Schwerstvergiftete braucht dringend Hilfe!!

30.12.07 18:49 #1
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Schwerstvergiftete braucht dringend Hilfe!!

Petri ist offline
Themenstarter Beiträge: 5.315
Seit: 27.10.07
Hallo,

Wie ihr bereits wißt hat meine Freundin eine Schlucklähmung.
Heute habe ich mich bei einem Anästhesisten erkundigt was es für Möglichkeiten gibt um die Gefahr des Erstickens zu verringern? Ob es eine Möglichkeit gibt mit einer Tracheostomie zu sprechen und ob dies wieder rückgängig gemacht werden kann?
Es gibt die Punktionstracheotomie, wobei die Wunde der Luftröhre sogar bereits nach einer Woche nach Wiederrausziehen des Tubus von allein wieder verschlossen ist.
Am Anfang hat man eine Plastikkanüle, später eine Silberkanüle. Ich weiß nicht ob das ok ist. Ich denke immer noch besser als evtl zu ersticken!! Was meint ihr?

Geändert von admin (14.04.08 um 11:48 Uhr)

Schwerstvergiftete braucht dringend Hilfe!!

santa ist offline
Beiträge: 1.515
Seit: 30.06.05
Hallo Petri!

Da hat sie aber noch mal Glück gehabt - im Unglück!

Wird sie auch mit DMPS-Infusionen weiterversorgt? Oder nur noch bis zum Ende Tabletten?

Sag Deiner Freundin, dass ich Ihr ganz fest die Daumen drücke, dass sie mit der Ausleitung auch Ihre Gesundheit wieder zurückgewinnen kann.
Soweit wie nur irgend möglich!

Lieber Gruss
Karin

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Petri ist offline
Themenstarter Beiträge: 5.315
Seit: 27.10.07
Hallo Karin,

das werde ich ihr gerne ausrichten .
Sie bekommt DMPS bisher iv, bis sie am Freitag entlassen wird, dann wird DMPS als Tabletten weiter gegeben. Zu den Stammzellinjektionen muß sie in die Klinik kommen. Wie auch zur Physiotherapie und Ergotherapie. Finde ich gut, so kann Dr Jacob auch die Entgiftung kontrollieren !!

Geändert von admin (14.04.08 um 11:49 Uhr)

Schwerstvergiftete braucht dringend Hilfe!!

santa ist offline
Beiträge: 1.515
Seit: 30.06.05
Hallo Petri!

Ich vertrau der Familie nicht mehr was die Entgiftung angeht.
Ich finde es überhaupt gut, dass sie zumindest die Ausleitung nicht blockieren.

Wenn ich an meine Verwandten denke, dann bin ich bis heute davon überzeugt, dass sie allesamt denken ich wär nicht so recht gescheit mit meinem Schwermetallfimmel .

Wenn Sie für mich "sorgen" würden, dann würde ich mit Sicherheit keine Ausleitungstherapie bekommen, sondern vielleicht ein wenig Physio- und Psychotherapie ...

Deshalb bin ich auch dankbar, dass ich für mich selbst sorgen kann.
Wie man an dem Beispiel Deiner Freundin sieht, ist das keine Selbstverständlichkeit. Leider!

Lieber Gruss
Karin

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Petri ist offline
Themenstarter Beiträge: 5.315
Seit: 27.10.07
Hallo Karin,

stimmt, da kann wirklich jeder froh sein daß er sich selbst versorgen kann!
Ihr Mann versorgt sie wirklich super, ohne irgendein böses Wort. Obwohl er wirklich sehr müde ist, weil er fast keine Nacht schlafen kann, da er von ihr immer wieder geweckt wird, weil sie in der Nacht nicht schlafen kann. Ich denke es liegt an der "Organeuhr". Er verdient ein dickes Lob!!

Daß die Familie nicht blockiert, da irrst Du dich leider.
Besser gesagt, seit Donnerstag hat sich es gebessert. Seitdem wird nicht mehr ständig über die Kosten geredet und evtl Verkürzen des Aufenthalts usw.. Ich schätze, Dr J hat ihnen "bischen" ins Gewissen geredet.
Hauptsache sie entgiftet weiter! So wie es aussieht, ist zumindest davon die Familie mittlerweile auch überzeugt .


Viele Grüße Petra

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Petri ist offline
Themenstarter Beiträge: 5.315
Seit: 27.10.07
Hallo,

heute war ich bei unserem Chefarzt der Anästhesie wegen Infos zur Tracheotomie.
Es gibt die Punktionstracheotomie. Dabei wäre es wichtig, daß sie unter fachlichler Kontrolle ständig wäre. Deshalb schließ ich das gleichmal aus. Dann gibt es die chirurgische Tracheotomie. Dabei kommt es, nachdem der Tubus wieder rausgezogen wurde zu Verwachsungen/Verengungen an der Luftröhre und sie müßte immer wieder operiert werden.

Also, er rät davon ab im Moment bei ihr eine Tracheotomie durchzuführen.

Man muß hoffen daß es wieder durch die Entgiftung besser wird!!
Es wird besser werden!! Ich glaube fest daran!!

Viele Grüße Petra

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Petri ist offline
Themenstarter Beiträge: 5.315
Seit: 27.10.07
Hallo,

ich hatte vor wenigen Tagen an "Katalyse" eine Anfrage per Mail wegen Palladium gesendet und diese Antwort bekommen. Denke nicht, daß die etwas dagegen haben die Mail zu veröffentlichen.
Der Link zu Katalyse:

Umweltlexikon-online.de: Abgassonderuntersuchung (ASU)

Ich fand vorallem den Zusatz zu dieser Heilquelle interessant. Ich habe nichts von mir aus in die Mail geschrieben.

Sehr geehrte Frau ...,

auch für uns ist die Palladiumvergiftung kaum erklärlich, wenn Ihre Freundin keinen Zahnersatz hat.

Die wichtigsten Anwendungsfelder sind gleichzeitig mögliche Quellen einer Palladiumvergiftung, aber ich sehe nicht wie eine dieser Verwendungszwecke zu einer Palladiumvergiftung führen könnte:

Abgaskatalysatoren für Ottomotoren. (Palladium verdrängt das teurere Platin.)
Schmuckwaren (vor allem in China)
Weißgold (Palladium "entfärbt" Gold)
Platintiegel (80 % Pt, 20 % Pd)
Feinstfolien. Analog zum Blattgold kann Palladium zu 0,01 µm dünnen Folien ausgewalzt werden.
Reinigung von Wasserstoff. In heißem Palladium besitzt Wasserstoff ein hohes Diffusionsvermögen.
Kontaktwerkstoffe für Relais in Kommunikationsanlagen
Zahnersatz
Medizinische Instrumente
Elektrodenwerkstoffe für Zündkerzen (Luftfahrt)
Pd/Ni-Legierungen als Ersatz für Gold in der Elektroindustrie
Nanotechnologie (dient als Katalysator, um z.B. molekulare Verbindungen herzustellen)
Anlagemünzen, z.B. Palladium Maple Leaf
Es gab mal einen Hinweis auf eine Palladium belastete Heilquelle, die zu Belastungen beim Menschen geführt haben soll.

Leider sind wir ansonsten auch ratlos, welche Ursache die Palladiumvergiftung haben kann.


Mit freundlichen Grüßen ...



Viele Grüße Petra

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Petri ist offline
Themenstarter Beiträge: 5.315
Seit: 27.10.07
Hallo,

ich möchte euch bischen über den neuesten Stand informieren.
Meine Freundin ist jetzt seit Freitag wieder zu Hause. Entgiftet dort DMPS über die PEG und 1 pro Woche bekommt sie es per Infusion in der Klinik + Stammzelltherapie-Injektion.
Psychisch gings ihr in der Klinik besser.

Viele Grüße Petra

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Tito ist offline
Beiträge: 1.429
Seit: 08.07.05
hi,
haben sich körperlich symptome verbessert ?

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Petri ist offline
Themenstarter Beiträge: 5.315
Seit: 27.10.07
Hallo,

noch nicht. Aber lt Dr Jacob ist es auch erst nach mindestens 3 - 5 Wochen zu erwarten.
Es ist schon unglaublich, daß sie die erste Woche so gut überstanden hat. Dabei kommt es meist zur Verschlimmerung und dies wäre sehr gefährlich geworden.

Viele Grüße Petra


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