Wer kennt Froximum?

20.04.09 09:39 #1
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Wer kennt Froximum?

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Bei mir scheint so ziemlich alles ausgefallen zu sein, was es gibt, denn ich war schon als Baby nicht gesund.
Es klingt so als solltest du unbedingt entgiften. Die schwache Entgiftung kann man zum Teil beheben wenn man ausreichend engiftet, aber du musst warscheinlich trotzdem auf Lebenszeit Dinge wie quecksilberhaltige Impfungen und Amalgam meiden wenn du gesund bleiben willst.

Wer kennt Froximum?

Cheyenne ist offline
Beiträge: 2.011
Seit: 01.12.08
"Die Ursachen einer schlechten Entgiftung liegen in der Eiweißverdauung, seltener mal in der Kohlehydrateverdauung.
Ist der Körper in der Leber durch Fäulnisprozesse überlastet kann er kein Hg entgiften."

Auch mal auf Chlostridien untersuchen lassen, Fäulnisbakterien die die Eiweißverdauung stören und mit eigenproduziertem Ammoniak die Leber belasten. Sind relativ hartnäckig und antibiotikaresistent, da anaerobier.

lg
cheyenne

Wer kennt Froximum?

Claudia S. ist gerade online
Beiträge: 619
Seit: 18.05.07
Hallo dmps,

Es klingt so als solltest du unbedingt entgiften. Die schwache Entgiftung kann man zum Teil beheben wenn man ausreichend engiftet, aber du musst warscheinlich trotzdem auf Lebenszeit Dinge wie quecksilberhaltige Impfungen und Amalgam meiden wenn du gesund bleiben willst.
Das sehe ich genauso. Ich werde mich lebenslang vorsehen und entgiften müssen mit Einläufen, Kohle, Aderlass etc., um die Entgiftungsschwäche auszugleichen.
Da ich die Eisenspeicherkrankheit habe, muss ich ohnehin mehrere Jahre monatlich zum Aderlass und vermutlich ist das auch lebenslang nötig, eben wegen der schwachen Entgiftungsmechanismen. Ich bin bereits in den Wechseljahren und in einiger Zeit entfällt auch die blutreinigende Periode, da muss ohnehin ein Ausgleich her.

Inwieweit die Entgiftungsmechanismen sich erholen können, sofern sie durch Vergiftung entstanden sind, weiß ich nicht. Sollten es Genschäden schein, sind sie sicher irreversibel, Erbtoxine könnten jedoch ausgeschieden werden.

Es ging mir schon vor dem ersten hg-Kontakt in Form von Amalgam nicht richtig gut, viel erkältet, Blasenentzündungen, Bauchweh, massive Prüfungsängste etc..
Durch Amalgam sind dann die Allergien richtig in Fahrt gekommen, Ekzeme, Asthma, Heuschnupfen, alles sehr lästig. Hashi habe ich mir auch davon geholt.
Die Erbtoxine scheinen bei mir eine große Rolle zu spielen, ebenso die generell mangelhafte Entgiftung.

Trotzdem wäre ich froh, wenn ich wenigstens die Allergien wieder loswerden könnte. Mit dem Rest an Beschwerden könnte ich zur Not leben, bin ja viel Schlimmeres gewohnt und komme sogar damit klar und hadere wenig mit meinen vielen Einschränkungen.

Das Amalgam ist raus, ungeschützt ausgebohrt, hatte damals leider keine Ahnung von Kofferdamm und Ausleitungstherapie, dachte es sei nur wichtig, das rauszuschmeißen. Meine ZA meinte, das sei alles Panikmache. Seitdem habe ich, wen wunderts hier, massiv mehr Beschwerden, mehr Ängste, mehr allergische Probleme.
Habe mich auch lange geweigert, die Zusammenhänge mit hg zu sehen, dachte, es ginge mir schlechter, weil die zwei Schwangerschaften mich überfordert hätten.
Jeweils vor jeder Schwangerschaft wurde jedoch ein Kiefer ausgebohrt, ihr könnt euch denken, wie gesund meine Kinder sind: Der Erstgeborene hatte schon als Kind Allergien, seit 11 Jahren allergischen Dauerschnupfen, Glutenüberempfindlichkeit, Legasthenie, ADS etc..

Erst im Forum wurde mir vor 2 Jahren klar, dass die massive Verschlechterung meines Zustands mit Anfang 30 wohl doch am Amalgam lag und nicht am Kinderkriegen.

Meine einzige Impfung, die ich in den letzten 40 Jahren noch regelmäßig gemacht habe, war Tetanus, das habe ich letztes Jahr auch nicht mehr auffrischen lassen. Man kann nicht einerseits entgiften und andererseits munter nachfüllen. Außerdem habe ich sehr viel im forum etc. über Tetanus gelesen und es scheint noch nicht einmal geklärt, ob diese Impfung wirklich wirkt.
Außerdem sind Tetanusfälle sehr selten und dann auch behandelbar, wenn sie rechtzeitig erkannt werden.

Am meisten überzeugt hat mich die Tatsache, dass auch Leute mit ausreichendem Impfschutz Tetanus bekommen können, und dass das nicht nur durch offene Wunden, sondern auch durch Druckstellen etc. auftreten kann.

Das Impfen ist ein gutes Geschäft für die Pharmas und die Ärzte, aber oft nicht für die Patienten. Ich kann auch nicht verstehen, dass die Leute jetzt massig hinrennen, um freiwillig als Versuchskaninchen für die Grippeimpfung zu dienen.
Da verzichte ich doch lieber auf Urlaub in den gefährdeten Gebieten und lasse mich nicht impfen. Aber heutzutage will ja niemand mehr verzichten, also lassen sie sich impfen und fahren dann nach Mexico etc.. Verkehrte Welt oder?

Die typische Spaßgesellschaft-Mentalität: Es geht alles, heutzutage muss niemand leiden und verzichten, es gibt gegen alles Mitttel und Impfungen.

Von den Nebenwirkungen spricht keiner, könnte ja die Verkaufszahlen senken. Selbiges ist auch bei Froximun zu befürchten (um zum eigentlichen Thema zurückzukommen ), nämlich Aluaufnahme, die weiter blockiert.

Alles Gute
Claudia

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voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
Froximun ist eigentlich nur dann sinnvoll wenn Du die von Cheyenne beschriebene ungünstige Darmflora hast die den Leberstoffwechsel mit Ammoniak überlastet. Das entspricht dem was ich als gestörte Eiweißverdauung beschreibe.
Das kann man auch mit der Nase an der Schüssel testen, wie viel Ammoniak drin ist.

Natürlich hilft da ein Glutenverzicht, da die Hauptquelle schlecht verdauter Eiweiße Backwaren sind. Da ist die Hauptquelle hocherhitzter Eiweiß und komplexer Kohlehydrate. Das Horrorszenario der enzymatischen Verdauung, da hier beide Enzymgruppen bei falschem pH Wert optimal arbeiten sollen.

Die Eiweißverdaung pendelt sich bei gesteigerter Natrium- und Kaliumversorgung wieder ein.

Die wenigsten wissen das bei einer Korrektur des Säure/Basenhaushaltes Salz neutral ist.
Die Salzaufnahme ist tendenziell bei den meisten die daran herumtherapieren eher zu steigern.

Die Wirkung genetischer Marker und vererbter Belastung ist gering im Vergleich zur täglichen Nahrung, sofern wir mal vererbete Enzymdefekte als vorgeburtliche Schäden ausser acht lassen. Die Gene ist so ziemlich die beliebteste medizinische Ausrede die ich kenne, bloß keine gewohnheit zu ändern.

Solange Du industrielle Produkte links oder rechts aus dem Regal ziehst wird es nicht besser. Nur echte Rohkost entlastet die Leber. Glutenfrei-Ersatzprodukte nähren immer noch anarobe Bakterien die die Leber mit Ammoniak überlasten.

Froximmun ist ein teures Mittel um diesen Zustand symptomatisch zu stützen, wenn man darüber ehrlich ist. Eigentlich gut das es so teuer ist. Um so schneller kapiert man was falsch ist und wie man es mit der Nahrung einfach ändert.

Bluttest ist jedenfalls völlig wertlos.
Entweder Veränderung der Porphyrine oder Stuhlprobe.
Allerding kühlt kaum ein Labor Stuhl tief - Du hast immer noch erhebliche Unsicherheit bei der Analyse. Allein eine geringfügig unterschiedliche Behandlung der Probe kurz vor der Entnahme ruiniert jede Aussagefähigkeit des flüchtigen Hg's aus der Probe.

Zudem pendelt deine Entgiftung stark mit Essen und Mineralstoffpegel.
Du bräuchtest merhmals täglich Proben über einen längeren Zeitraum um das zu überwachen.
Eine einzelne Analyse hat null wert für eine Organleistung, egal ob Leber oder Niere.

Weiter steht der Mineralstoffverbrauch für den Ammoniakabbau und die Quecksilberausscheidung in Relation. Bei viel Ammoniak kannst Du NEMs futtern bis der Arzt kommt und trotzdem kein Hg entgiften.

Geändert von voster (24.08.09 um 12:32 Uhr)

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Snorri ist offline
Beiträge: 542
Seit: 31.08.07
Hallo foster,

das ist extrem spannend, was Du hier schreibst und ich habe jetzt so manchen Aha-Effekt und auch Antworten auf einiger meiner quälenden Fragen.

Hast Du einen Literaturtip für mich, wo ich dass alles genauer nachlesen kann?

Mein Fall ist ähnlich gelagert wie der von Claudia S. und in vielen Dingen komme ich nicht weiter, weil ich einfach nicht kapiere, was ich falsch mache.

Klar, ich könnte strengste Diät machen - ich trage mich mit dem Gedanken eine Untersuchung zur Metabolic Balance Diät zu machen, aber wenn man kapiert, was und warum manches im Körper schief läuft, dann ist das viel mehr wert als jegliches Herumdoktern.

Grüße

Snorri

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Snorri ist offline
Beiträge: 542
Seit: 31.08.07
Zitat von Claudia S. Beitrag anzeigen
Trotzdem wäre ich froh, wenn ich wenigstens die Allergien wieder loswerden könnte.
Hallo Claudia,

hast Du schon mal von NAET gehört? Das ist eine Allergiebehandlung, die auf Kinesiologie basiert. Ich bin ca. seit Nov. letzten Jahres dabei und es geht mir schon deutlich besser. Die Liste der Lebensmittel, die ich wieder vertrage, wird immer länger und direkt proportional dazu verbessert sich auch mein Allgemeinzustand, weil der Körper die Nahrung endlich wieder aufspalten und die Nährstoffe wieder aufnehmen kann. Es ist eine langwierige Therapie, aber es lohnt sich - jedenfalls besser als lebenslängliche Diät.

Schau doch mal unter: Herzlich Willkommen im Zentrum für NAET & Kinesiologie! Hier findest Du alles Wissenswerte über diese Form der Allergiebehandlung.

Grüße

Snorri

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Mein Fall ist ähnlich gelagert wie der von Claudia S. und in vielen Dingen komme ich nicht weiter, weil ich einfach nicht kapiere, was ich falsch mache.
Du darfst dich nicht entmutigen lassen und musst warscheinlich noch weiter entgiften.

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Snorri ist offline
Beiträge: 542
Seit: 31.08.07
Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
Du darfst dich nicht entmutigen lassen und musst warscheinlich noch weiter entgiften.
Klaro, das tue ich auch, aber ich wüsste gerne mehr über solche Zusammenhänge wie mangelnde Enzymtätigkeit => schlecht verdaue Nahrung => Überlastung der Leber => daraus resultierende Entgiftungsblockade der Leber, etc. etc.

Ja, und dann hätte ich gerne eine Liste mit allen potentiellen Maßnahmen zur Abhilfe und zur Heilung.... nichts weiter....

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voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
Zitat von Snorri Beitrag anzeigen
Klaro, das tue ich auch, aber ich wüsste gerne mehr über solche Zusammenhänge wie mangelnde Enzymtätigkeit => schlecht verdaue Nahrung => Überlastung der Leber => daraus resultierende Entgiftungsblockade der Leber, etc. etc.

Ja, und dann hätte ich gerne eine Liste mit allen potentiellen Maßnahmen zur Abhilfe und zur Heilung.... nichts weiter....
Wirklich alle? Diese hier probierst Du bestimmt nicht aus


Aajonus Vonderplanitz ist echt krass
Wär schon was, wenn seine Krankengeschichte stimmt.

Das hat Tradition - Isländisches Festessen:




Das meiste über Enzyme und Leber habe ich aus Henning Müller-Burzler "auf den Spuren der Methusalem Ernährung". Das hat mich riesig weiter gebracht.
Allerdings gerate ich hier bald in den Verdacht Schleichwerbung für das Buch zu machen

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Snorri ist offline
Beiträge: 542
Seit: 31.08.07
Zitat von voster Beitrag anzeigen
Das meiste über Enzyme und Leber habe ich aus Henning Müller-Burzler "auf den Spuren der Methusalem Ernährung". Das hat mich riesig weiter gebracht.
Allerdings gerate ich hier bald in den Verdacht Schleichwerbung für das Buch zu machen
Aha, dann sollte ich mir das Buch doch mal zulegen. Es ist vor Jahren mal in einem anderen Forum diskutiert worden und damals hat es mich nicht angesprochen, weil ich auf dem Erregertrip war und somit der Meinung, dass man nur alle Erreger im Körper beseitigen muss, damit dieser wieder funktioniert. Welche ein Irrtum!

Geändert von Snorri (25.08.09 um 11:47 Uhr)


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