Diskussion zur Stellungnahme von Dr.Mutter

26.08.09 14:56 #1
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Diskussion zur Stellungnahme von Dr.Mutter

voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
Vorallem muss man nicht den Konsens zur Bewertung der Studie stets neu aufrollen und kann auf ein akzeptiertes Fazit oder eben auf eine offene Diskussion verweisen.

Das steht und fällt damit, wie Phil richtig sagt, wie übersichtlich und gruppiert dieser Bereich ist.

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.690
Seit: 10.01.04
Es ist auch anzunehmenn, das in den USA Dr. Mutter nicht so bekannt ist, da er auf Deutsch veröffentlicht
Das ist wohl nicht so:
PubMed Home

Gruss,
Uta

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voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
Die Bücher sind auf Englisch nicht zu erhältlich.
Was bedeutet das zwar die fachliche Arbeit evtl. praktizierenden oder forschenden Ärzten bekannt ist, eine breite Basis wie das Forum von Cutler auf Englisch über die Arbeit von Dr. Mutter nicht existiert.

Bei den PubMed Publikationen habe ich viele Einträge mit "German" gefunden oder eben wo Dr. Mutter Co-Autor ist.

Kontinente und Sprachen sind schon ziemliche Hindernise bei der Wissensverbreitung.

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Phil2k ist offline
Themenstarter Beiträge: 923
Seit: 28.10.08
Zitat von voster Beitrag anzeigen
Daher sind Studien nur Anhaltspunkte zu Erwartungen, Wahrheit wird hier durch Heilungserfolge definiert. Da ist Dr. Mutter Praxisaussage erstmal hinzunehmen.
Hi Voster.
Das kann ich nur bedingt teilen. Die Heilungserfolge sollten zu keiner empirischen Überdehnung führen,sowie auch der Gegenpol zu keiner szientistischen Überdehnung führen sollte. Hier sehe ich praktische Probleme,den Mittelweg zu beschreiten. Von dem Gebrauch des Begriffes "Wahrheit",sollten wir gänzlich absehen,da dieser uns unflexibel agieren lässt und in zu enge Schranken zwängt. "Wahrheit" ist desweiteren allgemeingültig und reproduzierbar. Das kann hier nicht zu treffen.
Alleine die subjektive Definition von "Heilungserfolg" bereitet mir schon Schwierigkeiten,was aber zu einem Abdriften der Thematik führen würde...:P Dennoch ist Dr. Mutters Praxiserfahrung sicherlich hinzunehmen. Allerdings als Teil des Mittelweges.

Gruß
Phil
__________________
Der Mann der Wissenschaft muss ständig bemüht sein,an seinen eigenen Wahrheiten zu zweifeln

Geändert von Phil2k (19.09.09 um 21:16 Uhr)

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voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
Zitat von Phil2k Beitrag anzeigen
Hi Voster.
Das kann ich nur bedingt teilen. Die Heilungserfolge sollten zu keiner empirischen Überdehnung führen,sowie auch der Gegenpol zu keiner szientistischen Überdehnung führen sollte. Hier sehe ich praktische Probleme,den Mittelweg zu beschreiten. Von dem Gebrauch des Begriffes "Wahrheit",sollten wir gänzlich absehen,da dieser uns unflexibel agieren lässt und in zu enge Schranken zwängt. "Wahrheit" ist desweiteren allgemeingültig und reproduzierbar. Das kann hier nicht zu treffen.
Alleine die subjektive Definition von "Heilungserfolg" bereitet mir schon Schwierigkeiten,was aber zu einem Abdriften der Thematik führen würde...:P Dennoch ist Dr. Mutters Praxiserfahrung sicherlich hinzunehmen. Allerdings als Teil des Mittelweges.

Gruß
Phil
Die Diskussion kann momentan wegen der Diskrepanz von Theorie und Praxis nur offen sein. Ohne das Ausmaß des Problems zu kennen, kann man keine Mitte definieren.

Für den Patienten hat die Theorie keine Relevanz, für den zählt nur die Gesundung in der Praxis.

Reproduzierbare Gesundung ist seit 1920 von Stock belegt.
Der Körper entgiftet von selbst und regeneriert nach Expositionsstopp.

Die Nicht-Messbarkeit der Vergiftung bei einem lebenden Organismus macht die Frage wie schnell sehr relativ. Dazu kommt das die Ernährung den maßgebliche Einflussfaktor der Entgiftungsleistung ist.

Welchen Sinn hat es im Detail triviale Unterschiede zu diskutieren und zu analysieren, wenn die Messmethoden so ungenau sind?

Ein praktisches Problem sehe ich mit dem Weg dahin nicht, der ist ja nicht anders als bei jeder medizinischen Arbeit. Man lernt aus der Praxis, klappt oder klappt nicht, nächstes Mal klappt besser. Will der einzelne Patient natürlich nicht hören oder akzeptieren, das der Arzt sich nur ne Theorie zurechtlegt und rumprobiert.

Die meisten Menschen wollen gar nicht wahr haben wie Ärzte arbeiten.
Der Begriff Arzt ist so mystifiziert und mit subjektiven erwartungen besetzt, wer bitte erwartet in einem Forum wie diesem sachliche Diskussion?

Das kann man verbessern und praxiserfahren Therapeuten mit einer Vielzahl Patienten Anregungen geben. Die sind für einen Einblick in die Geschichten anderer sicher dankbar, wenn sich bei deren Fällen unerwartete Probleme auftun.

Man könnte Amalagam Therapeuten auch die Möglichkeit anbieten über Umfragen hier eine statistische Basis zum Thema Amalgam zu schaffen, mit der sich Therapien verbessern lassen.

Da kann sich eine Praktikant/Doktorand ja was einfallen lassen.

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Sonora ist offline
Beiträge: 3.013
Seit: 10.09.08
Der Körper entgiftet von selbst und regeneriert nach Expositionsstopp.
Hallo, ihr Lieben!

Das ist aber definitiv so, ja? Eigentlich ist das für mich die wichtigste Frage überhaupt. Dann kann ich ja einfach erst mal loslassen und abwarten!

Liebe Grüße
Sonora

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Carrie ist offline
Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Zitat von Sonora Beitrag anzeigen
Hallo, ihr Lieben!

Das ist aber definitiv so, ja? Eigentlich ist das für mich die wichtigste Frage überhaupt. Dann kann ich ja einfach erst mal loslassen und abwarten!

Liebe Grüße
Sonora
Nein, ich denke, es kommt darauf an... einige haben genetisch (?) eine schlechtere Entgiftungskapazität, evtl. ist die Belastung auch so hoch, dass der Körper von alleine eine ausreichende Entgiftung nicht schafft und zu guter Letzte würde so eine Entgiftung "von alleine" viel viel länger dauern als mit unterstützenden Maßnahmen. Ich denke auch, dass Schwermetalle, besonders im Hirn, extrem schwer "rauszuschaffen" für den Körper sind.
__________________
Liebe Grüße Carrie

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Sonora ist offline
Beiträge: 3.013
Seit: 10.09.08
Dankeschön, Carrie!

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voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
Zitat von Carrie Beitrag anzeigen
Nein, ich denke, es kommt darauf an... einige haben genetisch (?) eine schlechtere Entgiftungskapazität, evtl. ist die Belastung auch so hoch, dass der Körper von alleine eine ausreichende Entgiftung nicht schafft und zu guter Letzte würde so eine Entgiftung "von alleine" viel viel länger dauern als mit unterstützenden Maßnahmen. Ich denke auch, dass Schwermetalle, besonders im Hirn, extrem schwer "rauszuschaffen" für den Körper sind.
Kürzer ist besser, weil es natürlich Folgeschäden minimiert und Lebensqualität bedeutet. Nach der Sanierung sollte man auch für eine kurze Zeit stark entgiften, da sich das bei der Entferung freigesetzte Hg nicht so im Körper verteilt.

Falls dich die Entgiftung stresst, sind Pausen wichtig.
Dein Körper braucht auch Ruhephasen um Mineralstoffe aufzufüllen.

Begleitend kann man sich um die Darmflora bemühen.
Das hat enormen Einfluss auf das Wohlbefinden.

Aus meiner Sicht geht es mehr um Mineralstoffhaushalt und Lebersituation, was die Entgiftungsleistung betrifft. Genetik ist eine beliebte Ausrede für egal was in der Medizin. Das heißt eigentlich nur: "Ich weiß es nicht." in der Sprache von Göttern in Weiß unter Druck Antworten zu liefern. Oder bei Patienten, die sich in Ihr Schicksal ergeben ansatt ihr Leben zu ändern.

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Sonora ist offline
Beiträge: 3.013
Seit: 10.09.08
Dir auch ein Dankeschön, Voster!


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