Die psychische Komponente des Entgiftens

03.12.07 20:20 #1
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Die psychische Komponente des Entgiftens
Männlich Bodo
Es ist so banal wie einfach:

Je mehr ich mit mir selbst im Reinen bin, umso besser und gestärkter und klarer
kann ich agieren.

Nur in meinem Zustand mit der mich betreffenden Giftwirkung hat es sich ausgereinigt.

Karin, kapiere mal, dass echte Vergiftungen durch keinen Bohei aus der Welt zu schaffen sind.


Lg, Bodo

Die psychische Komponente des Entgiftens
Binnie
Zitat von Alanis Beitrag anzeigen
um mal beim psychischen aspekt zu bleiben: mir persönlich ist es immer ganz wichtig gewesen, keinen "alten zorn" aufzustauen, z.b. auf die menschen, die mich früher mit amalgam vergiftet haben, oder diejenigen, die unterlassen haben mir zu helfen. mit sowas vergiftet man sich nur noch mehr, nur halt auf einer anderen ebene.
ich denke, das kind ist nun mal in den brunnen gefallen und nun müssen wir sehen, wie wir es am besten wieder heraus bekommen.

liebe grüße
alanis
Gut gesagt, Alanis!

Viele Grüße
Sabine

Die psychische Komponente des Entgiftens
Binnie
OFF TOPIC:

Hallo Beat,
Da muss ich einfach widersprechen. Christen sind die grösste Verfolgte Gruppe auf der welt, also nichts mit praktisch für Machthabende.
Der Christliche Glauben haben Menschen vielerorts angnommen, weil sie frei von gefügig machen (Ahnenkkult, Göttern opfern, Medizinmänner gehorchen etc etc) wurden.
Wenn ich die Scheidungsrate, die Vergewaltigungsrate etc etc ansehe, dann ist sie schlicht wesentlich geringer unter Christen und dies hat nichts mit gefügigmachen zu tun.
Ich möchte mir hier nicht anmaßen irgendeine Religion einer anderen vorzuziehen. Jeder Glaube hat sicher Ansätze, die interessant sein können. Ich würde mich aber niemals von einer einzigen Religion "vereinnahmen" lassen, auch nicht vom Christentum! Wenngleich mir dieses natürlich schon automatisch, weil ich ja hier lebe, am "nächsten" ist, irgendwo. Aber ich halte es da wie Volker Pispers: irgendwie sagt er mal, dass die Religion etwas für Denkfaule ist... so ähnlich sehe ich das auch.

Viele Grüße
Sabine

Die psychische Komponente des Entgiftens

Alanis ist offline
Beiträge: 2.343
Seit: 02.03.04
bodo,
ich kann deinen hass gut verstehen. ich hatte den früher auch. aber wem bringt das was? mit solchen gefühlen schadet man in erster linie sich selbst. dem zahnarzt von annodunnemals tust du damit jedenfalls nicht weh.
das heißt aber nicht, dass man nicht gegen amalgam ankämpfen soll. allerdings mit kühlem kopf und bei klarem verstand. der wird durch solche negativen gefühle leicht getrübt und nur zu schnell wird man dann in die ecke der psychisch kranken/aggressiven gedrängt. damit tut man sich selbst und allen anderen amalgamis keinen gefallen.

lg
alanis

EDIT: ich bin auch nicht der meinung, dass man durch rezitieren von OMMM amalgam aus dem körper löst. sonst würde ich ja kein DMSA nehmen

und über die gründe, warum jemand schon im mutterleib vergiftet wird, können wir im grunde doch nur spekulieren. da hat halt jeder seine meinung und warum soll er/sie hier nicht äußern dürfen. kein grund, auf die barrikaden zu gehen

Die psychische Komponente des Entgiftens

GeorgeT ist offline
Themenstarter Beiträge: 441
Seit: 16.07.06
Au weia, was hab ich da nur losgetreten...?

Als ich diesen Thread eröffnet habe, war mir gar nicht bewußt, wie religiös, philosophisch, wie auch immer geartet dieser Aspekt der Ausleitung eigentlich ist.

Lieber Bodo, ich verstehe Deine Reaktion. Ich verstehe sie wirklich. Und ich wollte weder Dich, noch irgendjemand anders provozieren. Wäre mir vorher klar gewesen, das sich der Eine oder Andere so negativ berührt fühlt, hätte ich den Thread wahrscheinlich nicht eröffnet. Ich erlaube mir nur abschließend zu sagen, das ein trauriges Einzelschicksal wie Deines in keinem Widerspruch zu meiner These steht...Du hast halt eine andere Überzeugung, und das ist o.k. so...

Lieber Gerold, aus Deinen Beiträgen spricht die Weisheit und Besonnenheit des (fortgeschrittenen) Alters (ja, ich weiß, Du bist jung geblieben )
Danke dafür...

Liebe Binnie !
Danke auch für Deine Besonnene, gänzlich "unradikale" und konstruktive Reaktion auf das Thema. Du hast eine schöne Art mit einen so "schwierigen" Thema umzugehen...

Liebe Santa...Danke und
(Es ist natürlich nicht schön, wenn man das Gefühl hat, mit einer Meinung völlig alleine darzustehen, die so angeprangert wird...)

Diejenigen, die meinen und Santas Standpunkt ähnlich kritisch betrachten, wie Bodo, denen möchte ich gerne folgendes Schildern :
Mir selbst wurden diverse Amalgamfüllungen ohne Schutz ausgebohrt, die Konsequenzen über viele Jahre hinweg waren Energiemangel, "Ziellosigkeit", Antriebslosigkeit, Gedächnisschwäche, Unsicherheiten, Hautprobleme, Allergien usw. usw., geblieben sind mir noch jede menge Zahnmetall (Gold) und sogar ein toter Zahn (der bald extrahiert wird).
Ich würde sagen, das ich einige Jahre aufgrund meiner Giftbelastung regelrecht "in den Sand gesetzt" habe. Ich bin also von diesen Problemen selbst betroffen. Trotz alledem steht für mich ausser Frage, das ich mir all dies selber ausgesucht, es selbst verursacht habe.
Die Frage nach der Ursache von Gifbelastungen betrifft daher nicht nur Dich oder Euch, sondern UNS. Es ist mein eigenes Thema !!!

Albert Einstein hat einmal gesagt, das Religion, Philosophie und Physik auf einem sehr hohen Niveau eins sind... in sofern scheint zwar unsere Diskussion auf den ersten Blick möglicherweise in das Über-Thema nicht hereinzupassen, vielleicht gehört sie aber doch genau hier hinein...

Da ich jetzt, am ENDE (!!!) meiner Ausleitung, ENDLICH verstehe, wieso ich mir das alles so ausgesucht habe, möchte ich andere dazu ermutigen, zu schauen, ob Sie hinter Ihrem persönlichen Drama möglicherweise auch einen tieferen Sinn erkennen können, so wie ich es tue. Ich wünsche es Euch...

(Falls es jemanden gibt, der konkret wissen möchte, was ich für den tieferen Sinn meiner eigenen Intoxikation halte und was ich daraus gelernt habe, dann fragt bitte. Ich möchte damit niemanden langweilen...)

L.G. GeorgeT

Die psychische Komponente des Entgiftens

pita ist offline
Beiträge: 3.128
Seit: 08.04.07
Zitat von GeorgeT Beitrag anzeigen
(Falls es jemanden gibt, der konkret wissen möchte, was ich für den tieferen Sinn meiner eigenen Intoxikation halte und was ich daraus gelernt habe, dann fragt bitte. Ich möchte damit niemanden langweilen...)
Hallo George

In der Amalgam-Rubrik bin ich "Gast", nicht "Betroffene".

Trotzdem würden mich Deine Gedanken dazu interessieren, falls Du sie erzählen magst...

Liebe Grüsse
pita

Die psychische Komponente des Entgiftens

santa ist offline
Beiträge: 1.515
Seit: 30.06.05
Lieber GeorgeT!

Danke für das Küsschen - fühl Dich auch fest von mir gedrückt!

Ich selbst kann auch den Bodo und andere verstehen, wenn sie diesen Aspekt des Ausleitens selbst (noch nicht) entdeckt haben. Vielleicht ist das auch nicht immer und bei jedem Betroffenen der Fall.

Auch ich hab Jahrelang chronische Rückenschmerzen mit Gleitwirbeln, Allergien, und Nervenschmerzen etc. am ganzen Körper ertragen. Und das hat auch mich seelisch und vom Gemüt her so manches Mal mürbe, depressiv und verzweifelt gemacht. Eigentlich unvorstellbar heute, wie ich damals psychisch und physisch beieinander war.

Aber Dank der Ausleitung, mit oder dadurch keine Ahnung unendlich viel über das Leben, und letztendlich mich selbst, erfahren dürfen.

Und diese Erfahrungen denke ich nicht, das ich hätte machen können, wenn nicht die Amalgam-Vergiftung und Ausleiterei die letzten Jahre meines Lebens begleitet hätten.

Auch mich würde es sehr interessieren, was Du für Erkenntnisse aus Deiner Ausleitung gewonnen hast - Deine persönlichen Einsichten.

Lieber Gruss
Karin

Die psychische Komponente des Entgiftens

Oregano ist offline
Beiträge: 63.688
Seit: 10.01.04
Ich wiederhole mich:
Hallo George,
könntest Du vielleicht mal erklären, was Du unter "psychisch" verstehst? Für mich klingt das nämlich so, als ob Du eher "spirituell" (was immer das ist) oder so etwas in dieser Richtung meinst.
Ich habe immer mehr das Gefühl, daß hier aneinander vorbeigeredet wird, vor allem, weil eben viele die Erfahrung gemacht haben, daß die körperlichen Beschwerden mangels geeigneter Diagnostik nicht ernstgenommen werden und sie deshalb als "psychosomatisch" bezeichnet werden.

Gruss,
Uta

Die psychische Komponente des Entgiftens
Männlich Bodo
George, ich bin kein Einzelschicksal.

Es geht um keine "negative Berührung".

Geändert von admin (04.12.07 um 22:57 Uhr)

Die psychische Komponente des Entgiftens

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Binnie

Ich möchte mir hier nicht anmaßen irgendeine Religion einer anderen vorzuziehen.
Es gibt bezüglich Glauben kein grau. Entweder zählst Du Dich zu genau einer, oder zu keiner.

Ich würde mich aber niemals von einer einzigen Religion "vereinnahmen" lassen, auch nicht vom Christentum!
Also zu keiner, Dein Entscheid. Aber dann solltest Du nicht allgemein über Sachen schreiben (wie eine gewisse Absicht steckt: die Menschen sollen demütig, gefügig und leicht regierbar gemacht werden) die Du allgemein nicht kennst.

dass die Religion etwas für Denkfaule ist... so ähnlich sehe ich das auch.
Denkfaul ist Verschiedenes aus Faulheiot in einen Topf zu werfen und allgemeine Aussagen zu machen ohne sich die Mühe zu machen, das Einzelne zu lesen und darüber nachzudenken.
__________________
Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso


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