Entgiftung und Zyklusstörungen

07.03.08 16:33 #1
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angiebird ist offline
Beiträge: 43
Seit: 01.02.08
Hallo Ihr Lieben,

ich wollte mal bei den weiblichen Mitgliedern des Forums nachhören, ob sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Nach meiner ungeschützten Entfernung des Amalgams, verkürzte sich so langsam aber sicher mein Zyklus, der vorher immer 28 Tage dauerte. Irgendwann war ich bei 21 Tagen angelangt - auch immer mit einer kleinen Schmierblutung vor der eigentlichen Mens und hatte mir schon überlegt einen Direktliefervertrag mit einem Hersteller von Hygieneartikeln abzuschliessen. Mein Gyn. konnte keine Erklärung dafür finden (Hormonwerte alle in der Norm). Irgendwann im letzten Jahr normalisierte sich der Zyklus wieder, aber dafür nahmen meinen allgemeinen Beschwerden zu.

Seit Dezember entgifte ich mit Chlorella und siehe da, der Zyklus wird wieder kürzer. Weiterhin werden meine Beschwerden wie Missempfindungen in Armen und Beinen, bzw. im Gesicht kurz vor der Blutung stärker. Kann das während der Entgiftung sein?

Liebe Grüsse
Angie

Entgiftung und Zyklusstörungen

Oregano ist offline
Beiträge: 54.402
Seit: 10.01.04
Hallo Angie,
das kann sicher sein, ich weiß nur leider nicht wirklich eine Antwort auf Deine Fragen.
Du entgiftest ja noch nicht sehr lange; insofern würde ich das ganze mal einfach beobachten in der HOffnung, daß sich das ganze langsam und stetig wieder normalisiert.

Entgiftest Du nur mit chlorella oder auch mit Bärlauch, Koriander usw.?
Wieviel Chlorella nimmst Du?

Gruss,
Uta

Entgiftung und Zyklusstörungen

angiebird ist offline
Themenstarter Beiträge: 43
Seit: 01.02.08
Hallo Uta,

danke für Deine Antwort. Ich nehme zur Zeit 3 x 3 Chlorellas à 500 mg. Ich hatte vor ca. 3 Wochen versucht zu erhöhen, dass war überhaupt nicht gut.
Ich bekam irre Kopfschmerzen, Schmerzen entlang der Wirbelsäule, einen aufgeblähten Bauch mit Druckschmerz unter der rechten Brust. Ich hab dann 2Tage Pause gemacht und nehm jetzt wieder die niedrige Dosis. Was von der Aktion geblieben ist, dass ich eine starke Akne entwickelt habe, mit "Hörnern" entlang beider Unterkiefer, am Hinterkopf und hinter den Ohren. Aber das sehe ich erst mal positiv, da der "Dreck" ja raus kommt. Bärlauch hab ich probiert, klappt aber noch nicht.

Es sind dann alle Blutwerte (vor allen Dingen Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse und Nieren) überprüft worden, die waren alle i.O..


Seit 3 Tagen habe ich einen extrem schmerzhaften Druckpunkt seitlich am rechten Fussballen und ich stellte eben erschreckt fest, dass ich meinen dicken Zeh nicht mehr abspreizen kann. Kann das auch vom Quecksilber kommen?

Hab übrigens noch keinen DMPS-Test gemacht, aber obwohl meine Amalgamentfernung 5 Jahre her ist, hab ich immer noch Quecksilber im Blut nachweisbar. Der Wert war 1,3 - die Einheit weiss ich nicht. Mir reichts das erstmal für die Diagnose.

Ausserdem hat eine Kinesiologin mich getestet und ich hatte ihr nichts von meinem Verdacht erzählt. Sie diagnostizierte eine schwere Belastung. Das gleiche Ergebnis beim Bioresonanz-Test.

Ich hab noch eine Palladium-Krone (22) und der 12 ist auch tot. Beide werden in Kürze gezogen, sonst kein Metall mehr im Mund. Ein Kieferherd beim vor 20 Jahren gezogenen 48iger ist komplett ausgefräst worden. Der Rest ist okay.

Ich glaube, dass bei mir die Dämpfe beim ungeschützten Ausbohren zu allen Symptomen geführt haben. So auch, dass meine SD komplett hinüber war. Und der zeitliche Zusammenhang war eindeutig.

Liebe Grüsse
Angie

Entgiftung und Zyklusstörungen
Binnie
Hallo Angie,

ich habe bevor ich angefangen habe zu entgiften auch immer starkes PMS gehabt. Mittlerweile ist das alles viel besser geworden. Besonders auch seitdem ich viel weniger Junkfood esse und viel mehr Rohkost.

Bei einer so schweren Vergiftung, wie Du sie zu haben scheinst, wirst Du mit Chlorella vermutlich nicht weit kommen. Ich habe übrigens die gegenteilige Erfahrung gemacht: Je mehr Chlorella, desto besser, genau wie auch bei DMPS und DMSA. Das nur nebenbei. Anfangs habe ich die Chlorella allerdings auch nicht gut vertragen. Ich musste immer wieder was nehmen, um meine Leber und meine Nieren zu stärken. Für die Leber viele Wildkräuter (Löwenzahn, Schafgarbe, Giersch, usw.). Für die Nieren Brennessel, Birke, usw. Dann hab ich zusätzlich noch Synergonnr. 164 genommen (Taraxacum S) und Solidagoren-Tropfen. Artischockensaft, Rucola usw. Das ist das A und O beim Entgiften, einmal dass die Ausleitungsorgane funktionieren und zum zweiten, dass der Körper über alle möglichen Stoffe (Aminosäuren, Vitamine, Mineralien (besonders auch Zink), usw.) verfügt, damit er die Entgiftungsenzyme herstellen kann. Außerdem sollte man alle Funktechnik (DECT, WLAN, usw.) abschaffen. Das be- oder verhindert vielmehr auch die Entgiftung.

Gute Besserung!

Entgiftung und Zyklusstörungen

angiebird ist offline
Themenstarter Beiträge: 43
Seit: 01.02.08
Hallo Binnie,

zur Unterstützung nehme ich folgende Sachen, die auch mit meiner Ärztin abgesprochen sind.
- Mariendistel
- Lymphomyosot
- div. Tees, die die Niere stärken
- ich trinke viel stilles Wasser
- regelmässige Kontrolle der Darmflora, weil ich damit in der letzten Zeit
Probleme hatte (Candida und zu wenig "gute" Bakterien). Zur Zeit ist aber
alles so, wie es sein sollte.

Sobald die beiden beherdeten Zähne raus sind, ist auch das Thema DMPS bzw. DMSA dran.

Obwohl ich bei DMSA verunsichert bin, weil ich bei Daunderer gelesen habe, dass man es nicht bei MS verwenden soll. Ich habe hochgradigen Verdacht auf MS. Seit ich mich aber in dem ganzen Amalgamthema eingelesen habe, weiss ich auch, dass die sogenannten oligoklonalen Banden im Liquor nicht nur bei MS sondern bei vielen anderen Erkrankungen nachzuweisen sind. Ausserdem geht es mir definitiv seit 5 Jahren schlecht und der Hirnherd, der im MRT gefunden wurde, ist nachweislich nicht älter als letzten April 2007 und er sitzt an einer MS-unüblichen Stelle, nämlich subcortical. Das Rückenmark ist komplett herdfrei, obwohl ich ständig Missempfindungen in den Beinen habe, mal links und mal rechts. Das passt irgendwie nicht zur MS.

Mein behandelnder Neurologe vor Ort brachte auch so einen Ausspruch bei meinem ersten Besuch dort: "okay, wenn die in der Klinik meinen, es sei eine MS, dann soll es wohl so sein". Ich hab mit der Diagnose keine Probleme, weil es nicht immer schlimm sein muss. Aber zusätzlich Neurotoxine wie Amalgambestandteile und Palladium müssen dann nicht sein - also raus damit. Ich hoffe, dass es bald wieder DMPS gibt. Das russische Produkt ist ja wohl zur Zeit auch nicht lieferbar.

LG
Angie

Entgiftung und Zyklusstörungen

Oregano ist offline
Beiträge: 54.402
Seit: 10.01.04
Hallo Angie,
ich kann Dich nur bewundern, wie Du mit Deinen Diagnosen umgehst und Dir viel Erfolg auf dem Weg zur Gesundheit wünschen.

Sicher ist es gut, wenn Du - mit Schutzmaßnahmen bitte! - die Giftzähne entfernen läßt.Hast Du ins Wiki "Amalgam" hier im Forum geschaut?

Gruss,
Uta

Entgiftung und Zyklusstörungen

angiebird ist offline
Themenstarter Beiträge: 43
Seit: 01.02.08
Liebe Uta,

vielen Dank für Deine Zeilen. Soll ich den Kopf hängen lassen? - Niemals. Lieber öfter mal über mich selbst lachen.

Als man mir im letzten Sommer das mit der MS sagte, war ich im ersten Moment erleichtert, weil ich nun endlich wusste, was mir fehlt. Aber in der Zeit danach bin ich auch erst mal in ein ganz ganz tiefes Loch gefallen - normal. Dann habe ich mich gründlich informiert. Nur stellte ich fest, dass ich Symptome habe, die nicht auf MS passen, wie z.B. die ewigen Candida-Geschichten, usw. Darüber bin ich hier gelandet und hab erst mal viel gelesen, mir die empfohlene Literatur bestellt und alles mit meinem Hausarzt besprochen.

Wie gesagt, ich nehme die Diagnose an, zweifle aber. Viele Symptome gleichen sich bei MS und der Quecksilbervergiftung, aber es gibt da die kleinen feinen Unterschiede. MS-Kranke nehmen in der Regel ab, ich nehme zu. 1 Woche nach meiner SD-OP hatte ich einen totalen Zusammenbruch mit Herzrasen, Schweissausbrüchen und konnte nicht richtig laufen. Die Beine waren aber nicht gelähmt wie bei der MS, sondern ich hatte einfach keine Kraft. Heute erkläre ich mir das mit einer extremen Giftfreisetzung aus der SD während der OP. Mein Arzt erklärte mir, dass sich Quecksilber ja gerne in Drüsengewebe ablagert, deshalb auch wohl meine Zyklusstörungen. Meine Haut ist supertrocken und empfindlich geworden, sie schuppt sich oft regelrecht ab und sieht marmoriert aus, weiterhin Haarausfall und früh graue Haare, zeitweise Tinnitus. Die Oberbauchbeschwerden passen auch eher auf Quecksilber, genau wie die schon genannte Akne und die Hautekzeme. Ich friere oft wie ein Schneider und habe abwechselnd geschwollene oder ganz dünne Finger. Ach ja, das mit der Menschenscheu kann ich auch nur bestätigen. Auch wäre Quecksilber ein Grund für meine erhöhten ANA-Titer, die sich sonst kein Mensch/Arzt erklären kann. Ebenso erhöhte Blutfettwerte, die garantiert nicht vom Essen kommen. Typisch für MS ist eine Fatigue. Bei mir ist das Gegenteil der Fall. Wenn es mir echt schlecht geht, kann ich überhaupt nicht schlafen und wenn, dann nicht vor 2 Uhr morgens. Vor der Amalgamentfernung hatte ich 3-4 mal im Jahr dicke Erkältungen mit Nasennebenhöhlenentzündungen. Der Mist war raus und ich bekomme keine Erkältungen mehr, nur ist meine Nase irgendwie nie ganz frei. Die Schweissausbrüche sind auch geblieben, stark unter den Achseln, Hinterkopf und unter der Brust.

Nachdem mir dann auch noch wegen meiner immer wiederkehrenden Missemfindungen (keine Lähmung!) im Gesicht sowie dem anfallsartigen Herzrasen während der Mens in der Klinik gesagt wurde, das käme eindeutig nicht von der MS, war für mich alles klar. Also raus mit dem Gift und Geduld haben, was im Arbeitsleben allerdings nicht immer leicht ist. Ich habe schon Tage/Wochen, wo es mir echt schei.... geht und ich am liebsten alles an die Wand klatschen würde.

Ich bin auf jeden Fall dankbar, dass ich Euch hier gefunden habe.

Lieber Gruß
Angie

Entgiftung und Zyklusstörungen

angiebird ist offline
Themenstarter Beiträge: 43
Seit: 01.02.08
Hab noch ein paar Sachen vergessen, die ich habe, aber klassich keine MS-Kranken:

- Nesselsucht
- innere Unruhe
- Unterzuckerungserscheinungen (hab gelesen, dass Quecksilber im Darm
Glucose bindet)
- Übelkeit mit Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfungen
- Metallgeschmack
- zwischendurch extreme Speichelbildung, dass ich mir einen Becher zum
Spucken hinstellen muss.

Das alles hatte ich vor der Amalgamentfernung nicht (bis auf den Metallgeschmack).

LG Angie

Entgiftung und Zyklusstörungen

Oregano ist offline
Beiträge: 54.402
Seit: 10.01.04
Da denke ich doch gleich an eine Histaminintoleranz, wenn ich von Nesselsucht, innerer Unruhe und mehr lese.

Der Metallgeschmack im Mund ist bei Amalgamfüllungen und einer Mischung von verschiedenen Metallen im Mund bekannt.

Unterzucker kann bei Diabetes auftreten, aber auch bei Kryptopyrrolurie (s. Rubrik und Wiki), auch bei Bauchspeicheldrüsen-Problemen. Daß Hg im Darm Glukose bindet, habe ich noch nicht gehört, aber das heißt nicht, daß es nicht möglich ist. Dem Quecksilber ist ja fast alles möglich.

Die extreme Speichelbildung kann mit einer Übersäuerung oder einer Unverträglichkeit zusammenhängen und gehört auch zu den Symptomen einer Amalgam-Vergiftung.

Der Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung kann mit einer Candida-Besiedelung im Darm zusammenhängen. Candida wiederum tritt oft vermehrt auf, wenn eine Hg-Belastung da ist.

Grüsse,
Uta

Entgiftung und Zyklusstörungen

Alanis ist offline
Beiträge: 2.343
Seit: 02.03.04
angiebird, deine akne kann auch eine allergie gegen chlorella sein, das würde auch die symptome bei der dosiserhöhung erklären.

grüßle
alanis


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