Massive chronische Amalgamvergiftung seit 11 Jahren - gibt es Hoffnung?

04.08.09 16:57 #1
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Massive chronische Amalgamvergiftung seit 11 Jahren - gibt es Hoffnung?

Shelley ist offline
Beiträge: 10.451
Seit: 28.09.05
Zitat von Blondie76 Beitrag anzeigen
erhöhte Leberwerte
warum gibt dir dein arzt kein mariendistel dazu?

das ist sehr naheliegend und sogar schulmedizinisch auf seine wirksamkeit erwiesen.

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Massive chronische Amalgamvergiftung seit 11 Jahren - gibt es Hoffnung?

Blondie76 ist offline
Themenstarter Beiträge: 300
Seit: 20.07.09
Hallo Shelley
das vertrage ich nicht mehr. Die Heilpraktikerin hat mir das gegeben und ich habe es auch ziemlich lange genommen. Bis zu dem Zeitpunkt als ich dieses Antipilzmittel genommen habe. Seit dem vertrage ich Mariendistel nicht mehr. Meine Heilpraktikerin hat ja ziemlich lange versucht, mich mit Vitamin C usw. zu entgiften und die Leber / Nieren zu stärken. Wenn sie mir aber das Mittel zur Stärkung der Leber gibt, bekomme ich wieder verstärkt Probleme mit dem Magen, da mir die Galle teilweise in den Magen läuft und das reizt noch viel mehr wie die Magensäure. Meine chronische Magenschleimhautentzündung ist chemisch / toxisch. Deshalb drehe ich mich ja so im Kreis! Vielleicht regeneriert sich die Leber auch ganz gut durch die Infusionen mit Eisen / Zink. Das macht man wohl auch zur Leberreinigung. Jedenfalls sind meine Leberwerte immer wieder normal. Die Leber reagiert nur auf jede kleinste Belastung (vermutlich auch auf DMPS).

Blondie76

Massive chronische Amalgamvergiftung seit 11 Jahren - gibt es Hoffnung?

Shelley ist offline
Beiträge: 10.451
Seit: 28.09.05
hallo blondie76,

ich wollte das schon heute morgen schreiben, als ich die anderen biträge schrieb, evrgass es dann aber:

Zitat von Blondie76 Beitrag anzeigen
[...] und man mich fast ein Jahr mit Kortison, Magenmedikamenten und zum Schluss auch noch Antipilzmedikamenten vollgestopft hat. Manchmal denke ich, dass es fast ein Wunder ist, dass ich noch herumlaufe!

du wirst staunen, wenn du wüsstest, was menschliche körper so alles ertragen können!

fast ein jahr kortison, magenmedis (für wie lange zeit in welcher dosierung?) und so ein bisschen antipilzmittel sind noch gar nichts!

klar ist es nicht gut und nicht zu empfehlen, den körper noch mehr zu strapazieren.

doch was ich damit sagen will:
mach dir mal keinen kummer!
um deinen körper mit medis in den tod zu bringen, hätte es anderes und mehr gebraucht, als das, was du bekamst.
du hast also durchaus noch chancen, wieder da raus zu kommen.

wie gesagt; das mit fluconazol kann länger dauern, bis du da raus bist.

und wenn ich dich wäre, würde ich wirklich mal das magengeschwür weg machen.

hast du eigentlich helicobacter pylori oder wie der heisst?

da würde ich mal den weg machen, damit der magen gut wird.

dazu brauchst du nur über kurze zeit zwei antibiotika und ein magenmittel.

dann ist dafür dein magengeschwür weg.

und dann kannst du die antibiotikafolgen mit natürlichen antipilzmethoden (da du stark auf chemie reagierst) und mit gesunden darmbakterien und vitaminen weg machen.
weil ja dann der magen gut ist, wirst du diese gesunden darmbakterien auch wieder nehmen können.
dann geht auch die mariendistel wieder, wenn ja der magen dann okay ist.

- es gibt doch auch infusionen mit natürlichen mittel gegen leberkrankheit.
kannst du die auf kasse bekommen?
mein arzt gab sie mir nicht, weil sie zu teuer sind, doch er wollte es machen, weil ich leberkrank bin, aber eben zu wenig, als dass die kasse mir die intravenösen natürlichen mittel dagegen bezahlen würde. -

wenn dann also auch der darm besser ist, kannst du dann auch die mittel zur schwermetallausleitung besser nehmen.

also ich würde es halt so machen.

bei mir war es auch so, dass der darm voll im eimer war.
dann bekam ich antibiotikum gegen eine infektion, die ich aufgelesen habe.
und weisst du was?
statt dem, was alle sagen, wurde mein darm besser.
also die jahrelange diarrhoe war mit antibiotika weg, obwohl ja alle sagen, dass antibiotika diarrhoe machen.
ich bekam sie erst wegen den pilzen wieder, doch die ging dann mit fluconazol wieder weg.
ja und dann brauchte ich eben sehr, sehr lange, bis ich mich von fluconazol wieder erholt hatte.
aber ich will ja jetzt eigentlich nicht von mir schreiben, ich wollte nur schreiben, dass es doch für dich auch einen weg gibt, dass du aus diesem loch kommen kannst!

und ach ja; meine frage zu dosierung und dauer der fluco-einnahme.
willst du die noch beantworten?

weil ich ja eben auch erfahrung damit habe, dachte ich, vielleicht ein wenig einschätzen können, ob es für dich was wegen den fluco-schäden gibt.

und ach ja; erkundige dich mal in zusammenhang von fluco und so einem p450 oder was und frag andere, was das ist und ich glaube, das hat was mit entgiftung zu tun und also; frag einfach mal.
vielleicht ist da mit diesem p450 wegen der entgiftung was gestört worden und du könntest den fluco-schaden über diesen enzym?-weg schneller aufheben?
also ich weiss jetzt da auch die sache nciht konkreter.
aber vielleicht helfen dir ja andere.
vielleicht gibt es da ein mittel zum besser entgiften können, wenn was mit p450 kaputt ist, so wie es doch dieses glutathion gibt wegen sowas mit entgiften.

und also ich komm ja auch nicht draus.
aber wie gesagt:
das wird schon klappen bei dir!
nur geduld, strategie und wissen brauchst du jetzt.
oder einen wunderheiler.
ich glaube noch an wunder und probiere auch mal einmal mehr so spirituelle sachen.



viele liebe grüsse; deine shelley
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Energielos ist offline
Beiträge: 78
Seit: 06.03.07
Hallo Blondie!

Habe Dir eben erst gestern den Hinweis auf eine mögliche Helicobacter-Infektion gegeben und Dich - wenn auch mit sehr gemischten Gefühlen - auf die Möglichkeit einer Eradikationstherapie hingewiesen. Und eben habe ich gesehen, dass jemand erst kürzlich einen Thread dazu gestartet hat:

http://www.symptome.ch/vbboard/bakte...icobacter.html

So wie es aussieht, ist man hier im Forum geteilter Meinung darüber, wie man dem Helicobacter am besten beikommen könnte. Den Tipp von Tobi09, den Helicobacter mit Hochdosen von Vitamin C auszuheilen, fand ich nicht schlecht... nur leider verursachen höhere Dosen von Vitamin C bei Dir anscheinend Nierenschmerzen - wie übrigens auch bei mir. Dass aber das Vitamin C bei Helicobacter-Infektionen eine große Rolle spielt, sagt u.a. auch Kuklinski, worauf Binnie - genialer Hinweis und für mich CFS'ler sehr wichtig! Danke, danke!!! - schon hingewiesen hat - S. 12 bzw. F59:

www.omundernaehrung.com/sonderdrucke/nr_125_nitrosativer_stress_teil_2.pdf

Wie diffizil die ganze Sache mit dem Helicobacter ist, das zeigen Dir auch die beiden Beiträge von maarit, deren Erfahrungsberichte ich immer sehr schätze... sie hat, wie sie berichtet, zunächst viele alternative Möglichkeiten probiert und hat dann letztlich doch Antibiotika verwendet.

Bei solch' schwierigen Fragen schaue ich schon mal gerne auch bei Dominik Golenhofen vorbei - er hat dazu eine ganz andere Meinung! Er sagt:

Die Helicobacter-Bakterien sind Keime, die sich breit machen, wenn im Magen zu viel Säure vorhanden ist. Deshalb sind die Antibiotika wieder einmal Unsinn, weil man nur kurzfristig das Bakterium beseitigt, aber nicht die Ursache. Der Magen bildet zu viel Säure, weil der ganze Körper übersäuert ist.
Die Lösung: Entsäuern!!! Basenbäder, basische Einläufe, basische Ernährung, basische Citrate.
Viel Erfolg! Dominik Golenhofen
Auch bezüglich Candida und Schwermetalle gibt es dort einen interessanten Thread... hoffe einfach mal, dass ich mit dem Hinweis auf Threads in anderen Foren nicht gegen Forenregeln verstoße:
Agenki :: Gesundheitsforum :: Atlaskorrektur + Grapefruitkernextrakt - Symptome schlimmer!

Wäre vielleicht gar keine schlechte Idee, wenn Du Dein Problem vielleicht auch mal im Forum vom Dominik Golenhofen schilderst.

Blondie, ich denke, dass wie bei mir auch bei Dir möglicherweise die Galle das Kernproblem bei der ganzen Sache ist... und die Magenprobleme und die Verdauungsschwierigkeiten usw. nur die Folge davon.
Für mich jedenfalls sind die Ausführungen von Kuklinski extrem wichtig... habe schon lange nach so einer Erklärung gesucht und glaube, dass ich damit möglicherweise einen ganz entscheidenden Schritt weiterkommen kann.
Blondie, das ist für Dich wahrscheinlich im Moment alles etwas kompliziert. Ich habe es aber trotzdem so ausführlich dargestellt, weil vielleicht viele andere CFS'ler davon profitieren oder zumindest mal einige Überlegungen in diese Richtung anstellen könnten.

LG Energielos

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Blondie76 ist offline
Themenstarter Beiträge: 300
Seit: 20.07.09
Hallo Energielos
In Bezug auf die Galle hast du bestimmt recht. Ich habe beobachtet, dass die Magenprobleme immer schlimmer werden, wenn man versucht, die Leber anzuregen bzw. zu unterstützen. Die Leber produziert dann mehr Galle und mein Darm kann das wohl nicht alles aufnehmen bzw. die Galle fließt in den Magen zurück. Deshalb hilft mir das Medikament Sucralfat (Aluminium) auch besser wie die anderen Magenmittel. Dummerweise potenziert Aluminium aber wieder die Amalgamvergiftung. Die Katze beißt sich also in den Schwanz. Bisher habe ich das Medikament noch nicht genommen, aber ich werde wohl nicht darum herum kommen. Morgen ist ja Gott sei Dank Montag und ich kann den Gastroenterologen kontaktieren.

Vielen Dank für die vielen Infos. Der Helicobacter - Nachweis war nicht so überzeugend. Es ist wohl ein wenig gefunden worden, aber nicht so massiv. Außerdem vertrage ich Antibiotika ja nicht. In den letzten Jahren wurde ich auch dermaßen damit vollgestopft, dass der Helicobacter darauf bestimmt nicht mehr reagieren würde und ich die Nieren nur weiter belasten würde. Am liebsten würde ich es mit Grapefruitkernextrakt versuchen. Das geht aber im MOment nicht. Heilerde hilft wohl auch bei Helicobacter. Das werde ich jetzt mal versuchen.

LG Blondie76

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Energielos ist offline
Beiträge: 78
Seit: 06.03.07
Hallo Blondie!

So wie Du Dein Problem schilderst, könntest Du ein massives Problem mit der Galle bzw. den Gallengängen haben.
Ich kann wieder nur von meinen eigenen Erfahrungen erzählen... hatte bzw. habe in vielem ähnliche Symptome, zum Glück aber nicht solche massiven Magenprobleme wie Du sie hast.
Ich stand vor zwei, drei Jahren vor dem genau gleichen Rätsel wie Du. Ich hatte bereits zwei Internisten, einen Ganzheitsmediziner und einen Neurologen und Psychiater konsultiert, aber keiner hat was Entscheidendes gefunden, keiner konnte mir weiterhelfen. Hartnäckig wie ich einmal bin, habe ich jeden einzelnen gefragt, was aus ihrer Sicht das Wahrscheinlichste sein könnte... und alle 4 haben ein Leberproblem dahinter gesehen... der Psychiater hat mir sogar den Hinweis gegeben, dass er dahinter konkret ein Problem mit der Schwarzgalle vermutet... ein Begriff aus der Humoralpathologie, den die heutige Schulmedizin gar nicht mehr kennt. In den heutigen Sprachgebrauch übersetzt heißt das wohl, dass die Zusammensetzung der Galle nicht mehr stimmt, was nicht nur zu Abflussstörungen, sondern auch zu vielen psychischen Auffälligkeiten führen kann... mal ganz nebenbei: genau aus diesem Umfeld heraus entstehen meiner Meinung nach auch alle endogenen Depressionen... das was man früher eben so treffend als Melancholie bezeichnet hat.
Übrigens, Du könntest aus diesem Grund neben dem Gastroenterologen auch mal einen Hepatologen kontaktieren... bei mir hat das damals aber nichts gebracht. Überlege aber im Moment wieder, ob ich mich nicht doch mal auf zwei mögliche Autoimmunerkrankungen der Leber, die im Umfeld eines CFS schon mal auftreten können, untersuchen lassen sollte: PBC und PSC
Damals bin ich durch Zufall auf den MetaScan-Test aufmerksam geworden... nach diesem Test war dann vieles absolut verständlich! Das Wesentlichste aus dem MetaScan-Test: Probleme beim Gallengang, Probleme beim Ausgang der Bauchspeicheldrüse, Probleme mit den Dünndarmzotten vor allem im Duodenum, Probleme bei der Niere, überstandenes Schilddrüsenadenom, Störung im untersten Bereich der Wirbelsäule, Störungen in den energetischen Regelkreisen.
Auf diesen Erkenntnissen habe ich dann aufgebaut und zunächst eine Darmreinigung und anschließend zwei Leberreinigungen durchgeführt... zum ersten Mal in meiner CFS-Erkrankung konnte ich damit einen großen Schritt nach vorne machen!!! Es gäbe auch noch die Möglichkeit der Gallenblasenspülung nach, wie ich glaube, David Wolfe... bin mir aber nicht ganz sicher. Vielleicht kann hier wer anderer was dazu sagen.

Es gibt diesbezüglich zwei gute Bücher...
Kristina Peter: Körperreinigung von Innen
Michael Passlack: Sauber und rein von Innen

Wie wichtig ein gut funktionierender Darm ist, beschreibt in zwei sehr lehrreichen Büchern auch der Heilpraktiker Günter Brück:
- Die teuerste Straße der Welt
- Der kürzeste Weg zur Gesundheit

LG Energielos


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