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Rizinusöl gilt auch nicht als Antidot, sondern führt über seine Wirkungsweise dazu, dass der entereodingsda - Kreislauf unterbrochen wird und die Leber wieder entgiften kann. Das stelle ich mir so vor, wie der "Nachrücker"-Effekt bei DMPS, wenn man es nimmt und irgendwann auch das Gehirn frei wird; nicht durch direkte Entgiftung, sondern, weil das Gift aus dem Hirn in das mittlerweile freie Gewebe nach"rückt".
Paraffinöl wird als akut-Mittel bei Vergiftungen angeführt, nicht um chronische Umweltvergiftungen, geschweige denn Quecksilbervergiftungen zu kurieren.
Diesen hier als "Nachrücker"-Effekt bezeichneten Mechanismus habe ich bei mir selbst intensiv erfahren.
Weiter dürfte sich jeder darüber klar sein, daß es sich bei Paraffinöl um ein Erdöl-Derivat handelt; deshalb werde ich mich hüten, so etwas einzunehmen.
Am Anfang von diesem Tread habe ich unter Anderem geschrieben,
dass fast jeder Mensch (vom Säuling bis zum Greis) eine Belastung an verschiedenen Speichergiften hat.
Es geht mir persönlich und allgemein um Entgiftung des Körpers von allen Giften.
Die Kohle ist ein Universalmittel gegen viele Gifte.
Paraffinöl ist ein zusätzlich verfügbares Hilfsmittel für Entgiftung.
Nach all der Diskussion nehme ich es gerne als gegeben an, daß man mit Aktivkohle (Carbo activatus, Carbo medicinalis) zu entgiften vermag, dies mit der Vorgabe, diese mitsamt der darin gespeicherten Gifte beizeiten auszuscheiden, um eine Rückresorption derselben zu vermeiden.
Meine Bedenken gelten lediglich der Einnahme von Paraffinöl, die ich bereits weiter oben quellengestützt dargelegt habe. Gerne möchte ich wissen, aus welchen Gründen es beim Entgiften mit Aktivkohle nicht angezeigt sein mag, diese mit all den darin deponierten Giften durch die Einnahme von Rizinusöl aus dem Körper hinauszubefördern.
Meine Bedenken gelten lediglich der Einnahme von Paraffinöl, die ich bereits weiter oben quellengestützt dargelegt habe. Gerne möchte ich wissen, aus welchen Gründen es beim Entgiften mit Aktivkohle nicht angezeigt sein mag, diese mit all den darin deponierten Giften durch die Einnahme von Rizinusöl aus dem Körper hinauszubefördern.
Hallo, Gerold,
eigentlich sollte dieser Tread Informationen über medizinische Kohle enthalten.
Wenn man über (akute) Vergiftungen in der Arbeitsmedizin oder in der Toxilkologie sich informiert, wird man mehrmals darauf hingewiesen, dass bei akuten Vergiftung sollte man kein Milch, kein Öl, kein Fett und kein Rizinusöl nehmen. Aber immer wieder die Kohle und Paraffinöl. In CD Klinische Toxikologie, die ich von Herrn Dr. Daunderer erhalten habe, ist es genau so.
Warum es so ist, weis ich nicht, aber es ist nun mal so.
Einiges könnte noch dieser Text aus Wikipedia erklären, warum Rizinusöl ein starker Allergen ist:
Zitat
Kunststofferzeugung und chemische Industrie
Die bei weitem wichtigste Anwendung ist die Verwendung als natürliches Polyol für Polyurethankunststoffe. Rizinusöl ist das einzige in großen Mengen verfügbare Pflanzenöl, das von Natur aus eine die nötige OH-Funktionalität mitbringt, um mit Di- oder Polyisocyanaten zu Polyurethanpolymeren zu reagieren. Die Anwendungsbereiche sind PU-Schäume (z. B. Polster und Matratzen, Bauschäume), Gießharze (z. B. Elektrovergussmassen), Klebstoffe und viele weitere.
Auch als Rohstoff für Linoleumböden, Lack- und Farbherstellung ist Rizinusöl im Einsatz, als Weichmacher in der Kunststoffindustrie sowie als Gleit- und Schmiermittel.
In der Kosmetikindustrie wird es als Grundstoff für Lippenstifte, Haarshampoo und andere Kosmetika verwendet.
am sinnvollsten wird es sein, wenn ich meine Anmerkungen in den laufenden Text einarbeite.
Zitat von goldi
Hallo, Gerold,
eigentlich sollte dieser Tread Informationen über medizinische Kohle enthalten.
Wenn man über (akute) Vergiftungen in der Arbeitsmedizin oder in der Toxilkologie sich informiert, wird man mehrmals darauf hingewiesen, dass bei akuten Vergiftung sollte man kein Milch, kein Öl, kein Fett und kein Rizinusöl nehmen. Aber immer wieder die Kohle und Paraffinöl.
> Völlig richtig, aber hier geht es nicht darum, aus Anlaß einer akuten Vergiftung Schadstoffe auszuleiten, vielmehr steht hier zur Diskussion, seit mehr oder minder langer Zeit im Körper deponierte Gifte aus dem Körper herauszuschaffen.
In CD Klinische Toxikologie, die ich von Herrn Dr. Daunderer erhalten habe, ist es genau so.
Warum es so ist, weis ich nicht, aber es ist nun mal so.
Einiges könnte noch dieser Text aus Wikipedia erklären, warum Rizinusöl ein starker Allergen ist:
Zitat
Kunststofferzeugung und chemische Industrie
Die bei weitem wichtigste Anwendung ist die Verwendung als natürliches Polyol für Polyurethankunststoffe. Rizinusöl ist das einzige in großen Mengen verfügbare Pflanzenöl, das von Natur aus eine die nötige OH-Funktionalität mitbringt, um mit Di- oder Polyisocyanaten zu Polyurethanpolymeren zu reagieren. Die Anwendungsbereiche sind PU-Schäume (z. B. Polster und Matratzen, Bauschäume), Gießharze (z. B. Elektrovergussmassen), Klebstoffe und viele weitere.
Auch als Rohstoff für Linoleumböden, Lack- und Farbherstellung ist Rizinusöl im Einsatz, als Weichmacher in der Kunststoffindustrie sowie als Gleit- und Schmiermittel.
In der Kosmetikindustrie wird es als Grundstoff für Lippenstifte, Haarshampoo und andere Kosmetika verwendet.
> In der oben notierten Quelle erscheint der Begriff "Allergie" nicht. Diesem Text vermag man keinerlei Hinweise auf ein eventuelles Allergiepotential bei der Einnahme von Rizinusöl zu entnehmen.
Paraffinöl dagegen wird in der Bio-Landwirschaft eingesetzt.
Vieles, was für eine akute Vergiftung gilt, kann sich teilweise auf eine
chronische Vergiftung (die nicht geben sollte) übertragen werden.
Viele Grüße
goldi
Da meines Wissens bislang in der Literatur nicht von einer Rizinusöl-Allergie gesprochen worden ist, interessiert es mich außerordentlich, ob ein Teilnehmer dieses Forums von einer solchen zu berichten weiß.
Der recht bekannte Umweltmediziner Dr. Müller schreibt hierzu:
Zitat:
IV. SUBSTANZEN MIT HOHER ADSORPTIONSLEISTUNG
Zur Detoxifikation können Substanzen mit hoher Adsorptionsleistung eingesetzt werden. Sowohl Medizinalkohle als auch Öle können hier verwendet werden, wobei Rizinusöl die höchste Kapazität besitzt. Hier bietet sich insbesondere die Möglichkeit, Chlororganika zu binden, für die es im Gegensatz zu den vielen Metallen keine spezifischen Medikamente gibt.
hier steht es, dass Rizinusöl bei akuten Schwermetallvergiftungen kontraindiziert ist:
Zitat
Schwermetalle / Schwermetallverbindungen
Quecksilber / Quecksilberverbindungen mit geeigneten Absorptionsmitteln aufnehmen
Verschlucken: sehr viel Wasser trinken (keine Milch, kein Alkohol, kein Rizinusöl), Arzt benachrichtigen
Hier sind die schon bekannten Informationen über die mögliche Rizinusöl-Allergie:
Zitat
Verschlucken kann zu Gesundheitsschäden führen. Kann Augen, Atemwege, Magen-Darm-Trakt und Haut reizen. Vorübergehend Übelkeit, Schwindel möglich. Kann Bauchschmerzen, Durchfall verursachen. Personen mit Rizinusöl-Allergie sollten keinen Kontakt mit diesem Stoff haben.
Gelegentliche Einnahme von Rizinusöl ist möglich,
nicht aber für Personen mit Rizinusöl-Allergie oder bei Schwermetallbelastung.
Von regelmäßigen Einnahmen ist auf jeden Fall abzuraten.
Gelegentliche Einnahme von Paraffinöl (in Verbindung mit Kohle) bei einer Schwermetallbelastung ist möglich.
Von regelmäßigen Einnahmen von Paraffinöl ist jedoch abzuraten.