Entgiftung meines 4-Jährigen

20.08.08 11:52 #1
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Entgiftung meines 4-Jährigen

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Patripl

Habe doch sehr ähnliche Erfahrung mit eigener Tochter und möchte Dich bestärken, auf diesem Weg weiter zu gehen.

Konkret:
Die DMSA Dosis ist eher am oberen Limit, aber nicht darüber.

Die Auswirkungen würde ich als Candida bezeichnen, ohne natürlich sicher zu sein.
Die Entgiftung fördert so was und zu tiefe gute Bakterien ebenfalls.
Ich empfehle Dir eine natürliche Antipilzbehandlung auf verdacht hin, wie es im WIKI steht. Könnte sehr nützen und kaum schaden. Beginn ab sofort. Ich würde da sogar ein Wochenende nicht entgiften.

Die Einnahme von Symbiofloor während längerer zeit ist richtig, ja wenn die Bakterienwerte zu tiegf sind sogar nötig! Ich persönlich würde ein höher dossiertes Präparat nehmen, zB pro Bio Gold von Kirkman (bei Cenaverde B.V. Nahrungsergänzungsmittel: Startseite)

Für die Leberunterstützung empfehle ich Dir ein Mistelpräparat und/oder Löwenzahntee.
Bezüglich nierenunterstützung bin ich gerade überfargt, aber eione gute apotheke oder ein guter Kräutter- bzw Teeladen kann da sicher helfen.
Nicht vergessen, viel zu trinken geben.
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

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margie ist offline
Beiträge: 4.780
Seit: 02.01.05
Hallo Patripl,

wurde denn bei dem Kleinen das Hg nachgewiesen? D. h. ein DMPS-Test gemacht?
Nur die Spekulation, dass das Kind von Dir das Hg mitbekommen hat, wäre doch kein Grund ein Kind mit Chelatbildnern zu behandeln?

Wurde denn bei ihm, wenn man von einer Schwermetallvergiftung ausgeht, wenigstens M. Wilson (=chron. Schwermetallvergiftung durch Kupfer) ausgeschlossen?
Das wäre eine echte Schwermetallvergiftung, die mit der Geburt beginnt und die durch Gendefekte verursacht ist. Bei dieser Krankheit kann ich mir vorstellen, dass bereits Kinder in dem Alter Probleme haben können. Ich habe diese Krankheit (und ich dachte vor meiner Diagnose auch mal, dass meine 20 amalgambehandelten Zähne mich krank gemacht haben. War aber ein großer Irrtum).

Aber nur vom Amalgam der Mutter wird doch ein Kleinkind nicht so krank? Da wären doch alle Menschen krank!

Gruß
margie


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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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Carrie ist offline
Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Zitat von margie Beitrag anzeigen


Aber nur vom Amalgam der Mutter wird doch ein Kleinkind nicht so krank?


Doch. 60 % der Gifte der Mutter. Das reicht aus.
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Liebe Grüße Carrie

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Patripl

Da habe ich noch was übersehen.
Nur das Amalgam der mutter macht es kaum aus, wenn nicht auch eine Entgiftungsstörung da ist, die aber auch vom malgam kommen kann.

Eine Belastung muss man aber nicht unbedingt direkt messen, aber labormässig nachweisen sollte man sie schon.
Der erwähnte günstige indirekte Urintest in einem Pariserlabor ist da der allerbeste
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Liebe Grüsse
Beat

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margie ist offline
Beiträge: 4.780
Seit: 02.01.05
Hallo Patripl,


Für die Skeptiker, die es nicht wissen: ich und mein Sohn haben eine schulmedizinisch nachgewiesene Quecksilber- und Zinnvergiftung.
Und mit welcher Methode und welchen Werten wurde diese Vergiftung denn nachgewiesen, wenn sie schulmedizinischen Anforderungen entspricht?


Selbst das ToxCenter hat mir gesagt: Das Kind wird über die Mutter diagnostiziert."
Daunderer hatte mir auch mal eine Amgalgamvergiftung einreden wollen. Wenn es nach ihm gegangen wäre, säße ich heute zahnlos hier.

Daunderer übersah eines bei meinem Dimaval-Test:
Das Kupfer, das damals mäßig hoch war, war ein erster Hinweis auf meine genetisch verursachte chronische Kupfervergiftung, auch Kupferspeicherkrankheit (M. Wilson) genannt. Eine Leberkrankheit bei der die Leber Kupfer und andere Schwermetalle vermindert ausleitet. Zinn war bei mir auch hoch.
Aber ich habe M. Wilson, wie ich erst viel später erfuhr, eine angeborene Krankheit und mich würde nicht wundern, wenn Du oder Dein Sohn diese Krankheit auch habt oder wenn ihr Überträger (Genträger) dieser Krankheit seid. Dann hättet ihr eine Entgiftungsstörung (wie Beat vermutet), weil man bei dieser Krankheit einen Mangel an Transporteiweißen hat, die Kupfer und andere Metalle ausleiten. Ähnlich verhält es sich, wenn man Genträger für die Eisenspeicherkrankheit ist oder diese haben sollte.

Aber dann wäre es fatal, wenn man ein Multivitaminpräparat mit Kupfer einnimmt, wenn man 3 Tage Chelatbildner bekommt und den Rest der Woche nicht. Das kann bei jemandem, wenn er M. Wilson haben sollte, sich nur ungünstig auf deren Verlauf auswirken.

Gruß
margie
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margie ist offline
Beiträge: 4.780
Seit: 02.01.05
Hallo Carrie,


Aber nur vom Amalgam der Mutter wird doch ein Kleinkind nicht so krank?


Doch. 60 % der Gifte der Mutter. Das reicht aus.
Nun, diese Theorie stammt von Daunderer und der hatte bei mir voll daneben gelegen.
Unsere Bevölkerung wäre totkrank, wenn Daunderer Recht hätte. Ich kenne aber, sehr viele gesunde Menschen, deren Muttert Amalgam im Munde hatte, die selbst Amalgam im Munde hatten....

Aber: Jedem Erwachsenen steht es zu, Daunderer zu glauben und ggf. seine Gesundheit mit Fehlbehandlungen zu ruinieren. Aber hier geht es um ein Kleinkind....

Gruß
margie
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patripl ist offline
Themenstarter Beiträge: 342
Seit: 22.01.08
Meine Lieben, zu tun gibt es noch viel:

Margie:
Ich habe mehrere Postings von Margie gelesen. Aber leider noch keine Diagnostik wegen M.Wilson bei uns gemacht. Im Oktober komme ich wieder vom Urlaub und muss mir weiteres Vorgehen planen. Wohin zum Arzt damit? Du hast gesagt, es gibt besondere MW-Ärzte. Ich wohne im Raum Fra.Main und langes Fahren ist für mich (selber krank) eine Last.

Wohngifte:
Vorher hatten wir eine stinkende Wohnung in einer Grossstadt gehabt. Wir sind vor 2 Jahren umgezogen in eine Mietwohnung im Altbau. Im Schlafzimmer, wo wir schlafen, habe ich tatsächlich viele mehr und weniger alte Holzmöbel. Zwar immer ein Fenster offen... Kein Baubiologe war da, keine Analysen. Die Frage "Lohnt sich" ist da evtl. nicht moralisch, aber es ist gut möglich, dass wir wieder nach 1-2-3 Jahren umziehen... Und die Finanzen sind schon lange aufgebraucht, zwar noch keine Krise, aber ich überlege jede kostenspielige Aktion dreimal. Die Analyse tut nicht weh, das ist schon mal gut. Könnt ihr das baubiologische Vorgehen von TC mit Fotografieren empfehlen?

Der Sohn ist bis Mittag draussen. Dann Mittagspause daheim und wir gehen wieder 2 Std. raus, immer. Die Luft im Kurort, wo ich wohne ist ok.

Zum Thema Diagnostik:
meine Hausärztin stellt ihre Diagnose einfach so. Die Kinesiologin (nicht schimpfen) hat nur mich untersucht, und sagte genauso, wie ToxCenter, dass sie das Kind "Über die Mutter" diagnostiziert wird. Deshalb keine Mobilisationstests gemacht, wer will es mitmachen? Ich habe ihn bisher nur einmal picksen lassen. Urin war immer ok. Leider hatte er wegen angeborener Fehler schon Wirbelsäule und Kopf MRT mit Narkose sowie Handschiene, sowie quelende Krankengymnastik uvm, so dass ich wirklich schauen muss, dass ich ihm nicht die Kindheit verderbe. Jetzt hat er 8 Karieslöcher in den Zähnen, davon 2 zu behandeln, wo soll ich denn das ganze anfangen, ohne ihn zu überfordern! Vorne oder hinten? Zum Glück macht es immer noch Spass zum Augenarzt regelmässig und zum Hausarzt öfter zu gehen. Auch der Orthopäde mit HWS-Blockaden plus Stunden Fahrerei waren noch lustig. Bloss welches Picksen macht Sinn und bringt eindeutige Ergebnisse? Welches sollte ich mir leisten?

Nach TCM hat er zumindest "schwache Leberenergie".
Hilfe? Hilfe. Nochmal Hilfe.

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margie ist offline
Beiträge: 4.780
Seit: 02.01.05
Hallo patripl,


Ich habe mehrere Postings von Margie gelesen. Aber leider noch keine Diagnostik wegen M.Wilson bei uns gemacht. Im Oktober komme ich wieder vom Urlaub und muss mir weiteres Vorgehen planen. Wohin zum Arzt damit? Du hast gesagt, es gibt besondere MW-Ärzte. Ich wohne im Raum Fra.Main und langes Fahren ist für mich (selber krank) eine Last.
ich habe gerade mal mit "Suchen" versucht, von Dir zu Deiner Vorgeschichte, den Beschwerden etc. was zu finden, weil ich wissen wollte, ob bei Du zu M. Wilson passende Beschwerden hast.
Mir fiel u. a. folgendes auf:
Du gibst am 31. 1. 08. an, Händezittern zu haben, das wäre etwas, was bei M. Wilson öfter vorkommt.
Du schreibst:
Meine Schrift wird irgendwie innerhalb von 10 Jahren immer mehr unleserlich.
Das wäre ganz typisch für M. Wilson.

Du schreibst:
Mit 12 Jahren kam Akne und blieb für immer da. Meine Zunge hat immer sehr tiefe Risse und die Nägel weiße Flecken.
Das würde auf einen Zinkmangel passen, den man bei M. Wilson haben kann. Man hat bei M. Wilson zuviel Kupfer und Kupfer verdrängt Zink aus dem Körper.
Auch ich hatte Akne und weiße Flecken auf den Nägeln.

Die Müdigkeit, die Depressionen, die Verdauungsbeschwerden sind bei M: Wilson auch "normal".


Es würde von Deinen Beschwerden einiges auf M. Wilson passen oder aber zumindest auf eine Kupferbelastung (die man als Genträger auch hat oder wenn man eine Cholestase oder PBC) hinweisen.
Ich weiß nun nicht, ob Deine Leber schon mal auffällig war, wenngleich es bei M. Wilson sein kann, dass die Leberwerte normal sind und auch im Ultraschall muss man der Leber nicht gleich etwas ansehen. Daher kommt man auch oft nicht auf eine Leberkrankheit wie M. Wilson, wenn die Leber noch nie auffällig war.
Ob Du davon betroffen sein kannst, kann man aber erst wirklich sagen, wenn man Untersuchungsergebnisse hat.

Ärzte im Raum Frankfurt/M:
Wilson-Ambulanzen gibt es nicht so viele und in Frankfurt ist keine, zumindest keine, die in der Liste des Wilson-Vereins steht.
Die Uniklinik Heidelberg betreut die meisten Wilson-Patienten in Deutschland auf internistischem Gebiet.
Auf neurologischem Gebiet ist Prof. Hefter aus Düsseldorf wohl der beste Experte (zumindest sehe ich dies so).
Hier ist die Ärzteliste:
MorbusWilsonEV
Ich kenne einige der Ärzte, mehr oder weniger. Solltest Du noch mehr dazu wissen wollen, dann bitte per PN.

Man sollte meiner Meinung nach aber erst mal "vorarbeiten", d. h. die Dinge, die für einen M. Wilson sprechen, sammeln. Also z. B. Befunde mit Leberwerten, besonders wenn sie erhöht oder grenzgradig hoch sind, Kupfer im Serum, Coeruloplasmin im Serum sollte man evtl. auch mal beim Hausarzt bestimmen lassen und auch ein 24h-Urin auf Kupfer wäre sehr sinnvoll.
Ich habe schon mitbekommen, dass die Wilson-Ärzte teils erwarten, dass man (auffällige) Laborwerte mitbringt. Einfach nur so zu kommen und sagen, ich will auf M. Wilson untersucht werden, scheinen einige Wilson-Experten sehr skeptisch zu sehen...
Nun ich habe bei mir auch erst mal eine gewisse "Vorarbeit" gemacht, d. h. ich habe recht oft die Laborwerte bestimmen lassen, auch weil ich mich nicht lächerlich machen wollte. Denn M. Wilson ist eine Krankheit, auf die kommen absolute Laien kaum. Und wenn man mit so einer Vermutung zum Arzt geht, ahnt man schon vorher, dass man ausgelacht wird, wenn man nicht Recht behält...Ja, so sind manche Ärzte nun mal, leider.

Ungewöhnlich und noch seltener als die Krankheit ohnehin schon sein soll, wäre es, wenn Mutter und Kind gleichzeitig MW haben sollten. Kommt auch vor, wäre aber sehr selten.
Möglicherweise seid Ihr beide auch nur Genträger, evtl. auch Genträger auf M. Wilson und auf die Eisenspeicherkrankheit. Je einen Gendefekt für diese beiden Krankheiten zu haben, wäre auch eine Einschränkung in der Entgiftung.
Meine Eltern, die beide Genträger für M. Wilson und für die Eisenspeicherkrankheit sind, ohne dass sie beide Krankheiten haben, haben damit beide eine Leberzirrhose.

Zur Erklärung des Begriffs Genträger(=Überträger):
Ein Genträger/Überträger hat nur einen Gendefekt auf die bestimmte Krankheit. Um die Krankheit richtig zu haben, benötigt man 2 Gendefekte. Aber man sagt, dass Genträger auch Probleme bekommen können, weil bekannt ist, dass sie auch vermehrt Kupfer bzw. Eisen speichern.
Bei der Eisenspeicherkrankheit ist immerhin jeder 10. Mensch Genträger, bei der Kupferspeicherkrankheit gibt es unterschiedliche Angaben (ist auch kaum genau bezifferbar), die einen sagen, dass jeder 80. Mensch Genträger sei, andere sagen, es gibt deutlich mehr Genträger...

Gruß
margie
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