Gefahr der Umverteilung durch ALA?

10.06.09 11:37 #1
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Gefahr der Umverteilung durch ALA?
Miss Marple
Auch in der -in Post #10 zitierten- Arbeit von Lyn Patrick
"Mercury Toxicity and Antioxidans: Part1: Role of Glutathione and alpha-Lipoic Acid in the Treatment of Mercury Toxicity"
finden sich in der Literaturangabe Publikationen von Wissenschaftlern, welche NICHT im unmittelbarem Bezug "Schwermetallvergiftung/ALA" stehen. Bspw.

45. Packer L, Witt EH, Tritschler HJ. "Alpha-lipoic acid as a biological antioxidant"
46. Packer L, Tritschler HJ, Wessel K. "Neuroprotection by the metabolic antioxidant alpha-lipic acid"
47. Nickander KK, Mc Phee BR, Low PA, Tritschler H "alpha-lipoic acid: antioxidant potency agains lipid peroxidation of neutral tissues in vitro
an implications for diabetic neuropathy"

Offensichtlich ist diese Herangehensweise (ALA nicht nur hinsichtlich der Komplexierung von Metallionen zu verstehen) z.B. für Lyn Patrick nicht zu unsachlich. Da jedoch mein diesbezüglicher Ansatz hier von den "Experten" als Trollerei und eben unsachlich bewertet wird, stelle ich -meinerseits abschliessend- die frei übersetzte Zusammenfassung der o.g. -offenbar genehmen- Abeit ein.

Fett sind Aussagen hinischtlich der in der Threadthematik liegenden Frage markiert.

Zusammenfassend bleibt auch aus dieser Arbeit festzuhalten, daß der Beweis für eine Verschiebung von Quecksilber in andere Organe durch ALA
beim Menschen bisher NICHT erbracht werden konnte.

Aus Tierversuchen kann ich nicht ableiten, da -wie ich bereits im Zusammenhang mit der Dissertation von Frau Dr. Krone zitierte-
diese hinsichtlich der Metabolisierung von ALA nur sehr eingeschränkt auf den Menschen übertragbar sind.

Gruss
Miss Marple

Zusammenfassung

Viele unbeantwortete Fragen bleiben im Hinblick auf ALA und Schwermetall-Vergiftung, insbesondere in Bezug auf Quecksilber. Die Menge (das Verhältnis) von ALA-Bestandteilen gegenüber dem im Gewebe gespeicherten toxischen Metall ist wichtig, das ist eindeutig in Tierversuchen geklärt worden.

Eine molare Masse von 6-8:1 (ALA : Quecksilber) ist nach den Quecksilber-Studien wichtig für den Schutz; ein Verhältnis von 2 : 3 wurde in Arsen-Studien festgestellt.

Die Fähigkeit von ALA, das Abwandern von Schwermetallen aus der Leber zu unterstützen oder zu verhindern, scheint vom Element abzuhängen. In der bereits erwähnten Studie wurde die Freisetzung von Methylquecksilber, Kadmium, Zink und Kupfer von der Galle durch ALA gehemmt.

Einen Beweis dafür, dass Schwermetalle durch ALA aus Gewebe, in dem sie höchst konzentriert vorkommen, in andere Gewebe, besonders ins Gehirn, transportiert werden könnten, ist sehr schwierig. Eine Erklärung hierfür kann in der Reaktion der Schwermetalle auf Gluathion und Lipoin-Säure liegen. Anorganische Quecksilber-Formen befinden sich in Verbindungen mit ALA oder DHLA und könnten mit DHLA unabhängig von der Giftigkeit und der Art der Schwermetallbewegung ausgeschieden werden.

Wie Gregus und andere (hypothetisch) vermuten, könnte injizierte Lipoin-Säure sich mit Gluthation verbinden, wenn sie die Leber passiert, und verhüten, dass durch Glutathion andere Schwermetalle wie Zink und Kupfer in die Galle gelangen. Lässt man diese Spekulationen beiseite, ist es aber klar belegt, dass ALA und seine reduzierte Form DHLA die Fähigkeit besitzen intra- als auch extrazellulär als Schwermetall-Komplexbildner zu wirken, wobei die Giftigkeit genau so wenig bekannt ist wie das Muster der Schwermetall-Bewegung, und wie der Transport vor sich geht, dieses ist beim Menschen noch nicht verstanden worden. Trotz des Fehlens von Daten aus Versuchen am Menschen kann jedoch vorgeschlagen werden, ALA als Zusatz zur Ausschwemmung mit den Standard-Dithiolen DMPS und DMSA zu nehmen.

Quecksilber hat durch seine Giftigkeit erheblich gesundheitliche Auswirkungen, es kommt in der Umwelt vor und bedeutet ein ernsthaftes Risiko für die menschliche Gesundheit. Die Pathologie von Quecksilbervergiftung ist beim Menschen vielfältig und reicht von direkten Schäden des Gewebes und der Enzymfunktion bis hin zu indirekten Schäden als Ergebnis der Beeinträchtigung.

Gluathion hat sich als entscheidender Faktor bei der Mobilisierung und dem Ausscheiden von Schwermetallen herausgestellt, speziell im Zusammenhang mit Quecksilber, Kadmium und Arsen. Der Abbau und die Ergänzung von Gluathion haben besondere Effekte auf die Quecksilbervergiftung, beides geschieht durch Veränderung des antioxidanten Status im Körper durch direkte Ausscheidung von Quecksilber und andere Schwermetalle durch die Galle.

Durch die Zunahme des Grades am Vorhandensein von Gluathion in den Zellen hat Lipoinsäure gezeigt, dass sie die Mobilisierung und das Ausscheiden von Quecksilber unterstützen und Zellschädigungen und Nervenvergiftungen vermindern kann. Die abgeschwächte Formen ALA und DHLA scheinen einen direkten schwermetallbindenden Einfluss zu haben. Wenn man medikamentöse Dithiol-Chelatkomplexe mit ALA vergleicht, scheint ALA in der Lage zu sein, Schwermetalle im Gewebe zu binden bzw. zu lösen, wenn auch mit einer sehr viel schwächeren Wirkung.

Geändert von Miss Marple (22.06.09 um 13:56 Uhr) Grund: Korrektur Rechtschreibfehler

Gefahr der Umverteilung durch ALA?

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Zusammenfassend bleibt auch aus dieser Arbeit festzuhalten, daß der Beweis für eine Verschiebung von Quecksilber in andere Organe durch ALA
beim Menschen bisher NICHT erbracht werden konnte.
Miss Marple,

es gibt Tierstudien die das gezeigt habe dass ALA zu einer Umverteilung führen kann.

Beim Menschen wird es niemals so eine Studie geben da man ansonsten, Menschen vergiften müsste und sie danach aufschneiden und ihre Organe entfernen müsste....

Denke nicht dass das passieren wird.(Vielleicht in Nord-Korea aber ich glaube die interessieren sich für ganz andere Dinge)

Das es bei Tieren zu einer Umverteilung kommen KANN sollte man auch davon ausgehen dass diese Gefahr am Menschen auch besteht.

Da es sehr viele Berichte von Leuten gibt die Umverteilungsymptome durch ALA bekamen, ist die Möglichkeit durchaus real und es sollte darauf hingewiesen werden.

Aus Tierversuchen kann ich nicht ableiten, da -wie ich bereits im Zusammenhang mit der Dissertation von Frau Dr. Krone zitierte- diese hinsichtlich der Metabolisierung von ALA nur sehr eingeschränkt auf den Menschen übertragbar sind.
Dr. Krones Kommentar bezog sich auf Insulinresistenz bei Ratten.
Man kann NICHT von Insulinresistenz auf Schwermetallentgiftung ableiten wie du es versucht hast.

Überlege dir einmal deine Logik:

Weil es bei Tieren zu einer Umverteilung kommt heisst dass beim Menschen besteht diese Gefahr nicht?

Dieser Gedankengang ergibt keinerlei Sinn.

Geändert von dmps123 (22.06.09 um 11:48 Uhr)

Gefahr der Umverteilung durch ALA?
Miss Marple
Hallo dmps123,

bitte erkläre doch Unwissenden -wie mir-, wie man nachweist, daß es sich um "Umverteilungssymptome"
und nicht um mögliche Neben-/Wechselwirkungssymptome von ALA handelt?

Gruss
Miss Marple

PS: anscheinend hast Du leider immer noch nicht realisiert, daß die Wirkunsweise der
R(+)-alpha-Liponsäure von Fr. Dr. Krone an gesunden Tieren geprüft wurde.

Geändert von Miss Marple (22.06.09 um 11:59 Uhr) Grund: PS

Gefahr der Umverteilung durch ALA?

Snorri ist offline
Beiträge: 542
Seit: 31.08.07
Bei meinem letzten Besuch bei meiner HP haben wir durch einen Provokationstest mit Koriander festgestellt, dass man damit Hg aus dem Gehirn ausschwemmen kann.

Ich werde bei meinem nächsten Besuch einen erneuten Versuch mit ALA durchführen. Ich bin neugierig, in welche Richtung ALA das Quecksilber mobilisiert und bin gespannt, ob wir ein (für mich persönlich) brauchbares Testergebnis bekommen werden.

Natürich erfüllen diese Tests nicht die allgemein gültigen wissenschaftlichen Standards und vermutlich werdet Ihr meine Aussage in keinster Weise ernst nehmen, aber ich vertraue tausend Mal mehr auf die Testungen durch Bioresonanz als auf irgendwelche willkürlich "geeichten" Labortests und schon gleich gar nicht auf Ergebnisse, die durch Tierversuche gemacht wurden.

Wenn schon kein Mensch dem anderen gleicht und jeder auf denselben Stoff anders reagiert, dann ist es ziemlich vermessen die Ergebnisse von Tests mit Nagetieren auf Menschen zu übertragen.

Weiß nicht, ob es dieser Diskussion weiter hilft, aber auf jeden Fall habt Ihr meine Neugier geweckt.

ALA hat mir in Bezug auf den Stoffwechsel und die Entgiftung in hohem Maße geholfen und es wäre schade, wenn ich mir damit gleichzeitig an anderer Stelle Schaden zugefügt hätte. Aber da ich demnächst mit Koriander ausleiten werde, sehe ich große Hoffnungen, den Dreck auch wieder loszuwerden.

Gefahr der Umverteilung durch ALA?

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Miss Marple

Ja es ist richtig, der wissenschaftliche Beweis einer Umverteilung ist nicht ebracht worden.
Klar ist hingegen, dass es im Tierversuich so ist und das Komplexe sei es mit ALA, DMSA oder DMPS nach einer gewissen Zeit wieder zerfallen. Dh alles nicht ausgeschiedene hg wird dann wieder frei und eigentlich müsste es sich ja dann irgendwann irgendwo ablagern. Deshalb ist zumindest realistisch die Gefahr da, das es sich umlagert und dann wäre es auch im Gehirn möglich.

Die Frage ist gut, denke dazu muss man die Wirkung von ALA kennen. Es ist ein Antioxidant und eben ein hg Binder. Antioxidantien haben in diesen Mengen eigentlich keine Nebenwirkungen. Wenn jemand nicht allergisch auf ALA ist, müsen nebenwirkungen mit der chelatierung oder dessen zerfall zu tun haben. Sind die nebenwirkungen nur durch die chelatierung an sich erklärbar?
__________________
Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

Gefahr der Umverteilung durch ALA?

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Zitat von Miss Marple
bitte erkläre doch Unwissenden -wie mir-, wie man nachweist, daß es sich um "Umverteilungssymptome" und nicht um mögliche Neben-/Wechselwirkungssymptome von ALA handelt?
Die Umverteilungssymptome sind langanhaltend/bleibend/neurologisch.

Die Symptome einer Nebenwirkung/Unverträglichkeit sollten nach kurzer Zeit wieder verschwinden.

Manche Leute die eine Umverteilung der Gifte hatten konnten die Symptome durch eine richtig gemachte Ausleitung wieder beseitigen. Wenn es nur eine Nebenwirkung/Unverträglichkeit wäre sollte das nicht passieren.

Hier wird ein typischer Fall beschrieben:(tut mir leid ist vorerst nur auf Englisch)


I was personally injured by improperly applied chelation technique according to guidelines for detox in Dr.Sherry Rogers' book, Detoxify or Die, in which Dr. Rogers recommends the use of single doses of Alpha Lipoic Acid (300-600 mg 2-3 times daily). The neurological consequences of using lipoic acid in this manner were devastating for me. I could not understand why using such a seemingly innocent and popular antioxidant could cause such severe problems in my immune system over a period of just a few months. I had the good fortune of finding Dr. Cutler's work as I perused the internet looking for clues on Lipoic Acid and my complex neurological symptoms (which mimic MS and were tentatively diagnosed as such). When I found the book, Amalgam Illness, I was able to quickly see that the pharmacokinetics of Lipoic Acid require it to be used at least every 3-4 hours to prevent redistribution of mercury to motor neurons. This pharmacological fact, as well as the fact that Lipoic Acid crosses the blood brain barrier, make it a powerful and healing nutrient when applied properly but also a russian roulette nutrient when misapplied. Using Dr. Cutler's protocol and supportive therapies I have been able to slowly regain my neurological function and now my future looks much brighter.
Zitat von Miss Marple
PS: anscheinend hast Du leider immer noch nicht realisiert, daß die Wirkunsweise der
R(+)-alpha-Liponsäure von Fr. Dr. Krone an gesunden Tieren geprüft wurde.
Es ging um Forschung für Diabetes.... Das haben wir dir schon 100x gesagt. Ich möchte das nicht schon wieder sagen müssen dass das nichts mit Schwermetallen zu tun hat.

Deine Logik ergibt keinerlei Sinn:

Studie: Tierversuche zeigen es kommt durch ALA zu einer Umverteilung.

Miss Marple's Schlussfolgerung:

Wenn es bei Tieren umverteilt ist es für Menschen sicher!

Geändert von dmps123 (22.06.09 um 12:12 Uhr)

Gefahr der Umverteilung durch ALA?
Miss Marple
Hallo dmps123, hallo Beat,

der Arbeit von Dr. Krone kann man entnehmen, daß sie vermutet, daß sich ALA -bei Gabe von vergleichsweise hohen Dosen (bis zu 3xtgl. je 600mg)-
in gewissen Mengen im Körper ansammeln kann.
Sofern ein Mensch ALA in diesen Dosen nicht verträgt, ist dieses für mich einen Erklärung, warum man auch "länger" unter möglichen Nebenwirkungen leiden kann.

Ich hatte ja nicht ganz zufällig die möglichen Nebenwirkungen (Beipackzettel in Post#50) eingestellt, dmps 123.
Du meinst es seien "Umverteilungssymptome".
Ich denke nach wie vor, daß es sich um mögliche, individuelle Nebenwirkungen handelt (z.B. dosisabhängige Nebenwirkungen, Metabolisierungsstörungen).

Könnte es nicht sein, daß die Person in Deinem Beispiel mit einer wesentlich reduzierteren Dosis ALA einfach besser zu Recht kam?
(Ich z.B. vertrage auch nur 1/3 einer Kopfschmerztablette, bei der "Normaldosis" erlebe ich alle Nebenwirkungen, die möglich sind.)

Gruss
Miss Marple

PS: Auch wenn die Dissertation von Fr. Dr. Krone schlußendlich mit der Anwendung der R(+)-alpha-Liponsäure
bei Diabetes zu tun hat - noch einmal: es wurde die Wirkungsweise von der R(+)-alpha-Liponsäure an GESUNDEN Tieren erforscht.
D.h. es ging und die dosisabhängige Wirkung des Mittels an GESUNDEN Tieren, was als solches erst einmal
garnicht Diabetes tangiert. Was ist daran so schwer zu verstehen?
Und auch noch einmal: die Diss. heißt nicht versehentlich: Pharmakokinetik und Pharmakodynamik der R(+)-alpha-Liponsäure.

Geändert von Miss Marple (22.06.09 um 12:38 Uhr) Grund: PS

Gefahr der Umverteilung durch ALA?

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
der Arbeit von Dr. Krone kann man entnehmen, daß sie vermutet, daß sich ALA -bei Gabe von vergleichsweise hohen Dosen (bis zu 3xtgl. je 600mg)-
in gewissen Mengen im Körper ansammeln kann
Wird auch eine Zeitangabe gemacht? Ansammeln wie lange?

Die "Nebenwirkungen" von denen ich spreche können monatelang/jahrelang nach Absetzen bleiben. Kann mit nur schwer vorstellen dass ein ALA Überschuss so lange im Körper besteht, vor allem da diese Substanzen für gewöhnlich sehr rasch abgebaut werden.(Innerhalb von Stunden)

Da es bei Tierversuchen zu einer Umverteilung kam und auch Menschen von langanhaltenden Neurologischen Symptomen sprechen die typisch für Schwermetalle sind, ist die einfachste und logischste Erklärung dass es auch im Menschen zu einer Umverteilung kommen kann.

Ich denke nach wie vor, daß es sich um mögliche, individuelle Nebenwirkungen handelt (z.B. dosisabhängige Nebenwirkungen, Metabolisierungsstörungen).
Ich denke nicht dass MS Symptome eine Nebenwirkung von ALA sind. Von Quecksilber allerdings schon.

Ich wiederhole noch einmal deine Logik:

Tierversuche zeigen ALA verursacht eine Umverteilung.

Miss Marple: ALA ist deshalb für den Menschen sicher!


Diese Logik ergibt keinen Sinn.

(Ich z.B. vertrage auch nur 1/3 einer Kopfschmerztablette, bei der "Normaldosis" erlebe ich alle Nebenwirkungen, die möglich sind.)
Ja aber du hast nicht Monate nach Absetzen der Kopfschmerztablette noch immer Nebenwirkungen.

Geändert von dmps123 (22.06.09 um 13:27 Uhr)

Gefahr der Umverteilung durch ALA?
Miss Marple
Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
Tierversuche zeigen ALA verursacht eine Umverteilung.
Miss Marple: ALA ist deshalb für den Menschen sicher!
Diese Logik ergibt keinen Sinn.
Wie soll Deine undifferenzierte Unterstellung zu meiner angeblichen Logik denn auch Sinn machen, dmps123

Ich zitierte nochmals aus der Zusammenfassung (#121) von Lyn Patrick:
Lässt man diese Spekulationen beiseite, ist es aber klar belegt, dass ALA und seine reduzierte Form DHLA die Fähigkeit besitzen intra- als auch extrazellulär als Schwermetall-Komplexbildner zu wirken, wobei die Giftigkeit genau so wenig bekannt ist wie das Muster der Schwermetall-Bewegung, und wie der Transport vor sich geht, dieses ist beim Menschen noch nicht verstanden worden.
Gut, daß Du anscheinend Alles verstanden hast, dmps123. Ich warte nun gelassen Deine diesbezügliche Veröffentlichung ab,
bevor ich mich -hier in diesem Thread- weiter zum Thema äußern werde.

Tschüss
Miss Marple

Gefahr der Umverteilung durch ALA?

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Miss Marple,

Stell dich nicht naiver als du wirklich bist.

Ich habe dir schon gesagt dass es NIEMALS Versuche mit Menschen geben wird da niemand Menschen wissentlich vergiften wird und diese dann aufschneiden wird.

Glaubst du das wird irgendjemand machen?

Wenn Tierversuche aber zeigen dass Metalle verschoben werden, und bei Menschen es auch zu anhaltenden neurologischen Problemen kommt wäre es merkwürdig zu sagen es könne zu keiner Rückvergiftung kommen.

Das Problem gibt es übrigens auch bei Koriander, DMSA, DMPS, EDTA usw. Glaubst du alle Leute und Ärzte die schon beobachtet haben das es beim Ausleitungen Rückvergiftungen gibt, sich das eingebildet haben?

Rückvergiftungen gibt es beim Menschen genauso wie bei Tieren.

Gut, daß Du anscheinend Alles verstanden hast, dmps123. Ich warte nun gelassen Deine diesbezügliche Veröffentlichung ab,
bevor ich mich -hier in diesem Thread- weiter zum Thema äußern werde.
Ich behaupte nicht alles verstanden zu haben, aber wie viele Leute die ausleiten weiss ich dass Rückvergiftungen möglich sind wenn Quecksilber mobilisiert wird.

Der gesunde Menschenverstand sollte dir sagen dass das möglich ist. Der gesunde Menschenverstand sollte dir auch sagen da ALA ein hirngängiger Chelator ist dass Metalle sowohl HINEIN als auch HERAUS transportiert werden können.

Wenn dir das nicht einleuchtet kann ich dir auch nicht helfen.

Geändert von dmps123 (22.06.09 um 14:15 Uhr)


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