Chlorella aus Cutlers Sicht

23.03.09 13:20 #1
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Chlorella aus Cutler's Sicht

Phil2k ist offline
Beiträge: 923
Seit: 28.10.08
Hi Bodo.
Dabei wäre aber Voraussetzung,dass man analoge Rückschlüsse aus dem extra- in den intrazellulären Raum projezieren kann.Ich bin mir nicht sicher,ob dies so einfach möglich ist. Dr.Beyer ist es wohl ebenfalls nicht.

"Bei der Bestimmung von Zink im Serum muß berücksichtigt werden, daß nur ca. 10 % des Zinks im Blut im Plasma vorkommt, während 90 % in den zellulären Bestandteilen vorliegen. Diese Hauptmenge des Zinks entgeht der Analyse bei der alleinigen Serum-/Plasmabestimmung. Zellulläre Defizite können auch bei normalen Zinkkonzentrationen im Serum nicht ausgeschlossen werden. Die Bestimmung von Zink im Vollblut bzw. in
den Erythrozyten kann hier Vorteile bringen"

Ich hab im Übrigen mal Literatur bemüht.Es ist wohl wirklich nicht klar,nach welchen Standards eine Vollblutuntersuchung nun zu vollziehen ist und einheitliche Normwerte existieren in der Tat nicht. So gibt Brätter P. et al., Mineralstoffe und Spurenelemente: Leitfaden für die ärztliche Praxis. Gütersloh: Bertelsmann-Stiftung, 1992. einen Vollblutnormwert von 4.0 - 7.5 an,während Kruse-Jarres JD. et al., Laboratoriumsmedizin 1995; 19:117 einen Normwert von 4.25 - 5.60 bemühen.In den einschlägigen Laboren Ganzimmun und Beyer herrscht dagegen Konsens,wobei z.T. der Wert noch hämatokrit korrigiert wird.
Derart hohe Werte,wie bei Dr. D. konnte ich dagegen keiner Literatur entnehmen. Vielleicht kannst du mal nachfragen,wenn du das nächste mal mit Dr.D in Kontakt trittst.
Das ist doch sehr kurrios mit den Normwerten und zeigt,wie unzuverlässig diese doch sind.Vielleicht wäre es wirklich besser,zinkabhängige Enzyme zu bemühen und einen Mangel auf diese Weise zu manifestieren.
Schade,dass Dr.D. dies nicht gemacht hat,denn zu den Schwierigkeiten mit Plasmauntersuchungen an sich,gesellt sich auch hier die Uneinigkeit bezüglich etwaiger Normen hinzu.Die Diskrepanz ist aber ungemein geringer.
Gruss
Phil

Chlorella aus Cutler's Sicht
Männlich Bodo
Guten Abend nach Österreich.

Zitat von Phil2k Beitrag anzeigen
". . . Die Bestimmung von Zink im Vollblut bzw. in
den Erythrozyten kann hier Vorteile bringen"
Meine Rede :

Zitat von Bodo Beitrag anzeigen
Zink wird nur bei über das Blut ermitteltem Zinkmangel substituiert.
Und auch Daunderers :

Bei jeder chronischen Metallvergiftung kommt es dann zu einem relativen
Kupferdepot, wie es im DMPSSpritzentest (Kupfer über 500 (μg/g Kreatinin)
zu erkennen ist, wenn in der Zelle zugleich ein Zinkmangel besteht. Anders
ist ein Zinkmangel der Zelle nur zu erkennen, wenn man Zink in den roten
Blutzellen (Erythrozyten) misst.

Link


Zitat von Phil2k Beitrag anzeigen
Vielleicht kannst du mal nachfragen,wenn du das nächste mal mit Dr.D in Kontakt trittst.
Mache ich gerne. Kannst Du aber auch tun, falls Du noch mal speziell nachhaken möchtest:

info@toxcenter.de


Zitat von Phil2k Beitrag anzeigen
Vielleicht wäre es wirklich besser,zinkabhängige Enzyme zu
bemühen und einen Mangel auf diese Weise zu manifestieren.
Schade,dass Dr.D. dies nicht gemacht hat . .
Hat er:

Schnell schwerkrank wurden zunächst diejenigen, die auch Amalgam nicht
vertrugen, dabei wurden die Stoffwechselstörungen deutlich, insbesondere
der enzymschädigende Zinkmangel.

Link



LGB

Geändert von Bodo (15.04.09 um 21:50 Uhr)

Chlorella aus Cutler's Sicht

Günter ist offline
Beiträge: 2.006
Seit: 07.05.04
Hallo Stengel,
Ich verstehe nicht wie Kohle oder Chlorella Rückvergiftung verhindern sollen. Die Hirnvergiftung entsteht nicht im Darm, sondern zwischen Blut und Hirn.
Der größte Teil des dem DMSA wieder verlorengehenden Quecksilbers landet über die Leberentgiftung im Darm und kreist durch den enterohepatischen Kreislauf so lange zwischen Blut, Leber und Darm, bis es sich in den Depots abgelagert hat. Dort setzt aber Chlorella/Kohle an und verhindert schlimmeres.

Hallo dmps123,
Wie hast du das festgestellt? Es gibt Messungen zu dem Thema und zb. Zink Verlust bewegt sich im Millionstelgramm Bereich.
Das ist gut dokumentiert.. Wie kommst du auf die Zahlen?
Bei der Entgiftung mit 100mg DMSA habe ich u.a. täglich abends genommen:
Molybdän: 200mcg - 400mcg
Vanadium: 250mcg - 500mcg
Selen: 200mcg - 400mcg
Zink: 60mg - 80mg
Eisen: ca. aller drei Tage hochdosiert
Alles wurde kinesiologisch ausgetestet.

Vor dem DMSA habe ich durch meine KPU u.a. gebraucht:
Molybdän: ca. 100mcg
Vanadium: ca. 75mcg
Selen: ca. 50mcg
Zink: ca. 40mg
Eisen: -
Mit dieser Dosierung hatte ich seit vielen Monaten keine weißen Flecken mehr auf den Fingernägeln (bei mir ein eindeutiges Zeichen für starken Zinkmangel). Trotz der deutlich höheren Dosierung unter DMSA hatte ich wieder weiße Flecken auf den Fingernägeln. Auch andere Mangelsymptome kamen wieder: starke Schuppenbildung in Ohr und Haaren (Zink), starke Übersäuerung, Prostataschmerzen (kommen bei mir durch Übersäuerung und/oder Selenmangel), Herzstolpern (Magnesium).
Ich denke, daß viele sogenannte Allergenisierungserscheinungen bei DMSA in Wirklichkeit Mangelsymptome sind.

Hallo Bodo,
Das chelatierte Hg ist fest umklammert und wird komplett ausgeschieden.
Es gibt keinen Chelator, der nicht wieder einen Teil seiner Schwermetalllast verliert. Nicht umsonst hat Cutler sein Protokoll entwickelt. Es ist ja gerade der Sinn der regelmäßigen Einnahme in kurzen Zeitabständen - die Rückvergiftung zu unterbinden.
Selbst Daunderer hat das mal nachgerechnet und frustriert festgestellt, daß man so die Quecksilberlast nur graduell mindern kann, man von einer vollständigen Entgiftung weit entfernt ist.
Hast Du bitte einen Link dazu?
Ich habe diese Information aus diesem Forum hier. Da hatte jemand darüber berichtet. Ich habe aber die Suche nach diesem Beitrag abbrechen müssen, da es zu viele Beiträge über Daunderer gibt. Vielleicht kann sich noch jemand daran erinnern, wo es stand?
Eine Substitution ist nur bei einem echten Mangel notwendig, der über das Blut ermittelt wird.
Einen Mangel an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen kann man nur sehr selten über das Blut bestimmen. Blutwerte sind noch lange in Ordnung, während in der Zelle schon der Notstand herrscht. Entweder Biopsie oder über sichere Markerwerte bestimmen.
Liebe Grüße

Günter
__________________
Obiger Beitrag ist meine Meinung als Laie! Er ersetzt weder das eigene Denken, noch den Gang zum Arzt oder anderen Spezialisten und ist nur als Anregung für eigene Recherchen und Überlegungen gedacht!

Chlorella aus Cutler's Sicht

Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
Der größte Teil des dem DMSA wieder verlorengehenden Quecksilbers landet über die Leberentgiftung im Darm und kreist durch den enterohepatischen Kreislauf so lange zwischen Blut, Leber und Darm, bis es sich in den Depots abgelagert hat. Dort setzt aber Chlorella/Kohle an und verhindert schlimmeres.
Anorganisches Quecksilber nimmt nicht am enterohepatischem Kreislauf teil.
Siehe Clarkson Studie.


Mercury vapor. Several recent reviews have discussed in detail the uptake, distribution, excretion, metabolism, and kinetics of inhaled mercury vapor (1,3,76). A brief summary is presented here with an update from recent reports.
About 80% of inhaled mercury vapor is retained in the body. However, approximately 7-14% is exhaled within a week after exposure. The half-time of the process is about 2 days. The dissolved vapor accumulates in red blood cells and is carried to all tissues in the body. It crosses the blood-brain and placental barriers. The half-time of distribution to the plasma compartment is approximately 5 hr (83). The amount of time to reach a peak value is 9 hr, with a range of 7-24 hr in nine adult subjects. The amount of mercury in plasma at the time of the peak concentration was 4% of the inhaled dose (95% confidence limit, 3-5%).

Approximately 7% is deposited in the cranial region after a single exposure to nontoxic levels of the vapor. The kidney is the main depository.

Once the vapor has entered the cell, it is subject to oxidation to divalent inorganic mercury.
Hier der Unterschied zwischen Methyl und anorganischem Quecksilber. Ersteres wird reabsorbiert, letzteres kaum. wie oben gesagt wird Amalgamquecksilber zu anorganischem ungewandelt.
About 95% of methyl mercury ingested in fish is absorbed in the gastrointestinal tract, although the exact site of absorption is not known.
Urinary excretion is negligible, of the order of 10% or less of total elimination from the body. Methyl mercury undergoes extensive enterohepatic cycling. It is secreted into bile and partly reabsorbed into the portal circulation and thereby returned to the liver. A fraction of the biliary mercury is converted by microflora to inorganic mercury. The latter is reabsorbed only to a small extent.
Kohle, Chlorella, etc sind also nicht notwendig.

Geändert von Stengel (16.04.09 um 10:12 Uhr)

Chlorella aus Cutler's Sicht

dmps123 ist offline
Themenstarter Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Alles wurde kinesiologisch ausgetestet.
Ein Hinweis darauf das man Kinesiologie nicht für solche Tests verwenden sollte da die Ergebnisse nicht viel mit der Realität zu tun haben.

Der größte Teil des dem DMSA wieder verlorengehenden Quecksilbers landet über die Leberentgiftung im Darm und kreist durch den enterohepatischen Kreislauf so lange zwischen Blut, Leber und Darm, bis es sich in den Depots abgelagert hat. Dort setzt aber Chlorella/Kohle an und verhindert schlimmeres.
Stimmt nicht.... deine Hg Depots sind alle Hg++ (anorganisches Hg). Das wird nicht reabsorbiert, Kohle tut da nichts... Wenn es mal im Darm ist kommt es auch schön raus. Das Problem ist es in den Darm zu bekommen.....

Ich denke, daß viele sogenannte Allergenisierungserscheinungen bei DMSA in Wirklichkeit Mangelsymptome sind.
Wenn man sich mal genau mit dem Thema befasst glaubt man das nicht mehr. Die "Allergenisierungserscheinungen" sind nichts anderes als eine Umverteilung in empfindlichere Gewebe durch ein nicht ausreichend optimiertes Einnahmeschema.

Geändert von dmps123 (16.04.09 um 10:40 Uhr)

Chlorella aus Cutler's Sicht
Binnie
Hallo Stengel,

ich habe Dir in einem anderen Thread zwei Quellen genannt, die das Gegenteil belegen. Anorganisches Quecksilber wird im Verdauungstrakt durch die dort vorhandenen Bakterien in Methylquecksilber umgewandelt.

Das ist nicht wissenschaftlich sondern starrsinnig, was Du hier treibst, dass Du diese Fakten einfach übergehst und stur nur immer "Deinen" Clarkson zitierst, von dem ich übrigens noch niemals zuvor etwas gehört habe.

Chlorella aus Cutler's Sicht

dmps123 ist offline
Themenstarter Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
ich habe Dir in einem anderen Thread zwei Quellen genannt, die das Gegenteil belegen. Anorganisches Quecksilber wird im Verdauungstrakt durch die dort vorhandenen Bakterien in Methylquecksilber umgewandelt.
Es wurde bereits erklärt das diese Umwandlung keinerlei Signifikanz hat da nur 0.000001% oder des Hg konvertiert werden. Das hat keine Bedeutung. So viel zu den "Fakten".

Das findet sich übrigens nicht nur in Clarkson sondern auch in vielen anderen Studien.

von dem ich übrigens noch niemals zuvor etwas gehört habe.
Ich persönlich bezweifle das du überhaupt irgendeine Wissenschaftliche Studie zu dem Thema gelesen hast, also wundert es mich nicht das du noch nie was davon gehört hast.

Geändert von dmps123 (16.04.09 um 10:48 Uhr)

Chlorella aus Cutler's Sicht

Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
Ich habe Dir in einem anderen Thread zwei Quellen genannt, die das Gegenteil belegen. Anorganisches Quecksilber wird im Verdauungstrakt durch die dort vorhandenen Bakterien in Methylquecksilber umgewandelt.

Das ist nicht wissenschaftlich sondern starrsinnig, was Du hier treibst, dass Du diese Fakten einfach übergehst und stur nur immer "Deinen" Clarkson zitierst, von dem ich übrigens noch niemals zuvor etwas gehört habe.
Wie schon gesagt, wir haben hier zwei Behauptungen zu dem was im Darm geschieht.

1. Clarkson der von 1% pro Tag Umwandlung von Methylquecksilber zu Hg++ spricht.
2. Die von Dr Mutter zitierte Studie die besagt das vermutlich 0,0001% oder irgendwie so eine absurd niedrige Nummer Methylquecksilber zu Hg++ im Magen umgewandelt wird.

Punkt 2 kann man getrost ignorieren ohne hier jetzt als starrsinnig zu gelten.

Ausserhalb des Darms ist alles Hg++ was eben kaum resorbiert wird wenn es in dem Darm gelangt.

Chlorella aus Cutler's Sicht
Binnie
Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
Es wurde bereits erklärt das diese Umwandlung keinerlei Signifikanz hat da nur 0.000001% oder des Hg konvertiert werden. Das hat keine Bedeutung. So viel zu den "Fakten".
Wo steht das ? Genaue Quellenangabe bitte!

Das findet sich übrigens nicht nur in Clarkson sondern auch in vielen anderen Studien.
Bitte Quellenangaben!

Ich persönlich bezweifle das du überhaupt irgendeine Wissenschaftliche Studie zu dem Thema gelesen hast, also wundert es mich nicht das du noch nie was davon gehört hast.
Ich persönlich denke, dass ich mich mit dem Thema schon deutlich eingehender beschäftigt habe, als manch andere hier. V.a. habe ich mich nicht nur mit Cutler beschäftigt...

An der Stelle muss ich doch tatsächlich nochmal erwähnen, was Boyd Hayley über die HG-Belastung bei Männern sagt, nachdem Du jetzt auch persönlich und unverschämt geworden bist:


Well, in my opinion, and the research we did set a lot of this
off, we knew that there were four boys to every girl, so Dr. Mark Lovell and I, sitting down talking about our studies on looking at the toxic effects of Thimerosal on neurons in culture, decided we would pre-treat the neurons with estradiol or testos-terone to see what would happen – would this enhance the tox-icity – and the results were dramatic. The estradiol actually pro-tected against the Thimerosal toxicity. I mean at the lower lev-els of Thimerosal that we used that would kill the neurons, or over half of them in 24 hours, we could almost totally prevent that by adding estradiol. When we put in the testosterone, at levels where testosterone had no affect on the normal life span of these cells the neurons were all dead within three hours at levels of Thimerosal alone that took over 24 hours to kill about 80% of the neurons.
So the presence of testosterone dramatically enhanced the killing power of Thimerosal to neurons in culture; whereas, the female hormone had the opposite effect. Then when we fol-lowed up on that, we ran into a report by a Dr. Baron-Cohen from England that implicated testosterone increases in children who have a lot of autistic-like problems. [...] usw.
Quelle: VACCINE RISK AWARENESS NETWORK -"INTERVIEW WITH DR. BOYD HALEY ON MERCURY TOXICITY"(S. 930)
Daher mache ich mir als Frau gar nichtt mehr solche Sorgen um mein Gehirn, sondern vielmehr um meinen Körper und insbes. um meinen Verdauungstrakt!


Geändert von Binnie (17.04.09 um 10:41 Uhr)

Chlorella aus Cutler's Sicht

Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
Tststs...

Wo steht das ? Genaue Quellenangabe bitte!
In der Studie die du zitiert hast.

Du hast sie nichteinmal gelesen, stimmts? Das steht sogar in der Zusammenfassung drinnen.

Vieleicht irrt sich dmps123 etwas mit der Nummer aber sie ist sehr sehr klein.

Geändert von Stengel (16.04.09 um 11:15 Uhr)


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