Ausleitung bei Kindern

22.10.09 11:07 #1
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Ausleitung bei Kindern

Wisigarde ist offline
Beiträge: 16
Seit: 06.05.12
Hallo BunnyDog,

vielen Dank für deinen Beitrag,
ich bin mir absolut im klaren das es bezüglich der Ausleitung teilweise sehr verschiedene Standpunkte gibt. Habe mich eine ganze Weile durchs Forum gelesen bis ich eher bestärkt wieder mit der Ausleitung begonnen habe.
Ich vertrete nicht den Standpunkt, das Chlorella und Co. nur Hokuspokus sind. Wie ich aber auch gelesen habe, und bei mir auch feststellen musste, dass die Chlorellaeinnahme manchen nicht bekommt. Natürlich habe ich auch darauf geachtet, dass die eingenommenen Produkte von guter Qualität sind - mit Schadstoffen belastete Algen gehen voll nach hinten los.

Der Arzt hat eine verstärkte Neurodermitis bestätigt. Da der eigentlich behandelnde Arzt aber im Urlaub ist, haben wir zur weiteren Vorgehensweise nichts besprochen - dann erst in zwei Wochen mit unserem Arzt.

Was wäre denn deiner Meinung nach das beste Ausleitungsverfahren bei Kindern? Oder lieber warten bis sie größer sind? Ich wollte ihr ja damit helfen, denn einige Probleme hat sie definitiv schon.

beste Grüße

Ausleitung bei Kindern

BunnyDog ist offline
Beiträge: 1.290
Seit: 05.08.08
hallo Wisigarde

Zitat von Wisigarde Beitrag anzeigen
Habe mich eine ganze Weile durchs Forum gelesen bis ich eher bestärkt wieder mit der Ausleitung begonnen habe.
In Internetforen finden sich in der Regel Menschen mit ähnlichen Interessen und Ansichten. Das heisst, es besteht keine Ausgewogenheit. Hier in symptome.ch wird der Alternativ-Medizin grosses Augenmerk geschenkt, während gegenüber der evidenzbasierten Medizin und der Wissenschaft eine kritische bis ablehnende Haltung eingenommen wird.

Ich bevorzuge eine rational-wissenschaftliche Sicht der Dinge und nehme hier denn auch eine Aussenseiterrolle ein. Es ist natürlich dir überlassen, ob du diese Seite ebenfalls in deine Überlegungen einbeziehen willst:

Jede Methode lässt sich wissenschaftlich auf ihre Wirksamkeit hin untersuchen. So wurden auch Kinesiologie und Homöopathie wiederholt geprüft. Das Ergebnis ist eindeutig: beide Methoden sind klar widerlegt. Sie widersprechen naturwissenschaftlichen und medizinischen Kenntnissen. Homöopathische Mittel zeigen nicht mehr Wirkung als ein Placebo. Bei der Kinesiologie weisen die Ergebnisse häufig eine rein zufällige Verteilung auf.

Deine Annahme, dein Kind sei vergiftet, beruht daher auf untauglichen Untersuchungsmethoden. Die Symptome, welches dein Kind zeigt, können auch völlig andere Ursachen haben.


Zitat von Wisigarde Beitrag anzeigen
Was wäre denn deiner Meinung nach das beste Ausleitungsverfahren bei Kindern?
Verzeih mir bitte meinen Zynismus, wenn ich deine Frage wie folgt beantworte: am besten leitet man bei Kindern mit hochpotenzigen homöopathischen Mitteln aus. Die haben zwar keinerlei Wirkung, stellen aber auch keine Gefahr dar.

Gruss - BunnyDog
__________________
Das am schlimmsten grassierende Virus? Der Aberglaube.

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Wisigarde ist offline
Beiträge: 16
Seit: 06.05.12
Halllo BunnyDog,

ich habe nichts gegen deine Einstellung.

Auf eine Diskussion wie und ob Homöopathie u.ä. "Alternativmedizin" wirkt, wollten ich jetzt nicht zusteuern. Das tust du ja schon ausgiebig mit anderen Mitgliedern. Ich habe ja extra in diesem Forum gepostet um ernst genommen zu werden.


Also vielleicht mag sich ja noch jemand meinen Beitrag durchlesen und etwas dazu schreiben.

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Cherry ist offline
Beiträge: 682
Seit: 09.01.08
Unsere Tochter hat auch Neurodermitis, schon seit sie ein Baby war.
Wenn sie sich vollwertig ernährt hat sie keinerlei Symptome. Wenn sie mehr Zucker, Weißbrot etc. zu sich nimmt, flammt es wieder auf. Meine Vermutung ist, dass sie dadurch in einen B12 Mangel rutscht.

Mit Entgiftung haben wir bisher noch nicht angefangen, obwohl wir eine Belastung bei ihr zu 99% vermuten (ich und mein Mann sind es auf alle Fälle).
Derzeit achten wir darauf, dass sie sich gut ernährt und wir substituieren Omega 3 Fettsäuren und Vitamin E und D (je nach Jahreszeit) und seit kurzem bekommt sie Pflaster mit B12. Ausserdem badet sie in basischem Badewasser.

Sie hat von sich aus bemerkt, dass ihr laute Geräusche nicht mehr so unangenehm auffallen und sie weniger Angst hat. Sie schiebt es darauf, dass sie älter wird, aber ich vermute eher einen Zusammenhang mit den Vitaminen (B12). Mal sehen, wie es weiter geht.
Wenn wir ausleiten wird es bei ihr wohl eher ALA werden. Chlorella müsste sie in so hohen Dosen einnehmen, dass es für Kinder nicht mehr praktikabel wird.

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Mammu ist offline
Beiträge: 19
Seit: 17.06.12
Zitat von Wisigarde Beitrag anzeigen
Halllo BunnyDog,

ich habe nichts gegen deine Einstellung.

Auf eine Diskussion wie und ob Homöopathie u.ä. "Alternativmedizin" wirkt, wollten ich jetzt nicht zusteuern. Das tust du ja schon ausgiebig mit anderen Mitgliedern. Ich habe ja extra in diesem Forum gepostet um ernst genommen zu werden.


Also vielleicht mag sich ja noch jemand meinen Beitrag durchlesen und etwas dazu schreiben.
Hallo Wisigarde,

ich finde es gut, daß du dich um dein Kind sorgst. Andere stopfen es z.B. einfach mit Ritalin voll und Ende. Hast du dich schon mal über Glutathion informiert? Wäre vielleicht noch eine "sanfte" Methode für ein Kind.

Viele Grüße

Ausleitung bei Kindern

Wisigarde ist offline
Beiträge: 16
Seit: 06.05.12
Guten Abend Mammu,

ja, viele wollten sie schon ganz früh in die ADHS-Ecke stecken. Unser Kinderarzt ist da aber kein Freund von.

Von Glutathion hatte ich noch nichts gehört. Habe jetzt mal etwas hier recherchiert. Ohne jetzt ins Detail gehen zu wollen (dafür ist auch schon etwas spät ): die Community ist da recht gespalten. Wenn ich es richtig verstanden haben liegen negative Reaktionen aber vor allem an individuellen Dispositionen, vor allem Mängel bei wichtigen Spurenelementen, Vitaminen etc.

Vielleicht sollte ich erstmal ein Blutbild machen oder Allergien abchecken lassen? Das würde das Bild etwas mehr abrunden.

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BunnyDog ist offline
Beiträge: 1.290
Seit: 05.08.08
Zitat von Wisigarde Beitrag anzeigen
ich habe nichts gegen deine Einstellung.
Um meine Einstellung geht es gar nicht, sondern um den Stand der Wissenschaft. Ob man diesen nutzen oder ignorieren will ist jedem selbst überlassen.
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Wisigarde ist offline
Beiträge: 16
Seit: 06.05.12
Guten Morgen BunnyDog,

falls du an einer solchen Diskussion Interesse hast dann doch vielleicht in einem anderen Thread?

Ich bin selbst wissenschaftlich tätig (wenn auch in einem ganz anderen Bereich), habe aber gerade was die "neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse" anbelangt schon einige aufschlussreiche Erfahrungen sammeln können.

Im Moment habe ich aber sehr viel zu tun, deswegen würde ich mich gerne erstmal nur auf ein Thema konzentrieren.

schönen Tag noch

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BunnyDog ist offline
Beiträge: 1.290
Seit: 05.08.08
hallo Wisigarde

Du versuchst hier thematisch etwas zu trennen, was gar nicht trennbar ist.

Dich beschäftigt die Frage, wie man bei einem Kind am besten ausleiten soll. Daraus schliesse ich, dass du von einer Vergiftung deines Kindes ausgehst. Ich habe dich darauf hingewiesen, dass diese Annahme jedoch auf einer Untersuchung beruht, welche aus wissenschaftlicher Sicht untauglich ist, um solche Vergiftungen festzustellen. Dein Entschluss, dennoch zu entgiften beinhaltet also bereits die Entscheidung, dieses Faktum zu ignorieren.


Zitat von Wisigarde Beitrag anzeigen
falls du an einer solchen Diskussion Interesse hast...
Es geht hier nicht um meine Interessen sondern um die deines Kindes.
Bevor du also nach eigenem Gutdünken medizinische Behandlungen an deinem Kind durchführst, erlaube mir bitte, dass ich dich auf folgende Punkte hinweise, bevor ich mich aus dieser Diskussion zurückziehe:

  1. Jeder Eingriff in den Körper eines Menschen, auch jede medizinische Behandlung, stellt vom Ansatz her eine Körperverletzung dar.
  2. Die Körperverletzung kann allerdings gerechtfertigt sein. In der Regel müssen hierzu zwei Faktoren erfüllt sein:
    1. Einwilligung des Patienten (bei Kindern die Eltern).
    2. Die Maßnahme muss gemäß den Regeln der medizinischen Wissenschaft durchgeführt werden. Entscheidend ist der Stand des Wissens zum Zeitpunkt der Behandlung.

Quelle


Gruss - BunnyDog
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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Jeder Eingriff in den Körper eines Menschen, auch jede medizinische Behandlung, stellt vom Ansatz her eine Körperverletzung dar.
Die Körperverletzung kann allerdings gerechtfertigt sein. In der Regel müssen hierzu zwei Faktoren erfüllt sein:
Einwilligung des Patienten (bei Kindern die Eltern).
Die Maßnahme muss gemäß den Regeln der medizinischen Wissenschaft durchgeführt werden. Entscheidend ist der Stand des Wissens zum Zeitpunkt der Behandlung.
Viell. sollte man das den Leuten schicken die Amalgam anwenden?


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