Nach Ausleitung ständig irgendetwas ... Candida?

12.06.06 16:20 #1
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Demian3 ist offline
Beiträge: 27
Seit: 20.04.06
Hallo ans Forum,

ich hatte hier bereits gepostet, dass ich mit der Ausleitung wirklich gute Erfolge habe und sich mein Wohlbefinden deutlich gebessert hat.

Aus dem Austausch mit anderen Betroffenen und den Mitteilungen hier, kann man aber getrost feststellen, dass das Ende nicht gleich das Ende ist oder sein muß.
Durch meine homöopathische Begleitung berappelt sich nun das Immunsystem.
Grippesysmtome und Fieber waren ein gutes Zeichen und gehörten bei mir immer mal zum Leben und zu einem lebendigen Immunsystem dazu - dass ich aber nun anscheinend auch Heuschnupfen bekomme, erstaunt mich (hat ja jemand anderes hier auch erfahren müssen und gepostet).
Unverträglichkeiten und Vitalitätsschwankungen kann ich zwar deutlich besser ab, als die schlimmen Symptome der Zeit meiner schwersten Vergiftung, aber hier einen Überblick zu erhalten, fällt schwer. (Meine Nahrungsunverträglichkeiten sind total willkürlich, Laktose oder Gluthen-Tests und Eigentests sind negativ! Mal ist es Hefe, mal Zucker, mal Essig, mal gar nichts!)

Jammern bringt nichts, das meiste Gift ist laut verschiedenster Testungen raus, die Borrelien-Titer sinken Richtung 0 - und nun ist man anfällig für jeden Mist und muß wieder Laufen lernen?
Immer wieder lese ich beeindruckt die Candida-Recherchen von Beat und auch mein Homöopath bekämpft nun diesen in mir, da die meisten Symptome eindeutig dafür sprechen lt. meiner und seiner Meinung und dem, was man so dazu finden kann. Ob man nun bis zum Umkippen ausleiten soll und erst dann den Pilz bekämpft, ist für mich schon noch strittig, doch dass meine Ausleitung nach 2 Jahren noch nicht völlig passe ist, ist mir auch bewußt.
Das Milieu-Problem halte ich nach einer Ausleitung für das größte Feld, dass es zu pflegen gilt und leider fallen da auch Pilze und Immunsystem drunter, so das alles wieder zusammenhängt und es hauptsächlich um Stärkung durch Ernährung und Aufbau geht. Das klingt sehr klar, aber letztendlich ist es doch kompliziert, weil man wenig konkrete Anhaltspunkte hat.

Das ist alles recht zusammengestrickt ... ein bißchen Feedback würde mir deshalb noch einmal helfen. Wenn ich lese, dass Gerold oder Mike auch ihre Jahre brauchten, was ich auch von anderen weiß, dann macht das Mut - es geht anscheinend nur sehr schwankend nach oben.

Hat denn jemand nach der Ausleitung seinen Candida besiegt? (Ich habe diese Frage aber bewußt hier "geparkt", nicht im Candida-Bereich!)
Kann jemand sagen, ob sich das Milieu nach einigen Monaten berappelt, ggf. durch basische Ernährung?

Ich würde gerne alles richtig machen, hab´aber das Gefühl, nach der Ausleitung muß man wieder ab ins Leben und anscheinend ausprobieren, was geht, wenn schon alle Allergie-Tests negativ sind.

Sind denn Heuschnupfen oder willkürliche Nahrungsunverträglichkeiten automatisch ein Hinweis auf Rest-Hg im Körper oder einfach Überbleibsel?

Gruß und Danke - von einem etwas wissbegierigen und ungeduldigen Demian!

Nach Ausleitung ständig irgendetwas ... Candida?

Geli ist offline
Beiträge: 8
Seit: 11.06.06
Hallo Deminan,

ich hatte 20 Jahre schlimmen Heuschnuupfen und 10 Jahre davon ein Ekzem am Hals das fürchterlich gejuckt hat. Habe ich nach der zweiten Schwangerschaft bekommen und es wurde immer schlimmer. Zudem hatte ich einen Darmpilz und mein Immunsystem hat verrückt gespielt.
Durch Zufall erfuhr ich von Aloe Ver Gel und das man das auch trinken kann. Sehr skeptisch fing ich dann an das Gel zu trinken, dadurch lösten sich Schadstoffe in meinem Körper und so ging es mir nach einer Zeit auch wesentlich besser.
Nach einem Jahr Anwendung innerlich, wie äußerlich, war ich mein Ekzem los und mein Heuschnupfen hält sich sehr in Grenzen, bis auf ein paar Nießatacken habe ich keine Probleme mehr.
Ich weiß nicht ob Du die Wirkung von Aloe Vera kennst, es ist ein reines Naturprodukt und versucht die Selbstheilung im Körper wieder herzustellen.

Mir hat es sehr geholfen, denn jetzt geht mir wieder sehr viel besser da Aloe Vera eine antimykotische , antibakterielle, antivirale und entzündungshemmende Wirkung besitzt und zudem nicht schadet. Ich habe auch Bilder gemacht von mienem Ekzem vorher/nacher sonst würde man mir das gar nicht abnehmen, denn jetzt sieht man nichts mehr davon. Bin total happy.
Wäre vielleicht auch eine Lösung für Dich, muß man versuchen jeder Körper ist natürlich unterschiedlich. Deine Immunsytem braucht es sicherlich so was Du hier schreibst. Nur auf Qualität solltest Du dabei achten, denn nicht überall wo Aloe drauf steht ist auch das reinen Gel drin.


LG Geli

Nach Ausleitung ständig irgendetwas ... Candida?

Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Hallo Geli, da Du auf den Admin (bzw. seine Anfrage) nicht reagiert hast frage ich auch mal.

Bist Du Aloe Veravertreiber ? Hast Du durch Aloe Vera Propaganda irgendeinen Vorteil ? Was waren Deine sonstigen (vermutlcih erfolglosen) Versuche gegen Candida vor zu gehen ? und nicht zu vergessen: was hälst Du von Noni ?

Nach Ausleitung ständig irgendetwas ... Candida?

Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Hallo Demian,

nur wer fragt kriegt Antworten! Also frag soviel Du willst oder musst!

Meine Candida Episode ist leider immer noch nicht vorbei aber es liegt definitiv an meiner Ernährung. Ich will "normal" sein aber ich weis das das so nicht geht. Es ist auch hier, wie Du so schön schreibt "ein auf und ab". Es gibt Phasen da kann ich mich super ernähren und merke das auch und Phasen wo ich alles in mich reinstopfe worauf ich "Bock" habe. Ich empfinde es als menschlich bei einem Biergartenbesuch auch mal ein oder zwei oder drei Bier zu schlürfen, weil' dazu gehört aber ich merke das dann für Tage. Es ist mental sehr dumm oder/und ich bin halt nicht stark genug um sowas durchzustehen. Es macht aber Spass sich ab und zu mal zu besaufen nur sind die Folgen nicht 1 Tag Kopfschmerzen oder halt nur der Rausch am Abend sondern eine Kette von Ereignissen die je nach Verfassung modulieren. Mal ein bisschen "Bierschiss" und auch mal totales Flachliegen. Je nach Grundkonstitution, die scheinbar schwankt, geht's dann Tageweise oder Wochenweise auf und ab bis alles wieder "stabil" ist. Es gibt Menschen die lernen es nie und ich gehöre wohl dazu.

Diese Selbsteinschätzung und das kleine Outing nur damit Du weisst wo der Hase vermutlich begraben liegt wenn's nicht aufwärts geht. Das Zauberwort ist 'Disziplin' und der mangelt's mir ausserordentlich gewaltig.

So schwankt es von Anfang an zwischen vielen Faktoren. Zuerst schwanken die Symptome, dann die Heilerfolge und zum Schluss der Glaube an den richtigen Weg. Sieh es wie ich es mache: "Solange ich noch da bin habe ich grob genommen nicht viel falsch gemacht!". Solange Du Dir den Kernschatten des Zynismus und der Respektlosigkeit erhältst bleibt es auch in schlimmen Phasen erträglich. Nur wer aufgibt oder den Kopf hänge lässt hat aus meiner Sicht schon verloren. Also Augen zu und durch... der Körper scheint eine Menge ab zu können wie es aussieht.

Nach Ausleitung ständig irgendetwas ... Candida?
u.s.
Candidabefall ist Immunschwäche durch Amalgam verursacht. Restlose Beseitigung des Amalgams (auch aus dem Kiefer, wenn Amalgam aus Zähnen schon entfernt wurde) beseitigt dann auch die Immunschwäche.

Alles Gute

-Ulf

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.724
Seit: 10.01.04
Es ist fast nicht zu glauben, wieviel Aloe Vera allein in Deutschland verkauft wird, und das nur von einer einzigen Firma. Es gibt ja noch unzählige andere .

Forever Living Products
...



Hauptsitz: Phoenix, Arizona
http://www.foreverlivingproducts.com


Vertriebspartner in Ihrer Nähe ?
weltgroesster Hersteller von AloeVera-Produkten, mit Sitz in den USA
gegründet 1978 in Phoenix, Arizona

seit 1992 in Deutschland mit einer Niederlassung vertreten, die weltweiten Umsätze betrugen im Jahr 2000 geschätzt 3 Mrd. DM, für Deutschland cirka 70 Mio. DM.

Aloe-Vera- Fitnessgetränke, -Nahrungsergänzungen, -Kosmetik, Bienenprodukte

Besonders starkes Umsatzwachstum seit 1998 in Deutschland
network.alles-internet.com/nwm-untliste.htm

Uta
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Geändert von Oregano (12.06.06 um 18:35 Uhr)

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human ist offline
Beiträge: 969
Seit: 20.01.06
Zitat von Mike
Hallo Demian,


Diese Selbsteinschätzung und das kleine Outing nur damit Du weisst wo der hase vermutlich begraben liegt wenn's nicht aufwärts geht. Das Zauberwort ist Disziplin und der mangelts mir ausserordentlich gewaltig.
ja mike, ja mike, ja und nochmals ja....


ich denke wir sind halt keine maschinen (oder die wenigsten ), welche jetzt strikt gar nix mehr zu sich nehmen wegen nem candida, NMU, etc.. man soll schon das feiern, etc. nicht vergessen in ner besseren episode. rausch und genuss müssen sein in nem "menschlichen" leben.

wir wissen grob um unserer probleme bescheid. wissen grob woher sie kamen. wir wissen grob wie sie wieder verschwinden (im gegensatz zu vielen anderen).

>> das gleichgewicht zwischen "drecksauleben" und "regenerierungsleben" sollte gewahrt bleiben, wenns nur irgendwie geht<<


greetz
human

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Demian3 ist offline
Themenstarter Beiträge: 27
Seit: 20.04.06
Hi Mike,
Du bringst es auf den Punkt. Seit dem Herbst 2005 läuft so ausleitungstechnisch nicht mehr viel - seit genau dem Herbst mußte ich erkennen, dass sich alles nur ums Immunsystem und die Ernährung dreht.
Auch ich trinke gerne mal Bier und esse total gerne Marizpan - heute weiß ich, dass beides Symptome auslösen kann und zwischen diesem Normaloleben und dem Heilnahrungsleben pendelt man sich hoffentlich irgendwie stabil, so wie es human beschreibt, denn man weiß ja alles grob!

Ich habe auch häufiger noch schwere Beine und obwohl ich gelegentlich walke und einmal pro Woche 8 km Spazieren gehe habe ich immer wieder damit zu tun - das bestätigten mir auch schon einige andere ... nach Zucker- und Weizenfreier Ernährung wird aber auch das besser.
Was mich seit dem letzten Herbst begleitet sind pergamentartige Stellen am Oberschenkel im Bereich der Leiste, die auch jucken. Bei Mutter sind sie Zeichen für Amalgam ... meine HP meint aber, dass dies auch durch Übersäuerung und Pilze käme.
Was mir auch noch unerklärlich ist, das ich warme normale (unabhängig um was es sich handelt) Gerichte zur Mittagszeit schlecht vertrage. Danach habe ich oft Kopfschmerzen und fühle mich für ca. 1 Std. sauschlapp. Man kann sich darauf einstellen und abends essen, aber erklären kann ich mir das nicht! (Körperliches Leistungstief, Biorhythmus?)

Da ich mich zu Beginn intensiv mit Daunderer beschäftigt hatte, glaubte ich auch, dass Zähne ziehen und Kiefer ausfräsen DIE Lösung sei, doch ich kenne inzwischen Etliche den das nichts gebracht hat. Ich selber habe zumindest einen Teil entfernt, aber es hatte kaum Auswirkungen. Wenn Daunderer sagt, das alle Gifte zu meiden sind, dann ist das etwas, was mir auch im Kleinsten schon geholfen hat - von Cremes, Sprays, bis zu Kaffee und mehr. Ich denke das war äußerst wichtig.

Außerdem denke ich, das ein gesunder Darm eine wichtige Voraussetzung darstellt, um weiter (und erträglich) zu entgiften. Für mich ist dieses Thema darum eine Art Pit-Stop, bevor ich nochmal Koriander und Dimaval zu mir nehme.

Danke bis hierhin an alle fürs Feedback! Darf aber ruhig noch mehr werden ;-))

etwas mehr zum nachdenken

Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Der gemeine Heuschnupfen

Etwa 10% der Bevölkerung leiden unter dieser Allergie. Betroffen sind dabei alle Lebensalter. Die meisten Ersterkrankungen treten im Alter zwischen 10 und 20 Jahren auf. In den ersten Jahren verschlimmert sich die Allergie zumeist, um sich mit zunehmenden Alter wieder abzuschwächen.
und jetzt der Part zum nachdenken...

Nehmen wir mal an Du bekommst mit 3-6 Jahren die ersten Amalgamfüllungen hast den Peak (max. Füllungen) bei 30-40 Jahren und verlierst danach bis zu einem Alter von 50-60 Jahren fast alle gefüllten Zähne. Setzten wir diese beiden Kurven mal in Relation lässt sich (wie leider bei vielen anderen Erkrankungen (besonders Autoimmunerkrankungen) ein eindeutiger zeitlicher Zusammenhang zur mögl. freigestzten Hg Menge erkennen.
Es gibt auch andere Erkrankungen die in sog. Schüben stattfinden wo scheinbar niemand den Auslöser sehen will weil eine zeitversetzter Zusammenhang zw. neuer oder reparierter A-Füllung scheinbar zu einfach wäre. Wenn Du jetzt denkst, "das ist ja zu einfach" wirst Du leider feststellen müssen das sich um "zu einfache" Ansätze niemand wirklich kümmert. Nimm eine Schubkrankheit (z.B. Morbus Crohn, Psoriasis, oder die Parade "Multiple Sklerose") und vergleiche die Schübe (sofern aufgezeichnet) mit den Zahnarztbesuchen bei denen gebohrt, verlegt oder poliert wurde. Eine simple Kurve die jeder Depp ohne Diplom aufstellen kann... die Kurve wird leicht zeitversetzt sein aber Sie passt exakt aufeinander. Jetzt sagt der schlaue Mediziner: "aber wir haben auch MS Patienten die nie eine A-Füllung bekommen haben, also kann das nicht sein!" und ich denke mir dann nur "wie kann man so dämlich sein. Dieser eine von 100 MS-Patienten fährt jedes Jahr in die Jagdhütte nach Kanada wo das alte Familenerbstück (ein Bleibecher) steht der zum Feiern immer auf den Tisch landet oder der jährliche Besuch bei Tante Else im Schwarwald (die übrigens auch MS hat (vermutlich Familiengeschichte!) die immer Ihren Geburtstags-Kuchen in einer alten Kuchenform von 1850 (wegen der schönen Form) backt die randvoll mit Schwemetallen ist und immer alle Anwesenden ganz unbewusst zum Geburtstag vergiftet. So entstehen die Märchen von Familenleiden und genetischer Prädisposition die durch die Presse geistern. Ist schon auffällig das Tante Else immer 3 Monate nachdem Meeting zum Geburtstag zusammen mit Onkel Herbert einen MS-Schub erleidet... Beide haben übrigens seit Ihrer Geburt nur Gold in die Zähne bekommen und niemals Kontakt mit Hg gehabt! Blei ist übrigens mein Favorit in Sachen Autoimmunerkrankungen (Denkthese), kann aber auch die Kombination Blei/Hg sein.

Mein Nachbar von damals hatte nie viele Füllungen aber nach 5 Jahren Winterhobby "Tiffany" Lampen Löten in einem geschlossenen Raum hatte er plötzlich Nierenversagen... tststs wie konnte das nur passieren ? Ich habe in meiner besten Zeit (20-25Jahre) ganze Platinen mit der Lötlampe im Keller entstückt und habe mein Leben solange ich denken kann einen Lötkolben in der Hand gehabe und meine Bleiwerte waren beim DMPS-Test exorbitant.

Auch mal ein Ding über das man nachdenken sollte... ich habe zum Thema Blei (und seine möglichen Quellen) hier auch schon einiges zusammengetragen. Blei löst sich leider sehr einfach aus seinem Gefüge (ist weich) und neigt zur erheblichen Korrosion. Blei macht agressiv wie eine Studie aus einem bleibelasteten Gebiet in Polen mal gezeigt hat (finde dem Artikel vom 1999 leider nicht mehr). Blei gehört neben Quecksilber zu dem Zeug das aus alem möglichen Lebensbereichen langsam verschwindet weil man scheinbar seine zweifelhaften Eigenschaften erkannt hat.

soviel zum Querdenken und wieder einmal ein paar Anregungen über die man nachdenken oder die man sogar erforschen kann wenn man sich mal die Mühe macht...


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