Möchte eine DMSA/Cutler-Proberunde starten, bitte um Hilfe

18.03.09 12:07 #1
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Biene67
Zitat von Beat Beitrag anzeigen
Hallo Biene

Uh, Beat, ich kann mir nicht vorstellen, dass SOLCH ein Dauerschwindel (ich torkel ja total, bin nicht nur benebelt oder benommen) von der Nahrung kommt.Oh doch ich habe solche Fälle erlebt. Es ist auch keien Allergie im weitesten Sinne, sondern eher eine opiate Belastung, also rauschgiftähnliche Wirkung.
Wenn Du aber keien Milchprodukte einnimmst, dann kann es nur noch von Gluten kommen, wenn es von der Nahrung kommt.
Kurz gesagt, von den Symptomen her ist es nicht auszuschliessen, so wie Du es beschreibst, denke ich aber auch eher nicht, ohne dabei sicher zu sein
ich steig da jetzt nicht sooo ganz durch, Beat-
kommt auch von meinen Konzentrationsschwierigkeiten :

Ich hab Morbus meniere doch schon 10 Jahre!
Schon lange vor der Entgiftung.
Es ist aufgrund hunderter Tests () erwiesen, dass in meinem Ohr viel kaputt ist-
Lymphstau, der Druck stimmt nie, die (Hörkurven-)Werte sind schlecht usw...
Ich bin auch im Meniere-Forum, da gibt es tausende von Menschen, die das seit Jahrzehnten auch haben, aber keine Nahrungsunverträglichkeiten-
auch denen haben die Fachkliniken/Reha-Kliniken für MM gesagt, das ist zwar super-erforscht (daran liegt es nicht),
aber es ist nicht heilbar.
Ausgelöst ist es durch Virusinfektionen usw....

Jedenfalls natürlich erstmal danke für eure Gedanken/Tipps.

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Angie ist offline
Beiträge: 3.390
Seit: 18.04.08
Hallo Biene,

ich möcht auch ganz kurz noch was sagen. Ist ja schon off topic.

Wenn der M.M., angenommen viraler Natur ist, dann könnte man doch versuchen, da therapeutisch anzusetzen?! Immuntherapien..?

Ansonsten schätze ich, wirst du wohl einiges an Physiotherapie machen, um die Gleichgewichtsprobleme.. in Griff zu kriegen.

Ich finde den Gedanken so ungut, wenns heißt "da kann man nix machen".
Sorry, wenn das jetzt vielleicht nicht ganz so gut passt, aber das läßt mir einfach keine Ruhe.

Liebe Grüße

Angie

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Biene67
...danke, das kann ich verstehen, Angie- mir lässt das seit 10 Jahren keine Ruhe.
es ist u.a. viraler Natur, auch nach Hörstürzen-
dadurch wird was zerstört und SO kaputt wie bei mir IST kaputt, das weiß ich von vielen Erfahrungsberichten.
Meine Gleichgewichtsprobleme konnten auch nach inzwischen 4monatiger KG- und Schwindel-Therapie nicht gelindert werden,
es ist permanent wie auf nem Schiff mit Wellengang, sobald ich gehe, bei jedem Schritt.
Unebener Boden/Rasen/Steine am Strand geht gleich mal gar nicht.
Ich habe mit ca. 25 Leuten Email-Kontakt, die Meniere haben und nach teilweise 20 Jahren alle Fach-Kliniken durch haben:
es hat auch bei denen nichts geholfen. Naja, mal sehen, wie's weitergeht.

So, ich habe jetzt meinen 4. cutlerfreien Tag
ist immernoch komisch, bei manchen Uhrzeiten zuck ich echt zusammen,
ich muss mich immer lange dran gewöhnen, dass PAUSE ist!
Meine NEM's sind heute gekommen, die ich bestellt hab-
freu mich immer, wenn Firmen so vorbildlich arbeiten und wahnsinnig zuverlässig sind.

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voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
Eiweiß-Unverträglichkeiten sind schwer auszutesten. Einzelne geht, mehrere gleichzeitig, vor allem komplexe Unverträglichkeiten wie Kasein oder Gluten ist nicht ohne.

Leber ist eigentlich für jeden der entgiftet Thema.

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Biene67
Zitat von voster Beitrag anzeigen
Eiweiß-Unverträglichkeiten sind schwer auszutesten. Einzelne geht, mehrere gleichzeitig, vor allem komplexe Unverträglichkeiten wie Kasein oder Gluten ist nicht ohne.

Leber ist eigentlich für jeden der entgiftet Thema.
Japp, das hat ja aber nix mit meinem Meniere zu tun.
Mariendistel und Co. nehm ich eh, zuzüglich zur Leberbehandlung meiner Therapeutin-
vielleicht hab ich deshalb wenig Probleme.

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Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
Ich glaube auch nicht, dass dein Schwindel durch irgendwelche Allergien oder UV ausgelöst wird, Biene. Davon gibt es höchstens Benommenheits - oder "Rausch"-ähnliche Zustände, das ist aber kein richtiger Schwindel. Ich denke, das wird häufig in den selben Topf geworfen.
__________________
Gruß Tobi

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Biene67
Japp Tobi, danke- genauso ist es!
Deshalb betone ich immer, dass ich keinen dauerhaften "Nebel" oder Benommenheit habe, sondern BEIM GEHEN torkel und schwanke,
weil ich keinen Fuß ordentlich vor den anderen setzen kann.
DAS ist der Unterschied und hat ja nichts mit "benommen" zu tun, das hab ich gar nicht, im Ruhezustand fehlt mir ja nichts.

So, meine Kranken-Therapeutin hat mir gestern bei der Behandlung eine Neuraltherapie empfohlen,
um Störfelder aufzusuchen, grad bei neurologischen Nerven/Ohr-Sachen.
Sie hat das selbst in Hamburg gemacht eine Woche lang und war begeistert.

Ich hab mich jetzt mit jener Ärztin telefonisch in Verbindung gesetzt in Hamburg und sie sagt, es können simple Mandelnarben
oder Kiefer-Störfelder sein, die "Ohrsachen" auslösen.
Diese Störfelder werden aufgesucht und mit Procain behandelt-
sie sagt, einen Versuch ist es immer wert.

Da ja sonst nichts passiert, bin ich geneigt, dort eine Woche zu verbringen, damit sie mich behandeln kann.
Natürlich muss ich das auch wieder selbst bezahlen, aber mittlerweile nehm ich auch das hin, Hauptsache, ich glaub mal wieder an was-
und davon bin ich relativ überzeugt, hab mich schon viel belesen dazu.
Wen es auch interessiert:

Störfeld-Erkrankungen - Neuraltherapie

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voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
Biene,

meine Erfahrung ist, das sich Allergien im Körper sehr wohl schädigend auf Nervenbahnen auswirken können. Zunächst mal sollte man hier feststellen das es sehr wohl Allergien gibt die sich in keiner Weise durch Prick-Tests oder Hautreizungen feststellen lassen.
Die autoimmunen Prozesse laufen nur im Körperinneren ab und werden allenfalls durch spezielle Tests auf Immunfaktoren als solche angezeigt.

Soweit ich weiß sind alle Morbusse mehr oder weniger Autoimmun.
Auf Grund falsch immuntolerierter Killerzellen greift der Körper sich selbst an.
Das hat mit dem groben allgemeinen Allergieverständnis von geschwollenen Augen oder Hals wenig oder gar nichts zu tun.

Die von Henning Müller-Burzler vorgeschlagene Therapie sollte mehr als das Buch nicht kosten und eine Behebung der Ursache auch in diesem Fall bringen. Ob Heilung möglich ist bei den Schäden bleibt fraglich.

Im Grunde ist Neuraltherapie auch nur eine Form teurer Symptombehandlung, da die Ursache ja letztendlich durch Schwermetalle gestörte Immunfaktoren sind und diese zur einer autoimmunen Nervenschädigung führen. Linderung der Symptome wird das marginal bringen, aber auch viel kosten.

Nach Beseitigung der Autoimmunreaktion ist eine Besserung durch das Fischöl theoretisch denkbar. Kann man nur ausprobieren was der Körper heilen kann.

HMB schlägt vor das Thema Autoimmunkrankheiten nach einem Nachvollziehbaren Denkschema über die Ernährung direkt anzugehen. Und zwar in dem gezielt der Abbau von Immunfaktoren als wichtigster Enzymkreislauf ins Gleichgewicht gebracht wird.
Autoimmunreaktionen beruhen bei Amalgamis auf der Störung der Enzyme, welche die Killerzellen regulieren.

Quecksilber schädigt nicht in erster Linie anorganisch sondern hauptsächlich enzymatisch.

Das ist hier nur wenigen klar. Deshalb laufen viele Ansätze hier nur schleppend oder völlig ins Leere bzw nehmen wenig Rücksicht auf unterschiedliche Bedürfnisse und Ausprägungen. Und das macht das Problem auch so unspezifisch und schwer nachweisbar, bis auf den Enzymmarker-Test im Urin. Oder es funktionieren eben Sachen wie Rizinusöl, was massiv in den Enzymkreislauf der Immunfaktoren in der Leber eingreift und eine Histaminreaktion auslöst.

Daneben spielen Salzhaushalt und Ernährung eine entscheidende Rolle wie stark die Leber beschäftigt ist, Immunfaktoren abzubauen, Schwermetalle zu entgiften und teilverdaute Proteine aus schlechter Ernährung zu entsorgen. Wenigen ist klar welche zentralen Prozesse in der Leber durch Quecksilber alle gleichzeitig gestört sind.

Der Leberkreislauf ist bei Fehlfunktion durch einen unzureichenden Abbau von Immunfaktoren im Stande den Körper direkt im Inneren durch Autoimmunreaktionen zu schädigen. Dazu kommen Müdigkeit und Erschöpfung. Die Autoimmun-Schäden bleiben jedoch unabhängig von der Schwermetallbelastung erstmal bestehen und die Herde sind oft an psychische Faktoren gekoppelt. Das kann Neuraltherapie lösen, würde aber nur zu einer Verlagerung der Wirkung führen. Die Ursache behebt das nicht.

Ob ich nun die Leber über Neuraltherapie verstärkt anrege oder über Mariendistel ist am Ende auch wurscht. Da hat wohl jeder seinen Favoriten. Die Verlagerung kann zumindest mal Entlastung bedeuten und den lokalen Prozeß stoppen.

Neben NEMs ist die effektivste Lösung bei Schwermetallbelastung wohl dafür eine Unterbrechung des enteropathischen Kreislaufs zu erzeugen und eine sehr weitreichende Nahrungsumstelllung/Schonkost. Da könnt ihr euch nach den neusten Mittelchen umdrehen wie ihr wollt, die Schonkost ist das unbequemste, aber wohl auch effektivste. Schließlich beruht jede hier diskutierte Maßnahme schlußendlich immer auf der Leberfunktion als Kläranlage für die auszuscheidenden Schwermetalle, meist an Chelatoren gebunden. Was eben auch nur Proteine sind, die nebem dem Nahrungsstoffwechsel entsorgt werden.

Zur Amalgamvergiftung gehört eben letztendlich auch ein bestimmter Enährungsstil, der eine schlechte Entgiftungsleistung der Leber nach sich zieht. "Warum ich?" lässt sich damit leicht mit Ursache und Wirkung beantworten - und ändern. Das ist nicht leicht.
Weiß ich. Trotzdem besser als Nichtstun, selbst wenn es bei den meisten keine vollständige Heilung geben wird, sondern nur eine wesentliche Besserung.

Tut mir leid wenn ich hier dem ein oder anderen ein paar Illusionen zerstöre. Niemand kann erwarten ohne Folgen jahrzehntelang die übelsten Umweltgifte im Körper herumzuschleppen und sich mit minderwertigem Essen vollstopfen zu können.
Die Natur ist für Verzeihen nicht bekannt sondern für strenge Gesetze, Verzeihen ist eher eine menschliche Eigenschaft. Wir glauben auch alle wir hätten gesund gegessen, bis die Folgen da sind.

Mehr als Glauben brauchen wir nachvollziehbare Erklärungen.
Da gibt es eine Menge, die wollen die wenigsten Menschen wissen.
Hier sind allerdings viele, die genau diese Antworten brauchen und suchen.

Das Buch von HMB ist eine ernsthafte Auseinandersetzung wert.
Die meisten hier sind sowieso gewzungen diese Richtung zu gehen - eigenlich ist das nur ein Schubser in die richtige Richtung. Spart ein paar unnötige Experimente mit dem eigenen Selbst.

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Biene67
Hallo, Voster!

Ist ja okay, ist ja deine Meinung.
Bei mir ist es ja so, dass die Entgiftung mir null Linderung bringt- deshalb suche ich natürlich auch mal andere Wege.

Ich war jetzt nochmal im Meniere-Forum, hab das geschildert und die sind von der Neuraltherapie ebenfalls sehr angetan-
viele sind damit z.Bsp. ihren Tinnitus losgeworden.

Hab grad nicht soviel Zeit, aber mit dem Buch /der Ernährung werde ich mich auf jeden Fall mal auseinandersetzen und versuchen,
es günstig zu bekommen!

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Cherry ist offline
Beiträge: 682
Seit: 09.01.08
Hast du nicht auch mal irgendwo geschrieben, dass dein Tinnitus weg sei nach DMSA? Glaubst wirklich nicht, dass da noch etwas geht?


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