Unithiol 10 Ampullen $ 59, 95 - Erfahrung? (Nicht zu verwechseln

19.11.09 13:53 #1
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Unithiol 10 Ampullen $ 59,95 - Erfahrung?

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
BAL ist DMPS sehr ähnlich da es der Vorgänger ist.

Der Unterschied ist das BAL fettlöslich ist und toxischer. Ausserdem kann es die im Gegensatz zu DMPS die Bluthirnschranke passieren und wird mit mehr Nebenwirkungen in Verbindung gebracht.

Unithiol 10 Ampullen $ 59,95 - Erfahrung?

TanjaBK ist offline
Themenstarter Beiträge: 894
Seit: 08.07.09
Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
Ausserdem kann es die im Gegensatz zu DMPS die Bluthirnschranke passieren und wird mit mehr Nebenwirkungen in Verbindung gebracht.


Hirngängig??? Sicher??

Also Nebenwirkungen hatte ich subcutan gespr. keine. Auch nicht als ich mir 2Ampullen i.m. habe spritzen lassen.

War es dann das BAL, mit mit dem die Erzwerkarbeiter ihre Lebenszeit erhöhten?

Das Dimercaprol soll gelblich sein, mein Unithiol-Ferein ist glasklar.

LG
Tanja

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Der User Sibir hat schon einmal den russischen Beipackzettel von Zorex verlinkt das auch DMPS sein soll.

http://www.symptome.ch/vbboard/amalg...tml#post404479

Hier mal der Vergleich mit dem Beipackzettel von TanjaBK, das mit dem grünen Pfeil ist von Tanja, das andere von Sibir.

img64.imageshack.us/img64/9913/13508465.gif

img213.imageshack.us/img213/6409/tanja.gif

Ist eigentlich ident kommt mir vor, der Name nach dem 2,3 meine ich.

Geändert von dmps123 (06.12.10 um 15:56 Uhr)

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TanjaBK ist offline
Themenstarter Beiträge: 894
Seit: 08.07.09
Wäre nett von "Sibir" zu hören....

Vllt. kann er ja mal Info´s zu DMPS und BAL aus Russland einholen. Möglicherweise ist DMPS auch in Russland rezeptpflichtig?

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Das Dimercaprol soll gelblich sein, mein Unithiol-Ferein ist glasklar.
In verschiedenen Texten wird BAL entweder als farblos bzw. fast farblos bzw. gelblich beschrieben.

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europawelt ist offline
Beiträge: 11
Seit: 05.12.10
TanjaBK, und wie hast du die Ampullen dosiert?

Alsol Leute ich komme aus Russland. Kann den Beilagenzettel gut verstehen. Auf dem Beilagenzettel steht etwas, was einigem was ich bisher kenne widerspricht.
Zur Dosierung steht drin, dass man bei einem Gewicht von 100 kg 2 Ampullen jeweils 3-4 mal täglich die ersten Tage spritzen soll und danach noch ca. 6 Tage jeweil 1-2 Ampullen.
Soweit habe ich das richtig verstanden.
Es wird natürlich unterschieden, was man damit behandelt.

Ich kenne es nur so, dass man alle Paar Monate jeweils 1 Ampulle spritzen sollte, um die Allergien zu vermeiden, hieß es.

Aber die Hersteller des rusischen Unithiols müssen sich ja auch Gedanken gemacht haben bezüglich der Dosierung.

TanjaBK hast du das auch so gemacht?

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mha1972 ist offline
Gesperrt
Beiträge: 226
Seit: 30.03.10
Zitat von europawelt Beitrag anzeigen
Zur Dosierung steht drin, dass man bei einem Gewicht von 100 kg 2 Ampullen jeweils 3-4 mal täglich die ersten Tage spritzen soll und danach noch ca. 6 Tage jeweil 1-2 Ampullen.
Bei AKUTEN Vergiftungen, wenn das Gift sich noch vor allem im Blut befindet.


Zitat von europawelt Beitrag anzeigen
Ich kenne es nur so, dass man alle Paar Monate jeweils 1 Ampulle spritzen sollte, um die Allergien zu vermeiden, hieß es.
Bei chronischen Vergiftungen, wenn das Blut in Depots abgelagert wurde. Siehe hier, unterster Absatz, "Brunnen Modell".

Mein Arzt hat mir 14-täglich angeboten, ich würde das vertragen. Das ist der eine Punkt, in dem ich nicht auf ihn höre, ich gehe alle 4 Wochen. Das Problem ist, einmal allergisch geworden gegen das Zeug darfst du es nie wieder nehmen - und was dann??? Nein danke, ich möchte auch die nächsten Ampullen noch vertragen.

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TanjaBK ist offline
Themenstarter Beiträge: 894
Seit: 08.07.09
Hallo eurpoawelt,

ich habe zuerst im Abstand von 8 St. 2 Spritzen an einem Tag gegeben, die dritte habe ich mir aufgrund Kopfschmerzen nicht mehr gespritzt.

Man lernt ja immer wieder dazu...

Letzte Woche habe ich mir 2 Ampullen i. m. spritzen lassen, und nach einer Std. den Urin genommen und eine MEA Analyse in Bremen erstellen lassen. Die sich daraus ergebenen Werte haben mich nun dazu veranlasst erstmal mit DMSA das viele Kupfer loszuwerden. Anschl. soll dann lt. Erfahrungswerte von Dr. Mutter auch das HG vermehrt ausgeschieden werden können.

Außer Kupfer, Zink und Quecksilber waren bei mir alle Werte weit unter Referenz- Nachweisbereich. Ein bischen Cobalt war noch dabei.

Von daher rate ich nun auch jedem anderen, erstmal eine MEA Analyse (€ 59,40) in Bremen machen zu lassen um erst einmal zu sehen was im Körper "schwimmt".

LG
Tanja

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Alsol Leute ich komme aus Russland. Kann den Beilagenzettel gut verstehen. Auf dem Beilagenzettel steht etwas, was einigem was ich bisher kenne widerspricht.
Zur Dosierung steht drin, dass man bei einem Gewicht von 100 kg 2 Ampullen jeweils 3-4 mal täglich die ersten Tage spritzen soll und danach noch ca. 6 Tage jeweil 1-2 Ampullen.
Was du zitierst ist ähnlich mit den Empfehlungen für akute Vergiftungen bei BAL oder DMPS. Wird im Beipackzettel zw. chron. buw. akuten Vergiftungen unterschieden?

Die deutsche Firma Heyl schreibt wiederum unter Anwendung:

7.1.4.2 Chronische Vergiftungen

Ein Vorteil von DMPS gegenüber anderen Chelatbildnern ist die Möglichkeit der oralen Gabe bei chronischen Intoxikationen<657>. Im Fall von chronischer Vergiftung ohne schwere Symptomatik sollte auf die hochdosierte Antidotgabe verzichtet werden, um eine starke Mobilisierung des Schwermetalls zu vermeiden<706>.

7.1.4.2.1 Erwachsene

Bei chronischen Vergiftungen werden in der Regel 200 - 400 mg DMPS/Tag oral (möglichst vor dem Essen<610>) - aufgeteilt in drei Einzeldosen<406,418> - verabreicht<43,178,246,418,573,610,1019,1021,1032> . In schweren Fällen kann die tägliche Dosis auch erhöht werden<573,1018>. Die maximale Gesamtdosis soll bei ausreichender Nierenfunktion 200 mg/kg KG nicht überschreiten<610>. Alternativ ist eine ambulante Behandlung mit 2 x 250 mg DMPS i.v. für zwei Tage, gefolgt von drei Tagen ohne Therapie bei Quecksilber exponierten Arbeitern beschrieben<1452


Ich persönlich würde mit allgemeinen Empfehlungen aber vorsichtig sein die sind möglicherweise eher für industriell vergiftete Leute gedacht die sehr stark vergiftet sind nicht für Amalgamvergiftete die meistens leichtere Vergiftungen haben aber sehr empfindlich sind.

Grüsse

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TanjaBK ist offline
Themenstarter Beiträge: 894
Seit: 08.07.09
Übersetzung Beipackz. Unithiol-Ferein:

(Ferein heißt wohl auch Weinbergvermieter auf russ.)

Unitiol-; Weinberge Vermieter in Anweisungen für die Verwendung.
Unitiol-; Weinberge Vermieter in
Lateinischer Name: Unithiol-Ferein

Pharmakologische Gruppen: Detoksicirute bedeutet, einschließlich comsp
Symptomathischen Klassifikationen (ICD-10):E83.0 Stoffwechselstörungen Kupfer. F10.2-Syndrom Alkoholsucht. F10.3 Abstinentnoe Status. G59 Mononevropatiâ wund, in andere Positionen eingereiht. G63.2 Diabetische Polyneuropathie. T46.0 Vergiftung Herzglykoside und ähnliche Aktionen. T56 toxischen Wirkungen von Metallen. T56. Quecksilber und seine Verbindungen. T56.2 Chrom und seine Verbindungen. 3 T56. Cadmium und seine Verbindungen. T56.4 Kupfer und seine Verbindungen. T56.5 Zink und seine Verbindungen. T56.8 andere Metalle. T57.0 toxischen Wirkungen von Arsen und seine Verbindungen
Pharmakologischen Wirkungen

Wirkstoff (INN) Dimerkaprol (Dimercaprol)
Verwendung Unitiol-; Weinberge Vermieter in: akute und chronische Toxizität von organischen und anorganischen Arsen, Quecksilber, Gold, Chrom, Cadmium, Kobalt, Kupfer, Zink, Antimon, Bismut, Nickel; Rausch der Herzglykoside, Gepatocerebral′n Dystrophie (Morbus Wilson — Konowalowo), Diabetische Polyneuropathie, chronische Alkoholismus (bestehend aus integrierten Therapien), Alkohol-Entzugserscheinungen.

Kontraindikationen Unitiol-; Weinberge Vermieter in: Überempfindlichkeit, schweren Lebererkrankung, Hypertonie.

Nebenwirkungen: Übelkeit, Erbrechen, Tachykardie, Bluthochdruck, Blässe der Haut, Schwindel, Angst.

Interaktion: Pharmazeutisch unvereinbar mit Zubereitungen, die Schwermetalle, Alkali (nicht wahrnehmbar).

Anwendung und Dosierung: Inside, / m, k. Vergiftung Verbindungen von Arsen und Quecksilber: Erwachsene/m, p/k: 5 – 10 ml 5 % wässrige Lösung (auf der Grundlage von 0,05, Drogen oder zu 1 ml 5 % Lösung bei 10 kg Körpergewicht), der erste Tag 3 – 4-Injektionen (alle 6 bis 8 Stunden), in schweren Fällen, bis zu acht Einspritzungen; auf der zweiten Tag 2-3 Injektionen (jeweils 8 bis 12 Stunden); nachfolgenden Tag 1 – 2 Injektionen. Innerhalb 0,25 0,5 g auf die Aufnahme kann ggf. Dosis auf 0,75 mg/Tag in ein paar einfachen Schritten erhöht werden. Kinder/m, 1 ml 5 % Lösung bei 10 kg Körpergewicht, der erste Tag der alle 6 Stunden, Tag 1-3 Injektionen. Die Dauer der Anwendung hängt von der Geschwindigkeit des die Entfernung der toxischen Verbindungen aus dem Körper. Behandlung wird vor dem Verschwinden der Zeichen der Intoxikation durchgeführt. Mercury Vergiftung Salz für 6 Einführung weiterhin – 7 d. Rausch der Herzglykoside: V/m, 5 bis 10 ml 5 % Lösung von 3-4 mal pro Tag während der ersten zwei Tage, dann 1 – 2 Mal pro Tag vor dem Verschwinden der Herztätigkeit; Gepatocerebral′n Dystrophie: V/m 5 – 10 ml 5 % Lösung täglich oder jeden zweiten Tag, der Kurs ist 25-30-Injektion mit einer Pause zwischen den einzelnen Gängen von 3-4 Monate; Diabetische Polyneuropathie: 5 ml 5 % Lösung innerhalb von 10 Tagen oder innerhalb 0,25 g innerhalb von 10 Tagen; Chronischer Alkoholismus: V/m, auf 3-5 ml 5 % Lösung 2 - 3 Mal pro Woche oder in 0,5 g 2 - 3 Mal pro Tag. Mischen Anfälle von alkoholischen Delirium, f/m, 4 – 5 ml einmal 5 % Lösung.

Besondere Anweisungen: akute Vergiftungen und andere Health-Care-Aktivitäten (die Magen-Waschanlagen, Sauerstofftherapie, Dekstrozy etc.).

Geändert von TanjaBK (07.12.10 um 10:10 Uhr)


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