DMSA Bezugsquelle

04.03.08 20:17 #1
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dmsa bezugsquelle

whity ist offline
Themenstarter Beiträge: 633
Seit: 24.07.06
puhhh, lukas wollte ja mal 100gr. pulver bestellen, wenn sich noch andere mitbezieher gefunden hätten.
ich habs nochnicht bestellt, mich ekelt schon ein wenig die vorstellung dies pur oder in flüssigkeit herunterzubekommen.
vielleicht ist es aber auch nicht so schlimm.

würdest du lieber das pulver ausprobieren=? warum?

grüsse

dmsa bezugsquelle

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo whity

Wow, der Link ist genial, eine nüchterne Zusammenfassung und Erklärung aufgrund von Fakten, wobei die Erfahrungen auch erwähnt werden.
Vielen Dank¨

Möchte einiges daraus zitieren was mir wichtig erscheint:

1. Das Cutlerprotokoll wurde als eigentlich sinnvoll bewertet, aber auch das es dazu keine studie gibt.

2. DMPS Test:
In der Literatur sind verschiedene Arten des DMPS-Mobilisationstests beschrieben. Sie unterscheiden
sich in der Art der DMPS-Gabe, der DMPS-Dosis, dem Sammelzeitraum des Urins und
den Messwerten der Quecksilbermenge (μg/L, μg/24h, μg/g Kreatinin). Dadurch sind die gefundenen
Messwerte oft nicht vergleichbar

Um vergleichbare und richtige Ergebnisse zu erhalten,
muss einheitlich vorgegangen und die Durchführung standardisiert werden<87,89,549>. Dazu ist
eine Abstimmung zwischen dem Arzt und dem Labor wichtig

Fazit:
Die Zusammenstellung zeigt, dass kein allgemein etablierter DMPS-Test für Quecksilber existiert.
Vielmehr gibt es viele unterschiedliche Verfahren, die sich in der Dosierung, der Art der
Gabe von DMPS, dem Sammelzeitraum für den Urin und den Dimensionen der Messwerte
unterscheiden. Allgemein anerkannte Grenzwerte für die verschiedenen Schwermetalle sind nicht festgelegt.

Bei stark erhöhten Zink- und/oder Kupferwerten (Kupfer > 2.500 μg/g Kreatinin<1591>) ist zu bedenken,
dass eventuell nicht mehr genügend DMPS für die Mobilisation anderer Schwermetalle
zur Verfügung stand. Deshalb sind die Ergebnisse möglicherweise falsch negativ

Also wie schon mehrfach erwähnt, der sicher gute proviookationstest hat auch seine macken.

3. Porphyrintest
Die Gabe von DMPS steigert die Hg-Ausscheidung, verbunden mit
einer Senkung der erhöhten Porphyrinwerte im Urin<1571>.
Der Beweis das dieser Test gut ist und warum auch Dr Mutter hinter dem steht.
Die obigen Nachteile hat der test eben nicht, weshalb er bevorzugt werden sollte.

4. Kupfer (MW)
Problematisch ist die Bewertung erhöhter Kupferwerte. Tierexperimentelle Untersuchungen zeigten,
dass bei Vergiftungen mit Arsen<885>, Gold<1424> oder Quecksilber auch der Kupfergehalt in
den Nieren signifikant erhöht war. Als Mechanismus wurde eine Induktion der Bildung von Metallothioneinen diskutiert, die dann vermehrt Kupfer zurückhalten<1424>. Unter der DMPS-Therapie sanken neben den Quecksilberwerten auch die Kupferspiegel. Ähnliches wurde auch für Zink beobachtet

Tierexperimentell wurde nachgewiesen, dass eine Vergiftung mit Cadmium
(siehe Kapitel 6.1.7.5) oder Quecksilber (siehe Kapitel 6.1.25.3.3.4) zu erhöhten Kupfereinlagerungen aus der Nahrung führt. Eine erhöhte Cu-Ausscheidung kann daher auch auf eine Hg-Belastung schliessen

Erhöhtes Kupfer muss also nichts mit em genetischen MW zu tun haben. Im Gegenteil könnten einige eher milderen MW Patienten eigentlich hg Patienten sein, dh durch hg kam der hohe Cu gehalt.

EDTA bzw Kombinationen von Chelatbildner.
EDTA bringt alleine bezüglich hg schlcht nichts!
Ohne übermässige Zinkausscheidung scheint die Kombination Ca-EDTA+DMSA+DMPS die effektivste Ausleitung von hg zu sein, 20% besser als nur DMPS und 3.3 x besser gegenüber nur DMSA. Dabei ist aber die Zinkausscheidung 8.5x so hoch wie nur DMPS und sogar 17x höher als nur mit DMSA. Bei tiefen Zinklevel also fragliche Entgiftung.
Daraus ist aber auch ersichtlich, dass DMPS doppelt soviel Zink ausscheidet wie DMSA, was aber relativ trotzdem gut ist, da DMPS auch fast 3x mehr hg ausscheidet.
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

dmsa bezugsquelle
Männlich Bodo
Zitat von Beat Beitrag anzeigen
Fazit:
Die Zusammenstellung zeigt, dass kein allgemein etablierter DMPS-Test für Quecksilber existiert.
Dies ist schlicht falsch.

Obwohl die in Spontanurinproben bei Amalgamträgern gemessenen Quecksilberkonzentrationen im allgemeinen deutlich unter der von der WHO angegebenen kritischen Grenze von 50 µg/l liegen, sprechen inzwischen zahlreiche kasuistische Berichte für toxische Effekte dieser langzeitigen chronischen Hg-Belastung durch Amalgamfüllungen.

Der DMPS-Test wird von vielen Ärzten, die sich mit der Amalgamproblematik beschäftigen, als diagnostisches Instrument geschätzt.

Urin II:

Quecksilber über 50 µg/g Kreatinin spricht für eine Quecksilberbelastung durch Amalgam. Bei stark erhöhten Kupferwerten (über 2000 µg/g Kreatinin) und einer Quecksilberausscheidung von unter 50 µg/g Kreatinin ist ein erneuter DMPS-Test nach 4 Wochen zu erwägen, da die Quecksilberdepots wegen der höheren Affinität des DMPS zum Kupfer eventuell nicht ausreichend mobilisiert wurden. Hinweise zur Therapie finden sich bei Daunderer.

DMPS-Test Exposition Umweltanalytik Intoxikation DMPS-Test DMPS Schwermetalle Dimaval Quecksilber Quecksilberbelastung Amalgam
Meine Ergebnisse: http://www.symptome.ch/vbboard/amalg...html#post44720




Gruß, Bodo

dmsa bezugsquelle

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Bodo

Obwohl die in Spontanurinproben bei Amalgamträgern gemessenen Quecksilberkonzentrationen im allgemeinen deutlich unter der von der WHO angegebenen kritischen Grenze von 50 µg/l liegen, sprechen inzwischen zahlreiche kasuistische Berichte für toxische Effekte dieser langzeitigen chronischen Hg-Belastung durch Amalgamfüllungen.
Einverstanden, dh anerkannte WHO ist es kein Problem und die Berichte sagen auch nichts aus über einen allgemein etablierter anerkannten Test.

Der DMPS-Test wird von vielen Ärzten, die sich mit der Amalgamproblematik beschäftigen, als diagnostisches Instrument geschätzt.
Indem viele Ärzte der DMPS Test schätzen ist er noch lange nicht allgemein etabliert und schon gar nicht wie. Wie im Link klar festgehalten, gibt es schon nur über ein halbes Dutzend DMPS Tests neben allen anderen.
Welcher davon soll nun mit welchen Grenzwerten allgemein etabliert sein?
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Liebe Grüsse
Beat

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dmsa bezugsquelle
Männlich Bodo
Zitat von Beat Beitrag anzeigen
Welcher davon soll nun mit welchen Grenzwerten allgemein etabliert sein?
Also nochmal: Es ist der Test, wie er hier DMPS-Test beschrieben wird.

Diese Vorgehensweise ist schulmedizinisch anerkannt!

Nach diesem Muster wurden meine DMPS-Tests gemacht.

Also: Urin I, DMPS-Ampulle intravenös, Urin II.

Aufgrund dieser Ergebnisse diagnostizierte der Arzt eine chronische Schwermetallintoxikation
und speziell eine HG-Intoxikation.











Die Krankenkasse hat diese Diagnose akzeptiert und bezahlte die ersten Ausleitungen.

Vielleicht könntest Du diese Fakten einfach mal zur Kenntnis nehmen.

Das ständige Wiederholen ermüdet etwas . . .






Liebe Grüße, Bodo

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Bodo

Weiss nicht ob Du zu schnell liest, oder ein Verständnisproblem hast.

Es geht nicht darum ob was anerkannt ist oder ob was richtig, nützlich oder was auch immer ist.
Die Aussage übrigens des Herstellers des mittels auf das Du mit dem link verweist ist nochmals folgende:
Die Zusammenstellung zeigt, dass kein allgemein etablierter DMPS-Test für Quecksilber existiert.
Vielmehr gibt es viele unterschiedliche Verfahren, die sich in der Dosierung, der Art der
Gabe von DMPS, dem Sammelzeitraum für den Urin und den Dimensionen der Messwerte
unterscheiden.

Dh der von Dir angegebene Provokationstest müsste bei den meisten Ländern und den msieten Fachleuten derjenige Test sein, der als Standard, der beste gilt, vieliecht sogar der einzige der anerkannt/bezahlt würde)! Dies ist aber nicht so! Je nach Land, ja sogar je nach Arzt/Labor werden verschiedene Tests bevorzugt, sogar bei den Provokationstest sind es verschiedene Mittel (DM;SA. DMPS) und dazu noch verschiedene Untersuchungsparameter (Urin, Stuhl) und dazu auch noch verschjiedene mengen, Probeentnahmezeitpunkt etc. Es gibt keinen klaren beweis welcher der beste ist, geschweige den einen Test der allgemein etabliert ist, auch der von Dir angegebene nicht. Ansonsten Frage Mutter, Haley, Cutler etc welcher test bei Ihnen, bei ihrem labor und bei Ihrem Land alös etabliert gilt. Wenn sie einen angeben, dann ist es bestimmt nicht der gleiche.
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Liebe Grüsse
Beat

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dmsa bezugsquelle
Männlich Bodo
Lieber Beat.

Du überliest leider oft gepostete Fakten.

Wie ich bereits schrieb: Der etablierte DMPS-Test ist anerkannt und hat Maßstäbe gesetzt.

Was es sonst noch für obskure Nachweise gibt, ist hierbei sekundär.

Bitte nehme die Fakten aus meinem vorangegangem Posting zur Kenntnis.

Mehr kann ich dazu nicht schreiben, wir drehen uns im Kreis.

Akzeptiere bitte, dass es einen anerkannten DMPS-Test gibt, den ich mehrfach
anwenden ließ, den die Kasse akzeptierte und der zu einer eindeutigen, unstrittigen Diagnose führte.

Das irgendwo auf der Welt auch Murks gemacht wird, ist uninteressant und nicht mein Thema.

Würde hiermit gerne diese Diskussion beenden, das Wesentliche ist geschrieben wurden.

Verweise auf das vorangegangene Posting, da steht alles Mitteilenswerte drin.








LG, Bodo

DMSA Bezugsquelle

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Bodo

Konkret, welches Land, welches Labor, welcher ärtlicher oder toxikologischer Verein etc sagt offiziell das genau der DMPS Test (und kein anderer) den Du vorstellst derjenige, dh der Etablierte ist?

Was es sonst noch für obskure Nachweise gibt, ist hierbei sekundär.Alle anderen Provokationstest sind absolut nicht obskur. Oder kannst du mir wissenschaftlich belegen das derjenige Provokationstest besser, genauer oder so ist, als ein anderer von ca 6, die die Firma Heyl, nebenbei Hersteller von Dimaval®, angibt? oder wieso schreibt diese Firma das es keinen etablierten gibt und erwähnt mehrere?
Wenn es etabliert ist, wieso steht ein anderer Provokationstest bei einer der grössten Ärztevereinigung, der DAN! (die abertausende von Erfahrungen haben), im Vordergrund?

Akzeptiere bitte, dass es einen anerkannten DMPS-Test gibt, den ich mehrfach anwenden ließ, den die Kasse akzeptierte und der zu einer eindeutigen, unstrittigen Diagnose führte.
Habe NIE das Gegenteil erwähnt. Hier geht es um die Etablierung, nicht um die Anerkennung von einer KK oder sogar einer Nation. Ausserdem ist Dein Adressat der falsxche, Du müsstest dies dem Produzenten DEINES DMPS schreiben. DEM musst Du schreiben, dass es EINEN etablierten DMPS Test gäbe.
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Liebe Grüsse
Beat

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Hollmann ist offline
Beiträge: 780
Seit: 22.10.06
Bodo; Hi Whity.
Auf EDTA solltest Du verzichten.
Mache besser mit DMSA/DMPS weiter.
EDTA ist überholt und weitaus unverträglicher als DMSA/DMPS und mobilisiert nur einen Bruchteil.
Ich sehe also keine Notwendigkeit, die gute DMSA-Applikation mit EDTA zu kombinieren.
Aber Bodo,
nicht doch.
EDTA ist nach wie vor superwichtig unmd keineswegs besonders toxisch.
Ich finde auch, dass der eine oder die andere hier viel zu schmalspurmässig nur auf Hg starrt. In der Praxis (ich mache Chelat seit Mitte der 80er) sieht es so aus, dass immer auch etliche andere SMs zu chelatieren sind. Leider auch Arsen Schwermetall Intoxikation (Blei, Nickel und leider auch Cadmium. DMSA plus EDTA ist intensiver. Oft gelingt es mit EDTA, Verkalkungen aufzulösen. Dieses ist mit DMSA nicht möglich.

Viele Grüße

TiehSsieh

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Alanis ist offline
Beiträge: 2.343
Seit: 02.03.04
Zitat von whity Beitrag anzeigen
puhhh, lukas wollte ja mal 100gr. pulver bestellen, wenn sich noch andere mitbezieher gefunden hätten.
ich habs nochnicht bestellt, mich ekelt schon ein wenig die vorstellung dies pur oder in flüssigkeit herunterzubekommen.
vielleicht ist es aber auch nicht so schlimm.

würdest du lieber das pulver ausprobieren=? warum?

grüsse
man kann ja in der apotheke auch leerkapseln kaufen, dann braucht man das pulver nicht so zu schlucken

grüßle,
alanis


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