Endermologie zum Entgiften - Erfahrungsbericht

10.10.08 17:24 #1
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Flusher ist offline
Beiträge: 61
Seit: 04.03.07
Hallo!

Im Jahre 2000 begann ich mit der Entfernung der Amalgam-Plomben und der dazugehörigen Entgiftung.

In der Zeit der stärksten Vergiftung hatte ich innerhalb von ca. 2 Monaten 10 Kilo zugenommen. Meine Arme waren stark aufgeschwollen.

Durch intensive Basenbäder gingen einige Kilos weg. Aber trotzdem, die Arme sind immer noch aufgeschwollen, wenn auch nicht mehr so stark.

Nun habe ich diesen Sommer die Endermologie entdeckt. Das ist eine Methode, bei der man mit Rollen über den Körper fährt. Eine Massage. Entwickelt wurde es zur Behandlung von Narben und dann merkte man, dass es auch bei Cellulitis gut wirkt. Das war genau das Richtige für mich! Damit kann mein verschlacktes Unterhautfettgewebe entschlackt weden!

Also ging's los. 2 Behandlungen die Woche. Bald einmal merkte ich, dass ich erhöhte Temperatur hatte. Am Unterschenkel öffnete sich eine Stelle in der Haut. Und wenn ich Sport trieb, ging es mir schlecht, so wie in alten Zeiten der schweren Vergiftung. Aha! Rückvergiftung! Ich trieb weniger Sport.

Nach der 5. Behandlung beschloss ich, der offenen Stelle am Unterschenkel zu helfen: Ich legte mich auf's Bett und die Beine gerade hoch gegen die Wand. So können die Schlacken runterfliessen. Damit hatte ich schon früher die wildesten Reaktionen.

Und um das ganze schön in Umlauf zu bringen, trieb ich doch wieder 2x am Tag Sport. Man muss sich halt zusammenreissen.

Und so nahm alles seinen Lauf. Bis ich eines Abends mit dem Fahrrad heimkehrte, den Fieberthermometer in den Mund schob und 38.6 ablas. Gut, ab ins Bett.

Am nächsten Tag hatte ich 40 Grad Fieber, den nächsten wieder, dann 39..... der Urin war dunkel, sehr dunkel, obwohl lich 5 Liter Wasser trank pro Tag.

Das ging so während Tagen. Ich lag flach. Der Drogist machte Hauslieferdienst für das fehlende Solidago (Goldrute); Carduus marianus (Mariendistel) hatte ich noch. Die Nachbarin brachte mir das Mittagessen und putzte meine Wohnung. Nach 14 Tagen liess ich mich vor Schwäche zitternd und schwitzend vom Taxi zum Arzt chauffieren. Die Laborwerte von Blut und Urin waren ok, Leber und Niere waren in der Ultraschalluntersuchung ebenfalls in Ordnung. Ich erklärte dem Arzt den Zusammenhang mit dem Amalgam, sonstigen Giften, dem verschlackten Unterhautfettgewebe und der tollen Methode, um es zu behandeln. Er schrieb "Virusinfektion" in die Krankenakte.

Nach vier Wochen war ich 6 Kilo leichter und hatte am ganzen Körper verspannte Muskulatur vom vielen Liegen.

Gestern hatte ich nach zwei Monaten Zwangspause wieder eine Endermologie-Behandlung. Es ist eindeutig das Richtige für das Entschlacken meines Unterhautfettgewebes. Aber diesmal legen wir ein anderes Tempo vor. Wir gehen nicht nach dem Protokoll für Cellulitis vor, sondern nach meinem eigenen - dem Protokoll für schwerverschlackte Sonderfälle!

Wir machen eine Behandlung, dann schau ich wie es geht, treibe Sport, messe die Temperatur, mache Basenbäder, und wenn ich das Gefühl habe, nun ist alles wieder ok, dann kommt die nächste Behandlung.

Tja, so ist das Leben! Immer schön gemächlich an die Sache ran gehen!

Flusher

Geändert von Flusher (10.10.08 um 17:34 Uhr)

Endermologie zum Entgiften - Erfahrungsbericht

Cherry ist offline
Beiträge: 682
Seit: 09.01.08
Wenn du denkst, dass das alles Zeichen einer Vergiftung sind, warum nimmst du denn keine Chelatbildner?

Endermologie zum Entgiften - Erfahrungsbericht

Flusher ist offline
Themenstarter Beiträge: 61
Seit: 04.03.07
Zitat von Cherry Beitrag anzeigen
Wenn du denkst, dass das alles Zeichen einer Vergiftung sind, warum nimmst du denn keine Chelatbildner?

Hi Cherry

Ich nehme Anliker-Lehm.

Vorher nahm ich Megamin, das ist mir ausgegangen.

Und ich mache Einläufe. Und anderes mehr. Das gehört bei mir so zum Alltag, dass ich es schon gar nicht mehr erwähne...

Mit den klassischen Chelatbildnern könnte ich mich nie anfreunden....

Flusher

Endermologie zum Entgiften - Erfahrungsbericht
oli
Diese Methode hört sich nach Anregungung der Lymphe an. Bei z.B. der Gray-Darmreinigung wird ja auch empfohlen, sich mit einer Bürstenmassage zu behandeln. Auch Trampolin usw sollen helfen.

Toll, dass Du so eine - für Dich effektive - Methode entdeckt hast. Der Vorteil dürfte ganz klar sein, dass keine fremden (toxischen) Substanzen eingebracht werden müssen und dass bei der Entgiftung alle Stoffe betroffen sind, die durch die Lymphe usw abtransportiert werden können.

Endermologie zum Entgiften - Erfahrungsbericht

Flusher ist offline
Themenstarter Beiträge: 61
Seit: 04.03.07
Liebe Leute

In der Zwischenzeit sind wieder 4 Kilo weg.

Es hat sicher mit der Anregung der Lymphe zu tun, wie Oli schreibt (die schwächelt bei mir sowieso), aber wohl auch mit einer direkten Massage an "vollgepackten" Zellen, die von selber nichts mehr rauslassen. So etwa stelle ich mir das vor. Ich habe jetzt wieder acht Behandlungen hinter mir und es ging unproblematisch. Der Urin ist nach wie vor ziemlich dunkel, und ich habe verschiedene offene Stellen am Körper. Es tut sich also was. Ich mache mehrerer Basenbäder pro Woche, um die "aufgewühlten" Schlacken direkt über die Haut los zu werden. Dank Endermologie und den begleitenden Massnahmen sind also bisher 10 Kilo weg - an Wasser gebundene Schlacken! Meine Arme sind fast nicht mehr aufgeschwollen. Ein paar Behandlungen wird es wohl noch brauchen. Meine Beine sind noch recht "wassergeladen".

Ihr könnt Euch wohl vorstellen, dass ich richtig glücklich bin über dieses Ergebnis. Jahre lang habe ich eine Möglichkeit gesucht, mein Unterhautfettgewebe zu entschlacken. Ich habe mich massieren lassen, Lymphdrainage gemacht, Basenbäder und so weiter. Aber wirklich ein Ergebnis bringt erst diese Methode - wenigstens bei mir (wir wissen ja - wir sind alle anders!).

Zum Schluss noch mal eine Warnung: Sollte jemand das gleiche Problem haben wie ich mit aufgeschwemmtem Unterhautfettgewebe und dieselbe Methode probieren: Sachte an die Sache ran gehen! Symptome des Körpers, dass da was zu viel läuft, beachten! Es müssen nicht all den gleichen Mist bauen und sich über Wochen krankheitshalber selber ausschalten, so wie ich!



Flusher

Endermologie zum Entgiften - Erfahrungsbericht

patripl ist offline
Beiträge: 342
Seit: 22.01.08
"Aufschwellen" kann u.a. auch ein Symptom des Leberversagens bzw. Leberproblemen sein.

Hast du denn schon deine Leber ausführlich schulmedizinisch testen lassen? Im Morbus WIlson Forum gibt es einige Tipps, was man alles (nota bene) auf Krankenkasse testen sollte/könnte. (zB so eine PBC ausschliessen)

Wenn du ein Fan von Bädern bist, kannst du noch Entgiftungsbäder a la Culter probieren. Mit Magnesium-Sulfat (Bittersalz). Wäre ein Tipp nicht nur von mir.


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