Interpretation Zink

30.10.13 17:27 #1
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Interpretation Zink

Prema ist offline
Beiträge: 747
Seit: 11.01.10
Zitat von evalesen Beitrag anzeigen
Hallo Paula,
mein SM-ausleitende Ärztin füllt vor DMPS-Gaben immer vor allem Zink mit Vit.C/Zinkinfusionen auf, weil die eben vor allem Zink, mit den SM mobilisiert werden. Zink ist ja auch ein Schwermetall, natürlich wird das auch chelatiert.
Hallo Eva,
warum wird Zink denn nicht NACH DMPS aufgefüllt, damit es sich nicht gleich mit DMPS wieder aus dem Körper verabschiedet und unnötig DMPS verbraucht?

lG Prema

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Prema ist offline
Beiträge: 747
Seit: 11.01.10
Zitat von evalesen Beitrag anzeigen
Zink in die Zelle zwingen geht mit intrazellulären Infektionen und Schwermetallbelastung wohl nur schwer. Die Viren verwenden die Metallothioneine, um sich an die Schwermetalle binden zu können. Der Zinkspiegel wird mit Infektionen und Metallen meistens unter der Norm sein.

Welches Zink supplementierst Du denn? Eventuell ist das Zink, das Du supplementierst, nicht zellgängig?
Hallo Eva und Paula...

weißt du vielleicht auch zufällig warum die Keime sich an Schwermetalle binden (wollen)? "Zinkspiegel" bei Infektionen und Metallen meinst du jetzt den Spiegel in der Zelle oder in der Matrix? kenn mich nicht aus und würde das gerne mal verstehen.

Ich nehme seit einiger Zeit wieder Zinkcitrat - ist das denn nicht zellgängig?

Mein Zink ist immer zu niedrig im Vollblut, niedrig bei der DMSA-Ausscheidung, aber im optimalen Bereich einer Haaranalyse.
Kupfer ist sehr hoch in der Ausscheidung nach DMPS oder DMSA, etwas zu hoch im Vollblut und sehr hoch im Haar.

Kinesiologisch testet kein Zink-Präparat und die erfahrene Kinesiologin hat darauf auch keine Antwort (kines.testen Hg und Blei-Belastung). Den Zusammenhang zwischen Hg Vergiftung (die man im Haar nicht sieht im Gegensatz zu Blei) und gestörtem Cu-Zn Haushalt kenne ich noch immer nicht.

Übrigens hab ich auch immer Kalium zu niedrig im Vollblut, obwohl ich viel Bananen, Kartoffeln und Elektrolyte mit K zu mir nehme. Deshalb auch ging ich zu einem Arzt, der ein Labor für solche Analysen betreibt. Der (fand den Kalium Wert schon etwas bedenklich und) meinte wenn's im Vollblut außer der Norm ist, wird es schon heikel, aber die Werte würden schwanken. Deshalb empfahl er die Haar-Analyse. Im Haar war Kalium wohl noch im Referenzbereich.
Viel klüger bin ich jetzt auch nicht.

LG Prema

Geändert von Prema (07.11.13 um 23:10 Uhr)

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evalesen ist offline
Beiträge: 3.028
Seit: 20.08.09
Hallo Prema,

Zink wird vor und nach DMPS aufgefüllt.

Die Viren verwenden Metallothioneine, um sich an die Metalle binden zu können, und so fest gebunden im Körper zu bleiben. Viren binden sich an Schwermetalle, Bakterien an Aluminium.

Die Bindung an die Mikroben ist so fest, daß auch DMPS & Co. diese an die Mikroben gebundenen Metalle nicht aus dem Körper lösen können. Erst wenn man diese mikrobiellen Belastungen anspricht, werden die Metalle gelöst.

Ein Mangel an Molybdän zieht z.B. Dysbalancen im Zink/Kupferspiegel nach sich. Molybdän wird massiv verbraucht, wenn man Schwefel nicht in die ungiftigen Sulfate umwandeln kann. In diesem Fall bleiben die hochtoxischen Sulfite im Körper, was massiv Molybdän verbraucht, und ein Ungleichgewicht Zink/Kupfer bewirkt.

Zinkcitrat müßte eigentlich bioverfügbar sein, sagt zumindest meine Ärztin. Aber vielleicht ist das individuell.

Liebe Grüße, Eva

Geändert von evalesen (08.11.13 um 08:11 Uhr)

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malk ist offline
Beiträge: 1.188
Seit: 26.08.11
Zitat von Prema Beitrag anzeigen
Kinesiologisch testet kein Zink-Präparat
Ist bei mir auch so.

Und ich kann das sogar selber ausprobieren, indem ich Zinkpräparate auf nüchternen Magen nehme. Dies wird eigentlich tlw. empfohlen, weil es so angeblich besser aufgenommen wird (so habe ich es zumindest gelesen). Allerdings wird mir regelmäßig unwohl, wenn ich es so einnehme. Sogar bei Basenpulvern mit viel Zink reagiere ich ähnlich.

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evalesen ist offline
Beiträge: 3.028
Seit: 20.08.09
Hallo malk,
hast Du auch Zinkmangel im Vollblut?
Und wenn, wie kompensierst Du das?
LG
Eva

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malk ist offline
Beiträge: 1.188
Seit: 26.08.11
Zitat von evalesen Beitrag anzeigen
Hallo malk,
hast Du auch Zinkmangel im Vollblut?
Und wenn, wie kompensierst Du das?
LG
Eva
Ja, laut letztem Bluttest (ist schon lange her). Ich mache gerade einen neuen (Vollblut). Ich habe aber nicht viel Hoffnung, dass sich was gebessert hat. Da ich als HPU/KPU-ler viel verliere und aus oben beschriebenen Gründen bisher nicht ausreichend kompensiert habe. Ich nehme halt Zink zu den Mahlzeiten, was angeblich sehr schlecht verwertet wird.

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evalesen ist offline
Beiträge: 3.028
Seit: 20.08.09
kenne auch ich so, daß Zink zu den Mahlzeiten schlechter absorbiert wird. Könnte man Zink-Ampullen spritzen? Magnesium kann man ja auch spritzen, auch wenn sie für i.v. sind.

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staff ist offline
Beiträge: 46
Seit: 02.04.13
Zitat von evalesen Beitrag anzeigen
Die Viren verwenden Metallothioneine, um sich an die Metalle binden zu können, und so fest gebunden im Körper zu bleiben. Viren binden sich an Schwermetalle, Bakterien an Aluminium.
Hallo Eva,

aus eigener Beobachtung ist mir aufgefallen, dass meine (massiven) Lippenherpesprobleme besser wurden, wenn ich keinen Fisch mehr gegessen habe. Das deutet auf eine Verbindung von Hg und Viren hin, deswegen fand ich Deinen Satz sehr interessant.
Woher kommt die Erkenntnis Viren profitieren von Schwermetallen? Gibt es Berichte, Erfahrungen oder Studien darüber?


Stefan

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evalesen ist offline
Beiträge: 3.028
Seit: 20.08.09
Hallo Stefan,

"Chronische Infektionen und Schwermetalle:
Chronische Infektionen helfen Schwer- und Leichtmetallen, sich im Körper zu verstecken, Chelatoren erreichen diese Metalle durch die feste Bindung an die Mikroben nicht.
Schwermetalle wie Quecksilber binden sich an Viren, das Leichtmetall Aluminium bindet sich an Bakterien.
Metalltests zeigen keine oder nur eine minimale Metallbelastung, und verschleiern die Überladung des Körpers mit Metallen."
"Viren aus der Herpes-Familie wie der Herpes zoster (Varicella oder Gürtelrose) oder der Human Herpes Virus 6 (HHV6) können ebenfalls eine chronische Infektion, vor allem der Nerven verursachen. Da sich Viren an Schwermetalle wie Quecksilber binden, tragen chronische virale Belastungen dazu bei, daß sich Schwermetalle im Körper anhäufen."

Das schreibt Amy Yasko in ihrem Buch "Pathway to Recovery". Amy Yasko hat ihr eigenes Entgiftungskonzept wenn man an chronischen Infekten leidet. Nach ihren Forschungen führt die Entgiftung bei chronischen Infekten nicht über Chelatierung, sondern über die Mobilisierung der viralen und bakteriellen Belastungen, die Metalle werden mit den Mikroben ausgeschieden.

lg

Eva


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