Ausleitung bei 60-jähriger Frau

22.01.07 09:46 #1
Neues Thema erstellen
Ausleitung bei 60-jähriger Frau
u.s.
...und Dir Gerold auch. Du glaubst ja lieber einem Schwerkranken, als dem Toxikologen, der sich auskennt mit tausenden behandelten Patienten.

Ausleitung bei 60-jähriger Frau
Lukas
Zitat von u.s. Beitrag anzeigen
...und Dir Gerold auch. Du glaubst ja lieber einem Schwerkranken, als dem Toxikologen, der sich auskennt mit tausenden behandelten Patienten.

Der sich Deiner Meinung nach auskennende Toxikologe ist selber schwer krank und wird nach eigenen Angaben an seiner Erkrankung sterben. Er kann sich nicht selber helfen, obwohl es sich um ein Toxproblem (Goldvergiftung) handelt.

Für Dich zum Nachdenken, Ulf.

... dass Du dem eigentlichen Thema und den Fakten wie gewohnt ausweichst war ohnehin jedem klar.

Ausleitung bei 60-jähriger Frau
goldi
Zitat von Lukas Beitrag anzeigen
Wie sehen denn Deine Hg-Werte im Stuhl ohne vorherige Kohleeinnahme aus?

Da hier vom Labor der Ref.-Wert < 10 µg/kg Stuhl (ohne vorherige gezielte Mobilisation!) angegeben wird, kommen mir Deine o.g. Werte sehr gering vor und entsprechen völlig der sich üblicherweise im Stuhl (amalgamfreier! Personen) befindenen Hg-Mengen.
Hallo, Lukas,

ich habe Web-Site vom Labor im Bremen durchforstet und leider nicht gefunden, dass der Grenzwert < 10 µg/kg für amalgamfreie Personen gelten soll. Nach meinem Eindrück handelt es sich um einen Grenzwert für Otto-Normalverbraucher, der meistens viele Amalgamplomben hat, raucht, trinkt und sowas ähnliches. Es ist also ein Normalwert oder Durchschnittswert für gesunde kräftige Männer.

Für einen Quecksilber-Allergiker sollte aber ein Wert von 0 (Null) µg/kg gelten,
der natürlich niemals erreicht wird. Ulf hat mit seinen 0,6 µg/kg den Grenzwert fast erreicht. Woher kommen dann plötzlich 2,6 µg/kg?
Es heisst, die Kohle hat diese Menge aus den Speicher wie Leber, Galle, Darm mobilisiert.

Dr. D. sieht sogar einen Wert von < 4 µg/kg nach Kohle-Mobilisation als bedenklich und man sollte es 1 x wöchentlich wiederholen. Bei diesem Wert DMPS-Schnüffeln sollte man alle 6 Wochen.

Den Grenzwert von 10 µg/kg ist ein Grenzwert für Quecksilber im ersten DMSA-Stuhl
vom 3. Tag für Erwachsene (für Allergiker!) ohne Amalgam.

Grüße

goldi

Ausleitung bei 60-jähriger Frau
Lukas
Hallo goldi,

Zitat von goldi Beitrag anzeigen
ich habe Web-Site vom Labor im Bremen durchforstet und leider nicht gefunden, dass der Grenzwert < 10 µg/kg für amalgamfreie Personen gelten soll. Nach meinem Eindrück handelt es sich um einen Grenzwert für Otto-Normalverbraucher, der meistens viele Amalgamplomben hat, raucht, trinkt und sowas ähnliches. Es ist also ein Normalwert oder Durchschnittswert für gesunde kräftige Männer.
Dein Eindruck täuscht Dich nun mal, das ist ja nicht das erste Mal.
Schau, ich hätte ja nicht geschrieben, dass der Grenzwert für amalgamfreie Personen gilt, wenn es nicht so wäre. Hättest Du mal entsprechende Diagnostik beim Bremer Labor durchgeführt, dann wüsstest Du es, denn auf jedem Befund ist explizit mit angegeben: "Die Normalwerte gelten für amalgamfreie Personen."
Damit sollte das nun geklärt sein und einmmal mehr sollte Wissen Eindruck, Annahme oder Meinung berichtigt haben.


Zitat von goldi Beitrag anzeigen
Für einen Quecksilber-Allergiker sollte aber ein Wert von 0 (Null) µg/kg gelten,
der natürlich niemals erreicht wird.
Das ist natürlich korrekt, und das sind genau meine Worte. Wie oben bereits geschrieben, haben Schadstoffe grundsätzlich nichts im menschlichen Körper zu suchen - wenn sie sich in heutiger Zeit auch leider nie gänzlich vermeiden lassen werden...


Zitat von goldi Beitrag anzeigen
Ulf hat mit seinen 0,6 µg/kg den Grenzwert fast erreicht. Woher kommen dann plötzlich 2,6 µg/kg?
Also das ist ein eindeutiger Irrtum Deinerseits. 0,6 µg/kg erreicht keineswegs fast den Grenzwert von 10 µg/kg.


Zitat von goldi Beitrag anzeigen
Es heisst, die Kohle hat diese Menge aus den Speicher wie Leber, Galle, Darm mobilisiert.
Ob es wirklich so heißt, wie Du hier angibst, bezweifle ich. M.W.n. meint sogar Daunderer, dass Kohle lediglich und allenfalls sich im Darm befindende Gifte z.T. binden kann und nicht Gifte in Organen mobilisiert, da die Kohle ja gar nicht im Darm resorbiert wird und somit auch gar nicht in den Organismus gelangen kann...
Lt. Ulf heißt es aber auch, dass die Kohle dafür sorgt, dass genau 90 % des Giftes weniger rückresorbiert würde. Er selbst hat hier allerdings anhand seiner Werte gezeigt, dass die Kohleeinnahme anstatt 90 % aber nur weniger als 77 % bei ihm an der Rückresorption verhindert hat. Das ist natürlich besser als nichts, das ist klar. Ich habe ja auch bereits geschrieben, dass gegen die Kohleeinnahme nichts zu sagen ist sondern gegen diese Sturheit, mit der hier falsche Behauptungen aufrecht zu erhalten versucht werden. Es ist das Gleiche wie mit seiner Aussage (auch von Daunderer ohne Überprüfung abgeschrieben), DMPS würde aus dem Nervengewebe höchstens 4 % des Hg ausscheiden können. Weißt Du, so etwas hat bis heute kein Mensch messen können. Kein Mensch - inklusive Daunderer! Ob Euch das nun gefällt oder nicht. Es sind und bleiben reine Phantasiewerte, die Daunderer hier nennt. Und nur Leute, die nicht selber nachdenken sondern lieber bloß Gelesenes auswenig lernen und nachplappern, fallen darauf herein...


Zitat von goldi Beitrag anzeigen
Den Grenzwert von 10 µg/kg ist ein Grenzwert für Quecksilber im ersten DMSA-Stuhl
vom 3. Tag für Erwachsene (für Allergiker!) ohne Amalgam.
Ich habe Dir weiter oben bereits geschrieben, dass es keine DMSA-speziellen Grenzwerte gibt. Der Grenzwert von 10 µg/kg gilt ohne Mobilisation! Da es für DMSA keinen extra-Grenzwert gibt, wird hier natürlich auch der Grenzwert von 10 µg/kg angegeben, der genauso für den Stuhl amalgamfreier Personen ohne Mobilisation gilt.

Warum ist es denn so schwer, vermitteltes Wissen auch einmal anzunehmen?

Grüße
Lukas

Ausleitung bei 60-jähriger Frau
u.s.
Ist es denn so schwer das dreibändige Handbuch der Amalgamvergiftung (mit massenhaften wissenschaftlichen Nachweisen von Studien) mal zu lesen? Dann würdest Du DEINE Spekulationen ganz schnell lassen. Gelesen hast Du es sicher nicht!

Tut mir leid, aber wer es gelesen hat, erkennt schnell, dass es an Größenwahn (meine ich nicht als Beleidigung, aber es ist langsam mehr als offensichtlich) grenzt, zu glauben ein Patient, der hier und da eigene Werte gemessen hat, wüsste mehr als Daunderer (der tausende Gifthinweise und Giftwerte verglich mittels mehrerer Diagnosemöglichkeiten) - "Atlas der Giftherde". Jetzt nicht losschimpfen, erst lesen!!!

Jaja, ich folge blind einem Wissenschaftler, der eine Habilitationsschrift geschrieben hat, von der alle hier (ich eingeschlossen) nicht mal die Hälfte wirklich tiefgründig verstehen würden.

Deswegen mache ich mir nie die Arbeit an IRRELEVANTEN Details hängen zu bleiben und diese endlos zu diskutieren (übrigens ein Schizophreniezeichen).

Ich bin mal wieder raus aus einer Diskussion, die zu nichts führt, außer zu meiner verlorenen Zeit.

Muss zur Vorlesung, ciao

-Ulf

Ausleitung bei 60-jähriger Frau

Oregano ist offline
Beiträge: 63.714
Seit: 10.01.04
Die Frau, um die es eigentlich geht, kann mit diesen Erörterungen sicher nicht viel anfangen.
Die Frage vom Anfang war: bringt eine Amalgam-Entfernung etwas und wie soll das durchgeführt werden.
Daniel scheint sich verabschiedet zu haben, oder Daniel?

Gruss,
Uta

Ausleitung bei 60-jähriger Frau

Daniel ist offline
Themenstarter Beiträge: 55
Seit: 02.01.04
Hallo Uta
Ich denke, wir finden wieder den Weg zurück auf meine Frage.
Danke dass du das eingeleitet hast.
Und ich bin immer noch interessiert zu wissen, ob die Körperreaktionen bei Zahnsanierung und Ausleitung nicht zu arg sind für eine ältere Frau mit div. Beschwerden und ernstzunehmenden Belastungen wie Krebs, die sie erfolgreich hinter sich gebracht hat.

Daniel

Ausleitung bei 60-jähriger Frau

Oregano ist offline
Beiträge: 63.714
Seit: 10.01.04
Hallo Daniel,
sagen wir es mal so: leicht wäre es sicherlich nicht, diese Zahnsanierung auszuhalten. Schon allein die Zahnarzt-Arbeiten mit Spritzen, Amalgam-Entfernung usw. sind ja eine Belastung.
Trotzdem: wie oben schon mal geschrieben: wenn man nichts tut, kann auch nichts geschehen. Was gut wäre: jetzt schon mal die Entgiftungsorgane Leber und Nieren zu stärken, falls sie das nicht schon tut: Für die Leber ist Mariendistel gut (vom Samen über Tee bis zur Kapsel gibt es da alles), ebenso Löwenzahntee. Für die Nieren wäre Goldrute gut; die gibt es ebenfalls in verschiedenen Formen.

Wenn diese Frau einen Zahnarzt findet, der wie Dr. Kreger in Germering bei München mit sämtlichen Schutzmaßnahmen arbeitet, dann wäre die Belastung wahrscheinlich nicht allzu groß bei der Amalgamentfernung. Und so wäre der Grundstein gelegt für eine mögliche Verbesserung des Gesundheitszustandes. Aber sie sollte sich selbst einlesen, informieren, überzeugen, daß das der richtige Weg ist, damit sie auch voll dahinter steht.

Gruss,
Uta

Ausleitung bei 60-jähriger Frau
Lukas
@ Ulf:

doch, ich habs gelesen, und bei Weitem nicht nur das. Wenn ich von Daunderers Widersprüchen schreibe, dann basiert das ja schließlich auf Wissen und nicht auf Vermutungen.

Du bist übrigens nicht der erste und wirst auch nicht der letzte sein, der sich von Dr-Titeln und Habilitationen blenden lässt und darüber Fakten aus den Augen verliert.

Wenn Du dann natürlich alles als "irrelevant" betrachtest, was Dir unangenehm ist und Dir die Augen öffnen könnte, dann ist das eben Deine ganz spezielle Art, das ist reine Verdrängung, typisch bei entsprechender Hirnschädigung.


@ Uta:

Die Frau, um die es geht, kann vielleicht (noch) nicht direkt mit diesen Erörterungen etwas anfangen, aber es wird ihr auch nicht schaden, zu erkennen, mit welchen Mitteln gewisse Leute hier vorgehen, denen es vorrangig darum geht, Geld in Daunderers Kassen zu spülen, und denen dabei das Wohlergehen der Kranken eher gleichgültig ist.

Wahrheit auszusprechen sollte nicht threadabhängig sein.

Grüße
Lukas

Ausleitung bei 60-jähriger Frau

Oregano ist offline
Beiträge: 63.714
Seit: 10.01.04
Das kann gut sein, Lukas.
Nur ist Daniel ja anscheinend der Überbringer der Infos aus diesem Forum. Und so schwer sollte es ihm auch wieder nicht gemacht werden.
Im Augenblick geht es doch darum, sie überhaupt auf den Gedanken zu bringen, sich die A.-Füllungen entfernen zu lassen.

Gruss,
Uta


Optionen Suchen


Themenübersicht