Quecksilberbelastung und Amalgamsanierung

15.05.08 20:42 #1
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mic_007 ist offline
Beiträge: 89
Seit: 15.05.08
Hallo zusammen,

kurz zu mir (ich bin neu hier)
Ich bin 24, m, und habe gesundheitliche Probleme.


Ich habe mich in den letzten 7 Jahren auf 10 Amalgamfüllungen leider hochgearbeitet.
Ich leide seit einigen Jahren an gesundheitlichen Beeinträchtigungen
die sehr typisch für Quecksilberbelastung sind.
Habe das Buch "Amalgam - Risikio für die Menscheit" schon gelesen.

ZUM GESUNDHEITSVERLAUF:

Seit 7 Monaten habe ich einen Ärztemarathon hinter mir (Endokrinologe, Neurologe, Hausarzt, Massage, etc.)
Alles ohne Befund und Besserung.


Vor 2 Monaten fing ich eine Therapie bei einer Bioresonanztherapeutin an.

Ergebnis:
-Stark Quecksilberbelastet / Schwermetallbelastung
-Nerven angegriffen
-Immunsystem schwach


Daraufhin beim Hausarzt einen Speicheltest gemacht:

Ergebnis:
-Nach 10min kauen 149micro g/Liter


Hier wurde ich das erste mal auf meine Zähne aufmerksam, hab noch die davor daran gedacht.

Meine Mutter hat viele Amalgamfüllungen schon weit vor der Geburt.

Zu den Symptomen : Elektrosensibel, Benommenheit, Tinnitus, Schwindel, kalte Hände & Füsse, extrem trockene Haut (schon immer).


Nun habe ich mich entschieden die Füllungen gegen Plastik ersetzen zulassen.

-Habe gestern (14.Mai) 3 Füllungen Sanieren lassen mit Kofferdam.
Ich wusste nichts von Sauerstoffmaske, werde ich das nächste mal verlangen

Und das geht jetzt im 2 Wochenrythmus weiter, bis alles drausen ist.



Ich leite seit 1 Monat mit Chlorella und Bärlauch aus.
3 x 7 Chlorella, 3 x 15 Bärlauchtropfen, Tropfen für Lympknoten (seit Ausleitung stark angeschwollen).


Richtiggehende Schwankungen meines Wohlbefinden:

Einmal ok, das andere mal richtig Depressiv, hatte ich aber schon vor der Ausleitung.


Könnt ihr mir weiter Tips geben, und vielleicht einfach einen Erfahrungsaustausch stattfinden lassen.
Wie ergeht es euch, was kann man bessermachen?

Ich hoffe das mein Amalgam der Krankheitsauslöser ist,
100% sicher kann man ja nie sein.
Was meint ihr??

Viele Grüße
Michael

Geändert von mic_007 (15.05.08 um 21:18 Uhr)

Quecksilberbelastung und Amalgamsanierung

nobix ist offline
Beiträge: 1.922
Seit: 30.11.04
Hallo Michael !

Du bist wohl auf dem richtigen Weg!

Nur eins ist krottenfalsch,
die Ausleitung mit Chlorella ist ok,
aber die zusätzliche Aktivierung aus den Giftdepots mit Bärlauch etc.
darf erst erfolgen wenn alles Metall draussen ist!
(Einfach noch mal bei Dr. Mutter nachlesen)

Hier kann die Ursache für unnötige Probleme liegen...

Quecksilberbelastung und Amalgamsanierung

mic_007 ist offline
Themenstarter Beiträge: 89
Seit: 15.05.08
Hallo Nobix,

vielen Dank für deine Antwort.

Ich habe gerade in dem Buch "Amalgam- Risiko für die Menscheit"
bezüglich dem Bärlauch nachgelesen. Ich zitiere:

"Bärlauch sollte auch schon vor und während des Entfernens von Amalgam-
füllungen zugeführt werden."

Ich werde morgen mal meine Therapeutin anrufen, und Sie bezüglich des
Bärlauch`s fragen. Danke also.

Hast du die Entgiftung schon beendet?
War deine Bärlaucheinnahme erst nach der Amalgamentfernung?

Vielen Dank
Michael

Quecksilberbelastung und Amalgamsanierung

nobix ist offline
Beiträge: 1.922
Seit: 30.11.04
Oh da bin ich überrascht, wenn das da stehen würde.
Auf Seite 75 und 78 ist jedoch bzgl Sanierungsbegleitung nur von Chlorella die Rede..."
Bärlauch und Cilandro kommen erst nach der Sanierung mit ins Spiel!

Es macht eigentlich vor Beendigung der gesamten Amalgamsanierung keinen Sinn noch zusätzlich Hg aus den Körperdepots in den Organismus zu spülen. Im Gegenteil, man sollte lediglich den Organismus weitgehend von Hg freistellen, um durch die Reduktion im Zellgewebe etc. einen Puffer für die unvermeidbaren, möglichst geringen Belastungen während der Sanierungssitzungen zu schaffen. Das ist ja auch der Grund, warum man einige Wochen zwischen den einzelnen Sanierungssitzungen wartet, damit eine neue Pufferkapazität/Erholung des Körpers möglich wird.

Was nutz ein 3fach-Schutz wenn ich vorher den Organismus gezielt einer Mehrbelastung unterwerfe. Eine Ausleitung mit Hg-Aktivierung ist wohl immer eine Mehrbelastung und kann auch entsprechende Symptome aufweisen. Es gibt ja evtl. Personen, die das neben der Sanierung verkraften, aber ich sehe das nicht als sinnvoll an, so ein Risiko einzugehen.

Wenn ich gleichzeitig Hg aus den Depots löse, ist die Pufferkapazität im Körper mit Sicherheit in dieser Phase geringer und weitere Komplikationen wahrscheinlicher(einige Patienten berichten auch darüber). Ich hatte das beherzigt und hatte während der Sanierung NULL Zusatz-Probleme.

Übrigens, Kofferdam ist wichtig, aber genau genommen müssten sogar mehrere Schichten Kofferdam verwendet werden, weil das hochgiftige Hg-Gas durch 'eine' Folie nicht 100% zurückgehalten werden kann, es diffundiert z.T. einfach hindurch. Deshalb ist das o.e. (Unterstützung durch echte Pufferung/Freistellung) eigentlich nicht zu vernachlässigen, bzw. der bessere Weg. Ich würde es immer wieder nur so machen.

Geändert von nobix (15.05.08 um 23:02 Uhr)


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