Welche Klinik?

01.10.09 13:16 #1
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Maus 22 ist offline
Beiträge: 90
Seit: 10.07.09
Hallo alle zusammen,

ich brauche mal dringend eure Meinung.
Ich habe beruflich seit über 15 Jahren mit Quecksilber (Hg) gearbeitet und bin nun seit März 09 krank. Alle Symthome weisen auf Hg-Vergiftung, wie es im Lehrbuch steht. Mein HA hat keine Ahnung und schickte mich in verschiedene Krankenhäuser.
Zuerst wie üblich in eine Psychatrie, dann in der 2. Klinik wurde ein DMPS-Test über 24 Std. gemacht (Nach Umrechnung auf Spontanurin über 50 mg/Kreat.). Mir ging es nach DMPS ca. 10 Tage wieder richtig gut. Dort wurde auch Magen-Darmspieglung gemacht und eine chron. Entzündung festgestellt, die "von der Hg-exposition kommen könnte".
Die 3. Klinik entfernte mir die Schilddrüse wegen großer Knoten komplett. Das die defekte Schilddrüse vom Hg kommt, davon hätten die Ärzte in der Klinik keine Ahnung.

Nun habe ich für den 08.Juni 2010 (kein Schreibfehler) einen Termin in Neukirchen zum Entgiften. Mein HA traut sich nicht, die Entgiftung zu machen (Ausrede weil zu teuer). Dr. Mutter bot mir einen Gesprächs-Termin im März 2010 an, was er auch für zu spät empfand, weil mir sofort geholfen werden muss.

Nun habe ich eine Klinikeinweisung vom HA bekommen. Der Text ist lesenswert:
Diagnose: Merkurialismus?
Mercurialismus-Syndrom!?
DMPS-Therapie weiter!?
Untersuchungsergebnisse: ambulant keine ausreichende Besserung. DMPS am 17.07.09 stationär aber geholfen!

Nun meine Frage: Was für eine Klinik würdet ihr mir (ganz Deutschland) empfehlen? (Neukirchen fällt erst mal aus, da ich erst im Juni dahin könnte.)
Würdet ihr in die Uniklinik Freiburg gehen ? Dort hat Dr. Mutter doch jahrelang mit Hg-Vergiftungen gearbeitet. Die können dort doch, seit dem Ausscheiden von Dr. Mutter, nicht alles vergessen haben.
Bitte dringend um eure Mithilfe und eure Meinungen.

LG Maus


Welche Klinik ?

Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
Nun meine Frage: Was für eine Klinik würdet ihr mir (ganz Deutschland) empfehlen?
Garkeine. Du kannst die Entgiftung bsser selber machen, zu den verschiedenen Methoden kannst du dich hier im WIKI informieren.
Viele denken, dass in irgend welchen Umweltkliniken die großen Experten tätig sind die sich mit SM Entgiftung auskennen, die Berichte die ich bisher gelesen habe, sagen aber das Gegenteil.
__________________
Gruß Tobi

Welche Klinik ?

Maus 22 ist offline
Themenstarter Beiträge: 90
Seit: 10.07.09
Ich will die Entgiftung nicht selber machen, weil bei mir die BG die Vergiftung als Berufserkrankung ansehen muss.
Also brauche ich dringends eine Klinik.

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Ruedi ist offline
Beiträge: 3.452
Seit: 15.06.08
Muss es eine Klinik sein, oder akzeptieren sie auch ein Heilpraktiker?

Gruss Ruedi

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.681
Seit: 10.01.04
Erkundige Dich doch mal in Bredstedt, ob es Chancen gibt, dort überhaupt in einem der Umweltmedizin-Betten unterzukommen und wenn ja: wann.

www.fklnf.de/umweltmedizin.html

Hier würde ich mich mal erkundigen, ob die Ahnung von Schwermetallvergiftungen haben:
www.kk-recklinghausen.de/Fachabteilungen/Hautklinik_Allergologie_Venenerkrankungen_Umweltme dizin/Kontakt.htm

Gruss,
Uta

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Tiigaa29 ist offline
Beiträge: 1.232
Seit: 18.01.08
Es Gibt KEINE Kliniken!!


Vergiss es ganz schnell wieder.

Ich wäre damals fast gestorben,Kliniken fehlanzeige.

Ich habe alles durch.

Bredstedt macht kein DMPS,Neukirchen ebenso
wenig.


Freiburg ist auch nichts,seit Dr.Mutter dort weg ist,lohnt sich das nicht mehr.

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Maus 22 ist offline
Themenstarter Beiträge: 90
Seit: 10.07.09
@ Ruedi
ja, es sollte eine Klinik sein, denn HP werden von der BG nicht akzeptiert.

@ Uta,
danke, für den Tipp in Bredstedt und Recklinghausen.
Bredstedt bin ich sehr skeptisch gegenüber wie Tiigaa29 schreibt und es wird mehr und mehr eine Klinik für Alkoholiker.

@ Tiigaa
aber irgendwer muss mir doch helfen!

LG die verzweifelte Maus

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Phil2k ist offline
Beiträge: 923
Seit: 28.10.08
Hallo Maus.
Helfen ja,das wird gehen. Ob das nun mit der Akzeptanz der BG unter einen Hut zu bekommen ist,da bin ich skeptisch.
Ich persönlich kenne keine Klinik,die sich erfolgreich der Entgiftung gewidmet hat. Ich gehe aber mit Dr. Mutter konform,dass dir schnellstmöglichst geholfen werden muss. Ob hier ein Kompromiss einzugehen ist oder nicht, bleibt dir überlassen. Es gibt sicherlich Möglichkeiten. Abwarten zähle ich jedoch nicht zu der besten Alternative.
Mein Vorschlag würde darin bestehen, bis eventuell Juni nächsten Jahres eine Entgiftung auf Eigeninitiative einzugehen. Dann die Optmierung in der Klinik machen zu lassen. Es ist davon auszugehen,dass die Ausleitung vor Juli nächsten Jahres nicht beendet sein wird. Ausleitungen sind eine langwierige Angelegenheit. Unter Umständen bist du zu diesem Zeitpunkt aber schon ein anderer Mensch,ohne den BG Anspruch gänzlich aus den Augen zu verlieren.
Es muss unbedingt eine Klinik sein,damit die BG das anerkennt? Und die Behandlung darf ausschließlich in einer Klinik erfolgen? Dann fällt aber auch Dr.Mutter aus dem Raster.
Ich kann das schwerlich nachvollziehen,da du den Nachweis ja schon erbracht hast,wie ich das lese.
Es kann doch nicht angehen,dass du bis Juni nächsten Jahres warten sollst.
Persönlich muss ich dir ehrlich sagen,dass dieser Spagat nichts bringen wird. Hier würde ich Prioritäten setzen und die würde ganz klar für die Gesundheit ausfallen. Wie Tobi schon schrieb,hört man von den Kliniken keine Wunderdinge,die der Wartezeit gerecht werden würde. Es ist auch unmöglich, einen Nachweis zu erbringen,dass Quecksilber schuld sein muss. Deine Diagnosen sind ja mit reichlich Fragezeichen gespickt. Bist du sicher,dass die BG das anerkennt bzw. anerkennen wird?
Gruß
Phil
__________________
Der Mann der Wissenschaft muss ständig bemüht sein,an seinen eigenen Wahrheiten zu zweifeln

Geändert von Phil2k (01.10.09 um 19:56 Uhr)

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Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
Zitat von Maus 22 Beitrag anzeigen
Ich will die Entgiftung nicht selber machen, weil bei mir die BG die Vergiftung als Berufserkrankung ansehen muss.
Das ist dann die Frage welche Prioritäten du setzt...lieber gesund werden oder lieber Anerkennung als Berufserkrankung aber dafür krank bleiben?

Wenn der Arzt dir schon eine Überweisung ausgestellt hat mit
Diagnose: Merkurialismus?
Mercurialismus-Syndrom!?
dann kann er zu dieser Diagnose auch noch einen Kurzbericht verfassen, den du einreichen kannst. Ich denke nicht dass diese Kompetenz nur Kliniken vorbehalten ist, wie Phil schon andeutete.
__________________
Gruß Tobi

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Männlich Bodo
Liebe Maus, dass Problem ist ratzfatz gelöst. Schau mal in Dein Outlook.




LGB






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