Unithiol 10 Ampullen $ 59, 95 - Erfahrung? (Nicht zu verwechseln

19.11.09 13:53 #1
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Unithiol 10 Ampullen $ 59,95 - Erfahrung? (Nicht zu verwechseln mit DMPS!)

ehem.Allergiker ist offline
Beiträge: 16
Seit: 25.01.08
Unitiol erhält man in russischen Internet-Apotheken schon ab 444,- Rubel, das entspricht
ungefähr (40:1) € 11,- Alles darüber ist Porto, Verpackung, Zoll und Verdienst unserer Apotheken.

Allerdings dürfen diese Unitiol nur dann importieren, wenn hier kein Dimaval verfügbar ist! Das ist z.B. immer dann der Fall, wenn Verdacht auf Terroranschläge besteht, dann wird kein Dimaval geliefert. (Dient auch als Zünder für Towerbomben)...

In Russland hat man mit Unitiol eine vieltausendfach höhere Erfahrung im Ausleiten von Schwermetallen, da die Kupferminenarbeiter regelmäßig die Toxine ausgeleitet bekommen.

Viele Grüße

Unithiol 10 Ampullen $ 59,95 - Erfahrung? (Nicht zu verwechseln mit DMPS!)
Männlich Windpferd
Hallo,

der Streit über die Wirksubstanz in Unithiol scheint mir wirklich müßig. Die Klösterl-Apotheke hat einen Ruf zu verlieren; sie könnten es sich keinesfalls leisten, Unithiol als DMPS zu verkaufen, wenn das nicht drin oder verunreinigt wär. Ich vermute, daß jede Charge gestestet wird - durchaus sinnvoll bei den vielleicht etwas unübersichtlchen Verhältnissen in Russland.

Eine Reihe von Bekannten, Beratungsklienten und ich selber haben jahrelang sehr viel Unithiol bekommen oder sich selber gespritzt - ohne Nebenwirkungen und jeweils mit im Kontext sinnvollen Schwermetallwerten im Urin II. Immer wieder mal gab es die DMPS-typischen zeitweiligen "Befreiungserlebnisse".

In Russland ist Unithiol auch zugelassen bei Hepatitis. Ich habe erlebt, daß bei Leberkranken die Transaminasen (alle 3) sich innerhalb weniger Wochen nach wenigen Ampullen normalisierten. (Einmal wollten die Klinikärzte die Werte nicht glauben und forschten nach einem "Laborfehler".)

Amüsant finde ich die Vorstellung, es könnte Thiomersal oder Al enthalten sein. Beide wären dann freilich schon vor Öffnen der Ampullen cheliert.

Übrigens ist Unithiol alkalischer als Dimaval, deshalb weniger schmerzhaft bei der Kiefermobilisation.

Nach der Kiefermobilisation ist früher mal in diesem Thread gefragt worden. Das Verfahren ist Anfang der 90er von Daunderer beschrieben (in der über Jahre hinweg erweiterten und immer wieder erneuerten Loseblattsammlung "Klinische Toxikologie"). Warum D. seit einiger Zeit davon abrückt, ist rational nicht erklärbar. (Ich rate niemandem mehr, auf diesen Arzt zu hören, obwohl ich ihm in seiner guten Zeit viel verdanke und obwohl er gewaltige Verdienste hat, z.B. im Zusammenhang mit dem Prozeß gegen die Degussa.) Auch Dr. Mutter empfiehlt Kiefermobilisation.

Das Verfahren besteht in der systematischen Quaddelung der Bucalfalte in allen 4 Quadranten. 1 - 2 Amp. Unithiol in je 5 Quaddeln pro Quadrant. (D. verlangte pro Einstich Infiltration in 3 Stichrichtungen - wird wohl in der Regel nicht gemacht.) Die Prozedur ist für 3 - 5 Minuten nach jedem Einstich äußerst schmerzhaft; dann klingt der Schmerz relativ schnell ab. Es entsteht schnell eine unförmige, schmerzfreie Schwellung für ca. 3 Tage, durchaus unelegant, die langsam nach unten sackt - wie Hamsterbacken. (Also am besten freitags - wenn man am Wochenende mal keinen Auftritt hat.) Es ist ein Akt der Humanität - manche ZÄ muß man leider bedrängen - vorher Lidocain zu spritzen (dann ist die Quaddelung schmerzfrei) oder mindestens eine anäthesierende Salbe aufzutragen und einwirken zu lassen. (Man kann Unithiol mit 2%-igem Procain mischen; das soll die Ausleitung steigern, lindert aber die Schmerzen nicht wesentlich. Vermutlich wirkt Procain dafür zu langsam.)

Die Hg-Ausscheidung danach ist in vielen Fällen dramatisch (bis zum 20-Fachen, verglichen mit der nach derselben Menge Unithiol i.v.). - Wenn Beschwerden vorliegen, kann man die Quaddeln auch bevorzugt in diejenigen Odontone setzen, die - nach dem wohl bekannten Schema - den betroffenen Organen entsprechen.

Wenig bekannt ist eine noch invasivere Methode, nämlich die Injektion nicht an sondern IN den Kiefer (genannt Stabident-Methode). Dies geschieht mit sog. X-Tips, d.h. extrem dünnen Bohr-Kanülen. (Im Regelfall werden zunächst Ozon, dann Arthrokehlan A, zuletzt Unithiol infundiert, im Absand von einigen Minuten.) Dies kann indiziert sein, wenn der Verdacht besteht, daß in bestimmten (z.B. infizierten) Kieferbereichen noch Hg eingelagert ist UND wenn Wegfräsen (die Methode der ersten Wahl) nicht möglich ist (z.B. wegen zu großer Nähe zum N. mandibularis). Schmerzfrei nach gewöhnlicher Anästhesie; der Knochen ist ohnehin schmerzfrei. Keine Schwellung.

Zur Kiefermobilisierung kann man einsichige ZÄ u.U. überreden - ist ja einfach. Das Stabident-Verfahren muß der ZA geübt haben. (Als Grundlage für letzeres wird ein DVT verwendet, so daß der ZA den Kiefer dreidimensional betrachten kann.)

Es scheint mir eine gute Idee zu sein, Schwermetalle möglichst nahe an der wichtigsten Lagerstätte zu binden, besonders wenn man die Nähe des Kiefers zum Gehirn bedenkt.

Nun - ich wünsch Euch viel Glück. Und ein bißchen Mut.

Liebe Grüße
Windpferd

Geändert von Windpferd (22.02.11 um 19:23 Uhr)

Unithiol 10 Ampullen $ 59,95 - Erfahrung? (Nicht zu verwechseln mit DMPS!)
Männlich Bodo
Zitat von Windpferd Beitrag anzeigen
der Streit über die Wirksubstanz in Unithiol scheint mir wirklich müßig.
Die Klösterl-Apotheke hat einen Ruf zu verlieren; sie könnten es sich keinesfalls leisten,
Unithiol als DMPS zu verkaufen, wenn das nicht drin oder verunreinigt wär.
Ich vermute, daß jede Charge gestestet wird - durchaus sinnvoll
bei den vielleicht etwas unübersichtlchen Verhältnissen in Russland.
Hi Windpferd (schöner Nick), Deine Vermutung trifft zu.
Danke übrigens für Dein profundes Post.





HGB

Unithiol 10 Ampullen $ 59,95 - Erfahrung? (Nicht zu verwechseln mit DMPS!)
Männlich Windpferd
Hallo Bodo,

danke für den Hinweis auf Deinen Beitrag vom vergangenen Dezember. Tja, wenn ich sorgfältiger lesen würde, bräuchte ich weniger zu schreiben.

Schön, daß Du "Windpferd" magst. Natürlich nicht von mir erfunden. Ein zentrales Symbol der sog. Shambhala-Tradition. Aber das gehört nicht in diesen Thread.

Alles Liebe,
Windpferd

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janni81 ist offline
Beiträge: 1.549
Seit: 25.09.09
Hi,

ich bin derzeit in der Türkei und wollte in der Apotheke fragen ob die DMPS haben. Letztes Jahr hatte ich schon gefragt. Mit DMPS konnten die allerdings nichts anfangen. Kann mir jemand sagen nach welchen Bezeichnungen ich noch fragen könnte?

Dimaval scheinen die zu kennen (laut einigen türkischen Webseiten) allerdings weiß ich nicht ob es sich dabei um dieses BAL handelt, welches hier wohl auch oft Verwendung fand.

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MalteS ist offline
Beiträge: 96
Seit: 13.08.09
Dimaval ist deutsches DMPS von der Firma Heyl. Das hat nichts mit BAL zu tun. Dass irgendwo BAL als DMPS verkauft wird, halte ich persönlich für eher unwahrscheinlich.

Russisches DMPS (Natrium-DMPS) wird als Unithiol bezeichnet. Die CAS-Registrierungsnummer übrigens lautet 4076-02-2, mit dieser Nummer ist Natrium-DMPS als chemische Substanz eindeutig festgelegt.

Unithiol ist Dimaval vorzuziehen, da es besser verträglich ist.

Entscheidend ist das, was im Beipackzettel steht. Wenn dort Dimercaptopropansulfonsäure oder Natrium-2,3-Dimercaptopropansulfonat oder Dimercaptopropansulfonsäure Natriumsalz steht, ist alles in Ordnung.
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"Wissen macht den Schüler, die freie Entwicklung den Meister." Werner Kollath

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janni81 ist offline
Beiträge: 1.549
Seit: 25.09.09
Danke!

Also diesen türkischen Begriff konnte ich ergoogeln

Dimerkaptosüksinik asit
Asit heißt Säure. Wobei ich glaube das es sich bei dieser Bezeichnung um Kapseln handelt. Morgen gehe ich in die Apotheke und frage nach. Beim letzten mal hatte ich denen DMPS gesagt und die haben mich nur blöd angeschaut.

Was wäre denn besser für die eigene Ausleitung? Kapseln oder Ampullen? Selbst injizieren, ich weiß nicht ob ich mir das zutraue. Aber Kapseln wirken ja nicht annähernd so gut :/

EDIT: Hmm schade habe eben herausgefunden das "Dimerkaptosüksinik asit" DMSA ist. Das taugt nix, hab ich ziemlich lange genommen. Wird ja nur zu 20% aufgenommen.

Geändert von janni81 (04.04.13 um 01:06 Uhr)

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MalteS ist offline
Beiträge: 96
Seit: 13.08.09
Ja, Dimercaptosuccinic acid ist DMSA. DMSA ist ebenfalls hilfreich, kann aber DMPS keinesfalls ersetzen.

Die orale Einnahme von DMPS in Kapselform hat für mich immer befriedigende Ergebnisse erbracht. Ich habe aber auch die Unithiol-Ampullen getrunken (mit Wasser vermischt). Gleiche Wirkung.
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janni81 ist offline
Beiträge: 1.549
Seit: 25.09.09
Danke, hoffe ich finde das hier günstig. Ich geb mal bescheid wenn ich was finde.

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MalteS ist offline
Beiträge: 96
Seit: 13.08.09
Zitat von janni81 Beitrag anzeigen
Danke, hoffe ich finde das hier günstig. Ich geb mal bescheid wenn ich was finde.
Wär super.
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