt auch wieder die Frage nach der Bezahlung auf, ab er eben auch nach der Überzeugung des Arztes. Da man beides sowieso privat bezahlen muß, könnte man sich da einen entsprechend "gearteten" Arzt suchen und das dann durchziehen.
Die Apherese wird z.B. im INUS in Furth im Wald gemacht.
Über DMPS streiten sich weiterhin die Geister; insofern ist da Information das A und O, um selbst weiter zu kommen.

Gruss,
Uta


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