Muss man überhaupt entgiften?

18.06.09 19:56 #1
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Muss man überhaupt entgiften?

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
es gibt meines wissens niemand der komplett von quecksilbervergiftung geheilt wurde.
Ich habe mit jemanden gesprochen der vollständig geheilt ist und keinerlei Quecksilbersymptome hat. Er hat gesagt es geht ihm gesundheitlich besser als vor der Vergiftung.

Muss man überhaupt entgiften?

voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
man kann es einfacher sagen, ob man überhaupt entgiften muss.
zumindest wenn ich Daunderers ansatz da richtig verstehe.

Hg im körper allergisiert mit der zeit auf jedes nahrungseiweiß.

das problem ist das mit jeder sterbenden zelle gebundenes Hg wieder frei und neu verbaut wird.
alle im enzymkreislauf in der leber abgebauten enzyme toter zellen tauschen dort das Hg auf ein frisches enzym aus der nahrung.
gegen die varianten die das immunsystem stören bildet der körper immunfaktoren.
diese werden verstärkt gebildet, je öfter wir dies eiweiß essen und der körper wird allergisch gegen das eiweiß.

insofern ist überlebenswichtig, das wir umweltgifte schnell loswerden und die verträglichkeiit von nahrung wiederherstellen.
jedes lebensmittel das wir nicht mehr vertragen entzieht uns quellen zur versorgung mit essentiellen aminosäuren.

die gehirnwirkung ist allerdings wohl eher ein mineralstoffdefizit, enzymstoffwechsel/energiehaushalt-problem und ammoniakabbau-problem.
die hirnentgiftung kann man langsam anngehen.

Geändert von voster (01.07.09 um 02:06 Uhr)

Muss man überhaupt entgiften?

Ruedi ist offline
Beiträge: 3.453
Seit: 15.06.08
Zitat von voster Beitrag anzeigen
es ist nicht der einzige faktor in einem gestörten enzymhaushalt.

aber der wichtigste und dank dem werden alle anderen natürlichen Entgiftungsfähigkeiten die uns die Natur gegeben hat blockiert.

Gruss Ruedi

voster: das tönt so wie der blöde Raucher-Spruch: ---auch nichtraucher müssen sterben---

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Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
Voster, ich denke nicht daß maßlose Spekulation irgendjemanden hilft.

Muss man überhaupt entgiften?
macpilzi
Themenstarter
Hallo zusammen,

und Danke für eure Beiträge.

habe mir bis dato meine 4 Amalgamfüllungen entfernen lassen und 2 Zähne wurden gezogen. zudem wurde der Kiefer an 2 Stellen ausgefräst. mir geht es zur Zeit recht gut und ich habe bis dato noch keinerlei Entgiftung durchgeführt. schiebe dies auch auf, bis ich meinen Kiefer komplett saniert habe. mal schauen wie es mir dann geht und ob ich eine Entgiftung machen werde. bei dem ganzen Wirrwarr blickt ja eh kein Mensch durch. die einen sagen dies - die anderen das und keiner weiß so recht was da wirklich richtig/gut ist.

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voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
Zitat von Stengel Beitrag anzeigen
Voster, ich denke nicht daß maßlose Spekulation irgendjemanden hilft.
Bisher war alles spekulativ das ich je gehört oder gelesen habe. Einzige Ausnahme war Sokrates: "Ich weiß, das ich nichts weiß".

Das gilt erst recht für jeden Arzt und mich.

Die ganze Show hier über Amalgam-Ausleitung kann sich in 10 Jahren als halbware Soße rausstellen. Das Quecksilber Probleme macht ist jedem klar, nur welche, da scheiden sich die Geister.

Und ob das Hirn durch Enzyme, Wechselwirkung mit dem Handy oder Hg-Ionen beeinträchtigt ist, das ist ohne Nachweise schwer zu unterscheiden. Biopsien am Hirn sind eher unüblich und kaum einer ist bereit Nervenwasser ins Labor zu schicken. Freiwillige?

In-vitro Experimente sind kaum von Wert in der Medizin, was Enzymreaktionen betrifft.

Fangen wir doch ganz vorne an: Was wissen wir gesichert? (mit Quellenangabe, versteht sich)

Mir falllen da nur ein paar statistische Korrelationen ein, die belegen ds Amalgam ein Problem ist. Alles andere ist weitgehend spekulativ, heuristisch oder in vitro. Bei vielen Dingen kommt man deduktiv und induktiv nicht zum selben Schluß.

Was ist Wahrheit? Letzten Endes der Schwindel, den man dafür hält.

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daria80 ist offline
Beiträge: 36
Seit: 04.11.08
Die ganze Show hier über Amalgam-Ausleitung kann sich in 10 Jahren als halbware Soße rausstellen.
Mir falllen da nur ein paar statistische Korrelationen ein, die belegen ds Amalgam ein Problem ist. Alles andere ist weitgehend spekulativ, heuristisch oder in vitro.
Voster,was meinst du mit Show??!! Denkst du etwa, die meisten hier schreiben nur so zum Spaß von ihren Erfahrungen bei der Amalgamausleitung?Klingt so,als würdest du selbst nicht daran glauben,was du da in den sonstigen Threads von dir gegeben hast...
Es gibt hier auch viele Heuchler,die meinen sich mit dem Thema auszukennen und dann nur gequirlten Mist schreiben...

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voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
Zitat von daria80 Beitrag anzeigen
Voster,was meinst du mit Show??!! Denkst du etwa, die meisten hier schreiben nur so zum Spaß von ihren Erfahrungen bei der Amalgamausleitung?Klingt so,als würdest du selbst nicht daran glauben,was du da in den sonstigen Threads von dir gegeben hast...
Es gibt hier auch viele Heuchler,die meinen sich mit dem Thema auszukennen und dann nur gequirlten Mist schreiben...
Es geht darum, das man nur aus Erfahrung weiß, das Amalgam ein Problem ist.
Das Amalgamproblem an sich ist nicht messbar, also per Test eindeutig diagnostizierbar.
Manche Menschen tolerieren eine hohe Belastung, andere nicht.
normalerweise bemüht man an diesem Punkt in der scheinbaren Logik die Genetik zur Erklärung.

Aus Statisken weiß man welche Schäden Amalgam verursachen kann.
Was man nicht weiß, ist, welche weiteren Faktoren hinzukommen müssen, damit die schweren Schäden die viele hier haben auftreten.

Die Tatsache, das es eindeutig weitere Einflußfaktoren geben muss, die einige Menschen bei gleicher Anzahl Amalgamfüllungen relativ gesund bleiben und andere krank werden lassen, sind nicht alleine auf die Verarbeitung der Füllungen / gemessenen Ausscheidungen von Hg zurückführen. Sonst wäre das zeug schon längst verboten.

Da spielt Psyche und Stress mit hinein, Ernährung ist ebenso bedeutend.
Was sich daraus aber ebenfalls ergibt ist, das in vitro Studien, also Abläufe in Reagenzgläsern, wenig Aussagenwert haben.
Es ist gut möglich das du für massive Hirnschäden eine Öffnung der Blut-Hirnschranke durch ein Mobiltelefon brauchst. Vieles deutet noch sehr leise geäßert, aber doch sehr deutlich darauf hin.

Womit viele Theorien der Studienzitierer hier zu Ver- und Entgiftung eventuell einfach nur Mist sind. Kann man zur Zeit wohl einfach nicht nicht wirklich wissen. Und du eventuell als Amalgami unwissentlich täglich sehr schlimmen Gefahren ausgesetzt bist und einfach nur glaubst Du hättest die wirkliche Gefahr beseitigt mit Ausbohren und Entgiften.

Geändert von voster (24.09.09 um 06:21 Uhr)

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Ruedi ist offline
Beiträge: 3.453
Seit: 15.06.08
Zitat von voster Beitrag anzeigen
Die ganze Show hier über Amalgam-Ausleitung kann sich in 10 Jahren als halbware Soße rausstellen. Das Quecksilber Probleme macht ist jedem klar, nur welche, da scheiden sich die Geister.
Du sagst also, dass alle mit ihren Problemen durch Amalgam, Spinner sind.
Lass es doch ganz einfach bleiben. ............

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Es ist gut möglich das du für massive Hirnschäden eine Öffnung der Blut-Hirnschranke durch ein Mobiltelefon brauchst. Vieles deutet noch sehr leise geäßert, aber doch sehr deutlich darauf hin.
Die Amalgamkrankheit wurde schon vor 100 Jahren beschrieben wo es noch keine Mobiltelefone gab. siehe zb. Stock

Ausserdem gibt es genug Leute die chronisch krank sind und sich nur das Amalgam entfernen lassen bzw. entgiften und die wieder gesund werden.

In vielen Fällen muss doch wohl hauptsächlich das Amalgam schuld sein.


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