DMSA Ampullen / Multiple Sklerose

16.08.09 18:13 #1
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TanjaBK ist offline
Beiträge: 894
Seit: 08.07.09
Hallo,
dies ist mein erster Beitrag/Frage. Bisher habe ich nur von Kontraindikation vn DMSA bei MS hier gelesen. Auch das Toxcenter sieht hier eine Kontraindikation vorliegen. Nun möchte ich es dennoch versuchen. Ich habe bei der Klösterl-Apotheke, welche das DMSA in Deutschland herstellt, noch mal genauer nachgefragt, da ja bekanntlich DMSA die Blut-Hirnschranke passiert und wohl unter dem Verdacht steht, hier auch Schwermetalle hinzuliefern, und auch Schübe auszulösen. Ich bekam die Auskunft, das DMSA lediglich ein Komplexbinder sei, und die Gefahr einer Schubauslösung auch nicht größer sei als bsp. bei DMPS, wenn überhaupt. Man wüsste jedenfalls nicht warum DMSA, das die Gifte gebunden aus dem Gehirn abtransportiere, denn solche ungebunden dort hineneinschleußen solle. Meine Frage: Hat jemand praktische Erfahrung bei MS mit DMPS oder DMSA in Ampullenform? Meine Bitte: Bitte keine Vorschläge an dieser Stelle über andere Ausleitungsmethoden. Danke!
Tanja

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Carrie ist offline
Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Hallo Tanja,
also die allgemeine Annahme ist eher, dass DMSA die Blut-Hirn-Schranke nicht passiert. Deshalb wrde ich mir diesbezüglich keine großen Gedanken machen.
Bei der Einnahme hat sich das Cutler-Protokoll gut bewährt, das für einen konstanten Level an Chelatbildner im Blut sorgt und somit die Nebenwirkungen in Grenzen hält.
Ich wünsch Dir viel Erfolg!
__________________
Liebe Grüße Carrie

DMSA Ampullen / Multiple Sklerose

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Die korrekte Antwort ist das DMSA die BlutHirnschranke nicht passiert und kein Quecksilber aus dem Gehirn entfernt.

Allerdings kann DMSA Metalle aufwühlen und diese können sich ins Nervensystem umlagern und einen neuen Schub verursachen. Deshalb ist bei MS und bei jeder anderen Vergiftung auch extreme Vorsicht beim Umgang mit Chelatbildnern geboten.

DMSA Spritzen sind in allen Fällen kontraindiziert. Das selbe gilt für DMPS.

Eine Einnahmeart die die Umverteilung von Metallen und somit die Nebenwirkungen in Grenzen halten soll ist das Cutler Protokoll.

DMSA Ampullen / Multiple Sklerose

TanjaBK ist offline
Themenstarter Beiträge: 894
Seit: 08.07.09
Danke erstmal für die schnellen Antworten. Das Cutler Protokoll habe ich gelesen, es geht darin um DMSA in Kapselform. Das man den Kapseln nachsagt, sie seien zur Entgiftung des Gehirns nicht geeignet, da sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, nicht durch die Blut-Hirnschranke durchkommen, meine ich schon mal gehört/gelesen zu haben. Ich dachte aber das DMSA in Ampullen durch die Blut-Hirnschranke "durch passt". Wenn DMSA jedoch tatsächlich Schwermetalle ungebunden herumtransportiert, ist das natürlich schlecht....

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
as man den Kapseln nachsagt, sie seien zur Entgiftung des Gehirns nicht geeignet, da sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, nicht durch die Blut-Hirnschranke durchkommen, meine ich schon mal gehört/gelesen zu haben. Ich dachte aber das DMSA in Ampullen durch die Blut-Hirnschranke "durch passt
Das ist falsch. Das DMSA Molekül kommt nicht gut ins Gehirn. Egal ob Kapsel oder Ampulle.

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TanjaBK ist offline
Themenstarter Beiträge: 894
Seit: 08.07.09
Ich will eben unbedingt eine Laboranalyse... und nicht im "Dunkeln" ausleiten. Die ersten Symptome traten bei mir 1998 auf, nachdem bei mir ungeschützt Amalgam runtergebohrt und der Zahn überkront wurde. MRT-Aufnahmen von 2004, verglichen mit MRT aus 2002 zeigen einen deutlichen Rückgang der Herde und einen Stillstand. Im Jahre 2003 wurde bei mir alle Amalgamplomben unter Koffer-Damm entfernt.....
Und ich bilde mir ein, hätte man ausgeleitet nach der Amalg.-Entf., wäre vielleicht noch mehr vershwunden. Interessanterweise zeigen meine Aufnahmen bei Diagnosestellung einen frischen Herd mit lauter Sprenkelungen (Miniherden) außenherum auf, ziemlich senkrecht über dem überkronten Zahn...

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Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
Ich will eben unbedingt eine Laboranalyse... und nicht im "Dunkeln" ausleiten.
Es gibt leider keine Methode um die Quecksilberbelastung im Nervensystem zu bestimmen (zumindest bei lebenden Menschen).

Ich verstehe deinen Wunsch nach Objektivierung, wirkliche Sicherheit kann man leider nicht durch einen Labortest haben. Man muss sich also mit der Unklarheit auseinandersetzen. Labortests sind sinnvoll, aber man sollte auch auf die Symptome achten, und andere mögliche Ursachen ausschliessen. Ein weiterer Weg besteht darin die klinischen Laborabnormitäten einzeln durchzugehen, um zu prüfen ob sich ein Muster zeigt das typisch für Quecksilber ist. Das ist allerdings eher aufwendig und mühsam.

Zwei Tests die ich für sinnvoll halte, sind:
http://www.symptome.ch/vbboard/amalg...tml#post282552
http://www.symptome.ch/vbboard/amalg...st-cutler.html

Die ersten Symptome traten bei mir 1998 auf, nachdem bei mir ungeschützt Amalgam runtergebohrt und der Zahn überkront wurde.
Das ist eigentlich ein deutlicher Hinweis.



Das Cutler Protokoll habe ich gelesen, es geht darin um DMSA in Kapselform.
Beim Cutlerprotokoll wird anfangs DMSA oral eingesetzt (bzw. DMPS je nach Vorliebe/Veträglichkeit), später dann Liponsäure um das Nervensystem zu entgiften.

Das man den Kapseln nachsagt, sie seien zur Entgiftung des Gehirns nicht geeignet, da sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, nicht durch die Blut-Hirnschranke durchkommen, meine ich schon mal gehört/gelesen zu haben. Ich dachte aber das DMSA in Ampullen durch die Blut-Hirnschranke "durch passt".
Man hat früher geglaubt dass DMSA ein wenig ins Gehirn vordringen kann, aber inzwischen ist die gängige Meinung dass es dies nicht in bedeutender Weise kann.

Das DMSA in der Kapsel und in der Ampulle sind identisch.

Wenn DMSA jedoch tatsächlich Schwermetalle ungebunden herumtransportiert, ist das natürlich schlecht....
Laut Cutler ist das ein Risiko bei allen Chelatbildner, dass sich aber mit häufigen kleinen Dosen vermeiden bzw. stark reduzieren lässt.

Geändert von Stengel (16.08.09 um 19:57 Uhr)

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TanjaBK ist offline
Themenstarter Beiträge: 894
Seit: 08.07.09
Ja, riskant ist irgendwie alles, leider auch den jetzigen Zustand so zu lassen... z. Zt. nehme ich Chlorella und Bärlauch (noch kein Koriander). Als ich 7 Chlorellas auf einmal nahm wurde mir kurz drauf übel, ich bekam einen heftigen Schweißausbruch und verlor fast das Gleichgewicht. Also ich denke meine Belastung ist ziemlich hoch. Eine Ärztin hat mir gesagt, die Krankenkasse müsse die Kosten für die Ausleitungen etc. übernehmen, wenn ich eine zu hohe Schwermetallbelastung aufweise. Ich weiß nicht, aber ich dachte es gäbe keine anerkannten Grenzwerte für HG?????? Ist DMPS weniger schädlich als DMSA? Es heißt doch eigentlich DMSA sei weniger giftig und würde das 100 fache ausleiten? Ich glaube Haaranalysen, wird die Krankenkasse nicht anerkennen, sonst wäre dies sicherlich die einfachste Methode.

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Interessanterweise zeigen meine Aufnahmen bei Diagnosestellung einen frischen Herd mit lauter Sprenkelungen (Miniherden) außenherum auf, ziemlich senkrecht über dem überkronten Zahn...
Bist du sicher dass unter der Krone kein Amalgam mehr ist? Viele Leute haben oft noch Amalgam unter Kronen versteckt und wissen es nicht.

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TanjaBK ist offline
Themenstarter Beiträge: 894
Seit: 08.07.09
Anfang September wird sie entfernt und durch Vollkeramik ersetzt.
Auf der anderen Seite im Oberkiefer habe ich seit meinem 10. Lebensjahr eine Goldkrone unter der wahrscheinlich Amalgam ist. Diese wird auch 09/2009 ersetzt durch Vollkeramik. Diese Krone biss zu allem Überfluß bis 2003 auf Amalgam unten. Ich muß dazu sagen, dass ich meinen Krankheitsverlauf erst seit ein paar Wochen unter dem Amalgamaspekt betrachte... Über der Goldkrone ist ein älterer MS-Herd... Keine weiteren Fragen....oder?????

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