Wie kann ich meiner schwervergifteten Mutter helfen?

17.09.08 18:30 #1
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Wie kann ich meiner schwervergifteten Mutter helfen?

Rübe ist offline
Beiträge: 3.257
Seit: 22.11.07
Hallo Hexe,

vielen Dank für den Tipp!

Hab ich mit Gerold schon abgeklärt.
Da meine Mutter keine Gallenblase mehr hat, ist Rizinus für sie leider nicht
möglich.

Gruß
Rübe
__________________
Der Gesunde hat viele Wünsche, der Kranke/Vergiftete nur einen!

Wie kann ich meiner schwervergifteten Mutter helfen?

Hexe ist offline
Beiträge: 3.844
Seit: 13.07.07
Zitat von Rübe Beitrag anzeigen
Hallo Hexe,

vielen Dank für den Tipp!

Hab ich mit Gerold schon abgeklärt.
Da meine Mutter keine Gallenblase mehr hat, ist Rizinus für sie leider nicht
möglich.

Gruß
Rübe
Oh, das tut mir leid.
Das habe ich vielleicht überlesen, obwohl ich den Rizinusthread ganz durch hab. Der iss aber auch lang.

Schade...wäre eine schöne Möglichkeit gewesen.

liebe Grüße von Hexe

Wie kann ich meiner schwervergifteten Mutter helfen?

Petri ist offline
Beiträge: 5.315
Seit: 27.10.07
Hallo Rübe,

warum soll deine Mutter kein Rizinusöl einnehmen dürfen weil sie keine Gallenblase mehr hat?? Die Gallenblase ist ja nur ein "Aufbewahrungsbehälter" der Galle. Gebildet wird die Galle ja in der Leber Und verdaut wird ja ohne Gallenblase genau so wie mit Gallenblase im Darm

Wie kann ich meiner schwervergifteten Mutter helfen?

Carrie ist offline
Themenstarter Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Hallo Rübe,
na ja, mit Freude hab ich das Geld natürlich auch nicht ausgegeben, ich sehe es wie Du, dass es Aufgabe der Krankenkasse wäre das Ganze zu bezahlen. ich meinte eher, dass ich trotzdem nicht zöger das Geld auszugeben wenn es mir dadurch besser geht.
Wenigstens erkennt Deine Mutter die Problematik, meine versteht es nciht, auch wenn sie es an mir sieht. Aber das macht es natürlich nicht besser, wenn man weiß was mit einem los ist und man nichts dagegen machen kann weil das Geld fehlt. Hat sie denn auch noch Füllungen? Ansonsten kann man ja auch viel mit gesunder Ernährung drehe, viel sauerkraut und Äpfel zum Binden der Toxine und so.
Meine Mutter kriegt ja nicht mal ne gesunde Ernährung hin, jeden tag ordentlich Kaffee auf die Füllungen und Süßigkeiten für Candida...
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Liebe Grüße Carrie

Wie kann ich meiner schwervergifteten Mutter helfen?

Rübe ist offline
Beiträge: 3.257
Seit: 22.11.07
warum soll deine Mutter kein Rizinusöl einnehmen dürfen weil sie keine Gallenblase mehr hat??
Aus´m Rizi-WIKI:

Ausschluß bzw. Einschränkungen in der Anwendung von Rizinusöl:
Aus dem beschriebenen Wirkungsmechanismus ergibt sich: - Das Abführen mit Rizinusöl setzt voraus, daß die Lebergänge frei sind; u. U. ist vorher die Leber nach Clark zu reinigen. - Die Fettverdauung muß in Ordnung sein, damit haben Bauchspeicheldrüse und Gallenblase funktionstüchtig zu sein. - Die Gallenblase darf keine Steine enthalten, da sonst Koliken nicht auszuschließen sind. - Soll durch die Einnahme von Rizinusöl eine abführende Wirkung erzielt werden, dürfen keine Antihistaminika eingenommen werden

Werd jetzt aber auch auf alle Fälle nochmal einen Arzt fragen.

ich meinte eher, dass ich trotzdem nicht zöger das Geld auszugeben wenn es mir dadurch besser geht.
Natürlich, gar keine Frage!

Meine Mutter nimmt ja schon Chlorellas, Flohsamenschalen, Brottrunk, ernährt sich dementsprechend (viel Gemüse, Kohl, Kraut, usw.), trinkt "gutes" Wasser, usw.
Sie hat kein (sichtbares) Amalgam mehr. Hatte aber jahrzehntelang den Mund voll damit und immer wieder altes raus und neues rein.
Sie hat nur noch drei "Stumpen", welche aber auch noch gezogen werden sollen. Werde mit ihr wohl noch zu einem fähigen ZA wegen Panoramaröntgen-Begutachtung gehen.

Ich denke sie benötigt einfach auch einige DMPS-Infusionen (und oder DMSA).

Gruß
Rübe
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Petri ist offline
Beiträge: 5.315
Seit: 27.10.07
Hallo Rübe,

ja, wenn die Gallenblase noch da ist dann sollten dort keine Gallensteine sein, da sonst eben durch das Rizinusöl evtl die Steine gelöst werden und Koliken ausgelöst werden könnten.
Aber so besteht das Risiko ja gar nicht Wenn die Lebergänge nicht frei wären, hätte das sicherlich deine Mutter längst bemerkt Wenn es nicht so wäre hätte sie schon längst heftigste Probleme

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.690
Seit: 10.01.04
Wenn die Lebergänge nicht frei wären, hätte das sicherlich deine Mutter längst bemerkt Wenn es nicht so wäre hätte sie schon längst heftigste Probleme
Wie wird eigentlich festgestellt, ob die Lebergänge frei sind?

Gruss,
Uta

Wie kann ich meiner schwervergifteten Mutter helfen?

Petri ist offline
Beiträge: 5.315
Seit: 27.10.07
Hallo Uta,

entweder mittels einer ERCP oder einer MRCP.

Röntgen der Galle und Bauchspeicheldrüse (ERCP) | NetDoktor.de

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voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
Mit Süchtigen kann man nicht diskutieren.

Meine Eltern, mein Bruder wissen alle wie es mir geht und erleben die Besserung.
Trotzdem mit Blindheit geschlagen. Zumindest zwei sehr gute Freundinnen sind da anders, die haben erkannt was für ein Problem sie haben. Die sind allerdings auch zu jung um hinzunehmen wie kaputt sie sich fühlen.

inzwischen vermeide ich das Thema bei fast allen und sage nur das nötigste.
Im Zweifel drücke ich Doktor Mutter in die Hand, bevor ich das predige.
Einfach weil ich die Reaktionen sich dann gegen mich richten, bevor eine Bereitschaft zum Verzicht auf irgendwas da ist.

Mir hilft Zen-Buddhist zu sein mit diese Schuldfrage fertig zu werden.
Die christliche "Du sollst" Machtspiel-Psycho-Scheiße ist fürn Arsch.
Eine krankmachende Haltung die in Verbindung mit HG-vergiftung ein nicht lösbare Konflikte bedeutet. Helfen ist auch eine Sucht manchmal. Echte Hilfe erfordert Neutralität. Das könnt ihr nicht leisten in der Familie.

Das man mit seinen Umweltgiften alleine im Dreck sitzt war in der Geschichte der Menschheit immer schon Schicksal der armen Masse. Wichtig ist, das es für die Kinder anders wird. Es ist schwer die Eltern vergehen zu sehen, woran auch immer.
Dennoch können wir ihnen die Konsequezen ihrer Verantwortung stets nur zu lasten unserer Kinder abnehmen. Verantwortung ist hier eine Gratwanderung. Ohne Lösung bleibt nur sachlich verwalten, ausblenden und auf gutes Wetter machen. Zumindest dem anderen ein gutes Gefühl geben geht, wenn man der Information seine Schuldigkeit getan hat.

Hin und wieder ist man dann überrascht, das sich der andere dann plötzlich interessiert und doch bewegt. einfach nur weil positionen und rollen tauschen.

Wie kann ich meiner schwervergifteten Mutter helfen?

Carrie ist offline
Themenstarter Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Ja, Du hast schon Recht in gewisser Weise. Trotzdem tut es natürlich schon weh, die eigene Mutter so zu sehen. Meine Mutter ist in immer scvhlechterer Verfassung mittlerweile. Der Tremor in den Händen wird immer schlimmer, die Haut sieht extrem schlecht aus, sie hat keine Energie mehr. Morgens wenn sie aufwacht, nimmt sie sich vor, was zu machen, im Haus aufzuräumen, aber wenn sie anfängt, hat sie keine Kraft mehr. Wenn sie zum Einkaufen mit dem Fahrrad fährt, hat sie kaum noch Kraft für den Heimweg. Sie ist dünn geworden, sie isst nicht mehr richtig. Sie sitzt eigentlich nur noch im Wohnzimmer und liest.
Ich weiß, dass ich wenig tun kann, zumal ich alle meine Kraft für meine eigene Heilung brauche. Aber je besser es mir geht, umso mehr tut es natürlich weh, zu wissen, dass es auch meiner Mutter besser gehen könnte.
Ich erzähle ihr immer noch über Amalgam, über Ernährungsumstellung usw. Ich habe ihr Bücher über Amalgam und Candida gegeben (beim letzten Besuch hatte sie das Amalgambuch auf dem Tisch). Sie sagt, sie hat zuviel Angst vor dem Zahnarztbesuch.
Und wenn ich bedenke, dass es bei ihr wohl mittlerweile auch schon viele Herde geben wird (sie hat den ganzen Mund voll uraltem Amalgam), dann wäre es wahrscheinlich auch nicht mit Plomben rausbohren getan. Sie ist erst 54, aber hat schon seit Jahren kein Leben mehr.
Auch meine Großeltern sind verzweifelt und meine Oma macht sich so große Sorgen, dass es ihre eigene Gesundheit auch beeinträchtigt.
Ich verstehe auch nicht, dass die Ärzte meiner Mutter nicht mehr unternehmen. Die meisten schieben es natürlich alles auf die Psyche, aber selbst dann sollte doch was unternommen werden. Die können doch sehen, in was für einem Zustand sie ist.
Sie hatte vor Kurzem auch mal wieder einen Therapeuten wo sie hingegangen ist und der auch zu ihr nach Hause gekommen ist, aber dann hat sie wohl den letzten Termin irgendwie verpasst oder so, und er war ein bißchen böse, und jetzt traut sie sich nicht mehr, da anzurufen.
Ich kann mich so sehr in sie hineinversetzen, weil ich das alles in abgeschwächter Form ja selbst erlebt habe. Umso mehr tut es weh.
__________________
Liebe Grüße Carrie


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