Vitamin D und Amalgam und Autismus

27.09.09 10:07 #1
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Vitamin D und Amalgam und Autismus

patripl ist offline
Beiträge: 342
Seit: 22.01.08
Ich möchte euch aufmerksam machen auf den Service von Dr. Mercola (ein Freund von Dr. Kinghardt unter anderem), der sich viel über Vit. D besesn hatte udn selber aktiv patienten behandelt.

ALso er sagt, dass nicht jeder Test zuverlässig ist, und sagt, welcher gut ist. Wie es halt immer mit allen Tests ist.

Ausserdem hat er unter anderem die Wichtigkeit für die SM-Entgiftung anerkannt.

Das Ding ist, dass Vit. D wie oben geschrieben toxisch sein kann. Das macht BEhandlung ohne Testung gefährlich. Sonnen wäre eine echte Alternative.

Test Values and Treatment for Vitamin D Deficiency

Man muss zwar die eigene Emailadresse eintragen, aber es ist wert und man kann den Neuwletter mit einem Klick wieder abstellen. Und es gibt bei ihm frische interessante Artikel, wie zB Wasserfilter, giftiges Kochgeschirr, NEMs, Impfungen und anderes zum Thema gesundheit. Empfehle ich wärmstens.

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ExLukas ist offline
Beiträge: 1.597
Seit: 27.08.09
Simples Wasser kann auch toxisch sein... es kommt eben immer auf die Dosierung an. Und die benötigte Dosierung beim Vit. D ist eben nicht bei allen gleich, und wie viel jemand davon benötigt, muss jeder selber herausfinden, hier kann man sich nicht an "allgemeine Richtlinien" halten, denn damit ist der Eine heillos unter-, der Andere heillos überdosiert.
Darum - wie gesagt - Laboruntersuchungen machen...

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Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
Zitat von peter gadischke Beitrag anzeigen
Eine Dosis von 6000 IE halte ich für zu hoch. Neue Studien gehen von max 3000 IE aus.
...
Zuviel D und Calcium verursachen die heute so gefürchtete Verkalkung der Gefäße und Weichteile.
Da kann ich nur drüber lachen, die Studien zeige mir mal bitte.
Jeder der behauptet, diese Mickeymaus-Dosierungen seien toxisch, macht sich lächerlich, denn 10000 IU/d werden leicht schon durch eine längere Sonnenexposition erreicht.
Total-body sun exposure easily provides the equivalent of 250 microg (10000 IU) vitamin D/d, suggesting that this is a physiologic limit.
Jeder dokumentierte Fall von Vitamin D Überdosierung und Hypercalcämie geschah erst bei 40000 IU oder mehr.
Published cases of vitamin D toxicity with hypercalcemia, for which the 25(OH)D concentration and vitamin D dose are known, all involve intake of > or = 1000 microg (40000 IU)/d.
Vitamin D supplementation, 25-hydroxyvitamin D con...[Am J Clin Nutr. 1999] - PubMed Result

Die meisten davon gehen aufs Konto von Industrie- und Produktionsunfällen.
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Gruß Tobi

Geändert von Carrie (28.09.09 um 16:08 Uhr)

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Carrie ist offline
Themenstarter Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Allerdings ist es ja aber auch so, dass selbst Vitamin D3 in der Leber noch in die aktive Form umgewandelt werden muss. D.h., bei einer kaputten Leber (durch Amalgam) hilft vielleicht auch eine erhöhte Vitamin D 3 Gabe nicht unbedingt weiter (sondern schadet vielleicht noch eher, weil der Körper nicht weiß, wie er es verarbeiten soll?).
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Liebe Grüße Carrie

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Kann es so einfach sein? Dass man "einfach" nur seinen Vitamin D pushen muss, um auszuleiten?
Nein ganz einfach aus dem Grund das nur den Glutathionspiegel anheben nichts bringt. Du musst dir die körpereigene Entgiftung als Kette vorstellen in der Glutathion nur 1 Glied ist.

Ausserdem selbst wenn du den Glutathionspiegel anhebst wird die Gehirnentgiftung(bei Autismus am wichtigsten) nicht beschleunigt da diese von anderen Faktoren abhängig ist. Du produzierst nicht wenig Glutathion da du sonst nicht leben könntest, du verbrauchst nur mehr als gesunde weil dein Körper erhöhtem oxidativem Stress ausgesetzt ist. Wenn du du Glutathionspiegel sagen wir um 70% anhebst entgiftet sich den Gehirn trotzdem nicht schneller und selbst wenn es das tun würde und du sagen wir die Entgiftung um 100% beschleunigen könntest würdest du trotzdem Jahrzehnte brauchen um das Gehirn zu entgiften.

Wenn die einzige Anforderung an eine rasche Gehrinentgiftung Glutathion wäre würdest du zwar deutlich langsamer aber trotzdem von alleine dein Gehirn entgiften. Das passiert aber scheinbar nicht.

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veganerin ist offline
Beiträge: 49
Seit: 13.03.06
Hallo wieder.

Vitamin D - Vergiftung ist bei 6000 IE völlig ausgeschlossen, es sei denn man lebt als nackter, indischer Jaina nahe des Äquators oder hat eine Vitamin D - Überempfindlichkeit. Aber eigentständige Krankheiten die Betroffene überempfindlich machen, darf man natürlich nicht unter "Vitamin D Risiko" verallgemeinern. Das wäre als würde man allen abraten, Äpfel zu essen weil ein paar da allergisch drauf sind. Auch Dr. Cannel vom Vitamin D Council bezieht sich auf Vieth und Holick, und alle anderen Kapazitäten auf dem Gebiet. Als sichere Tagesobergrenze gilt heute 10.000 IE.

The Truth About Vitamin D Toxicity

Nach Cannel besteht erst ab 40.000 IE täglich, über mehrere Montate (!) das Riskio einer Überdosierung und er verlinkt immer zu wissenschaftlichen Quellen. Ich bin übrigens kein Fan von Cannel, da er deutlich antivegan ist und Vitamin D2 immer noch als minderwertig diskreditiert obwohl auch diese Bedenken inzwischen ausgeräumt sind. Aber diese Seite hat nunmal die größte Ansammlung fachlicher Information zu Vitamin D.

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veganerin ist offline
Beiträge: 49
Seit: 13.03.06
Zitat von Brigitka Beitrag anzeigen
Calcium ist dann auch wichtig. Ich habe mir jetzt reines Calciumgluconat besorgt, das vertrage ich gut. Mit Hartkäse allein ist 1g Calcium nur zu schaffen, wenn man sehr viel davon isst.
Soweit ich das verstanden habe ist Carrie Veganköstlerin oder Veganerin, in dem Fall gelten sowieso andere Regeln was Calcium betrifft.

Wichtig beim Calciumhaushalt ist nämlich nicht die Menge der Aufnahme, sondern die Calcium Balance, und die ist bei Veganern oder Veganköstlern besser weil bei dieser Kostform relativ wenig Calcium über den Urin ausgeschieden wird. Ich müßte das nochmal genauer nachlesen unter www.vegansociety.com/shop/product_info.php?cPath=1&products_id=153 (ISBN 0-907337-26-0). Wegen des besseren Calcium Haushalts bei veganer Kost geht man davon aus, dass besonders bei ausreichender Vitamin D Versorgung so geringe Mengen wie 300 mg völlig ausreichend sind. Gerade aber Tofu (wenn mit Calciumsulfat gemacht als Gerinnungsmittel) oder angereicherte Sojamilch sind schonmal allgemeine Calcium-Bomben, wer dann noch viel grüne Blattgemüse ißt, inkl. Kräuter und manche Salate wie Löwenzahn, Feldsalat usw, der erreicht spielend über 1000 mg. Darüber hinaus auch noch Calcium zu supplementieren halte ich für keine gute Idee.

Käse ist übrigens ein schlechter Calciumlieferant, nicht nur weil das Calcium aus Tiermilch relativ schlecht aufgenommen wird, sondern weil Käse auch sauer verstoffwechselt wird und oft auch erhebliche Mengen Salz enthält. Für die Calcium-Balance ist das schlecht, weil man ja von dem aufgenommenen Calcium wegen dem Käse wieder eine ganze Menge auspieselt.

Ohne Blutwertwertermittlung und somit ärztliche Indikation würde ich überhaupt kein Calcium supplementieren, schon gar nicht wenn man gleichzeitig Vitamin D supplementiert und sich vegan ernährt.

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knutpeter ist offline
Beiträge: 1.646
Seit: 18.07.09
Hallo,

ich halte ordentliche Studien für sehr wichtig. Woher sollen sonst Entscheidungsfindungen kommen. Doch nicht weil K. gesagt hat. Studien bedeuten Placebo-Wirkung gegen Arzneimittelwirkung zu vergleichen. Und den Erfolg des Produktes zu dokumentieren. Die Studien müssen natürlich wenigstens den Evidezkriterien genügen:den Nachweis für die Wirksamkeit aus zumindest einer randomisierten, kontrollierten Studie.

Im letzten Jahr gab es in Bamberg einen großen Kongress über Vitamin D.
Scharla hat dort einen sehr pos. Vortrag über D gehalten, seit neustem verkündet er,der native D- Spiegel sollte nicht über 20 ng/ml liegen. Er fürchtet einen Reinfall wie bei den anderen "Wunderdrogen" Vitamin A,E und C mit mehr Schaden als Nutzen.Über eure Spiegel macht ihr keine Angaben, gerade im Sommer wurde der D-Spiegel durch die Sonne sicher angehoben. Dazu kommt die Ernährung.


Aus DocChek:
Vitamin D - streitbarer Stoff

Vitamin D ist „in“: Es gibt einen Mangel allerorten, lautet die Botschaft, die in den letzten Wochen massiv durch die Medien ging. Doch ist Vitamin D wirklich nur segensreich? In der Fachwelt gibt es darüber zumindest Diskussionen.
Mehr zu diesem Thema:
Pressemeldung
Vortrag Autoimmunity Research Foundation
„Häufig fehlt’s an Vitamin D.“ „Unzureichende Vitamin D-Versorgung in Deutschland.“ „Deutsche brauchen mehr Vitamin D“ – So oder ähnlich lauteten die Schlagzeilen in diversen Medien in den vergangenen Wochen, von der Ärzte Zeitung bis zum Focus. Anlass für das mediale Buschfeuer war eine Pressemeldung des Wissenschaftstickers idw vom 31. März 2009. In dieser Meldung informierte die Universität Hohenheim über das 1. Hohenheimer Ernährungsgespräch, das von dem dortigen Institut für Biologische Chemie und Ernährungswissenschaft initiiert wurde.
Im Kanon der Vitamine gilt Vitamin D als fast uneingeschränkt gut
An dem Gespräch nahm eine Reihe von Experten unterschiedlicher Einrichtungen teil, die in der Auffassung vereint waren, dass die Vitamin D-Versorgung in Deutschland nicht optimal sei. „Nach derzeitigen Erkenntnissen sollte der Vitamin D-Spiegel höher liegen, als früher gedacht, und gemessen daran sind die Werte in der deutschen Bevölkerung generell zu gering“, ließ sich beispielsweise Dr. Birte Hintzpeter vom Robert Koch-Institut zitieren. Und Dr. Armin Zittermann vom Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen gab zu Protokoll: „Es mehren sich die Hinweise, dass eine defizitäre Vitamin D-Versorgung bei Personen mittleren und höheren Alters mit einer erhöhten Sterblichkeit einhergeht.“ Einer der Wege, über den Vitamin D den Organismus neben seiner bekannten Funktion beim Knochenaufbau positiv beeinflusst, ist demnach ein Effekt auf das Immunsystem. Eine Vitamin D-Unterversorgung in der frühen Entwicklung führe später im Leben zu überschießenden Abwehrreaktionen und vermehrten Allergien, so die Wissenschaftler. Zur Bestätigung werden meist Studien aus der Rheumatologie zitiert, wonach zwei Drittel der Patienten mit rheumatoider Arthritis zu geringe Vitamin D-Spiegel hätten. Auch scheint es eine Korrelation zwischen hohen Vitamin D-Spiegeln und Symptomkontrolle zu geben. Anders herum: Vitamin D, so eine in den letzten Jahren zunehmend vertretene These, hat protektive und/oder therapeutische Effekte bei Autoimmunerkrankungen wie der RA. Das ist auch in Deutschland die Mehrheitsmeinung.
Wegbereiter für fiese Keime?
Die allerdings nicht alle teilen. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Autoimmunity Reviews beschäftigen sich Wissenschaftler der in Kalifornien ansässigen Autoimmunity Research Foundation um Trevor Marshall von der Murdoch University mit einer Alternativhypothese, die ziemlich konträr ist. Der Beitrag, der unter anderem auf einem Vortrag (auch als Video verfügbar) von Marshalls Kollegen Thomas Perez beim letzten International Congress on Autoimmunity in Portugal beruht, ist hier als Vorabdruck im Volltext nachlesbar.
Die Alternativhypothese besagt, dass übermäßiger Vitamin D-Genuss nicht vor Autoimmunkrankheiten schütze, sondern diese langfristig verschlimmere beziehungsweise möglicherweise sogar mit verursache. Marshall und seine Kollegen weisen zunächst darauf hin, dass der Vitamin D-Metabolit 25-Hydroxy-Vitamin D in seiner molekularen Struktur Steroiden ähnele. Er wirke am nukleären Vitamin D-Rezeptor, führe da aber eher zu einer Inaktivierung als zu einer Aktivierung wichtiger Immunprozesse, so die Autoren. Und da liegt der Hund begraben. Denn therapeutisch beziehungsweise über die Nahrung zugeführtes 25-Hydroxy-Vitamin D scheint auf diesem Wege zwar einerseits Entzündungsreaktionen zu hemmen. Das erklärt einen gewissen therapeutischen, steroidartigen Effekt von 25-Hydroxy-Vitamin D bei Autoimmunerkrankungen. Langfristig allerdings könnte die Immunantwort durch Vitamin D eher ausgebremst werden. Vor allem die Fähigkeit des Körpers, mit chronisch persistierenden Infektionserregern fertig zu werden, werde verringert, so Marshall. Diese aber gelten als heiße Kandidaten für die „erste Ursache“ bei der Entstehung von Autoimmunität.
Nicht mit Vitamin D um sich werfen!

Aufbauend auf diesen Beobachtungen interpretieren die Forscher die auffällig niedrigen Vitamin D-Spiegel vieler Patienten mit rheumatischen Erkrankungen als eine Art Schutzreflex des Körpers gegen chronische Infektionen. Sie raten deswegen davon ab, Vitamin D bei Autoimmunkrankheiten unkritisch zu substituieren. Einer der Autoren des Reviews, die Wissenschaftlerin Amy Proal, geht sogar noch einen Schritt weiter: „Die Einnahme von Vitamin D wird derzeit in nie dagewesenen Dosierungen empfohlen. Gleichzeitig werden nahezu alle Autoimmunerkrankungen häufiger.“ Soll heißen: Vitamin D könnte Rheuma, Allergien & Co nicht nur verschlimmern, sondern möglicherweise auch zu deren Entstehung beitragen. Klar ist: Das alles ist zwar eine durch Forschungsergebnisse gestützte Hypothese, aber eben doch nur eine Hypothese. Mehrheitsmeinung ist es nicht. Aber Vitamin D wäre auch nicht das erste Vitamin, von dem sich die Medizin nach großem Jubel wieder vorsichtig distanziert.
In Bezug auf Osteoperose sieheKommentar-Forum zum DVO-Leitlinien-Entwurf 2009 • Thema anzeigen - Vitamin D Dosierung und Sonnenlicht

vG Peter

Vitamin D und Amalgam und Autismus

Carrie ist offline
Themenstarter Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Die Einnahme von Vitamin D wird derzeit in nie dagewesenen Dosierungen empfohlen. Gleichzeitig werden nahezu alle Autoimmunerkrankungen häufiger.“ Soll heißen: Vitamin D könnte Rheuma, Allergien & Co nicht nur verschlimmern, sondern möglicherweise auch zu deren Entstehung beitragen.
Kann ich mir eher weniger vorstellen. Wer nimmt denn schon Vitamin D? Und vor allem in hohen Mengen. Die meisten, die es nehmen, halten sich ja eher an die piefige empfohlene Tagesdosis.
Ich bin ja auch eher gegen Supplemente, aber meine Werte sind und waren niedrig und ich lebe in Norddeutschland und bin Veganerin. Und es wird Winter.
Ich würd mich auch lieber jeden Tag ne Stunde in die Sonne legen
__________________
Liebe Grüße Carrie

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Gleichzeitig werden nahezu alle Autoimmunerkrankungen häufiger.“ Soll heißen: Vitamin D könnte Rheuma, Allergien & Co nicht nur verschlimmern, sondern möglicherweise auch zu deren Entstehung beitragen
Wer immer das geschrieben hat KEINE Ahnung.

Autoimmunerkrankungen werden durch Schwermetalle, und andere Toxine verursacht. Das sind Zivilisationskrankheiten.

Vitamine verursachen natürlich keine Erkrankungen sondern verhindern in vielen Fällen diese.

Das Kommentar spiegelt aber ganz gut den typischen Wahn wieder in dem sich viele Ärzte befinden. In ihrer verkehrten Traumwelt, verursachen Schwermetalle keine Krankheiten mehr, sie sind vollkommen harmlos, und Vitamine hingegen sind gefährlich und machen krank. Verrückt.


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