Möchte eine DMSA/Cutler-Proberunde starten, bitte um Hilfe

18.03.09 12:07 #1
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chandsen
Ich kann mir vorstellen dass ein Hochdosieren unproblematischer ist als ein Herabdosieren, denn dann kann für einen gewissen Zeitraum ja nicht alles mobilisierte Hq gebunden und abtransportiert werden. Was meint ihr?

Jedenfalls dachte ich mir, wenn ich soweit mit meiner Ausleitung bin, dass ich am Ende der Runde, den letzten Tag oder so, einmal versuchsweise hochdosiere, und schaue, ob es mir bekommt um so eine höhere Dosis auszutesten. Wenn ja, dann kann ich gleich die nächste volle Runde mit der höheren Dosis anfangen. So erspare ich mir auch ein (schädlicheres?) Herunterdosieren falls es nicht nicht so bekömmlich sein sollte.

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Jedenfalls dachte ich mir, wenn ich soweit mit meiner Ausleitung bin, dass ich am Ende der Runde, den letzten Tag oder so, einmal versuchsweise hochdosiere, und schaue, ob es mir bekommt um so eine höhere Dosis auszutesten. Wenn ja, dann kann ich gleich die nächste volle Runde mit der höheren Dosis anfangen. So erspare ich mir auch ein (schädlicheres?) Herunterdosieren falls es nicht nicht so bekömmlich sein sollte.
Würde ich auf keinen Fall machen... Das Dosis wechseln sollte nur im Extremfall gemacht werden und keine Gewohntheit sein. Der Chelatorpegel muss konstant bleiben.

Ich kann mir vorstellen dass ein Hochdosieren unproblematischer ist als ein Herabdosieren, denn dann kann für einen gewissen Zeitraum ja nicht alles mobilisierte Hq gebunden und abtransportiert werden. Was meint ihr?
Soweit ich weiss funktioniert das ganze etwas anders und ist etwas komplexer, aber ich denke du und ich sind nicht in der Lage den Vorgang genau zu verstehen und vorraussagen zu können was dann passiert da wir nicht das nötige Hintergrundwissen in Chemie haben.

Ich rate davon ab solche Laieninterpretationen zu machen und dann das Protokoll danach abzuändern.

Wenn Cutler irgendwo erwähnt das dieser Vorgang in Ordnung ist kannst du es versuchen, ansonsten würde ich die Finger von solchen Experimenten lassen.

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Biene67
Ahja, danke- sehr interessant alles.

Also, INNERHALB einer Runde würde ich das Experiment auch nicht wagen, hochzudosieren-
ich möchte auf jeden Fall einen konstanten Level halten:
deshalb bemüht man sich ja auch so, PÜNKTLICH das DMSA/ALA alle paar Stunden zu nehmen.

Ich werde dann jetzt erstmal 3 Tage Pause machen (auch schön, mal wieder durchzuschlafen )
und dann werd ich, wie ich schon sagte, die Dosis ALA am nächsten WE auf 100mg erhöhen und mal vorsichtig schauen.

Was ich wieder festgestellt habe, ist, dass der Durchfall tatsächlich nur am ersten Tag der Einnahme zu beklagen ist.
Der ist jetzt nicht wahnsinnig schlimm am ersten Tag (nur so 2mal am Tag),
aber ich will ja auch nicht, dass das DMSA/ALA dadurch wieder mit "rauskommt".
Ab dem 2. Tag ist das dann nicht mehr.
Von daher wär es für mich in der Tat gut, die Runden ganz langsam mal auf mehr Tage auszuweiten, denn ich scheine mich ab dem 2. Tag
richtig "dran zu gewöhnen", wenn der Durchfall dann wech ist.
Aber erstmal erhöhe ich (nur) die Dosis und schaue, was passiert-
die Einnahmetage verlängern kann ich später immernoch.

Denn Ziel ist es ja erstmal, sich an eine höher dosierte Menge heranzutasten, denke ich.

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Was ich wieder festgestellt habe, ist, dass der Durchfall tatsächlich nur am ersten Tag der Einnahme zu beklagen ist.
Das finde ich interessant... Also ich vermute das der Durchfall vom Magnesium kommt... aber wenn du immer gleich viel Magnesium nimmst hättest du dann wohl immer Probleme damit nicht nur am ersten Tag.

Ich hatte/habe immer wieder das selbe Problem beim ausleiten... Was für einen Mag Typ nimmst du?

Ich "unterdrücke" dieses Problem mit Arginin... funktioniert ganz gut

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Biene67
Ich sagte ja schon mal, dass es vom Mg nicht kommen KANN, DMPS!
Denn das Mg nehme ich ja täglich (weiter)! -
da passiert gar nix an den anderen Tagen,
der Durchfall ist immer nur am ersten Einnahmetag der Chelatbilder!
Ich nehme das Mg aus dem Rieseneimer, immer dieselbe Menge, täglich-
hab ich in der Apotheke bestellt:
HK hatte hier mal die PZN gepostet und ich misch mir das immer selbst an,
weils ja billiger ist.

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voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
Durchfall habe ich bei ALA auch.

Kommen zwei Ursachen in Frage:
Quecksilberausscheidung über den Stuhl durch das ALA oder Übersäureung durch das ALA.

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Zitat von voster Beitrag anzeigen
Durchfall habe ich bei ALA auch.

Kommen zwei Ursachen in Frage:
Quecksilberausscheidung über den Stuhl durch das ALA oder Übersäureung durch das ALA.
Was für ein Dosis/Einnahmenschema hast du?

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Biene67
Zitat von voster Beitrag anzeigen
Durchfall habe ich bei ALA auch.

Kommen zwei Ursachen in Frage:
Quecksilberausscheidung über den Stuhl durch das ALA oder Übersäureung durch das ALA.
Hm, an die Übersäuerung hab ich natürlich auch gleich gedacht, Voster.
Deshalb hau ich mir schon immer viel Basenpulver rein.
Komisch ist halt, dass es nur den ersten Tag bei mir ist-
irgendwie gehts ja danach ohne den Durchfall.

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voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
Cutler mit 125mg ALA alle 3-4 stunden.

Es ist auch denkbar das ALA erstmal massiv Hg im Gewebe rund um den Dickdarm oder aus der Leber einfängt und ausscheidet. Der Körper transportiert bei jeder Enzymumwandlung und jedem chelieren mit körpereigenen Stoffen das Zeug durch den Organismus. Manches dürfte über die Blutbahn recht schnell weit kommen.

Einmaliger Durchfall ist kein Grund zur Beunruhigung

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Biene67
Nee, beunruhigt binsch auch nicht - ich will nur nicht, dass das DMSA/ALA gleich wieder rauskommt.

So, gestern hab ich mich nochmal mit dem Bremer Labor kurzgeschlossen.
Ich hatte ja vor nem Dreivierteljahr einen Urin-DMSA-Test nach deren Anleitung zuhause gemacht und die Proben
nach Bremen geschickt.
Leider kann ja hier immer keiner was mit dem Test anfangen- weder Zahnärzte, noch andere Ärzte.

Somit hab ich jetzt nochmal bei Dr. K. im Bremer Labor angerufen und bin meine Testergebnisse nochmal genau mit ihm durchgegangen.
Er sagte, ich hätte wohl doch lieber einen DMPS-Test machen lassen sollen, aber ich fragte ihn auch:
"wozu bieten Sie denn den DMSA-Test überhaupt an, wenn der gar nicht SO aussagepräftig ist?", schmunzel...
Naja, hier gab's ja keinen Arzt, den ich finden konnte zum DMPS-Test und das finanzielle usw...-
hat er natürlich auch verstanden, dass sich das anbot und ich somit dann den DMSA-Test bei denen im Labor hab machen lassen.

Jedenfalls sagt er, die Werte zeigen nix auffälliges, relativ normaler Befund.
Aber es könnte sein, dass aufgrund irgendwelcher Umstände im Körper das DMSA gar nicht da gelandet ist,
wo es landen sollte und der Test dann verfälscht ist.
Naja, ich bin jedenfalls so schlau wie vorher.

Er fragte dann noch nach, was ich denn für Beschwerden hätte und ich erzählte ihm, dass ich Morbus meniere habe
und seit 3 Monaten mit mittlerweile Dauerschwindel krankgeschrieben bin und kaum im normalen Tempo gradeaus laufen kann.
Er meinte, das ist natürlich ein Indiz, diese Nervenerkrankungen, dass irgendwas im Körper vergiftet ist.
Grad Zinn und Quecksilber könnten sowas verursachen.

Naja, ich werde jedenfalls weiter ausleiten und guter Hoffnung sein.


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