Rohkost und akute Entgiftung

02.10.06 22:08 #1
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Rohkost und akute Entgiftung

Anne S. ist offline
Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Artikel aus der RNZ v.3.11.06

Rohkost nicht nur Hasenfutter

Wer meint Salat oder rohes Gemüse sei nur als Hasenfutter geeignet, ist auf dem Irrweg. Bereits eine Portion Salat oder rohes Gemüse am Tag sorgt für eine bessere Versorgung mit einigen Vitaminen und Carotimoiden.
Zu diesem Ergebnis kommt eine US-Studie mit über 17 500 Frauen und Männern, die im Rahen von NHANES III (Third National Health and Nutrition Examination Survey) durchgeführt wurde.
Die Wissenschaftler untersuchten das Ernährungsverhalten der Teilnehmer und ermittelten den Gehalt verschiedener Nährstoffe im But. Sie stellten fest, dass der Verzehr von einer Portion Salat oder Rohem Gemüse am Tag im Durchschnitt zu 15 % höheren Blutwerten führte. Das galt für Folsäure, Vitamin C und E, sowie Lykopin und Carotinoide.
Dieses Ergebnis ist vor allem aufgrund der unzureichenden Versorgung mit Folsäure in Deutschland interessant. Ferner zeigt die Untersuchung entgegen häufiger Annahmen, dass die genannten Nährstoffe aus rohem Gemüse und Salat vom Körper gut aufgenommen werden.
Die Studie unterstreicht somit die Bedeutung von Salat und rohem Gemüse - ganz im Sinne der Empfehlung für eine vollwetige Ernährung, wonach täglich 400 Gramm Gemüse inklusive einer Portion auf dem Speiseplan stehen sollte.
In Büchern von Dr. M. O. Bruker habe ich gelesen,dass je kränker dre Mensch sei um so mehr Rohkost solle er essen.

Liebe Grüße
Anne S.

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Harry Biber ist offline
Beiträge: 240
Seit: 12.09.04
Zitat von Anne S. Beitrag anzeigen

In Büchern von Dr. M. O. Bruker habe ich gelesen,dass je kränker dre Mensch sei um so mehr Rohkost solle er essen.

Anne S.
Hallo Anne,

da hat der gute Bruker völlig Recht gehabt, im Umnkehrschluß kann man auch sagen, man sollte erst gar nicht so lange warten bis "das Kind in den Brunnen gefallen ist".

Mag aber kaum jemand wirklich hören, selbst die meisten schwerkranken Leute lehnen eine Ernährungsumstellung ab und schlucken lieber ihre Tabletten und lassen sich kaputttherapieren.

Wie es einst L. Tolstoij auf den Punkt brachte


Liebe Grüsse
Harry

www.allesroh.at

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Anne S. ist offline
Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Hallo Harry,

den Link find ich gut.

Ich versuche mich seit 2 Jahren mich hauptsächlich von Rohkost zu ernähren.
Ab und zu werde ich schon noch rückfällig, die Gewohnheit, der Trott usw.,
der Geist ist willig aber das Fleisch manchmal noch schwach.
Da ich für den Rest der Familie noch kochen muss, ich will allen meine Ernährung nicht aufzwingen, kann ich den gekochten, gutrichenden Verlockungen doch manchmal nicht ganz widerstehen.

Liebe Grüße
Anne S.

Rohkost und akute Entgiftung

Harry Biber ist offline
Beiträge: 240
Seit: 12.09.04
Zitat von Anne S. Beitrag anzeigen
Hallo Harry,
Da ich für den Rest der Familie noch kochen muss, ich will allen meine Ernährung nicht aufzwingen, kann ich den gekochten, gutrichenden Verlockungen doch manchmal nicht ganz widerstehen.

Liebe Grüße
Anne S.
Hallo Anne,

kann ich gut nachvollziehen, ich koche auch noch regelmäßig für meine Kinder (vor allem am Wochenende oder am Abend wenn meine Frau nicht da ist). Es dauert schon ne Zeit bis man da "resistent" wird, die Gerüche, die durch die Maillardreaktionen enstehen, nicht mehr verlocken und die Exorphine in Weizen und Milch keine Wirkung mehr zeigen.
Ist wie bei jeder Sucht - nach einer gewissen Zeit Abstinenz absolut kein Problem mehr - natürlich nur, wenn die natürliche Ernährung Dich voll befriedigt.

Grüsse
Harry

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Anne S. ist offline
Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Hallo Harry,

wie ich bei Dir herauslese verzichtest du auch auf Weizen.
Jetzt nur auf Weizen oder Getreide allgemein?
Ich hab mir das Brot und Brötchen essen auch schon abgewöhnt.
Lt. Konz soll man ja ganz darauf verzichten.
Andere Sagen wieder, zwar kein Brot essen, aber dafür Getreidevollkornbreis.
Ich schwanke da schon manchmal wie ein Grashalm im Wind.

Auf den Brot- und Brötchenkonsum zu verzichten hat auf den Magen-Darm-Trakt aber eindeutig positive Effekte gehabt.

Milchprodukte habe ich auch ca. 2 Jahre nicht mehr gegessen.
Die letzte Zeit habe allerdings schon einige Male Jogurts gegessen, weil ich ungeheuer Verlangen danach hatte.

Liebe Grüße
Anne S.

Rohkost und akute Entgiftung

Harry Biber ist offline
Beiträge: 240
Seit: 12.09.04
HAllo Anne,

Zitat von Anne S. Beitrag anzeigen
Hallo Harry,

wie ich bei Dir herauslese verzichtest du auch auf Weizen.
Jetzt nur auf Weizen oder Getreide allgemein?
Weizen und Dinkel esse ich nicht mehr, andere Getreidesorten (Hafer, Roggen, Gerste) in angekeimter und eingeweichter Form, wenn ich definitiv ein Verlangen darauf verspüre. Dies kommt aber vgl.weise relativ selten vor (ca. 10-15x pro Jahr) und dann nur in bescheidenen Portionen (solange es halt schmeckt -> instinktive Sperre). Kürzlich schmeckte mir angekeimte und anschließend angetrocknete Gerste in Form von "Essener Brot" nicht übel.
Rohen Zuckermais hatte ich im Sommer schon öfters, der schmeckte manchmal absolut traumhaft sahnig lecker.

Übrigens: selbst angekeimter Weizen und Dinkel in roher Form und aus Bioanbau führen bei mir zu einer unmittelbaren leichten Verschleimung von Nase und Rachen

Ich hab mir das Brot und Brötchen essen auch schon abgewöhnt.
Lt. Konz soll man ja ganz darauf verzichten.
Andere Sagen wieder, zwar kein Brot essen, aber dafür Getreidevollkornbreis.
Ich schwanke da schon manchmal wie ein Grashalm im Wind.
geschrotete Vollkornbreie (ungekeimt) alà Bruker vertrage ich (mittlerweile) genauso wenig wie erhitzte Getreide (habe früher jahrelang das Getreide für mein tägliches Frischkornmüsli selbst geschrotet - und dazu selbsthergestellten Naturjohurt )

Auf den Brot- und Brötchenkonsum zu verzichten hat auf den Magen-Darm-Trakt aber eindeutig positive Effekte gehabt.
glaube ich Dir sofort

Milchprodukte habe ich auch ca. 2 Jahre nicht mehr gegessen.
Die letzte Zeit habe allerdings schon einige Male Jogurts gegessen, weil ich ungeheuer Verlangen danach hatte.

Liebe Grüße
Anne S.
Ich habe leider feststellen müssen, dass ein Großteil der im Handel (auch Bioläden) angebotenen Rohmilchkäse diesen Namen im rohköstlichen Kontext zu Unrecht tragen (Ausgangsprodukt zwar Rohmilch - aber höhere Temp. ["Thermisierung"] bei der Verarbeitung und die damit einhergehende Denaturierung führen zu klassichen Vergiftungs- bzw anschließenden Entgiftungsreaktionen).
Lediglich wirkliche unerhitzt hergestellte Milchprodukte sind für mich - zumindest in kleinen Mengen - verträglich, hab da auch Lehrgeld bezahlen müssen

Verlangen / Gelüste nach Milchprodukten kam / kommt bei mir eigentlich nur auf, wenn ich längere Zeit keine tierischen Produkte mehr verzehrt habe. Wenn man, so wie ich, keine vegane Rohkost alà Konz betreibt, ist es ja auch kein Problem den Bedarf an tierischen Nährstoffen anderweitig und nicht durch die schädlichen Milchprodukte zu befriedigen.

Übrigens:
ein guter (roher) Kohlehydratersatz für Getreide sind u.a. Süsskartoffeln (Bataten). Die spanischen sind jetzt gerade in Saison und äußerst delikat.

Ich muss allerdings auch zugeben, dass meine Ansprüche an mein "Futter" mit der Zeit enorm angestiegen sind. Kleinere Unpässlichkeiten wie oben beim Weizen geschildert, wären mir früher überhaupt nicht aufgefallen da ich ja chronisch krank war und gar nicht mehr wußte, wie sich wirkliche Gesundheit anfühlen kann.

Liebe Grüsse zurück
Harry

Rohkost und akute Entgiftung

Anne S. ist offline
Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Hallo Harry,
Ich muss allerdings auch zugeben, dass meine Ansprüche an mein "Futter" mit der Zeit enorm angestiegen sind. Kleinere Unpässlichkeiten wie oben beim Weizen geschildert, wären mir früher überhaupt nicht aufgefallen da ich ja chronisch krank war und gar nicht mehr wußte, wie sich wirkliche Gesundheit anfühlen kann.
So war es bei mir eigentlich auch, wenn man chronisch krank ist kann man die vielen Beschwerden auch gar nicht mehr richtig zuordnen, was eigentlich von was kommt.
Jetzt wo nur noch wenige Beschwerden bei mir übriggeblieben sind kann ich den Ursachen auch mehr nachgehen und einordnen woher es kommt.

Ich kenne eine ältere Frau (die 60 schon überschritten) die nach einer wirklich schweren Amalgamvergiftung auch von Ärzten eigentlich schon aufgegeben wurde.
Ich finde es ganz erstaunlich was 3 Jahre konsequente Rohkosternährung bei ihr bewirken konnten.
Natürlich erfolgte vorher erst eine Zahn- und Kiefersanierung.

Gerade ihre Erfahrung mit der Rohkost ermutigt und bestätigt mich immer wieder am Ball zu bleiben und nicht nachlässig zu werden, wenn ich dann doch durch Kuchen und andere gekochte, gebratene und duftende Speisen in Versuchung geführt werde.
Seit ich mich überwiegend von Rohkost ernähre habe ich keine Gelenkschwellungen - und Schmerzen mehr. Alle Magen und Darmbeschwerden haben sich in Luft aufgelöst und im Körper ist ein enorme Leichtigkeit. Vorher war da immer ein Gefühl der bleiernen Schwere.

Liebe Grüße
Anne s.


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