DMPS/DMSA, Chlorella, Koriander, Bärlauch

06.08.09 16:32 #1
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Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
Ich würde sagen, dass ein Laie rein gar nichts aus einer HMA rauslesen kann. Und mir ist auch, ehrlich gesagt, schleierhaft wie ein "Spezialist" das macht. Ich habe Ende letzten Jahres so ziemlich parallel eine HMA und eine Untersuchung meines Vollbluts machen lassen.

Beim Magnesium kam in der HMA bspw. eine überdurchschnittliche Versorgung heraus. In der Vollblutanalyse jedoch kam heraus, dass ich intrazellulär einen totalen Mangel an Mg hatte.
Siehe Cutler

Magnesium ist auch eines der Mineralstoffe bei denen stark erhöhte Haarspiegel Unterversorgung anzeigen können.

Seine Worte:

"Magnesium im Haar bewegt sich in entgegengesetzter Richtung wie der Magnesiumspiegel im Körper bei ordnungsgemäßen Mineralstofftransport. Hohe Magnesiumwerte im Haar bedeuten niedrige Magnesiumspiegel im Körper.

Körperspiegel von Magnesium sind normalerweise zu niedrig wenn gestörter Mineralstofftransport vorliegt (anm: bei Quecksilbervergiftung), egal wie die Magnesiumwerte im Haar sind."

Magnesium kann zusammen mit anderen Mineralstoffen auch Auskunft über Schilddrüsen/Nebennierenprobleme geben - ein typisches Zeichen ist wenn das Pärchen Magnesium+Kalzium weit entfernt vom Pärchen Kalium+Natrium ist (oft sind dann Magnesium+Kalzium sehr erhöht)

Geändert von Stengel (06.08.09 um 21:12 Uhr)

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Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
Ich kann auch nur davon abraten, aufgrund einer HMA Mineralstoffe zu substituieren.
Die wichtigsten Gründe wurden ja schon genannt.
Bei mir war z.B. Kalium in der HMA normal, intrazellulär aber Mangel
Selen und Eisen in HMA niedrig, im Blut aber im oberen Normbereich.

Das Labor schreibt auch dazu, dass man wegen Haarwerten keine Supplementation vornehmen soll.
Wenn nun ein einzelner Arzt dazu rät obwohl alles dagegen spricht, sollte man das nicht ernst nehmen.
__________________
Gruß Tobi

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Petri ist offline
Beiträge: 5.315
Seit: 27.10.07
Hallo,

wie dem auch sei, mit Haaranalyse oder ohne Dies ist bei Chelatbildnern besonders wichtig zu beachten:

Zitat von Petri Beitrag anzeigen
bei Chelatbildnern wie DMPS/DMSA ist darauf zu achten daß vorher alle Mineral- und Spurenelementspeicher aufgefüllt sind. Am besten vorher per Haaranalyse testen. Außerdem sollte am Tag der Einnahme ein Basenpulver eingenommen werden, damit es nicht zu Nebenwirkungen der Chelatbildner kommen kann.
Wenn ein saures Milieu im Körper herrscht kann es passieren daß sich die Schwermetalle wieder vom Chelatbildner lösen und so zu Nierenversagen führen können.

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Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
bei Chelatbildnern wie DMPS/DMSA ist darauf zu achten daß vorher alle Mineral- und Spurenelementspeicher aufgefüllt sind.
Mich würde interessieren welche Präparate dazu empfohlen werden.
__________________
Gruß Tobi

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Petri ist offline
Beiträge: 5.315
Seit: 27.10.07
Hallo Tobi,

schau ins neue Buch von Dr Mutter. Dort steht alles drin

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Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
Leider habe ich das Buch von Dr. Mutter nicht und hatte eigentlich auch nicht vor es mir extra deswegen zu bestellen.
__________________
Gruß Tobi

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Binnie
Hallo Axel,

um nochmal konkret auf Deine Fragen zu antworten.

Zitat von AxelS Beitrag anzeigen
Ich habe Mitte Oktober einen Termin zur Amalgamsanierung, und bin recht ratlos, wie ich nun am besten vorgehen soll.
Das Wichtigste ist, dass Du Dich beim Entfernen des Amalgams nicht noch mehr vergiftest! Daher unbedingt auf Dreifachschutz, wie im Wiki beschrieben, bestehen! (nur langsam drehende Bohrer, bzw. "Heraushebeln" der Füllungen, damit möglichst wenig Dämpfe dabei entstehen, starke Absaugung, Sauerstoffmaske)
Mein Arzt/HP hat DMSA Kapseln vorgeschlagen.
Da wäre ich vorsichtig. Kleine DMSA Dosen erzeugen lt. Dr. Mutter Hefen, also Pilze, und werden nicht ausreichend ins Blut aufgenommen.
Dr. Klinghardt rät andererseits, vor der Verwendung von DMSA/DMPS, zuerst eine Weile Chlorella zu nehmen, um die Gefäße zu reinigen, damit kein zusätzliches Quecksilber ins Hirn gelagt, wenn man dann mit DMSA/DMPS ausleitet.

Ich dachte mir es wäre evtl sinnvoll, bis zum Sanierungstermin erst einmal Chlorella zu nehmen, und dann nach der Sanierung direkt mit DMSA ausleiten.
Mir haben die Chlorellas anfangs sehr gut getan. Allerdings würde ich heute gleich zu Anfang auch schon Spurenelemente einnehmen, da schwefelhaltige Verbindungen von einige Vergifteten teilweise nicht gut vertragen werden. Dafür ist Molybdän besonders wichtig.
Vor allem auch, da ich vermehrt Bauchschmerzen habe, welche ich auf quecksilberindizierte Fehlbesiedlung zurück führe (Selbstdiagnose^^)
Fehlbesiedelung, Verdauungsschwäche (Bauchspeicheldrüse, Leber geschwächt durch die Auswirkungen von Hg, usw.). Bei mir standen und stehen auch immer Magen-Darm-Beschwerden im Vordergrund. Ich bekam damals von einem HP dieses Taraxacum S zur Stärkung meiner Verdauungsorgane. Hat mir auch gut getan. Oder auch das Taraxacum von Ceres. Allgemein ist Löwenzahn wohl sehr gut für die Leber.
Was könnt Ihr mir raten? Erst Chlorella, dann DMSA, oder gleich DMSA, oder alles zusammen?
Wie gesagt, mir hat Chlorella anfangs sehr gut getan. Und ganz wichtig sind auch B-Vitamine, Spurenelemente, usw., um die Zellen überhaupt erst mal in die Lage zu versetzen, dass sie die Gifte überhaupt ausscheiden können. Erst wenn man das eine Weile durchgezogen hat, kann man sich Gedanken über "härtere Chelatbildner" machen! Würde Dir empfehlen, Dir dieses Buch zuzulegen:
Gesund statt chronisch krank!: Der ganzheitliche Weg: Vorbeugung und Heilung sind möglich: Amazon.de: Joachim Mutter, Franziska Weyer, Boyd Haley: Bücher Gesund statt chronisch krank!: Der ganzheitliche Weg: Vorbeugung und Heilung sind möglich: Amazon.de: Joachim Mutter, Franziska Weyer, Boyd Haley: Bücher
Muss man aufpassen, dass man keine Chlorellas kauft, die mit anderen Giften belastet sind?

Sind die Chlorellas von Klinghardt' online Shop besser als jene von ebay?
Ich hatte immer diese: INK-Institut für Neurobiologie nach Dr. Klinghardt GmbH/BioPure GmbH*-*INK-Chlorella Pyrenoidosa Presslinge
Ich würde die Chlorellas nur aus Quellen beziehen, wo mit Röhrenzüchtung und strengen Qualitätskontrollen gearbeitet wird. Hier sind "Schnäppchen-Jäger" wohl fehl am Platz.
Kann man Chlorellas überdosieren?
Die Gefahr ist wohl vielmehr die, dass man Chlorellas unterdosiert.
Klinghardt behauptet ja, wenns einem dreckig gehen sollte, dann nur, weil man zu wenig Chlorellas isst, und deshalb mehr Hg mobilisiert, als die Chlorellas ausleiten können, und man deshalb noch mehr Chlorellas essen soll.

Gibt es eine Dosierungsempfehlung?
Da kennst Du Dich ja schon aus.
Bei mir wurden anfangs 4x10 Stück ausgetestet bzw. sollte ich die Woche vor der Amalgamentfernung 1 x 10 St. zum "Eingewöhnen" nehmen. Ich hatte aber durchaus meine "Eingewöhnungsschwierigkeiten" die ersten 2 Wochen, soweit ich das erinnere. Verstopfung, Kopfschmerzen, usw. Aber mit der Zeit ging es mir eigentlich immer besser.

Nur die Müdigkeit im Kopf verschwand erst mit einem hochdosierten Cocktail an Vitaminen, usw. Ich denke, Dr. Mutter beschreibt die Vitaminzusammensetzungen, also die Zusammenhänge, warum man was nimmt, in seinem Buch genauer.

Geändert von Binnie (06.08.09 um 22:14 Uhr)

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Phil2k ist offline
Beiträge: 923
Seit: 28.10.08
Zitat von Binnie Beitrag anzeigen
Hallo Axel,

um nochmal konkret auf Deine Fragen zu antworten.


Da wäre ich vorsichtig. Kleine DMSA Dosen erzeugen lt. Dr. Mutter Hefen, also Pilze, und werden nicht ausreichend ins Blut aufgenommen.

...
Und ganz wichtig sind auch B-Vitamine, Spurenelemente, usw., um die Zellen überhaupt erst mal in die Lage zu versetzen, dass sie die Gifte überhaupt ausscheiden können. Erst wenn man das eine Weile durchgezogen hat, kann man sich Gedanken über "härtere Chelatbildner" machen!
...
Die Gefahr ist wohl vielmehr die, dass man Chlorellas unterdosiert.
Hi Binnie,
Ich habe mir mal ein paar Punkte aus deinem Post rausgepickt mit denen ich nicht so ganz klar komme. Ich hoffe,dass ist ok...
Dr. Mutter empfiehlt sehr wohl die orale Therapie mit beispielsweise 50-100mg DMSA. Hier wird m.E. nicht gesagt,dass orales DMSA nicht ausreichend in die Blutbahn gelangt und damit wirkungslos wäre. Im Buch "Gesund statt chronisch krank" steht nichts dergleichen,wohingegen sicherlich auf die Candidaproblematik eingegangen wird,wobei dies hier nicht als zwingende Folge dargestellt wird.
Natürlich wird darauf hingewiesen,dass die Aufnahme nicht mit der intravenösen Aufnahme zu vergleichen ist,dennoch wurde keine Disqualifikation der alternativen Einnahmeart abgegeben. Auch hier gelangen ausreichende Level ins Blut.Hast du dich vielleicht verlesen oder unterschlage ich/interpretiere da etwas anders? Wie definierst du kleine Dosen DMSA?Können nicht auch 25mg ausreichend,wenn auch zeitintensiver wirken?Ist eine reduzierte 20%ige Aufnahme über Darm wirklich eine Aussage über die Qualität oder allenfalls eine qualitative Bestimmung? Auf welche Aussage im Buch beziehst du dich genau?

Es ist weiterhin die Frage,in wie weit die Zelle aktiv an der Entgiftung mit harten Chelaten beteiligt ist und dieser Effekt durch eventuelle Mineralienmängel blockiert
würde. Kann der Mangel überhaupt ausgeglichen werden,wenn mineralienabhängige Enzyme durch Quecksilber blockiert werden oder sollte dies erst entfernt werden,bevor ein Effekt eintreten kann? Hier bin ich mir unschlüssig.
Auch weisen einige Experten darauf hin,dass beispielsweise DMSA nicht zu relevanten Mineralienmängeln führen kann und ein ständiger Ausgleich der Mineralien Teil der Therapie ist.
Es ist auch wichtig,Chlorella bei einem Ferritin über 150-200 nicht in höheren Dosen zu nehmen,da Chlorella die Eisenaufnahme direkt steigert und Chlorellaeisen recht bioverfügbar zu sein scheint. Die Frage ist also durchaus berechtigt und auch Dr.Mutter weist in seinem Buch darauf hin.

Gruß
Phil
__________________
Der Mann der Wissenschaft muss ständig bemüht sein,an seinen eigenen Wahrheiten zu zweifeln

Geändert von Phil2k (07.08.09 um 02:22 Uhr)

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Günter ist offline
Beiträge: 2.006
Seit: 07.05.04
Ich hatte immer diese: INK-Institut für Neurobiologie nach Dr. Klinghardt GmbH/BioPure GmbH*-*INK-Chlorella Pyrenoidosa Presslinge
Ich würde die Chlorellas nur aus Quellen beziehen, wo mit Röhrenzüchtung und strengen Qualitätskontrollen gearbeitet wird. Hier sind "Schnäppchen-Jäger" wohl fehl am Platz.
Die INK-Algen sind Teich-Algen (Outdoor), keine Röhren-Züchtungen (Indoor)! Und, sie sind viel zu teuer. Schau mal lieber hier:
http://www.symptome.ch/vbboard/krypt...gsquellen.html

Eine funktionierende Ausleitungsanleitung bezüglich Chlorella, Bärlauch und Koriander findest Du hier:
http://www.symptome.ch/vbboard/amalg...tml#post275526

Liebe Grüße

Günter
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Obiger Beitrag ist meine Meinung als Laie! Er ersetzt weder das eigene Denken, noch den Gang zum Arzt oder anderen Spezialisten und ist nur als Anregung für eigene Recherchen und Überlegungen gedacht!

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Binnie
Hallo Günter,

Zitat von Günter Beitrag anzeigen
Die INK-Algen sind Teich-Algen (Outdoor), keine Röhren-Züchtungen (Indoor)! Und, sie sind viel zu teuer. Schau mal lieber hier:
http://www.symptome.ch/vbboard/krypt...gsquellen.html
Dann hab ich das wohl mit den www.heidelberger-chlorella.de/component/page verwechselt. Kann das sein ? Die sind doch aus Röhrenzüchtung, oder ? Allerdings sind die auch nicht billiger...

Ich hatte jedenfalls 3 Sorten. Heidelberger und INK waren ok. Von den anderen bekam ich Durchfall.


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