Muss man überhaupt entgiften?

18.06.09 19:56 #1
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Muss man überhaupt entgiften?

voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
Zitat von Ruedi Beitrag anzeigen
Wenn ich Amalgam höre, dann heisst das für mich Quecksilber und Quecksilber ist nun einmal das schlimmste Nervengift, was es gibt. Das das nicht bewiesen sein soll, ist doch ein Blödsinn.
Darum, auch nur anzudeuten, dass das mit wenn und aber verbunden ist, ist unakzeptabel.
Das schlimmste Nervengift ist Tetrodotoxin.

Du willst es lediglich nicht akzeptieren.
Das ist dein persönliches Feindbild.

Andere außer mir haben diese Sichtweise bereits akzeptiert und sind von diesem Ego-Trip wieder runter.

Die Liste schädlicher Einflüsse ist lang und einen als den schlimmsten zu nennen ist undifferenziert:
- Mykotoxine
- Schwermetalle (Quecksilber ist nur eines von vielen und nicht mal das schlimmste, siehe radioaktive Stoffe)
- Strahlung
- Stress
- industrielle Nahrungsverarbeitung
- Wohnraumchemikalien

Für dich ist als Betroffener ist Amalgam die größte Geißel der Menscheit.

Nehme ich dir nicht übel, so ein Stadium hatte ich am Anfang auch.

Geändert von voster (26.09.09 um 01:29 Uhr)

Muss man überhaupt entgiften?
Binnie
Für mich ist Quecksilber der Wegbereiter überhaupt erst für die ganzen anderen Gifte. Ich hatte dieses Gift seit meiner Kindheit für mehr als 25 Jahre im Mund. Als erstes bekam ich Rücken- und Muskelschmerzen. Später gesellten sich dann starke Magen-Darm-Probleme hinzu.

Quecksilber zerstört über die Jahre die Darmflora, vergiftet die Leber und die anderen Verdauungsorgane. Damit sind pathogenen Pilzen und anderen pathogenen Keimen Tür und Tor geöffnet, die dann das "Werk" im Darm vollenden.

Weiterhin wird die Entgiftung der Zellen von anderen Giften durch Quecksilber stark beeinträchtigt, was diese dann dort natürlich umso stärker wirken lässt. Nach dem ungeschützten Ausbohren einer einzigen Amalgamplombe und den Umzug in einen Neubau hatte es mich dann erstmal komplett zerlegt.

Sicherlich gibt es auch Fälle, die ohne eigene Amalgamfüllungen, durch andere Umstände, stark geschädigt sind. Das will ja hier keiner abstreiten! Aber meistens sind eben auch Amalgamfüllungen mit im Spiel, wenn auch vielleicht nicht als alleinige Ursache. Aber für mich war das Quecksilber das, was mich im Wesentlichen so stark geschädigt hat. Ich bin nicht besonders häufig geimpft worden, habe fast nie Antibiotika genommen, keine Antibaby-Pille, nur Quecksilber in Kombi mit Paracetamol und lange Zeit absolut mieser Ernährung, bereits in der Kindheit.

Das Schlimmste aber ist wohl trotzdem auch, wenn man dann eines Tages in Panik wegen des Quecksilbers verfällt und meint, man müsste es möglichst schnell aus jeder Ritze des Körpers holen... da hat es die Schäden aber meist bereits verursacht - und deshalb sollte man wirklich von Fall zu Fall ganz individuell entscheiden, was zu tun ist. Sehr häufig bringt schon das alleinige geschützte Entfernen der Plomben sehr viel, Darmsanierung, Ernährungsumstellung und die richtigen Nahrungsergänzungsmittel...

Ach ja Voster, hast Du mal das Video gesehen, was mit Nervenzellen in Gegenwart von Quecksilber passiert ? Beschleunigen kann man die Zerstörung der Nervenzellen übrigens noch mit Testosteron. Östrogen hingegen wirkt schützend!
Deswegen ist es wohl erst mal auch das Wichtigste die Hg-Dämpfe der Plomben, die ja in unmittelbarer Nähe des Gehirns liegen, auszuschalten, also absolut "geschütztes" Entfernen der Plomben!

Geändert von Binnie (26.09.09 um 10:49 Uhr)

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Carrie ist offline
Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Ich sehe es auch skeptisch wenn Leute behaupten, sie hätten keine Probleme mit ihren Amalgamfüllungen. Ich erlebe es immer wieder, dass Gesundheit ein sehr relativer Begriff ist. Meine Oma sagt, sie hatte nie Probleme mit ihren Füllungen, aber sie hat heute Osteoporose, Brustkrebs und viele andere Sachen. Sowas wird überhaupt nicht in Verbindung mit eventuellen Giften im KÖrper gesetzt, weil die meisten Menschen Krankheiten als etwas Akutes ansehen. Sprich: Unfall=Armbruch. Also müsste einen tag nach dem Legen der Zahnfüllung Krebs ausbrechen, nach dieser Rechnung.
Natürlich spielen bei solchen Krankheiten auch andere Faktoren mit hinein, aber ich denke, dass Amalgamfüllungen in einem menschlichen Organismus NIE ohne Folgen ausbleiben.
Aber ich denke auch, dass die Ernährung und der restliche Lebensstil einen großen Einfluss darauf haben, inwieweit der Körper diese Folgen im Rahmen halten kann.
__________________
Liebe Grüße Carrie

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voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
Zitat von Binnie Beitrag anzeigen
Aber für mich war das Quecksilber das, was mich im Wesentlichen so stark geschädigt hat. Ich bin nicht besonders häufig geimpft worden, habe fast nie Antibiotika genommen, keine Antibaby-Pille, nur Quecksilber in Kombi mit Paracetamol und lange Zeit absolut mieser Ernährung, bereits in der Kindheit.
Quecksilber, lange Zeit miese Ernährung und die gelegentlichen Antibiotika ist das was ich als eine Hauptursache meiner Situation erkannt habe. Dazu kommt eine entsprechende Psyche, in der ich mich selbst als unzulänglich wahrnehme. Also dem Leistungsanspruch dieser Gesellschaft nicht entsprechend. Die Pilzbelastung konservierter und verarbeiteter Nahrung ist für mich ein wesentliches Problem, da ich wie jeder Amalgami eben keine Darmflora mehr habe die mich schützt. Das Ergebnis ist ein Reizdarm mit verminderter Nähr- und Mineralstoffaufnahme. Das schwächt mich auch nach Amalgamentfernung und Entgiftung weiter, so erfolgreich diese auch waren. Trotzdem gibt es noch weitere Quellen auf die meine geschwächte/zerstörte Abwehr nun verstärkt reagiert.
Gerade Mykotoxinen ist man ohne es zu wissen stark ausgesetzt bzw. man verdängt das.
Diese Stoffe sind für vorgeschädigte Amalgampatienten genauso ein wie Strahlungssensivität ein richtiges Problem, das mit zerstörter/beeinträchtigter Blut/Hirn-Schranke zusammenhängt.

Natürlich nimmt der Körper schaden an Quecksilberdämpfen.
Ein Expositionsstopp ist sehr wichtig, wobei man da aber lieber einen Tag wartet als in Panik ungeschützt ausbohrt. Diese Panik hat mir großen Schaden zugefügt.

Nach langer Zeit der Entgiftung ist mir allerdings klar, das die letzte Ritze massives Ausfräsen, Ziehen und Zahnherdbehandlung bedeutet. In wie weit eine solche Herdbehandlung mit schonenden Alternativen Methoden möglich ist, darüber ist mir wenig bis gar nichts bekannt.

Mir ist inzwischen die sehr unbequeme Wahrheit deutlich geworden, das die Darmflora zwar verbesserbar, ohne Herdbehandlung aber dauerhaft kaum zu machen ist. Denn auch die Zahnherde setzen ständig weiter massiv Neurotoxine frei.

Und wer bitte hat von uns hier noch Vertrauen zu einem Zahnarzt?
Das ist ein sehr weiter Weg bei der Entgiftung für den es viel Zeit braucht.

Zahnamalgam führt über den lauf des Lebens zu Schäden, unbestritten.
Damit es einem so richtig mies geht, gehört mindestens ein weiterer Faktor dazu.
Wobei man allerdings auch zugeben sollte, das der Faktor Ernährung schon mal bei so gut wie jedem gegeben ist.
Wohnraumtoxine ebenso.

Allerding stirbt jeder irgenwann an den akkumulierten Belastungen seines Lebens.
Gesundheit ist nichts Absolutes, sondern immer sehr relativ.

Geändert von voster (27.09.09 um 17:23 Uhr)

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Binnie
Zitat von voster Beitrag anzeigen
Nach langer Zeit der Entgiftung ist mir allerdings klar, das die letzte Ritze massives Ausfräsen, Ziehen und Zahnherdbehandlung bedeutet. In wie weit eine solche Herdbehandlung mit schonenden Alternativen Methoden möglich ist, darüber ist mir wenig bis gar nichts bekannt.

Mir ist inzwischen die sehr unbequeme Wahrheit deutlich geworden, das die Darmflora zwar verbesserbar, ohne Herdbehandlung aber dauerhaft kaum zu machen ist. Denn auch die Zahnherde setzen ständig weiter massiv Neurotoxine frei.
Mein Darm und meine ganze Darmflora ist erst so richtig durch die "Herdbehandlungen" den Bach runter gegangen. Nach dem geschützten Entfernen des Amalgams hatte ich meinen Darm nach ca. 6 Monaten allein mit Chlorella und ein paar anderen Mittelchen wieder ziemlich fit. Aber seitdem ich mir die Kieferherde (keine akuten Entzündungen, sondern einfach den "Matschkiefer" unter den ehemaligen Amalgamzähnen) habe ausfräsen lassen, seitdem ist mein Darm irgendwie komplett im Eimer. Seitdem muss ich super aufpassen mit dem Essen, wie noch niemals in meinem Leben zuvor! Ich habe schon alles versucht um meinen Darm wieder fit zu bekommen (rechtsdrehende Milchsäure, Probiotia, Praebiotika (Inulin, Oligofructose), usw.), aber mein Darm ist und bleibt meine größte Schwachstelle!

Also wenn man schon den Kiefer ausfräst, dann wirklich ganz langsam vorgehen! Dabei wird massiv viel Gift auf einmal mobilisiert. Ich hatte nach jeder OP eine megadicke Backe. Sobald sich diese Backe dann, nach fast 2 Wochen jedes Mal, "auflöste", bekam ich unmittelbar danach Durchfälle. Irgendwie muss dadurch wohl auf einen Schlag soviel Dreck (pathogene Keime, Schwermetalle, sonstige Toxine...) ins Blut und in die Lymphe und dann in dem Darm gelangt sein, sodass das mein Darmmilieu irgendwie völlig aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Davon hat aber vorher "natürlich" keiner was gesagt, weder der beratende HP, noch der Zahnarzt (wäre er ja auch schön doof... ), noch sonst jemand... Naja, vielleicht hätte ich mir das selber denken müssen oder sollen. Oder ich bin eine Ausnahme, was ich aber nicht glaube.

Und das Schärfste dabei ist ja, dass mir der HP zuvor noch gesagt hatte, dass mein Darm deshalb meine Schwachstelle sei, weil die Kieferherde auf die entsprechenden Meridiane "drücken" würden. Naja, jetzt sind vielleicht die Meridiane frei, aber mein Darm dafür "im Eimer".

Naja, ich versuche es weiter mit viel Gemüse, Trennkost, usw... und Hoffnung.

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ExLukas ist offline
Beiträge: 1.597
Seit: 27.08.09
Zitat von Binnie Beitrag anzeigen
Oder ich bin eine Ausnahme, was ich aber nicht glaube.

Glaube auch nicht, dass Du so eine Ausnahme bist... meine Kiefer-OPs haben mir auch mehr geschadet denn genutzt, trotz dass sie von einer auf dem Gebiet erfahrenen und im Regelfall wohl sehr erfolgreichen Person durchgeführt wurden und dabei jedes Mal ein Haufen Dreck rausgeholt wurde... und die Besserungen, die der (gleiche?) HP im Voraus vorhersagte, sind natürlich nie eingetreten...

Grüße
Lukas

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Das schlimmste Nervengift ist Tetrodotoxin.
Ja aber kein Mensch hat 24 Stunden am Tag mehrere Gramm Tetrodotoxin unterm Gehirn sitzen.

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chandsen
Zitat von voster Beitrag anzeigen
Nach langer Zeit der Entgiftung ist mir allerdings klar, das die letzte Ritze massives Ausfräsen, Ziehen und Zahnherdbehandlung bedeutet. In wie weit eine solche Herdbehandlung mit schonenden Alternativen Methoden möglich ist, darüber ist mir wenig bis gar nichts bekannt.
Bist du dir sicher, dass Zahnherde beteiligt sind? Vielleicht ist deine Ausleitung einfach noch nicht komplett? BTW, wie lange in welcher Form leitest du schon aus?

Mich würde auch interessieren woher du weißt dass du Zahnherde hast, ist ja diagnostisch nicht ganz einfach.

Gruß
chandsen

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Sonora ist offline
Beiträge: 2.960
Seit: 10.09.08
Naja, ich versuche es weiter mit viel Gemüse, Trennkost, usw... und Hoffnung.
Hallo Binnie!

Deine Einstellung finde ich richtig gut! Unser Körper hat unglaubliche Selbstheilungskräfte und wenn du auf ihn hörst und ihm gibst, was er dir sagt, dann wird er schon einen Weg finden! Es kann zwar eine Zeit dauern, aber die Zeit ist ein guuuter Arzt!

Liebe Grüße
Sonora

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Freesie ist offline
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Beiträge: 1.226
Seit: 22.07.09
Hi Binnie,

Zitat von Binnie Beitrag anzeigen
aber mein Darm ist und bleibt meine größte Schwachstelle!
Naja, ich versuche es weiter mit viel Gemüse, Trennkost, usw... und Hoffnung.
gut helfen könnte dir noch klass. Homöopathie. Hab selber nur gute Erfahrungen damit gemacht.

Aber es gibt ja vieles was als Homöopathie bezeichnet wird, im Endeffekt allerdings nicht wirklich homöopathisch ist. Da muss man schon genau hinschauen.

LG
Brigitte
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Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen. (indianische Weisheit)


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