Ausleitung von Cadmium

08.07.09 14:39 #1
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Ausleitung von Cadmium

Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
DL-DMSA und meso-DMSA sind chemisch anders als das normale DMSA, und meines Wissens nach nicht erhältlich da noch experimentell.

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janni122 ist offline
Themenstarter Beiträge: 6
Seit: 02.03.09
Zitat von Tobi09 Beitrag anzeigen
Welcher wurde zuerst gemacht, in welchem Abstand fanden die Tests statt, wie hoch war Cadmium beim DMPS Test?
Ich kenne keinen mit dem man sicher gehen kann. Wie sieht es denn bei dir mit Quecksilberbelastung aus? Hattest du Füllungen? Wenn keine hg Belastung sondern "nur" eine Cadmium Belastung vorliegen würde, müsste man das bei einer Haaranalyse sehen können. Wenn allerdings zusätzlich hg dazu kommt, wird das schwierig.
Der DMPS Test fand zuerst statt, der DMSA Test ca. 2 Wochen später.
Ich habe die Testergebnisse noch nicht vorliegen, sie werden mir demnächst zugeschickt. Telefonisch sagte mir mein Arzt jedoch, dass die DMPS Ergebnisse unauffällig seien, und im DMSA Test der Cadmiumwert zu hoch sei. Hg sollte deshalb kein Problem sein.
Heißt das, dass in einer Haaranalyse eine Cadmiumbelastung angezeigt werden würde?

PS: Ich hatte mich oben verschrieben. Ich meinte, dass der Referenzwert von 60 doch zu dem DMSA (nicht DMPS) Test gehören müsste. Warum sollte mein Arzt von einem falschen Wert ausgehen?

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Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
Ich meinte, dass der Referenzwert von 60 doch zu dem DMSA (nicht DMPS) Test gehören müsste.
soweit ich weiß, unterscheiden sich die Referenzwerte nicht bzw. sind alle auf DMPS zugeschnitten, werden aber auch bei DMSA verwendet.

Der DMPS Test fand zuerst statt, der DMSA Test ca. 2 Wochen später.
Das macht die Sache ja noch eindeutiger. Wenn eine Cd Belastung vh. wäre, würde man erwarten, dass beim ersten Test die Werte höher liegen. Das zeigt, dass DMSA deutlich mehr Cd ausscheidet. Aber warte bis du die genauen Werte bekommst.
__________________
Gruß Tobi

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Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
Chronische Quecksilbervergiftng lässt sich mit DMPS Tests nicht feststellen. Sowohl kranke als auch gesunde haben mehr oder weniger identische Ergebnisse (die kranken sogar tendentiell leicht geringere Werte). Das einzige was der DMPS Test feststellen kann, ist ob man Amalgam hat oder nicht

Dazu reicht es allerdings in den Mund zu schauen.

Was Cadmium und einen Hartest anbelangt, Cutler glaubt dass ein Haartest bei dem keine Quecksilberbedingte Stoffwechselstörung zu erkennen ist, auch verlässlich die Cadmiumbelastung widerspiegelt. Wenn jedoch chronische Quecksilberbelastung vorliegt, dann ist mithilfe eines Haartests nicht erkennbar wie die Lage wirklich im Körper ist. Allerdings weiss man dann dass Quecksilber ein Problem ist.

Weitere Infos zum Cutler Haartest

Normale Urin, Blut und Stuhlanalysen können übrigens Cadmiumbelastung angeblich verlässlich feststellen, im Gegensatz zu z.B. Quecksilberbelastung. Ohne Chelatbildner.

Ich habe auch beide Cutler Bücher hier und kann gerne bestimmte Dinge nachschlagen wenn du willst.

Geändert von Stengel (08.07.09 um 18:00 Uhr)

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Petri ist offline
Beiträge: 5.315
Seit: 27.10.07
Hallo,

ich wiederhole mich gerne nochmal der Mobilisationstest kann wenn überhaupt nur eine Belastung zeigen, nicht wie schwer die Vergiftung ist. Einen verlässlichen Test gibt es nicht.

@Janni: auch Zink leitet Cadmium gut aus. Nachzulesen unter den beiden Links:

www.semmelweis.de/sanumpost/76/Kryptopyrrolurie.pdf

http://s2.directupload.net/images/090708/6wijvdld.pdf

Geändert von Petri (08.07.09 um 19:08 Uhr)

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Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
@Janni: auch Zink leitet Cadmium gut aus. Nachzulesen unter den beiden Links:
Nein, du verwechselt natürliche Entgiftungswege mit Ausleitung.

Die natürliche Entgiftunghalbwertszeit ist eben 18-33 Jahre, oder Jahrzehnte wenn man sich nicht auf die genau Zahl einigen kann.
Wenn man jetzt Zinkzufuhr erhöht bedeutet dass nicht man proportional schneller ausscheiden kann. Es wird nur hilfreich sein wenn der Körper ausreichend Bausteine zur Verfügung hat um zu entgiften, aber das bedeutet nicht dass man damit effektiv und in absehbarer Zeit entgiften kann.

Wobei Zink bei jeglicher Schwermetallvergiftung im allgemeinen das Wohlbefinden steigern wird.

Geändert von Stengel (08.07.09 um 20:10 Uhr)

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janni122 ist offline
Themenstarter Beiträge: 6
Seit: 02.03.09
Vielen Dank fürs Einscannen, Petra. Ich verstehe allerdings folgenden Satz nicht so ganz:
"An der Konzentration der in den Depots befindlichen Schwermetalldepots ändert sich auch durch eine langjährige hochdosierte Zinksubstitution bei Amalgamvergifteten nichts. Erst die Sanierung lässt die Depots auffüllen"
In Depots befindliche Depots ?
Und womit sollen die Depots aufgefüllt werden?

edit: Hab jetzt erst den Beitrag von Stengel gelesen. Schade..

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Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
Gemeint ist vermutlich der Zinkspeicher der bei Amalgamvergifteten, selbst bei hoher Zinkzufuhr, nicht gefüllt werden kann, so lange sie Amalgam haben.

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Motif ist offline
Beiträge: 847
Seit: 23.11.13
hi. wie leitet man cadmium nun am besten aus?

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Maaartin ist offline
Beiträge: 347
Seit: 19.02.13
War neulich auf nem Seminar von Peter Jennrich:

EDTA und Zn-DTPA sollen Cd gut rausbringen.


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