Alternative Ausleitung

03.08.06 12:18 #1
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Gaby ist offline
Beiträge: 651
Seit: 14.05.05
Hallo
Finde folgende Seite sehr interessant:
Entgiftung des Körpers von Schwermetallen Das Rezept besteht aus Wurzel- und Krautdrogen, die auf die Stoffwechselfunktionen von Leber, Galle und Niere, günstig wirken. Besonders geeignet sind Liebstöckel, Engelwurz und Meisterwurz, die in alten Kräuterbüchern als Mittel für Bergarbeiter aufgeführt werden. Über die entgiftende Wirkung von Liebstöckel schrieb Tabernaemontanus: "Die Bergknappen gebrauchen diese Wurtzel für das böß Wetter / und die giftigen metallischen Schwädem und Dämpff / wan sie in die Bergwerck fahren / so trinken sie ein halb Löfflein voll dieser Wurtzel mit Wein".
Paracelsus schrieb dagegen: "Succus Ligustici (Liebstöckel) mit Honig gekocht kann zu Thyriac gegeben werden. Auch der Saft von Ostritium (Meisterwurz) oder Angelica (Engelwurz) ist geeignet. Dies ist ein Gegenmittel gegen Gift".
Mischung aus Engelwurzwurzel / Klettenwurzel / Liebstöckelwurzel / Gundermannkraut / Goldrutenkraut / Meisterwurzwurzel / Wegwartenwurzel / Löwenzahnwurzel.
Von den Wurzeln jeweils 50 Gramm, vom Rest jeweils 100 Gramm. Die Kräuter mischen. Vom Gemisch 1 Esslöffel auf eine große Tasse mit kochendem Wasser überbrühen und 10 Minuten ziehen lassen. Abseihen und mit Honig süßen. 2 bis 3 Tassen täglich für ca. 7 Wochen.
Als Ergänzung eignet sich das Lebermittel "Metaheptachol" von Metafackler (enthält Zinn als Antagonist zu Quecksilber), 3 x tgl. 20 Tropfen sowie Sulfur D12 (Schwefel), 2 x tgl. 5 Tropfen.
http://www.natura-naturans.de/artikel/entgift_hom.htm

Liebe Grüße
Gaby

Alternative Ausleitung
oli
Interessante Seit. Hatte auch dort mal Rezepte mit verschiedenen Tees gefunden. Ich glaube auch, dass natürliche Ausleitungsmittel viel bewirken können. Bei der Entgiftungsproblematik gibt es aber, glaube ich, zwei Probleme:

1. Tee mobilisiert aber bindet keine Gifte. Ich habe schon ein paar mal erlebt, dass ich zuviel Kräutertee getrunken hatte und dann am nächsten Tag einen richtigen Kater mit Kotzen und allem hatte. Ich denke mir, dass die Gifte gelöst werden, aber dann im Körper frei "herumschweben". Man vergiftet sich somit quasi nochmal, wenn im Darm alles wieder aufgenommen wird.

2. Manche Homöopathika enthalten Potenzen von Metallen. Die bewirken u.U dann dasselbe wie bei 1.. Nämlich, dass Metalle gelöst, aber nicht gebunden werden. Im Darm oder sonstwo werden sie dann wieder aufgenommen oder methyliert oder sonstwie...

Jedenfalls wird vor der Schwermetallausleitung mit homöopathischen Mitteln gewarnt. Bei Kräutertee ist es - glaube ich- ähnlich.
Jentschura (der Entsäuerungs-"Papst") schreibt in seinem Buch, dass Säuren gelöst UND gebunden werden müssen. Man sollte also Tee trinken und ein Mineralienpräperat einnehmen. Oder sich halt ganz streng sehr sehr basisch ernähren.

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human ist offline
Beiträge: 969
Seit: 20.01.06
binden tun ja vorallem chlorellas.........
auch dmsa u dmps mobilisieren nur, oder?

greetz
human

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oli
DMPS und DMSA sind Chelatbildner und gehen angeblich, anders als natürliche Mittel, eine feste Verbindung mit den Metallen ein. Die Verbindungen der natürlichen Mittel gehen angeblich wieder kaputt.

Wie gesagt, ANGEBLICH.

Jedenfalls denke ich, dass DMPS und DMSA (falls man es verträgt) sehr gute Ausleitungsmittel sind.

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Mingus ist offline
Beiträge: 564
Seit: 19.11.04
hallo,

ich selbst führe zwar auch eine dmsa ausleitung nach cutler durch, man kann jedoch der ungenügenden metallbindung bei manchen verfahren auch abhilfe schaffen, in dem man entweder chlorella, mineralerde oder medizinische kohle zusätzlich zu sich nimmt.

lg
ming

Alternative Ausleitung
oli
Guter Tipp - ich denke auch, dass diese "Füllstoffe" sich ebenfalls zum Aufnehmen von allen möglichen Toxinen eignen (Bakterien, Pestizide und Chemikalien aus dem Fettgewebe...).
Nur bei Chlorella bin ich kritisch, da die selber so belastet sein sollen. Da es nirgendwo gescheite Infos dazu gibt, boykottiere ich diese Dinger. Sollen doch die Hersteller mal ein UNABHÄNGIGES Labor beauftragen...
Hinzuzufügen wäre noch die Möglichkeit, Flohsamenschalen (evtl bio?) zu nehmen, wenn man Kohle genommen hat (verkürzt die Passagezeit).
Oder gleich mal Rizinusöl (hab´s auch noch nicht gemacht, habe aber ne Flasche hier stehen...).

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.688
Seit: 10.01.04
bei Chlorella bin ich kritisch, da die selber so belastet sein sollen. Da es nirgendwo gescheite Infos dazu gibt, boykottiere ich diese Dinger.
Vorsicht ist ja immer besser als nachher Dummschauen , nur kann ich mir bei den Chlorellas, die im geschlossenen Röhrensystem hergestellt werden, nicht vorstellen, woher die Belastungen herkommen sollen.
http://www.widukind-apotheke.wolfsbu...rstellung.html

Gruss,
Uta
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

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Gaby ist offline
Themenstarter Beiträge: 651
Seit: 14.05.05
Hallo
Was mich zu diesem Thema schon immer interessiert hat, wieso scheidet die Leber etwas als Gift aus, das der Darm dann wieder aufnimmt? Das kann doch nicht normal sein, sonst würde die Arbeit der Leber ad absurdum geführt. Ich kenne die Zustände während zB. einer Grippe, wenn die auszuleitenden Giftstoffe durch die meist bei Fieber vorhandene Obstipation wieder vom Darm aufgenommen werden, aber im Regelfall scheidet der Darm die von der Leber ausgeschiedenen Giftstoffe auch wirklich aus. Woran liegt es also, dass das bei Hg und Co nicht funktioniert?
Ich habe bei meinen Mayr-Kuren die Wirkung der freiwerdenden Gifte immer wieder gespürt, aber nur über Minuten oder Stunden, dann waren sie ausgeschieden. Das ging sicher wegen der Bittersalze so schnell. Bei meinen Kindern habe ich in Grippefällen immer mit Einläufen gute Erfolge erzielt.
Liegt die Rückresorption von Hg und Co vielleicht an einer gestörten und verlangsamten Darmpassage? Kann es sein, dass einfach auch zu wenig getrunken wird, wie in dem Buch
Sie sind nicht krank, Sie sind durstig!
von Fereydoon Batmanghelidj
beschrieben wird ?
Bei der Mayr-Kur wird immer wieder der Sog nach außen betont, der im Darm vorherrschen muß, um die sich lösenden Gifte auszuscheiden. Fehlt dieser Sog im Normalfall beim Menschen? Wieso liegt Hg im Darm in einer Form vor, in der es wieder resorbiert werden kann? Da muß doch irgendwo ein Fehler vorliegen, dass das passiert. Sonst wäre ja die Arbeit der Leber komplett umsonst.
Wenn unser Darm alle Stoffe, die von ihm selber und der Leber ausgeschieden wurden, wieder resorbieren würde, dann sähe es schlecht für uns aus. Wieso passiert das aber in diesem Fall?
Weiß jemand eine Antwort darauf?
Die verschiedenen Algen bestehen ja auch nur aus Mineralien usw., sind vielleicht nur letztere dafür verantwortlich, dass die Gifte nicht wieder aufgenommen werden?

Liebe Grüße
Gaby

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gerold ist offline
Beiträge: 4.808
Seit: 24.10.05
Auf nachstehend notierter Webseite ist die Unterbrechung des enterohepatischen Kreislaufes durch Rizinusöl anschaulich und verständlich dargestellt:
sakthifoundation.org/castor_oil_cleansing.htm

Alles Gute!
Gerold


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