Jodfreie Chlorella woher bekommen?

16.11.05 16:53 #1
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theodora ist offline
Beiträge: 7
Seit: 03.10.05
Hallo,

ich habe hier irgendwo gelesen, dass es jodfreie Chlorella gibt. Wer kann mir sagen, wie das Präparat heisst und woher ich es bekomme?
Kann ich auch schon entgiften, wenn der Darm noch nicht saniert ist? Ich mache zwar eine Darmsanierung, doch kann es sehr lange dauern, bis er wieder vollkommen i Ordnung ist. Habe nämlich gehört, dass während der Ausleitung die guten Darmbakterien verschwinden. Als ich die Abführmittel für meine Darmspiegelung nahm, gings mir auch total dreckig. Das lag bestimmt auch zum Teil daran, dass die Darmbakterien vernichtet wurden, die Pilze aber geblieben sind. Was also machen?
Danke für die Antworten1

LG
Theodora

Jodfreie Chlorella woher bekommen?

Günter ist offline
Beiträge: 2.006
Seit: 07.05.04
Hallo Theodora,

jodfreie und preiswerte Chlorella findest Du hier:
http://www.symptome.ch/vbboard/12530-post.html

Ich würde parallel ausleiten und den Darm sanieren. Und laß Dir von Deinem Arzt mal die Nieren- und Leberwerte bestimmen!
Liebe Grüße

Günter

Jodfreie Chlorella woher bekommen?

theodora ist offline
Themenstarter Beiträge: 7
Seit: 03.10.05
Hallo Günther,

ersteinmal vielen Dank für die Antwort!
Jodfreie Chlorella scheint es ja gar nicht zu geben. Habe mir die Seite angeschaut, aber Chlorella enthielt immer Jod. Zwar sind die Mengen sehr gering, doch habe ich Probleme mit der Schildrüse (zu hohe Werte). Wenn ich nun Chlorella über einen längeren Zeitraum nehme und viel davon, kommt doch eine Menge an Jod zusammen oder sehe ich das falsch?
Meine Leberwerte waren vor ein paar Wochen in Ordnung. Jetzt werden sie etwas erhöht sein aufgrund der Einnahme eines Antimykotikums, welches über die Leber abgebaut wird. Ob die Nierenwerte in Ordnung sind, weiss ich nicht. Auf jeden Fall ist mein ADH Wert zu niedrig! Daher muss ich ständig trinken und Wasser lassen. Darf ich also erst ausleiten, wenn die Werte (Leberwerte, Nierenwerte) in Ordnung sind? Der schlechte ADH Wert, meine Geruchsempfindlichkeit und meine Zimnnalergie sind eindeutige Hinweis, dass ich eine schwere Amalgamvergiftung habe. Daher muss ich auf jeden Fall ausleiten. Nur die Frage wann und womit (DMPS o. Chlorella o. beides)?

Einen lieben Gruss
Theodora

Jodfreie Chlorella woher bekommen?

Günter ist offline
Beiträge: 2.006
Seit: 07.05.04
Hallo Theodora,

Du wirst überall Spuren von Jod finden, ist immer nur eine Frage der Menge. Deshalb gibt es eigentlich keine jodfreien Algen. Wenn aber der Gehalt an Jod sehr gering ist, spricht man umgangssprachlich von jodfrei. Du redest ja auch nicht von jodhaltigem Trinkwasser oder Spinat - eben weil der Gehalt sehr gering ist. Ich denke, Du machst Dir da viel zu viele Gedanken. Viel schlimmer ist da die Zwangsjodierung der Lebensmittel, der man kaum ausweichen kann.

Nur wenn die Leber- oder Nierenwerte wirklich mies sind, sollte man erst diese Organe aufpäppeln und dann erst mit der Entgiftung beginnen. Eine leichte Funktionseinschränkung wird bei Amalgamvergiftung wohl immer gegeben sein. Leber- und nierenstärkende Mittel parallel zu Ausleitung sind daher nie verkehrt!

Hast Du mal in die Rubrik Kryptopyrrolurie hineingeschaut, ob Du eventuell ebenfalls betroffen bist? Dann würde ich nämlich auf jeden Fall die Finger von DPMS lassen. Überhaupt setze ich lieber auf die sanfte Schiene mit Chlorella und Co. Und ich würde nie DMPS ohne Chlorella nehmen. Auch würde ich nie auf den Koriander verzichten (aber nicht zu Beginn der Ausleitung!) Aber es ist Deine Entscheidung, die nimmt Dir niemand ab.
Liebe Grüße

Günter

Geändert von Günter (18.11.05 um 10:25 Uhr)

Jodfreie Chlorella woher bekommen?

theodora ist offline
Themenstarter Beiträge: 7
Seit: 03.10.05
Hallo Günther,

erst einmal vielen Dank für die Antworten. Sie haben mir sehr weitergeholfen!
Warum darf ich DMPS nicht nehmen, wenn ich Kryptopyrrolurie habe? Ist das bei HPU auch der Fall?

Möchte gerne einen HPU und KPU Test machen lassen, kann ich das bei jedem Arzt?

LG
Theodora

Jodfreie Chlorella woher bekommen?

Günter ist offline
Beiträge: 2.006
Seit: 07.05.04
Hallo Theodora,

ich hatte irgendwie Deine Antwort übersehen, entschuldige bitte!
Kryptopyrrolurie und HPU sind beides Bezeichnungen für prinzipiell die gleiche Erscheinung - der massive Verlust von Zink, Vitamin B6 und Mangan über den Urin und die damit verbundenen gesundheitlichen Störungen. Man kann grob sagen: HPU=KPU. Es werden beim HPU- und beim KPU-Test unterschiedliche Methoden eingesetzt, dehalb ist das Ergebnis nicht 100%-ig deckungsgleich. Nachfolgende ein Auszug aus der FAQ der Rubrik Kryptopyrrolurie:


10. Sind die KPU- und die HPU-Tests gleichwertig?

--> Dr. Kamsteeg von der KEAC schreibt hierzu:

Die Kryptopyrrolbestimmung weicht gerinfügig von einer HPU-Bestimmung ab. Generell gilt: Wenn jemand bei einem Kryptopyrroltest einen hohen Wert erzielt, ist ein positiver HPU-Test zu erwarten. Bei einem KPU-Wert von 0,27 ist ein HPU-Test nicht mehr erforderlich. Umgekehrt kann jemand mit einem HPU-Wert von 1,2mcmol/l bei einem KPU-Test dennoch negative Werte haben. Die Tests messen Störungen bei einander ähnlichen Prozessen, sind jedoch nicht identisch. Die Korrelation zwischen beiden Tests, gemessen von Dr. Tapan Audhya, beträgt 0,92 (1 ist das Maximum). Es besteht also im Allgemeinen eine starke Übereinstimmung zwischen den Werten, die man beim HPU-Test und dem Kryptopyrroltest erhält.
Warum darf ich DMPS nicht nehmen, wenn ich Kryptopyrrolurie habe?
Niemand verbietet Dir das. Da man bei KPU/HPU einen ständigen massiven Zinkverlust hat, herrscht im Körper absoluter Mangel an Zink. DPMS führt zur bevorzugten Ausleitung von Zink, noch vor dem Quecksilber. Die gewöhnliche Reihenfolge der Ausscheidung von Schwermetallen nach DMPS sieht so aus:

Zink > Kupfer > Arsen > Quecksilber > Blei > Zinn > Eisen > Cadmium > Nickel > Chrom

Bei einer unbehandelten KPU/HPU kann das Dir "den Rest geben". Da unter den besonders heftig Amalgam-/Quecksilbervergifteten ein relativ hoher Prozentsatz KPU'ler/HPU'ler ist, wäre das eine mögliche Erklärung dafür, daß es so viele Probleme mit DPMS gibt. Und selbst bei einer behandelten HPU/KPU sehe ich eine Menge Probleme. Wie gesagt, ich als HPU'ler würde es nicht tun.

Möchte gerne einen HPU und KPU Test machen lassen, kann ich das bei jedem Arzt?
Hier wieder einen Auszug aus der FAQ:
9. Wie erfolgt die KPU/HPU-Diagnose?

--> Durch einen selbstbezahlten Urintest, mit dem Kryptopyrrol (KPU-Test)bzw. Hämopyrrollaktam (HPU-Test) im Urin nachgewiesen wird. Nur wenige Labors führen ihn durch:Wird vorher schon Vitamin B6 eingenommen, kann das Ergebnis falsch negativ sein. Auch andere Faktoren können zu falsch negativen und falsch positiven Werten führen.
Es ist auch möglich, die Notwendigkeit von KPU-Medikamenten kinesiologisch auszutesten (Depyrrol oder Kryptosan auflegen)
Für den Test benötigst Du keinen Arzt. Du kannst das Teströhrchen von einem der obengenannten Labors selbst anfordern, mit Urin füllen und zurückschicken. Manche Labors (z.B. KEAC) geben einen Preisnachlaß, wenn ein Arzt das Teströhrchen anfordert und rückschickt.

Wenn Du mehr über HPU/KPU wissen willst, so schaue mal in die Rubrik Kryptopyrrolurie hier im Forum.
Liebe Grüße

Günter


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