Psychotherapeutische Begleitung ?

17.08.09 17:13 #1
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Psychotherapeutische Begleitung ?

Gleerndil ist offline
Beiträge: 4.200
Seit: 26.07.09
Hallo "clungwitz" !

Ich habe als Patient zwei Ärztinnen "kennengelernt", die auch Psychotherapeutinnen waren. Sie sagten beide, in Vorträgen, daß sie erlebt haben, daß sie an etliche Patienten mit psychotherapeutíschen Methoden nicht (mehr) "herankamen", bis sie dann umweltmedizinische Methoden mit einbezogen haben, bzw. zuerst umweltmedizinische Belastungen untersucht und behandelt haben (und das ist ja nicht nur Amalgam).

Eine von beiden war wohl selbst Betroffene, wodurch und wie weiß ich nicht, die andere erzählte, daß ihr schon während des Studiums ein Professor geraten hatte, sich auch psychotherapeutisch ausbilden zu lassen, um später Patienten-Gespräche einfach anders abrechnen zu können. Bei ihr dauerte dann ein Termin immer eine gute Stunde (nicht Wartezeit!), und sie rechnete das als Kassenärztin ab. Nun, sie war für mich keine Hausärztin, es waren gut 60, 70 Kilometer Fahrt, aber alle paar Wochen war das, zeitweise mit einem Bekannten zusammen, durchaus machbar. (Letztlich hatten wir beide aber noch ganz andere Probleme mit dieser Ärztin.)

Es waren beides Ärztinnen aus der umweltmedizinischen "Szene".


Grüße
von Gerd
__________________
Die Sinnesorgane der Engel sind unsere Edelsteine. Rudolf Steiner

Psychotherapeutische Begleitung ?

Sonora ist offline
Beiträge: 3.014
Seit: 10.09.08
Hallo, ihr Lieben!

Ich finde, eine Psychotherapie kann auf jeden Fall zur Stabilisierung eines Menschen beitragen. Meistens sind alle Probleme so komplex, auch die Reaktionen des Körpers auf die Psyche und umgekehrt, dass es niemals falsch sein kann, sich dort Hilfe zu suchen. Dann muss die Suche nach Heilung halt mehrgleisig laufen.

Wenn man den organischen Dingen stabilisierter entgegentreten kann, kann man viel mehr erreichen, also wenn man sich ganz alleine da durchkämpft.

Übrigens glaube ich, dass man nicht unbedingt eine Überweisung braucht. Wenn sich nicht was geändert hat, dann kann man einfach mit der Krankenkassenkarte zum Psychotherapeuten. Aber das kann man ja abklären. Es würde entlastend wirken, da man dann beim Arzt nicht gleich abgestempelt ist und für ewige Zeiten in der Psycho-Schublade liegt.

Liebe Grüße
Sonora

Psychotherapeutische Begleitung ?

Shelley ist offline
Beiträge: 10.451
Seit: 28.09.05
hallo,

ich finde:

und warum bitte sollte man krankheitsbegleitend nicht zu einem psychiater oder so gehen?

ich meine; jeder, der eine lange, schwere, oder chronische krankheit oder so hat, wird "anders".
also das soll jetzt nicht heissen, dass er psychisch doof wird oder was.


aber ich meine;
warum sollte man NICHT mit einem therapeuten reden und konkrete probleme auch mit dem "geist" angehen?

ich finde auch, dass dieser psychiater oder so ja nicht direkt mit der krankheit vom patienten erfahrung haben muss.
also in diesem fall mit quecksilber.

ich finde es nützlicher, wenn der psychodoktor einfach erfahrung hat mit patienten, welche krankheitsbegleitend eine seelentherapie machen wollen.

okay; ich habe noch nie jemanden aus dem medizinkreis gefunden, der mir seelisch (seelig?)-geistig tief wirklich geholfen hat.
dafür habe ich meinen priester und das ist ganz gut, weil er gleiche lebensansichten hat wie ich und weil er einfach total viele praktische erfahrungen hat und viel weiss.

ich denke, er hat sogar noch mehr erfahrung als ein psychiater.
weil ein psychiater hockt ja den ganzen tag die ganzen wochen und die ganzen monate in seiner praxis und die patienten kommen zu ihm.
in der freizeit hat er vielleicht gerade mal zeit für ein einziges hobby.
und dann in den ferien geht er vielleicht mit seiner familie in die berge, an einen see oder ans meer.

also mal echt; wieviel sieht ein psychiater von der welt, wenn er wie gesagt, praktisch nur in seinen vier wänden ist und vielleicht selten mal alle paar jahre an einen kongress oder so raus geht?

im gegensatz dazu mein prister:
er reist dauernd durch die halbe welt.
er macht kinderlager.
er geht an kurse und weiterbildungen.
er gibt tagungen.
und viele, vieles mehr.
und überall trifft er mit allerlei menschen zusammen.
mit menschen, die fragen und erfahrungen haben.
er ist immer wieder mit kindern zusammen.
und mit jugendlichen in jugendlagern.
durch den religionsunterricht sieht er auch wöchentlich eine schaar kindern.
mit einigen davon spricht er bestimmt auch in den pausen über deren sorgen, probleme und ängste.
dann nimmt er ja noch die beichte ab.
da kommen auch allerlei menschen aus allen gebieten zu ihm.
und nämlich kranke UND gesunde menschen.

im gegensatz zu einem psychiater, wo gewöhnlicherweise nur kranke menschen hingehen.
sorry; aber wieviel gesunde welt sieht ein psychiater überhaupt noch?
müsste so einer nicht schon selbst durchdrehen?
also ich meine;
ich würde durchdrehen, wenn ich den ganzen tag nur menschen mit "negativen" problemen um mich herum habe.
zu einem priester kommen auch menschen, welche schöne erlebnisse erzählen und mit ihm über schöne dinge reden wollen.

na, ja.

jedem das seine.

ich finde ein psychiater trotzdem nicht verkehrt.

meiner zum beispiel übernimmt jetzt die therapie meiner histaminintolernaz, weil sich meine internisten und co. gegenseitig ausspielen und es am ende niemand machen will.

ich habe sogar hoffnung, dass mein psychiater auch so vitamin-mängel testen lassen wird, weil er ja durch seine alkoholiker eigentlich erfahrung mit gewissen vitaminmängeln haben sollte.

und auch wegen den ganzen adrenalin-noradrenalin-serotonin-sachen und so, sollte er doch erfahrung haben.
und genau das ist ja auch immer thema bei so nitro- oder oxidativem- oder was auch immer für welchen stress.

also ich denke noch einmal, dass ein psychiater nicht verkehrt sein muss.

gerade auch, wo doch quecksilber oft ads auslöst und ein ads-psychiater ja spezialisiert ist darauf.

viele grüsse von shelley
__________________
IchDiskutierNichtMitIdioten.ErstZiehnSieMichAufIhrNiveauRab, DannSchlagen'sMichMitIhrerErfahrung.


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