Meinem Entgiftungsplan helfende Erfahrungen erwünscht

09.12.08 02:39 #1
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hirn-kaputt ist offline
Beiträge: 473
Seit: 03.10.08
hallo,

ich möchte mich jetzt daran machen einen entgiftungsplan für mich zu erstellen und freue mich immer über hilfe und tipps.
das hier ist sozusagen der beitrag, in dem ich alles, was meine entgiftung angeht besprechen will......danke für alle hilfe im vorraus

in einer woche kommen die letzten 3 füllungen herraus und ich wollte direkt im anschluss mit der entgiftung beginnen.

ich habe mich jetzt für diesen weg entschieden:

direkt nach entfernung will ich mir dmps spritzen lassen. 3 mal in 4 wochen abständen.

im anschluss daran will ich mit dem cutlerprotokoll weitermachen. das dann ausschliesslich mit dmps & ALA.

wenn ich keinen arzt finde, der bereit ist mir dmps zu spritzen und der weiss was er macht, dann spiele ich auch mit dem gedanken direkt nach der entfernung mit cutler zu beginnen. obwohl ich gelesen habe, dass man min 3 monate warten muss laut cutler, weil sonst die gefahr gross ist, dass man sich schwermetalle ins hirn verschiebt. wenn da einer genaueres darüber weiss, wie das genau begründet ist, würd ichs gerne wissen. evt kann man dieses risiko durch konsequentes einhalten des protokolles mindern ?

ich weiss wie ich nach cutler ausleite, wenn ich nur mit ala arbeite. wenn ich aber noch dmps dazu nehmen muss, dann fehlt mir der ansatz.

Mein Entgiftungsplan helfende Erfahrungen erwünscht :)

Tito ist offline
Beiträge: 1.429
Seit: 08.07.05
Ich glaub du verwechselst da was. So viel ich weiß sagt cutler das man nach eine Sanierung mindestens 3 Monate warten soll, bis man mit ALA anfängt. Das DMSA sollst du schon vorher nehmen um gleich das grobe aus dem Blut, dem Gewebe und den Organgen zu entfernen. Ist dann alles frei, kannst du ALA nehmen (erst nach Monaten) so dass eventuell auch das Gehirn entgiftet wird. Dazu braucht es aber ein Konzentrationsgefälle an Hg zwischen Hirn und Blut/Gewebe/Organen, so dass eben Hg von Hirn ins Blut fließen kann, und nicht vom Blut ins Hirn hoch...

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
direkt nach entfernung will ich mir dmps spritzen lassen. 3 mal in 4 wochen abständen.

Wenn ich an deiner stelle wäre würde ich die ersten 3 monate statt DMPS spritzen, DMPS nach cutler nehmen also alle 6-8 stunden tag und nacht bzw DMSA alle 3-4 stunden tag und nacht.

Dadurch vermeidest du mögliche nebenwirkungen und eventuelle schäden wie sie von "Snell" in diesem thema beschrieben werden:

http://www.symptome.ch/vbboard/amalg...t-geben-5.html

Laut Cutler kannst du mit DMPS/DMSA beginnen 4 tage nachdem dein letztes amalgam entfernt worden ist.

ich weiss wie ich nach cutler ausleite, wenn ich nur mit ala arbeite. wenn ich aber noch dmps dazu nehmen muss, dann fehlt mir der ansatz.

Es ist genauso wie mit ALA alleine auszuleiten nur das du zu jeder kapsel liponsäure auch eine kapsel DMSA/DMPS schluckst.

LG

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hirn-kaputt ist offline
Themenstarter Beiträge: 473
Seit: 03.10.08
Zitat von dmps123;
Wenn ich an deiner stelle wäre würde ich die ersten 3 monate statt DMPS spritzen, DMPS nach cutler nehmen also alle 6-8 stunden tag und nacht bzw DMSA alle 3-4 stunden tag und nacht.
also dmps oral ? dann müsste ich halt nen arzt finden, der mir das verschreibt und dann das cutlerprotokoll "mitmacht".

also warum ich mich eher dazu hingezogen fühle erstmal mit dmps statt dmsa zu beginnen ist, dass dmps die blut-hirn-schranke nicht passieren kann und ich so erstmal meinen körper freischaufele. dann würde ich nach ca 4-5 "cutler-durchgängen" wechseln zu "dmsa+ALA" ich denke danach ist das risiko sich HQ ins hirn zu verschieben weitaus geringer, wenn man sich konsequent an den plan hält.

also in 6 tagen werden mir ja die restlichen 3 amalgamfüllungen entfernt. ich wollte danach möglichst konsequent und effektiv mit entgiften beginnen.
deswegen auch dieser beitrag hier. ich will mal, dass es ein bischen mehr form annimmt. ich weiss ja in etwa welchen weg ich gehen will.

schwanke nur gerade etwas hin und her zwischen diesen beiden möglichkeiten:

1: ich versuche einen arzt zu finden, der mich behandelt. das heisst er misst auch, was tatsächlich an HQ ausgespült wird und verschreibt mir dmps.
habe da 2 mögliche ärzte mit denen ich nachher noch telefonieren werde.
dieses dmps würde ich dann nach cutler nehmen. oral ?

2. ich bestelle mir dmsa kapseln und beginne 4 tage nach der sarnierung ohne begleitenden arzt nach cutler auszuleiten. die ersten 10 durchgänge (a 3 tage entgiftung, 4 tage pause) ausschliesslich mit dmsa, danach mehrere durchgänge mit dmsa + ALA

Geändert von hirn-kaputt (09.12.08 um 21:21 Uhr)

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Tiigaa29 ist offline
Beiträge: 1.232
Seit: 18.01.08
Hat man denn wenn man das DMSA Oral nimmt nicht mit Nebenwirkungen zu rechnen?

Auch nicht wenn man den GST1 Gendefekt hat?

Gruss

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Zitat von Tiigaa29 Beitrag anzeigen
Hat man denn wenn man das DMSA Oral nimmt nicht mit Nebenwirkungen zu rechnen?

Auch nicht wenn man den GST1 Gendefekt hat?

Gruss
Ganz ausschliessen kann man nebenwirkungen nie... aber die idee beim cutler protokoll ist die sie auf ein minimum zu reduzieren und die ausleitung mit chelatbildnern so sicher als möglich zu machen.

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hirn-kaputt ist offline
Themenstarter Beiträge: 473
Seit: 03.10.08
also ich habe heute mit dem berufsmediziner gesprochen und der wirkte auch recht offen was mein belangen angeht.

prinzipiell will er mich behandeln. er meinte nur, dass er da noch die schwierigkeit der kostenübernahme hätte. ich müsse vorher abklären, ob die KK die kosten übernimmt. aber bei der habe ich gerade gekündigt, weil ich wechsele. die werden das kaum machen. allerdings mache ich das dann wohl im nächsten jahr.

werde bis dahin in eigenregie mit dmsa arbeiten.


ach nochwas:

ich habe übrigens etwas dazugelernt und das ist jetzt meine ganz eigene meinung. will dahingehend kein vorbild sein. jeder soll das selbst entscheiden wie er das macht. ABER. ich lüge auch zu meinen gunsten, wenn es darum geht mich entgiften zu wollen. das sehe ich im angesicht dazu, dass das ganze amalgamthema eine riesenlüge zu schaden des volkes ist auch als völlig legitim an. sogar daunderer riet zu so schritten, unabhängig davon, dass das für mich eh schon klar war, dass ich auch zu so mitteln greife, wenn es sein muss.
es gibr sogar einen erfahrenen arzt, der ein kleines "howto" geschrieben hat für menschen, die sich die entgiftung/sarnierung aus irgendwelchen gründen nicht leisten können, wie man komplett ohne geld "durchkommt".
damit will ich jetzt kein misstrauen mir gegenüber im forum schaffen....ich belüge HIER keinen.

in meinem fall konkret heisst das:

als ich heute mit dem berufsmediziner telefoniert habe und er mich gefragt hat warum ich diese vermutung (chronische quecksilbervergiftung) geäusert habe, bin ich etwas weg vom amalgam. amalgam ist so ein schlagwort, wo es immer total kritisch wird etwas zu erreichen. ein tabuthema. besonders, wenn man anfängt irgendwelche symptome begründen zu wollen landet man schnell in einer deprimierenden sackgasse. ich hatte diesmal keinen bock darauf zu hoffen den offenen arzt erwischt zu haben, der sich zudem noch ernsthaft mit dem thema auseinander gesetzt hat.
also griff ich zur notlüge. ich habe zwar die füllungen nebenbei erwähnt. aber hauptsächlich stützte ich meine vermutung auf "das fiberthermometer, was ich kaputt bei mir in der schublade gefunden hatte und es dort wohl ein jahr lang unbemerkt herumgelegen haben musste".
dazu hab ich dann noch erzählt, dass ich einen verwandten hätte, der auch mal mit der selben problematik zu kämpfen hatte und sich unsere symptome in erschreckender weise ähneln. weiter bin ich noch nicht auf die symptome eingegangen. war ja immerhin nur ein telefonat.
aber einige wege hat mir das schon eröffnet. zumindest wurde ich nicht im vorhinein in eine schublade gesteckt wo draufsteht: "hypochonder, der gerade alles auf seine amalgamfüllungen schiebt...bitte weiterreichen an psychatrie"

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patripl ist offline
Beiträge: 342
Seit: 22.01.08
ALso in Buch der KK-Leistungen gibt es den Diagnoseschlüssel Hg-Vergiftung, bzw- Schwermetallvergiftung bzw. sogar Amalgamvergiftung.

Für diese ist in Deutschland DPMS zugelassen und wäre zur Therapie auf Krankenkasse gehen. Ich glaube in FOrm von Spritzen, jedoch. Und nicht oral. Aber vieleicht lässt sich das noch mit dem Arzt regeln.

Ich habe bisher mit DMSA (privat gekauft, aber durch Ärztin auf grünes Rezept verschrieben) nach Cutler gemacht, aber DMPS oral nach CUtler wäre ja eine Lösung. Ich bin dem Thema nicht weiter nachgegangen, denn ich mache zuerst die MW-Untersuchungen, Termin habe ich schon Anfang Januar.

Ich denke, der Post ist ist schon so alt, dass du inzwischen eine Therapieshciene fährst bzw. diese mehrmals gewechselt hattest
Bitte berichte.
Ausserdem finden sich hier im Forum paar sehr bewusste und gut orientierte Cutler-Anwender, wie z.B Beat. Es ist sehr wert, seine Postings zu lesen.

um cutlern hätte ich noch diesen Tipp: ab und zu Werte kontorllieren, bevor ALA dazukommen sollte. Das kann ja dauern, bisder Körper clean ist.

Cutler meint, dass DMSA die Bluthirnschranke nicht passiert. Aber bei manchen ist sie ja nicht dicht.

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Tiigaa29 ist offline
Beiträge: 1.232
Seit: 18.01.08
Was ich nicht verstehe!!

Ich denke DMSA dient zur Hirnentgiftung??

Gruss Martin

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patripl ist offline
Beiträge: 342
Seit: 22.01.08
Cutler empfiehlt ein Minimum an Nahrungsergänzung, die dem Körper Schutz bei dem Entgiften geben .

Ich finde siene Empfehlungsliste sehr gut, diese Sachen sind bewährt, und keiner jammert hier im Forum, dass sie schaden sollten:

Mariendistel las Leberschutz
Vit C
Vit B complex
Magnesium
Omega-3 (bitte schwermetallfrei)
Mixed Carotinoids (wo kaufe ich das in Deutschalnd?)

Der Rest an NEMs erst bei Beschwerden.
Hast du welche NEMs in deine Entgiftung in Betracht gezogen?
Gruss. patrica


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