Chlorella aus Cutlers Sicht

23.03.09 13:20 #1
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Chlorella aus Cutler's Sicht

dmps123 ist offline
Themenstarter Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Dass Bärlauch und Koriander irgendwas mit dem Quecksilber "anstellt" scheint ja zumindest durch glaubwürdige Erfahrungsberichte untermauert
Ja Bärlauch(Thiole) wühlt das Quecksilber auf und stösst es herum.

Koriander weiss man nicht genau mobilisiert möglicherweise Hirn-Hg.

Chlorella aus Cutler's Sicht

Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
Zitat von The role of thiols, dithiols, nutritional factors and
interacting ligands in the toxicology of mercury
James P.K. Rooney
Indeed, in one study NAC supplementation appeared to increase brain mercury
concentration (Aposhian et al., 2003).
NAC = N-Acetyl Cystein. Ein Monothiol.
This raises the question as to whether dietary intake (or vitamin
supplementation) of thiol-containing foods affects the
transport of mercury into organs, and thus affects toxicity.
(Mono)Thiolhaltige Nahrungsmittel wie zB Bärlauch.

Chlorella aus Cutler's Sicht

Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
GSH = Glutathion

Furthermore, it has been found in rats that mercuric conjugates of
GSH are in fact part of the uptake mechanism of inorganic
mercury by the kidneys
Given the inefficiency of elimination of methylmercury
via the bile, the known entero-hepatic cycling of
methylmercury and the mercury uptake mechanisms of
the kidneys and the brain (Bridges and Zalups, 2005;
Kerper et al., 1992) (for mercury species complexed
with low molecular weight thiols), NAC and GSH would
appear to be poor treatment choices for mercury toxicity
due to the high risk of redistribution of mercury to those
organs.
NAC und Glutathione sind also schlechte Mittel da sie das Quecksilber erst so richtig organgängig machen können.
Beides Monothiole

Chlorella aus Cutler's Sicht

Phil2k ist offline
Beiträge: 923
Seit: 28.10.08
Zitat von Stengel Beitrag anzeigen
Es gibt da eine neuere Rezension von Rooney (The role of thiols, dithiols, nutritional factors and
interacting ligands in the toxicology of mercury. James P.K. Rooney. 2007) die vorsichtig bestätigt das ALA effektiv zur Gehirnausleitung ist.

Das ganze liest sich wie eine Bestätigung der meisten Aussagen Cutlers. Anscheinend ist er eben ein Pionier.
Zumindest bestätigt er die Wirkung von ALA als Chelator und das autark von Cutler.Danke für die Studie.
"Alpha-lipoic acid (ALA), a disulfide, and its metabolite dihydrolipoic acid (DHLA), a dithiol, have also been shown to have chelation properties when used in an appropriate manner"

Chlorella aus Cutler's Sicht

Phil2k ist offline
Beiträge: 923
Seit: 28.10.08
Zitat von Stengel Beitrag anzeigen
Es gibt da eine neuere Rezension von Rooney (The role of thiols, dithiols, nutritional factors and
interacting ligands in the toxicology of mercury. James P.K. Rooney. 2007) die vorsichtig bestätigt das ALA effektiv zur Gehirnausleitung ist.

Das ganze liest sich wie eine Bestätigung der meisten Aussagen Cutlers. Anscheinend ist er eben ein Pionier.
Zumindest bestätigt er die Wirkung von ALA als Chelator und das autark von Cutler. Danke für die Studie.
"Alpha-lipoic acid (ALA), a disulfide, and its metabolite dihydrolipoic acid (DHLA), a dithiol, have also been shown to have chelation properties when used in an appropriate manner"
Liponsäure und sein Metabolit zeigen ebenfalls chelatierende Eigenschaften,wenn es auf die richtige Weise genutzt wird.

Rooney ist übrigens Chemiker und Wissenschaftler an dem Centre for Synthesis and Chemical Biology, Department of Pharmaceutical and Medicinal Chemistry, Royal College of Surgeons Ireland und dürfte kein unbeschriebenes Blatt sein.

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Phil2k ist offline
Beiträge: 923
Seit: 28.10.08
@DMSP
Dr.Mutter bezieht sich tatsächlich auf eine andere Quelle,nämlich: Aposhian HV, Morgan DL, Queen HL, Maiorino RM, Aposhian MM. Vitamin C, glutathione, or lipoic acid did not decrease brain or kidney mercury in rats exposed to mercury vapor. J Toxicol Clin Toxicol 2003;41:339-347.
Allerdings habe ich diese noch nicht gelesen bzw. den Versuchsaufbau und Durchführung studiert,kann also nichts weiter dazu sagen.
Klar ist dann aber auch,dass Dr.Mutter keine eigenen Erfahrungen mit ALA gemacht haben dürfte,sondern seine Aussage auf diese Quelle stützt.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12870874
edit: Hab mir die Quelle jetzt mal durchgelesen. Ziemlich dürftig muss ich sagen.Der Versuch wurde an Ratten durchgeführt,welche 7 Tage Quecksilberdampf ausgesetzt waren,nach weiteren 7 Tagen wurde ALA,Vitamin C,DMSA,DMSP und eine Kombination gegeben.Nach 7 Tagen wurden die Gehirne entfernt und Quecksilber gemessen.Die Quelle geht nun davon aus,dass Quecksilber nicht reduziert wurde.Das Problem: Wie wurde der Status Quo gemessen?Das heisst,wie hoch war die tatsächliche Quecksilberdampfvergiftung im Hirn,die nun einmal nicht gemessen wurde?Wurde von der Menge des gegebenen Quecksilbers auf die Höhe des Quecksilbers im Gehrin geschlossen?Das wäre höchst spekulativ,da ein Faktor x mit eingerechnet werden müsste,die Anreicherung also nicht konstant verlaufen kann.
Geringe Abweichungen (Wirkungen) dürften gar nicht aufgefallen sein,da man signifikante Veränderungen erwartet hatte und brauchte,um einen Schluss ziehen zu können.Auch der geringe Zeitfaktor erscheint mir entscheidend.Der Versuch wurde lediglich sieben Tage durchgeführt. Die Quecksilberchelatierung scheint aber langwierig und zeitaufwendig.Es durfte m.E. gar nicht erwartet werden,dass kein oder wenig Quecksilber im Gehirn mehr vorhanden ist. Weiterer schwerwiegender Punkt ist die Dosierung.Wie wurde dosiert?Welche Menge wurde gegeben?
Übrigens ist laut der Quelle auch DMSA,sowie DMSP nicht dazu geeignet,Quecksilber aus dem Gehirn zu schleusen,denn auch hier wurde Quecksilber im Gehirn nachgewiesen.Die Schlüsse der Studie und der Studienaufbau erscheinen mir persönlich recht unausgegoren und grob.

Geändert von Phil2k (22.04.09 um 15:33 Uhr)

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dmps123 ist offline
Themenstarter Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Phil, danke.

Ich habe vermutet das Mutter sich auf Aposhian bezieht. Allerdings interpretiert Mutter die Studie falsch. Vermutlich hat er sie nicht gelesen sondern übernimmt alles 1:1 aus der Zusammenfassung. Das zeigt warum es ein Problem ist Studien zu referenzieren ohne sie zu lesen.

Die Erklärung ist hier:

Onibasu.com :: [Autism-Mercury] Re: New study of interest !

Bin zu faul irgendwas zu übersetzen usw

Geändert von dmps123 (22.04.09 um 14:17 Uhr)

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Phil2k ist offline
Beiträge: 923
Seit: 28.10.08
Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
Phil, danke.

Ich habe vermutet das Mutter sich auf Aposhian bezieht. Allerdings interpretiert Mutter die Studie falsch. Vermutlich hat er sie nicht gelesen sondern übernimmt alles 1:1 aus der Zusammenfassung. Das zeigt warum es ein Problem ist Studien zu referenzieren ohne sie zu lesen.

Die Erklärung ist hier:

Onibasu.com :: [Autism-Mercury] Re: New study of interest !

Bin zu faul irgendwas zu übersetzen usw
Hab ich schon nachgeholt und die Orginalquelle übersetzt. Die G.E. Leskovastudie,auf die Cutler sich hauptsächlich bezieht,ist da doch weit gehaltvoller und qualitativ höherwertiger,alleine schon,weil eine längere Zeitspanne von fünf Monaten gewählt wurde.Im Gegensatz zu sieben Tagen.
Na ja,wissen wir wenigstens,warum Mutter diese Meinung vertritt und können uns ein Bild machen

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Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
Die Aposhianstudie ist insofern wichtig da sie zeigt das nicht jedes Einnahneschema gut ist...

Aber wenn man sie als einzige Quelle heranzieht uns sich sonst nicht mit dem Thema beschäftigt könnte man zu dem Schluss kommen das ALA nicht brauchbar ist.

Geändert von Stengel (22.04.09 um 14:47 Uhr)

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Binnie
Zitat von Stengel Beitrag anzeigen
GSH = Glutathion




NAC und Glutathione sind also schlechte Mittel da sie das Quecksilber erst so richtig organgängig machen können.
Beides Monothiole
Das waren Studien an Ratten. Cutler selbst sieht Studien an Ratten nicht als übertragbar auf den Menschen, weil sie eine ganz andere BHS besitzen. Bei Ratten ist auch DMSA gehirngängig.


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