Ich fühle mich nach einer DMSA-Spritze so krank...

25.06.09 16:19 #1
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Ich fühle mich nach einer DMSA-Spritze so krank...

Angie ist offline
Beiträge: 3.390
Seit: 18.04.08
Hallo adriano,

vielleicht wäre es sinnvoll erstmal hochdosiert Vit. C, B-Vitamine.. (viel trinken, ganz wichtig!).

LG

Angie

P.S. dein Zustand erinnert mich ein bißchen an meine DMPS-Infus. - echt übel!!

Ich fühle mich nach einer DMSA-Spritze so krank...

Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
Wie kann ich jetzt weiter machen um aus dieser Situation rauszukommen. Entgiftung mit Chlorella/ Cilanto verschlimmert meine Situation.
Cilantro erzeugt bei vielen Umverteilung da niemand weiss wie man es korrekt verwendet.

Ich fühle mich nach einer DMSA-Spritze so krank...

Carrie ist offline
Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Kein Cilantro, aber viel Chlorella (alternativ Medizinalkohle) um das freie Hg zu binden. Und wie Angie schon sagte, viel Vitamin C (grammweise!).
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Liebe Grüße Carrie

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Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
um das freie Hg zu binden
Wie soll Chlorella/Kohle in den Organen binden? Das tun sie doch nichtmal nach den Aussagen Klinghardts.

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hirn-kaputt ist offline
Beiträge: 473
Seit: 03.10.08
andrew cutler meinte doch, dass es statistisch gesehen bei 1/6tel der leute dazu führt, dass alles nur viel schlimmer wird, wenn chelatbinder IV verabreicht werden......

....für mich riecht dieser fall jedenfall verdächtig danach. manchen geht es sogar anhaltend noch einige zeit wirklich viel schlimmer. wollen wir mal hoffen, dass es bei dir nicht so sein wird und sich alles schnell wieder legt.

ich würde aber auch mal wegen dem erhöhten blei gucken. dmsa ist da echt das mittel der wahl. damit kannst dich sehr effektiv "vom blei trennen"...soweit es geht zumindest. wenn du "nur" eine füllung vor 10 jahren hattest, hast du theoretisch gesehen gute chancen keine quecksilberprobleme zu haben. kommt natürlich aber auch darauf an wie lange die füllung drinne war/wieviel hg du abbekommen hast und von anderen nicht kalkulierbaren faktoren.

vielleicht solltest du es mal mit einem protokoll probieren welches mit dmsa ORAL arbeitet.

jetzt kommt natürlich mein standartsatz als cutlerüberzeugter:

probiers dochmal mit dem cutler protokoll

wenn man dieses protokoll mit den basics anwendet und sich die ganzen nicht zwingend notwendigen NEMs spart ist es sogar recht überschaubar, erschwinglich und klar strukturiert.
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Vertraue den Pharmas und du stehst schon mit einem Bein im Grab

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Carrie ist offline
Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Zitat von Stengel Beitrag anzeigen
Wie soll Chlorella/Kohle in den Organen binden? Das tun sie doch nichtmal nach den Aussagen Klinghardts.
Ich hab doch auch nichts von Organen gesagt. Aber wenn ein Großteil im Darm schon mal gebunden wird, ist das oft schon ne Riesenerleichterung für den Organismus. Für mich klingt es halt so, dass viel mobilisiert wurde, aber nicht genug ausgeschieden wird. Da muss man den Körper dann halt unterstützen mit Leber- und NIerenmitteln und auch Chlorella/Kohle für den Darm.
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Liebe Grüße Carrie

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Anne S. ist offline
Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Hallo Adriano,

bei einer Mobilisation solltest Du meiner Meinung nach aber auch vorher deine Entgiftungsfähigkeit untersuchen lassen.
Ich könnte mir vorstellen, dass deine Probleme auch damit zusammenhängen.

Ein Umweltmediziner hat das mir gegenüber auch so geäußert, dass es unbedingt wichtig ist, das Entgiftungsprofil vorher zu untersuchen, bevor man anfängt zu mobilisieren, sonst kann der Schuss nach hinten losgehen.

Liebe Grüße
Anne S.

Ich fühle mich nach einer DMSA-Spritze so krank...
Binnie
Ich vertrage die iv-Verabreichung (von DMPS) immer sehr gut, obwohl ich inzwischen allergisch auf sämtliche Inhaltsstoffe reagiere und eine eingeschränkte genetisch bedingte Entgiftungsfähigkeit habe.

Ich bekomme die Infusionen jedoch nach dem Mutter´schen Protokoll, welches vorsieht, dass man, wie Angie schreibt, die Vitalstoffe vorher auffüllt und wo zum Binden der mobilisierten Gifte eine möglichst große Menge Chelatbildner auf einmal verabreicht wird, und parallel dazu noch andere bindungsfähige Stoffe wie Selen und Glutathion. Außerdem schreibt Mutter, dass das Milieu zuvor möglichst basisch gemacht werden muss, damit die Bindungen (zwischen Chelatbildner und Hg, usw.), besonders in der Niere, nicht wieder aufbrechen. Letzteres gilt insbesondere auch für das DMPS.

Ich finde es ganz übel, dass es Ärzte gibt, die einfach Chelatbildner verabreichen, ohne offensichtlich auch nur einen Funken Ahnung davon zu haben! Kein Wunder, dass die Schwermetall-Ausleitung so einen schlechten Ruf hat!

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adriano ist offline
Themenstarter Beiträge: 22
Seit: 12.06.09
Hallo Anne S.,

danke für Deinen interssanten Beitrag. Wie kann ich die Entgiftungsfähigkeit meines Körpers untersuchen? Die Ärzte messen die Leberenzyme und Kreatinin im Blut und wenn diese ok. sind sagen dass die entgiftenden Organe i.O. sind! Ich wäre Dir sehr dankbar wenn Du mir mehr darüber schreiben könntest. Danke

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Binnie
Hallo Adriano,

ich füge mal meine Untersuchungsergebnisse bzgl. der Entgiftungsfähigkeit an. Habe diese Untersuchungen hier machen lassen: Profil

Die Ergebnisse sind wohl typisch für jemanden, der empfindlich auf Schwermetalle reagiert:

[...]Bei den Personen mit einer Schwermetallbelastung (Kategorie B) konnten bei 87% in der N-Acetyltransferase-2 (langsame Acetylierer), bei 67% in der Glutathion-S-Transferase m (GSTM1-0-Typ) sowie bei 20% in der Glutathion-S-Transferase q (GSTT1-0-Typ) funktionsrelevante Mutationen nachgewiesen werden. Die Verteilung von Polymorphismen der Glutathion-S-Transferase p (GSTP1) entsprach der Häufigkeit in der gesunden, mitteleuropäischen Bevölkerung [20].
[...]
Quelle: Umweltmedizin.de [ Umweltmedizin->Zeitschriftenarchiv->Nr. 38 (1-2/01)->Originalia: Erhöhte genetische Suszeptibilität gegenüber Umweltgiften bei schadstoffbelasteten Patienten mit chronischem Erschöpfungssyndrom ]
Beim nächsten Mal werde ich Dr. Mutter fragen, ob das wirklich nur mit der ererbten Genetik zu tun hat, oder ob da auch noch andere Faktoren eine Rolle spielen. Denn in meiner ganzen Familie hat sonst keiner außer mir diese Probleme! Aber vielleicht ist diese ungünstige Konstellation ja deshalb entstanden, weil meine Eltern mir beide zufälligerweise eine schlechte Genetik vererbt haben. Oder weil ich das Amalgam bereits als Kind eingesetzt bekam, und obendrein wegen der Schmerzen sehr viel Paracetamol geschluckt habe, was nachweislich stark lebertoxisch wirkt, weil es die Glutathionreserven stark strapaziert und auf dem gleichen Weg wie Schwermetalle entgiftet werden muss...

Ich denke auch, dass die Genschäden allgemein umso heftiger werden, je länger die Vergiftung und der Vitalstoffmangel bestehen. Wegen der freien Radikale, usw. Deswegen sollte man möglichst bald die Vitalstoffdefizite ausgleichen! Und evt. auch ausleiten...

Aber dennoch vertrage ich die Ausleitung sehr gut. Seitdem habe ich keine Muskelschmerzen mehr. Dr. Kuklinski warnt aber auch ausdrücklich vor Chelatbildnern, wenn man mit Nährstoffen unterversorgt ist, und das Energieniveau deswegen auch nicht ausreicht, die Schwermetalle auszuscheiden. Ärzte, die einfach mal so, ohne Vorbereitung Chelatbildner verabreichen, haben einfach keine Ahnung von dem ganzen, meiner Meinung nach.
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Dateityp: pdf EntgiftungsfFaehigkeit0.PDF (235,5 KB, 60x aufgerufen)

Geändert von Binnie (26.06.09 um 12:23 Uhr)


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