Wie bei einer Entgiftung mit DMSA-Spritze vorgehen?

23.01.09 11:50 #1
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Wie bei einer Entgiftung mit DMSA-Spritze vorgehen?

Tiigaa29 ist offline
Beiträge: 1.232
Seit: 19.01.08
Ich denke ein LTT auf DMPS oder DMSA reicht auch?

Gruss

Wie bei einer Entgiftung mit DMSA-Spritze vorgehen?

hirn-kaputt ist offline
Beiträge: 473
Seit: 03.10.08
Zitat von Bodo Beitrag anzeigen
Lieber HK.

Hier würden mich brennend genauere Infos interessieren!
habe dir mal eine quelle aus dem buch rausgesucht, wo cutler darauf eingeht. gibt sicher bessere stellen, wo er genauer darauf eingeht....aber ist stressig die rauszusuchen.


zitat cutler (seite 54):

"Note: the "DMPS challenge" is not a
legitimate diagnostic test since over half the
population will give a positive result but most
of them do not appear to have amalgam
illness. In addition there is a high incidence
of adverse drug reactions dining lt, including
permanent disability and death. It should
never be used. DMSA challenge tests that
involve the administration of 500mg - 3g of
DMSA as a single dose are also dangerous
and not diagnostic. More appropriate
challenge tests are described elsewhere tn this
book for certain very specific, limited
indications. No challenge test is truly
diagnostic or truly safe. DMPS and DMSA
challenge tests measure the amount of
mercury in the kidneys. The amount of
mercury in the brain is the important quantity
- but of course you can't determine it using a
DMPS challenge test or any other way. The
best you can do is check everywhere else...."
__________________
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* je grösser die Lobby, desto korrupter der Inhalt !!!
***********************

Vertraue den Pharmas und du stehst schon mit einem Bein im Grab

Wie bei einer Entgiftung mit DMSA-Spritze vorgehen?
Männlich Bodo
Dies belegt, dass Cutler keine richtigen Informationen zu DMPS zur Verfügung hat(te).
Die Literatur ist vollgepackt mit Kasuistiken und Laborwerten und chemischen
Beschreibungen zu und über DMPS. Richtig ist alleine die Aussage, dass DMPS
primär über die Nieren ausgeschieden wird und die Ergebnisse für sich allein
genommen keine Aussagekraft über eine Hirnvergiftung besitzen - sie sind aber
ein Hinweis und Indiz dafür, dass auch das Gehirn (bei entsprechend hohen Werten)
beteiligt ist, da bekannt ist, das gespeichertes, deponiertes Hg leider bevorzugt
im Gehirn manifestiert ist.

Dies lässt sich zu Lebzeiten dann durch geeignete, radiologische Untersuchungen
verhärten und nach dem Tode durch das www.hennek-homepage.de/mcs-zeitung/art2.htm des Gehirns.

Also ist Cutlers Aussage, DMPS sei kein geeignetes Nachweisverfahren für
eine Amalgamvergiftung, da laut seiner Behauptung die Hälfte der
Ausscheider kein Amalgam trug, falsch.

Richtig ist, dass Hg durch die Plazenta an den Embryo weitergegeben wird
(embryonale Entgiftung) und das Hg auch durch die Umwelt aufgenommen
wird (Müllverbrennung, Industrie, Fisch usw.)

Daunderer alleine verweist auf 20 000 Patientenberichte, die durch die saubere
Applikation mit DMPS zu Stande kamen. Alles im Handbuch nachzulesen.

In den USA gibt es eine Kampagne gegen DMPS - da hierdurch zum ersten
Mal schulmedizinisch verifizierbar die Intoxikation durch Zahnamalgam
nachgewiesen wurde. Das sollte auch ein Herr Cutler wissen und berücksichtigen,
indem er über seinen Tellerrand blickt und die umfangreichen, europäischen
Studien (siehe Handbuch, DMPS) zur Kenntnis nimmt.



HGB

Wie bei einer Entgiftung mit DMSA-Spritze vorgehen?

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Bodo

Also ist Cutlers Aussage, DMPS sei kein geeignetes Nachweisverfahren für eine Amalgamvergiftung, da laut seiner Behauptung die Hälfte der
Ausscheider kein Amalgam trug, falsch.

Nein, erstens geht es aucch um das Gehirn und das das meiste hg ins Gehirn geht ist nicht generell richtig.
Zwietens hat die Hälfte der hg Ausscheider bei ihm kein Amalgam. Das kann ich mehrfach bestätigen da autistische kinder fast nie Amalgam haben unmd fast immer erhöhte Werte

Richtig ist, dass Hg durch die Plazenta an den Embryo weitergegeben wird
(embryonale Entgiftung) und das Hg auch durch die Umwelt aufgenommen
wird (Müllverbrennung, Industrie, Fisch usw.)

Eben

Daunderer alleine verweist auf 20 000 Patientenberichte, die durch die saubere Applikation mit DMPS zu Stande kamen.
Daunderer beweisst dadurch nicht, dass DMPS etwas über die Hirnbelastung aussagt.

In den USA gibt es eine Kampagne gegen DMPS - da hierdurch zum ersten
Mal schulmedizinisch verifizierbar die Intoxikation durch Zahnamalgam
nachgewiesen wurde.

Das kann man gerade so gut mit DMSA machen.

Das sollte auch ein Herr Cutler wissen und berücksichtigen,
indem er über seinen Tellerrand blickt und die umfangreichen, europäischen
Studien (siehe Handbuch, DMPS) zur Kenntnis nimmt.

Oh das macht er, hingegen nimmt Daunderer nicht zur kenntnis, dass Heyl zB klar die Entgiftung nach Cutler Protokoll als die logischte bezeichnet und Mutter klar nachgewiesen hat, dass der Provokationstest bei stark belastetetn meist eher tiefere werte aufzeuigt als bei schwach belasteten, weil deren entgiftung meist schlecht funktioniert.
__________________
Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

Wie bei einer Entgiftung mit DMSA-Spritze vorgehen?

enigma ist offline
Themenstarter Beiträge: 47
Seit: 14.12.08
Habe mir heute DMSA i.v. spritzen lassen und ca nach 1 Stunde 20 Minuten Urin abgegeben.
Bemerke noch keinen Unterschied zu vorher und alles ist wie immer. Wenn sich etwas tut, lass ich es euch gleich wissen!

Wie bei einer Entgiftung mit DMSA-Spritze vorgehen?
Männlich Bodo
Zitat von Beat Beitrag anzeigen
Nein, erstens geht es aucch um das Gehirn und das das meiste hg ins Gehirn geht ist nicht generell richtig.
Das Gehirn ist bei jeder Hg-Vergiftung primäres Angriffsziel, aufgrund seiner
physiologischen Beschaffenheit! Dies ist unumstritten.

Zitat von Beat Beitrag anzeigen
Zwietens hat die Hälfte der hg Ausscheider bei ihm kein Amalgam.
Nichts anderes habe ich behauptet !?!

Zitat von Beat Beitrag anzeigen
Daunderer beweisst dadurch nicht, dass DMPS etwas über die Hirnbelastung aussagt.
Genau. Dadurch nicht. Du solltest mein vorangegangenes Posting genauer
lesen - dann wird der Kontext verständlich!

Zitat von Beat Beitrag anzeigen
Oh das macht er, hingegen nimmt Daunderer nicht zur kenntnis, dass Heyl zB klar die Entgiftung nach Cutler Protokoll als die logischte bezeichnet
Dann möchte ich das mal endlich durch ein aussagekräftiges Zitat
(Link!!!) Schwarz auf Weiß nachlesen. Sonst wende ich mich direkt mit
dieser Behauptung an den Berliner Produzenten, wenn Dir das (erneut) nicht
möglich ist.

Zu Mutter: Natürlich ist es in der Regel so, dass je stärker die Vergiftung
manifestiert ist, auch höhere Werte nachgewiesen werden. Deine Patienten,
die zwar stark vergiftet sind aber schlecht ausscheiden, die gibt es, sie sind
aber eine deutliche Minderheit.



Lieber Beat, bitte nicht immer mal wieder Husch-Husch und Hoppla-Dihopp!





HGB

Wie bei einer Entgiftung mit DMSA-Spritze vorgehen?

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Ich denke ihr habt da was verwechselt. Was Cutler sagt ist dass viele Leute die vollkommen gesund sind und keinerlei Symptome einer Hg Vergiftung haben mit DMPS trotzdem positiv testen.

Viele Leute die Hg krank sind haben eine Störung und können das Metall nicht gut ausscheiden. Deshalb haben Gesunde beim Test oft mehr Quecksilber im Urin als Kranke.

1.
Der DMPS Test kann nicht sagen wie empfindlich dein Körper auf Hg reagiert(Sehr wichtiger Punkt)

und

2. wie viel Hg sich in empfindlichen Organen befindet oder nicht.

Diese 2 Punkte sind aber oft entscheidend ob jemand krank wird oder nicht.
Deshalb ist Cutler der Meinung dass er DMPS Test nicht geeignet ist um eine Hg Vergiftung zu diagnostizieren.

Wie bei einer Entgiftung mit DMSA-Spritze vorgehen?

enigma ist offline
Themenstarter Beiträge: 47
Seit: 14.12.08
Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
Diese 2 Punkte sind aber oft entscheidend ob jemand krank wird oder nicht.
Deshalb ist Cutler der Meinung dass er DMPS Test nicht geeignet ist um eine Hg Vergiftung zu diagnostizieren.
wie diagnostiziert Cutler ob jemand krank ist oder nicht?

Wie bei einer Entgiftung mit DMSA-Spritze vorgehen?

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Zitat von enigma Beitrag anzeigen
wie diagnostiziert Cutler ob jemand krank ist oder nicht?
Ursprünglich hat er empfohlen verschiedenste Labortests zu machen und nach bestimten Abnormalitäten in deinen Stoffwechsel/Immunsystem zu suchen typisch für hg Vergiftete sind. Er ist der Meinung dass wenn jemand mehrere von diesen Abnormalitäten hat ist die Chance sehr gross dass jemand hg Vergiftet ist.

Später hat er dann ein System entwickelt wie man mit einem Haartest ganz gut nachweisen kann ob jemand vergiftet ist oder nicht und auch ein Buch darüber geschrieben wie man einen solchen Test interpretiert. Das ganze basiert darauf dass Hg die Mineralstoffverteilung im Gewebe auf eine bestimmte Art verändert die man mit etwas Übung erkennen kann.

Ich nehme an heute würde er eine Kombination aus den oben genannten Tests empfehlen um eine Hg Vergiftung zu diagnostizieren.

Das mit dem Testen ist sowieso so eine Sache. Manche Beschwerden sind einfach so typisch für Quecksilber dass man eigentlich gar nicht mehr testen braucht und trotzdem mit grosser Wahrsscheinlichkeit sagen kann dass ein Mensch Hg vergiftet ist.

zb: Cutler hat festgestellt dass 95% aller Leute bei denen eine "endogene" Depression diagnostiziert wurde mit den oben genanten Tests positiv auf hg gestestet haben.

Also zb, wenn du an einer Autoimmunerkrankung wie Crohns's leidest und du gleichzeitig menschenscheu und ängstlich bist und du immer wieder Mal von Depressionen geplagt wirst dann brauchst du nicht mehr viel testen dann bist du ziemlich sicher Hg vergiftet.....

Geändert von dmps123 (27.01.09 um 19:39 Uhr)

Wie bei einer Entgiftung mit DMSA-Spritze vorgehen?
Männlich Bodo
Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
Deshalb ist Cutler der Meinung dass er DMPS Test nicht geeignet ist um eine Hg Vergiftung zu diagnostizieren.
Was natürlich Blödsinn ist: erhöhte Hg-Werte nach DMPS-Provokation im Urin II
sind immer der Nachweis, dass eine Hg-Vergiftung vorliegt.

Zu Deinen 2 Punkten:

1. Natürlich nicht! Wie soll er das auch bewerkstelligen, in seiner Eigenschaft als Chelator?

2. Die Primärentgiftungsorgane nach DMPS sind bekannt. Danach lassen sich schon
gewisse Aussagen über den Vergiftungsgrad dieser schließen.

Lese hierzu DMPS II, hier wird auch ausführlich auf die
Studien eingegangen, die DMPS als klinischen Chelator beschreiben.

Vielleicht sollte Cutler da mal reinsehen ?!?



GB


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