Alles falsch gemacht

25.09.09 14:31 #1
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Alles falsch gemacht

Phil2k ist offline
Beiträge: 923
Seit: 28.10.08
Es ist sogar unbestritten,dass wir diese ausgenutzt haben. Das Volk des Homo Errectus und des Homo Sapiens,hätte sich wohl nicht in dieser weise entwickelt,wenn es die Verwertung von Fleisch nicht gegeben hätte.
Ein Hämeisenrezeptor ergiebt wenig Sinn,wenn die Nahrung ausschließlich aus Nüssen,Samen und Beeren bestanden hätte.
Ebenso macht die verkürzte Dickdarmpassage,im Vergleich zu reinen Herbivoren keinen Sinn,sowie auch die Ein-Magen Politik nicht effizient gestaltet worden wäre. Im Grunde,wären uns Gorillas und Affen, im Ausnutzen der Ressourcen, überlegen gewesen. Allerdings dürfte die Ernährung des Vormenschen Australopithecus wirklich auf Wirbellose,Früchte und Nüsse zu reduzieren sein. Das soll auch nicht heißen,dass ich Fleisch als unbedingt notwendig erachte,jedoch Fleisch keinesfalls als artfremd ansehe und eine tiereiweiß freie Ernährung wohl an Problematiken gekoppelt ist,die es zu lösen gilt.
Zwischen Australopithecus und Homo Sapiens liegen ja evolutionäre Entwicklungsschritte,die man durchaus berücksichtigen könnte. Von rein veganen Ernährungskonzepten,die ohne tierische Eiweißquelle auskommen wollen,halte ich sehr wenig. Ich möchte deren Anwendung aber nicht verurteilen.
__________________
Der Mann der Wissenschaft muss ständig bemüht sein,an seinen eigenen Wahrheiten zu zweifeln

Geändert von Phil2k (28.10.09 um 15:29 Uhr)

Alles falsch gemacht

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Die Frage die ich persönlich sehr interessant finde, und dazu gibt es verschiedene Theorien welche "Diät" am besten für uns ist.(Falls man diese Frage überhaupt so beantworten kann)

Ich habe (bevor ich auf Amalgam gekommen bin) mich damit beschäftigt und eine Weile mit Rohkost(Kalorien hauptsächlich aus Früchten) und dann mit Steinzeit (Kalorien hauptsächlich aus Fleisch und Früchten) herumexperimentiert und auch viel dazu gelesen.

Die Steinzeit Diät habe ich nicht vertragen, habe Probleme mit Blutzucker bekommen aber das war auch deshalb so weil ich glaube ich einen kaputten Stoffwechsel durch das Amalgam hatte.

Die Rohkost Diät habe ich besser vertragen anfangs, allerdings hatte ich das Gefühl meinen Kalorienbedarf nicht decken zu können damit was mir auch Problem verursacht hat. Könnte zum Teil auch am Amalgam gelegen sein.

Um ehrlich zu sein wären mir beide Diäten auf Dauer zu extrem, wenn würde ich eine Mischung aus beiden machen...

Obwohl wenn man primitiv lebende Kulturen besuchon fast alle einen sehr grossen Anteil ihrer Kalorien aus Tieren beziehen. Es gibt angeblich einen Stamm in Afrika der sich hauptsächlich von Blut und von Milch ernährt.

Ich persönlich würde wenn Zeit/Geld und Quecksilber keine Rolle spielen würde und ich eine exotische Diät befolgen wollen würde mich am liebsten von grossen Mengen Fisch ernähren so eine Art Eskimo Diät mit Früchten oder so. Solange bis ich keinen Fisch mehr sehen kann. Obwohl nein eigentlich wäre mir das auch zu extrem, ich glaube ich bin doch ein Allesfresser.

Ich finde sowohl die Paleo Diäten als auch Rohkost interessant aber beides ist dann doch irgendwie zu extrem. Ich hatte bei beiden Bedenken langfristig. Bei der Paleo Diät war ich allerdings extrem ausdauernd solange ich sie gemacht habe, und bei der Rohkost irgendwie total seltsam euphorisiert, Farben waren intensiver, Geruchsinn besser, Energielevel stark engehoben.

Also die Rohkost Diät war sicher die interessantere und spannendere Diät aber nach einiger Zeit hatte ich das Gefühl langsam auszuhungern und mich zwingen zu müssen also langfristig wäre das dann nichts für mich und rein vegan zu essen wäre auch nichts für mich obwohl ich das Argument das man keine Tiere töten möchte durchaus verstehen kann und auch sinnvoll finde aber man muss deshalb nicht vegan leben.

Ich glaube aber wir sind so flexibel dass wir sowohl vegan als auch 100% tierisch leben können, nur b12 könnte viell. ein Problem sein über Jahre. Extreme sind selten gesund finde ich allerdings.

Wenn du mal ein Experiment machen willst:

Esse mal nur rohe Sprossen oder Obst oder Gemüse für ein paar Tage. Man merkt sehr schnell einen gewaltigen Unterschied finde ich. Könnte aber bei Vergifteten extremer sein da wir Schwierigekeiten haben Nahrung zu verdauen und unsere Verdaung sich mit so etwas leichter tut als mit Brot oder Fleisch glaube ich.

Geändert von dmps123 (28.10.09 um 15:56 Uhr)

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Snorri ist offline
Beiträge: 542
Seit: 31.08.07
Ich persönlich denke, dass man die Nahrung und die Ernährungsweise (sofern prinzipiell gesund) am besten verträgt, die man als Kind bekommen hat und mit der auch die Eltern aufgewachsen sind.

Ich wurde im zarten Alter von 10,5 Jahren aus einem Land mit einer Mischküche aus österreichischen, ungarischen und und diversen Balkaneinflüssen nach Bayern katapultiert, wo ich auch zum ersten Mal mit Fertiggerichten, Obstsäften und wesentlich größeren Mengen an Süßigkeiten konfrontiert wurde.

Das hat meinem überaus zarten Verdauungssystem überhaupt nicht gut getan und den obligatorischen Schweinebraten mit fetter Sauce und klebrigen Knödeln verzeiht mir mein Gedärm heute noch nicht.

Ich habe auch erhebliche Probleme, wenn ich mich auf Reisen befinde, weil der Großteil der Nahrung vom üblichen Alltag abweicht (hauptsächlich Brotzeiten und kohlenhydratreiche Gerichte).

Das bekommt mir auch nicht gut.

Es gibt sicherlich Menschen mit einem "Saumagen", einer intakten Darmflora und perfekten Schleimhäuten, die an jedem Ort der Welt x-beliebiges Zeugs problemlos verarbeiten können, aber chronisch Kranke sollten m.A. nach beim landesüblichen, saisonalen und leicht bekömmlichen Futter bleiben. Ich denke, dass eine ausgewogene Mischkost mit viel Abwechslung und wenigen Wiederholungen am bekömmlichsten ist.

Aber auch nur dann, wenn das Verdauungssystem nicht gerade mal wieder seine "spinnerte" Phase hat.

Diverse Experimente mit allerlei Ernährungsformen sind ja schön und gut, aber wer, bitte, hält das auf Dauer aus ohne zum Eremit zu mutieren?

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voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
wieso eremit? aus sozialen gründen etwas zu essen das einem nicht gut tut, ist doch suchtverhalten erster güte. das ist wie gemeinsam eine rauchen :rolleyes

dogmatisch wollte ich nicht sein - von mir aus kann jeder essen was er will, er trägt ja immer nur selbst die folgen und braucht dem rat eines anderen ja nicht zu folgen. das ist auch kein angstargument sein, sondern jeder bestimmt seinen eigenen mix aus gesund und genuß. ist vor allem eine fragen von was man kann und will, wenn man sich von religiösen und kulturellen einflüssen löst.
oder was man unter gesund versteht oder man gesund sein möchte.

was mich interessiert, ist mein wohlbefinden. da ist eine wiederhergestellte darmflora priorität nummer 1. die entscheidet über mein restliches leben nachdem ich wohl weitestgehend ausgeleitet habe.

gesundheit ist immer relativ. das meinte ich mit, man kann nicht wissen wann die ausleitung zu ende ist. gut gehen tut es einem bekanntlich auch nach einer nase koks. andererseits ist mein gesund nicht ein vergleich mit einem allgemein schlechten zustand der deutschen bevölkerung. das taugt nicht als maßstab.

die frage ob fleisch essen genuß oder sucht ist, dürfte man kaum beantworten können.
die botenstoffe im hirn sind so ziemlich die selben wie bei bekannten drogen.
wir neigen also dazu aus genuß dinge zu essen, die sagen wir mal uns nicht so gut tun wie wir meinen. durch leaky-gut habe ich, wie viele andere auch, einen regelrechten entzug von manchen lebensmitteln hinter mir. vielleicht versteht ihr das ich manches essen deshalb kritisch sehe.

einen interessanten anhalt gibt das Dr. Schatalova bei ihren wüstenmärschen über 75 jahre alt war. theoretisch müsste ein dauerhaft gesund lebender mensch etwa 150 jahre oder älter werden. alle populationen mit hohem anteil an über 100jährigen leben von karger kost mit sehr wenig fleisch. das gibt schon eine gewisse richtung vor.

für eine untersuchung braucht man nur eine waage.
wenn man es tatsächlich schafft mit sehr wenig rohkost kalorien bei extremer anstrengung gewicht zuzulegen, dann hat man wohl die antwort was optimale nahrung sei. was den effekt steigert oder schwächt ist dann leicht überprüfbar. das ist eben das faszinierende an dem schatalova experiment: seine einfache, sehr anschauliche überprüfbare beweisführung.

deshalb würde mich sehr interessieren ob hier jemannd russisch kann und hier berichte von den experimenten von galina schatalova verlinken kann. englische oder deutsche wären natürlich noch besser. meine ersten suche nach überprüfung haben nur verweise auf das buch ergeben.

dmps123 bestätigt ja auch extreme ausdauer bei rohkost oder paläao diat.
solche berichte höre ich von vieler seite.
vermutlich ist gegen etwas fleisch oder milch nichts einzuwenden, wenn die menge sehr dosiert ist.
das hat also nichts mit veganer-ethik zu tun, sondern eher das man die schäden der darmflora überbrücken muss, weil das umstellen zeit braucht.

ob nun tier oder pflanze stirbt um uns zu nähren, wo ist der unterschied?
es liegt mir fern über das schmerzempfinden von pflanzen zu spekulieren.

instinkt, also iss was dir schmeckt.
ist eine zweischneidige sache, da man bei jeder zubereiteten nahrung auf potente suchtstoffe stößt. der instinkt also fehlgeleitet wird. das kann man an hund oder katze als haustier auch leicht austesten, ohne dem tier qualen zu bereiten.

ich kenne persönlich einen extrem-ausdauerläufer der an 30 stunden wettkampf-läufen im gebirge teilnimmt. ebenso kenne ich einen heilpraktiker der jahre bei nomaden in marokko und in tibetischen klöstern gelebt hat.

rat des ausdauerläufers war, die qualität der nahrung sehr mediterran mit gesunden ölen auszulegen.

rat des heilpraktikers war, stark auf die nahrungsmmenge zu achten.
und sofern es natürliches essen ist, auch nach instinkt zu essen was man will.
zu milch sagte er, eine kleine menge rohmilchkäse, idealerweise ziegenmilch sei ok.

beim thema instinkt hat er darauf hingewiesen bei dem bissen aufzuhören bei dem es genug ist.

man sollte also entsprechend dem was Galina Schatalova wohl bewiesen hat, seinem instinkt auch bei der menge vertrauen und nicht nur bei der auswahl.

deshalb habe ich mein konzept so gestaltet:
- wenig nahrung
- ausschließlich native kaltgepresste öle
- rohes eiweiß
- viel obst
- viel kerne, samen, nüsse
- etwas gemüse
- sehr wenig rohmilchjoghurt oder rohmilchkäse

thermisierten joghurt nehme ich, wenn ich mal wieder für den bioladen zu spät dran bin.
die 42° der themisierung schaden dem eiweiß nicht so sonderlich viel, als das man das nicht akzeptieren könnte.

das was dmps123 zu thema proteinbedarf von amalgamis gesagt hat, denke ich stimmt.
der bedarf an eiweiß ist erhöht, ggf. auch fetten und salz (kalium und natrium).

die bakterienflora braucht etwa 3-6 wochen zum einstellen.
den effekt von rohkost für ein paar tage merkt man in der tat positiv, das kann ich bestätigen.

das thema fleisch scheint ein zweischneidiges zu sein.
bei einer gestörten darmflora liefert fleisch sehr gut aminosäuren und mineralstoffe. allerdings stört es auch wieder die darmflora.
die aminosäuren kriegt man bei intakter darmflora aus früchten, nüssen und pflanzen wohl leicht zusammen.
das gilt besonders wenn man roh verzehrte pflanzliche kost mit erhitztem fleisch vergleicht.
die erhitzen proteine sind kaum zu spalten und die erhitzten fette giftig.

die reptoren für hämeisen geschichte scheint so nicht zu stimmen. meinen infos nach ist so weit oben im darm das fleisch noch nicht ausreichend verdaut um eisen zu gewinnen. das eisen wird bei intakter darmflora aus pflanzen gewonnen und im dünndarm umgewandelt und resorbiert.

hülsenfrüchte sind roh unverdaulich. gekocht braucht man eine starke verdauung dafür.
die scheiden hier schon früh aus. hülsenfrüchte sind traditionell eine billige, fast ewig haltbare notnahrung.
soldaten- und arme leutekost eben. wächst auch noch auf dem unbrauchbarsten ackerbodenflecken...

ob nun hülsenfrüchte und getreide eher gut oder schlecht sind ist schwer zu beurteilen.
rohes getreide ist unverdaulich, zumindest gekeimt sollte es sein.
genauso wie für den heutigen reisenden scheinen getreidemahlzeiten eher wegen ihrer lagerung und transportfähigkeit einzug in die nahrungskette gefunden zu haben. ackerbau ist nicht unwesentlich ein erfolgreiches politisches und militärstrategisches konzept das sich gegen jagende nomaden durch eine erheblich höhere bevölkerungsdichte durchsetzt. was nutzt einem lange gesundheit in einer kriegerischen, gewalttätigen frühzeitlichen welt? kann man auch als kalkulierten trade-in betrachten, dem man heute nicht mehr folgen braucht.
es steckt einiges an politischer propaganda hinter unserer kost. wirklich gesunde nahrung für alle ist nun mal nicht realisierbarer sozialer sprengstoff.

warum ich das experiment mit der nahrung mache? extrembergsteigen ist ein leidenschaftliches hobby und meine durch amalgam ruinierte darmflora ist ein nachhaltiges hindernis dabei. das hobby macht mich nicht einsam, sondern aufgeschlossen für ernährungskonzepte, andere kulturen und landschaften.

die effekte der nahrung lassen sich an der eigenen leistungsfähigkeit messen.
da jede nahrung sowieso ein selbstexperiment auf kosten der gesundheit ist, tut es gut sich von kulturellen prägungen frei zu machen und etwas zu probieren. wirkliches wissen zu gewinnen, so wie frau dr. schatalova mit ihren experimenten.

allerdings scheint es auch zu stimmen das es lange zeit braucht bis sich die flora in der verdauung an die nahrung anpasst. man also kulturell gewohntes besser verträgt als ungewohntes. wobei ich allerdings auf reisen nie probleme mit essen hatte, außer als ich mich als kind am kaiserschmarrn überfressen hatte

mit glutenunverträglichkeit ist man schon fast gezwungen sich nach alternativen und hintergründen umzuschauen, wenn man leaky-gut, allergien und pilze betrifft herr der lage bleiben will.

was ich euch eigentlich sagen will ist:
- die nahrung hat einen enormen einfluß auf die entgiftung über leber und niere
- man erkennt oft nicht, das bestimmte lebensmittel hinter unpässlichkeiten oder vergiftungssymptomen stehen
- der mensch ist ein gewohnheitstier, oft zum nachteil

Geändert von voster (29.10.09 um 01:20 Uhr)

Alles falsch gemacht

daria80 ist offline
Beiträge: 36
Seit: 04.11.08
klasse,voster

dann hast du ja dazu gelernt!
Vor ein paar Monaten hast du noch auf fleischlose Kost geschwört,jetzt schwörst du auf das Gegenteil.
Wie kommt das auf einmal??

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daria80 ist offline
Beiträge: 36
Seit: 04.11.08
@voster:

Frage nur aus Interesse,war jetzt nicht als Kritik gemeint

Alles falsch gemacht

voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
Zitat von daria80 Beitrag anzeigen
klasse,voster

dann hast du ja dazu gelernt!
Vor ein paar Monaten hast du noch auf fleischlose Kost geschwört,jetzt schwörst du auf das Gegenteil.
Wie kommt das auf einmal??


dazugelernt in der tat:
50-100g mageres gegrilltes fleisch ohne viel erhitztes fett ist einigermaßen bekömmlich und hat einen positiven effekt auf den mineralstoffhaushalt.
allerdings einen sehr negativen auf die darmflora.

100g frittiertes schweineschnitzel ist für mich ein pures gift.

damit ist keinesfalls gemeint 100g gutes fleisch am tag seinen ok.
vielleicht sollte man sich das wieder für sonn- und feiertage aufheben.

500g hähnchenfleisch sind billiger als ne packung nüsse.
spricht nicht grad für fleisch als hochwertiges lebensmittel.

schwören tue ich nicht... wie gesagt, undogmatisch.
fleischlos habe ich nicht als muss angesehen.
die art, menge und auch die zubereitung sehe ich schon lange aus erfahrung kritisch. das ist schon die ganze zeit so die ich im forum bin.

was aber noch lange nicht bedeutet das man sich mit einer gut zusammengestellten echten rohkost nicht noch weitaus besser ernähren kann.
das setzt allerdings ein lange zeit konsequenz beim aufbau der darmflora vorraus. die aufbauarbeit will sicher nicht jeder leisten.

um mal bei den beiden sehr fitten menschen meines beitrag oben zu bleiben:
- der 30 stunden läufer ißt mageres, gegrilltes, hochwertiges fleisch
- der ebenfalls sehr fitte und abgehärtete heilpraktiker ißt vegan

millionen inder leben vegetarisch und gesund.
was möchtest Du mir also sagen?

wer fleisch möchte soll es essen.
der zustand der verdauung hat dabei neben art, menge und zubereitung enormen einfluß. die mengen die bei jäger und sammler kulturen der einzelne an fleisch ißt, sind gering. das ist unbestreitbar gesünder.

für mich selbst bin ich überzeugt das ich wohl die nächste zeit kein fleisch esse. wobei das bei mir kein ethisch begründeter verzicht ist und ich mich auch nicht als vegetarier sehe. das wäre anmaßend. mein appetit auf fleisch lässt jedoch immer mehr nach, seit ich gezielter avocados, kerne und nüsse etc in den speiseplan integriere. insofern neige ich eher dazu, das ich momentan fleisch komplett aus dem plan gestrichen habe. einfach weil ich mal ausprobiere, ob sich das mit der gewichtszunahme bei einhaltung der ratschläge von dr. schatalova bewahrheitet und sich ein positiver einfluß auf die darmflora ergibt.

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daria80 ist offline
Beiträge: 36
Seit: 04.11.08
Voster,da hast du dir aber was vorgenommen

Gewicht zunehmen und torzdem wenig essen? Wie willst du das machen.Bei deiner jetzigen Ernährung,kann ich mir das schwer vorstellen...
Was genau hat es mit Dr. Schatalova auf sich?Kann mir das mal einer in knappen Zügen erklären?

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Rübe ist offline
Beiträge: 3.257
Seit: 22.11.07
Was mich nur kurz interessieren würde, was meint ihr, ist es besser mehrere kleine Mahlzeiten am Tage zu sich zu nehmen oder lieber nur drei "größere" (um evtl. die Bauchspeicheldrüse zu schonen)?

Gruß
Rübe
__________________
Der Gesunde hat viele Wünsche, der Kranke/Vergiftete nur einen!

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voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
Zitat von Rübe Beitrag anzeigen
Was mich nur kurz interessieren würde, was meint ihr, ist es besser mehrere kleine Mahlzeiten am Tage zu sich zu nehmen oder lieber nur drei "größere" (um evtl. die Bauchspeicheldrüse zu schonen)?

Gruß
Rübe
Mehrere kleine Mahlzeiten sind meiner Erfahrung nach leichter zu verdauen.
Schonung der Bauchspeicheldrüse ist eine Frage der glykämischen Last. Siehe Glyx-Diät. Das ist eher eine Frage was drin ist in dem was Du ißt.
Ersatzprodukte haben meist viel Zucker oder irgendwelche exotischen Stärkesachen (Tapioka etc.). Viel Mais oder Soja ist auch keine Lösung.

Von großen Mahlzeiten auf mehrere kleine umstellen, erlaubt dir einen gleichmäßigeren Blutzuckerspiegel zu halten. Dann lässt sich der Bedarf an Kohlehydraten auch über Fruchtzucker decken, also Obst, Trockenfüchte und süßes Gemüse, etwa Karotten oder Nüsse und Kerne.

Zum Ausgleich des Blutzuckerspiegels hat sich ein 24 Stunden Fasten bewährt. Alternativ kannst Du 2 Manndarinen in deinen Essensplan aufnehmen. Die regulieren auch sehr gut den Blutzuckerspiegel.

Du kannst auch probieren ob dir der Krieger-Diät Ansatz von einer großen Mahlzeit am Tag zusagt. Finde allerdings viele kleine Mahlzeiten lassen sich sehr leicht überwiiegend oder ausschließlich roh gestalten. Man kommt gut ohne Hungerlöcher über den Tag. Hilft eher, den Zwischenstop bei Fastfood oder Kiosk zu vermeiden


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