Amalgam: Verschlechterung durch DMPS?

29.07.13 00:26 #1
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mc82 ist offline
Beiträge: 8
Seit: 09.11.12
Hi,
bin der Mesut 31jahre alt und neu hier.
Ich hoffe das mir hier vielleicht geholfen werden kann.
Hab diverse gesundheitliche Beschwerden die auf eine Schwermetallbelastung
(und/ oder instabile HWS)zurück zuführen sind.
Meine Beschwerden sind: Unruhe, Schlafstörungen, kognitive Störungen, zittern, Nervosität, Depression, Kopf nackenchmerzen, schwindel allergisches asthma(Chemikalien) usw..
Hatte ca 8 - 10 Amalgam Füllungen, die mit der Zeit ausgetauscht oder gewechselt wurden, alles natürlich ohne schutz .
Im letzten Jahr wurde mir eine Füllung am Backenzahn getauscht gegen kunstoff.
Die Symptome wurden dadurch schlimmer! Zittern, Unruhe Kopfschmerzen, Schwindel.
Habe erst keinen Zusammenhang zum Amalgam gefunden.
Erst nach Recherchen, bin ich auf ein mögliches amalgamproblem gestoßen.
Mir wurde Blut nach 3tagen abgenommen, dort war Quecksilber erhöht.
Der arzt riet mir zur amalgamsanierung und ausleitung.
Ich hab lange nach einem zahnarzt gesucht der sich mit der problematik auskennt.
Gefunden hab ich einen zahnarzt in germering bei münchen dr. K.
Es wurde ein opt gemacht und befundet. Laut ihm hatte ich keine zahnherde jedoch im Backenzahnbereich wohngifte. Er hat mich dmps/dmsa schnüffeln lassen obwohl ich noch Amalgam in den Zähnen hatte. Nach dem dmps/dmsa schnüffeln bekam ich Kopfschmerzen und Schwindel was jedoch nach einer Woche verschwand. Ich glaube da hab ich einen Fehler gemacht.
Am Tag des Termins wurde alle restlichen Füllungen unter Schutz gegen Zement getauscht.
Im Bereich des Backenzahns hat er einen cut gemacht und einem salbenstreifen rein gelegt.
Ich sollte alle 2 Tage insgesamt 3mal den streifen wechseln.
Nach der Sanierung ging es mir auch etwas besser.
Ich komme jetzt zu meinem eigentlichen Problem.
Ich wollte ja ausleiten. Hab aber lange keinen Arzt gefunden der den dmps test macht.
Gefunden hab ich einen Arzt in München Umweltmediziner.
Nach der amnese war er auch der meinung das es etwas mit Quecksilber zutun haben könnte.
Ich hab dann dem dmps test eingewilligt.
Durchführung: labor micro trance
5ml unitihol als Infusion.
Urin1 wurde nicht entnommen.
Mir ging es während der Infusion gut, war aber leicht angespannt.
2 std später sollte ich den Urin sammeln und selber ins labor verschicken.
Das hab ich auch gemacht.
Jetzt wir es spannend!! Am abend als ich ins Bett gehen wollte, bekam ich Kopfschmerzen, Schwindel und so eine Art Panikattacke.
Am nächsten Tag ging es mir nicht besser, wurde ziemlich unruhig fing an zu zittern.
Ich ging zum Hausarzt. Er sagte das diese Beschwerden durch die Mobilisation der Metalle kommen könnte. Er hat geraten viel zu trinken.das hab ich auch gemacht.
Mir ist aufgefallen das ich sehr müde geworden bin und oft Wasserlassen musste nach dem test.
Nach drei tagen ging es mir nicht besser, hab dann mit dem umweltarzt telefoniert.
Er meinte das bei ihm sowas noch nie vorgekommen ist. Hab mir dann Magnesium und Zink besorgt. Nach einer Woche sind die Beschwerden leichter geworden, aber noch vorhanden.
Die Ergebnisse ergaben eine leichte Belastung . ich kann sie hier gerne mal Posten.
Das ist meiner Meinung nach nicht aussagekräftig. Der umweltarzt konnte mir nicht erklären, warum es mir nach dem test so schlecht geht.
Er hat dann Blut abgenommen, um mineralien zu bestimmen und s-100 protein. Die Werte kommen noch.
Ist es normal das es einem knapp 3wochen nach dem Test so schlecht geht?! Und was können die Gründe sein?! ist es möglich das dmps Quecksilber ins Hirn drückt (durch Schädigung der Blut hirnschranke)?
Wenn eine Entgiftungstörung vorliegt, kann es sein, dass es mobilisiert aber nicht richtig ausgeschieden wurde, daher der niedrige wert?!
Entgiftungssymptome?
Neuvergiftung oder Umverteilung?
Was sollte ich als nächstes tun? Ich wäre für jede Antwort dankbar.

Meine beschwerden nach dem test(manche haben sich verstärkt):
Kopfschmerzen, Druck im Kopf, nackenschmerzen, Unruhe, zittern, Angst, Magen Darm Beschwerden.

Mfg

Geändert von mc82 (29.07.13 um 01:15 Uhr)

amalgam: verschlechterung durch dmps?!

MiglenaN ist offline
Beiträge: 1.228
Seit: 15.05.13
Hallo Mesut,

auch Kunststoffe und Zemente können neben Amalgam Beschwerden machen. Wurde bei Dir eine Metall-Allergie (gegen Amalgam als Ganzes, oder gegen Bestandteile des Amalgams:Quecksilber u. a. Metalle) ausgeschlossen? Ein LTT-Test-Metalle wäre der richtige Bluttest, um eventuell vorhandene Metall-Allergien aufzuspüren.

Sollten dadurch Metall-Allergien festgestellt werden, muss man mit beachten, dass auch in Zementen Metalle enthalten sein können.

Grüße, Miglena
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Ein freundlicher Blick durchdringt die Düsternis wie ein Sonnenstrahl. (Albert Schweitzer)

Amalgam: Verschlechterung durch DMPS?

mc82 ist offline
Themenstarter Beiträge: 8
Seit: 09.11.12
Hi miglenaN,
Danke für deine Antwort.
Ich hab so einen LTT test nicht gemacht. Sind sehr teuer.
Der Zahnarzt meinte nur, dass ich kein kunstoff vertragen würde.
Hab nur noch 2 Füllungen aus kunstoff, werde diese auch tauschen lassen.
Welcher Zement wäre in dem Fall zu empfehlen?
Mir geht es im Grunde um die Beschwerden nach dem dmps test.

MFG mesut

Amalgam: Verschlechterung durch DMPS?

MiglenaN ist offline
Beiträge: 1.228
Seit: 15.05.13
mc82:

Zitat
Mir geht es im Grunde um die Beschwerden nach dem dmps test.
Wenn die Beschwerden aufgrund einer Allergie (bei Allergien lösen kleinste Mengen Reaktionen aus) ausgelöst wurden, kann der Arzt eventuell etwas dagegen tun.

Welches Material das Richtige ist, hängt von den individuellen Un-Verträglichkeiten ab. Eine schwierige Frage. Bei mir z. B. sind weder Metalle noch Kunststoffe noch Zemente geeignet. Manche vertragen Zemente gut, andere- nicht. Bei Metall-Allergien ist der LTT-Test am zuverlässigsten (eigene Erfahrung), bei Unverträglichkeiten nicht-allegischer Art ist der LTT nicht geeignet. Manche testen dann mit Bioresonanz und Kinesiologie, was je nachdem hilfreich oder sinnlos sein kann.

Der LTT-Test, den ich spontan gemacht habe, weil ich wissen wollte, ob ich eine Amalgamallergie habe, hat andere Metallallergien ergeben, die mir einige Beschwerden aus der Kindheit erklärt haben und mögliche zukünftige schwere Autoimmunkrankheiten erspart haben, deren Folgeschäden und Kosten ins Unermessliche gehen können.

Grüße, Miglena
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Amalgam: Verschlechterung durch DMPS?
Männlich Windpferd
Hallo Mesut,

leider kommen solche Geschichten immer wieder vor. Manche Ärzte spritzen "einfach so" DMPS.

Damit die Ausleitung effektiv ist und nicht zu noch mehr Problemen führt, würde ich die Ratschläge des auf diesem Gebiet derzeit führenden Umweltmediziners im deutschsprachigen Raum beachten: Dr. Joachim Mutter: "Amalgam. Gefahr für die Menschheit" und "Gesund statt chronisch krank". Ferner: Open Mind Academy (Hg. Ulrich Volz): "Elemente der Gesundheit", 2012.

Darüber ist hier schon x-mal geschrieben worden; klar daß es immer wieder schnell im Orkus versinkt.

Leider hab ich keine Zeit, das detailliert schon wieder aufzuschreiben oder einen Link zu suchen; bitte mach Dich selber aus der o.g. Literatur schlau. Bekannte haben gute Erfahrungen damit gemacht, ihren gutwilligen aber uninformierten Ärzten diese Bücher oder noch besser Kopien daraus mitzubringen.

Kurzfassung: mindestens 2, eher 3 Wochen vor DMPS müssen - nach Mutter - wichtige Mikronährstoffe aufgefüllt werden. Vor allem Selen (z.T. als Selenase - immer dann, wenn während der DMPS-Infusion irgendwelche Befindlichkeitsstörungen auftreten; der Wechsel funktioniert mittels Dreiwegehahn), N-Acetyl-Cystein, Glutathion (auch als Infusion unmittelbar vor DMPS), Tham-Köhler (desgleichen, zur Alkalisierung), Alpha-Liponsäure, Zink, Antioxydantien u.a. Basische Ernährung, auch mit Mg-, K-, Ca-Citraten. Die Leber sollte während der Infusion gepflegt werden mit Mariendistel + Wärmflasche, die Nieren mit Solidago. DMPS (gemischt mit Procain 2%) hochdosiert aber selten. (Geht später auch i.m. und s.c.) Viel Chlorella, v.a. abends.

Alle diese Empfehlungen stammen aus der o.g. Literatur - nichts von mir ausgedacht. Ich bin entsprechend behandelt worden wegen schwerer Amalgamvergiftung - mit insgesamt geschätzten 140 Amp. DMPS (Unithiol), ohne alle Nebenwirkungen.

(Was häufig als Nebenwirkungen von DMPS behauptet wird - zum Schaden der Unentschlossenen - ist, nach Dr. Mutter, in der Regel eine Auswirkung seiner unsachgemäßen Anwendung.)

Das Schnüffeln hat bei mir keine wahrnehmbare Wirkung gebracht (ich halte es trotzdem für eine gute Idee); der Effekt der Kieferprovokation war sehr erstaunlich positiv.

Was die Verträglichkeit von Kunststoffen betrifft: Es gibt m.W. Labors, in denen man kleine Plättchen kriegen kann, die man dann jeweils lange im Mund behält und beobachtet, ob eine Reizung auftritt. Mein Prothesenmaterial ist mittels ART (RD) nach Klinghardt getestet worden - keine Probleme damit.

Dir viel Glück - und Deinen Ärzten ein bißchen Sachverstand!

Alles Liebe
Windpferd


PS: Dr. K. in Germering kenne ich auch. Schrullig aber m.E. ausgezeichnet. Seine Methode des Offenhaltens der OP-Wunde wird sehr kritisiert, aber einiges scheint dafür zu sprechen. Mir hat's wohl nicht geschadet.

Geändert von Windpferd (29.07.13 um 10:03 Uhr)

Amalgam: Verschlechterung durch DMPS?
1gisa
Hi Mesut,


wie schaut es denn bei Dir mit Handy, DECT, W-Lan aus? Nutzt Du dieses? Wenn ja, würde ich an Deiner Stelle sofort die Finger davon lassen, d.h. Handy nicht nutzen, W-Lan ausstellen und natürlich auch das DECT.

Eine Entgiftung kann u.U. nicht funktionieren, wenn die Strahlung solcher Geräte + ansonsten Belastungen durch Mikrowellenstrahlung vorliegt. Dann können die Schwermetalle "kreisen" und sich verschieben. Steht ebenfalls in dem Buch von Dr. Mutter.

Weiterhin würde ich Kaffee-Einläufe zu mir nehmen (ist natürlich nicht jedermans Sache) um den Kreislauf der Rückvergiftung zu unterbrechen und die Leber zu entlasten.

Trinken, trinken, trinken... Die Leber unterstützen durch Mariendistel-Tee's oder Tinkturen; die Nieren mithilfe von Solidago-Tee's oder auch hier Tinkturen.

Eine basische Ernährung, d.h. erst einmal leichte Kost mit viel Gemüse und Obst - wenn es geht roh. Nichts schweres, was die Ausleitungsgänge überfordern würde.

Kohlekompretten (gibts in jeder Apotheke) fallen mir als nächstes ein, damit die Metalle gebunden werden. Halte davon mehr als von dem Chlorella.

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zuführen.


Wünsche Dir gute Besserung,
1Gisa

Amalgam: Verschlechterung durch DMPS?

Anne S. ist offline
Beiträge: 4.241
Seit: 28.03.05
Hallo Mesut,

ich würde eher auf eine Umverteilung im Körper tippen, bei einer Allergie auf DMPS müssten noch Hautausschläge und Juckreiz dazukommen.

Ich bin der Meinung, dass auch die besten Umweltärzte oft nicht abschätzen und einschätzen können, warum der eine so oder eben anders auf DMPS reagiert. Man kennt zwar in Punkto Entgiftungsstörungen schon etliche Parameter, aber es bleibt immer die Frage - wieviele Faktoren kommen bei dem Einzelnen noch zusammen, dass man eben derartig heftig auf DMPS reagiert, die man überhaupt nicht kennt.
Gerade auch wenn die BSH beschädigt ist, sollte man kein DMSA schnüffeln und wenn man nicht weiß, ob Hirnherde vorhanden sind.

Ich würde mich auch Windpferd in der Einschätzung anschließen, dass die DMPS-Gabe unsachgemäß erfolgte.
Dr. Mutter weist immer wieder darauf hin, dass der Körper vorher basisch sein muss und das war bei Dir sicher nicht der Fall. Bei einer Amalgamvergiftung ist der Körper schon übersäuert und durch DMPS wird er noch saurer, dann geht der Schuss nach hinten los.

Mir selbst ging es nach DMPS auch hundeelend da ich eine Allergie darauf habe und es eben noch unsachgemäß verabreicht wurde. Ich hatte lange gebraucht, bis ich mich davon erholt hatte und ab diesem Zeitpunkt haben meine MCS Beschwerden angefangen.
In der Hinsicht haben mir auch immer wieder andere Betroffene berichtet, dass nach DMPS, MCS Bescherden anfingen.

Liebe Grüße
Anne S.
__________________
Den Herrn stets ernst zu nehmen, das ist Weisheit. Und alles Unrecht meiden, das ist Einsicht.

Amalgam: Verschlechterung durch DMPS?

mc82 ist offline
Themenstarter Beiträge: 8
Seit: 09.11.12
Hi all,
Ich bedanke mich, für alle antworten.
Werde alles genau analysieren.
Mir geht es heute gesundheitlich ziemlich schlecht.
Der umweltarzt hat mich heute angerufen, um mir die Ergebnisse der mineralanalyse und des s-100 protein mitzuteilen.
Kupfer und calzium waren niedrig. Eisen war erhöht, obwohl wenig beim dmps test ausgeschwemmt wurde.
Komisch oder? Er konnte sich das auch nicht erklären.
Die Hiobsbotschaft war aber das, das s-100 protein ziemlich erhöht war!
Normwert 0,15 bei mir 0,89 und das ohne provakation!!! Bin ziemlich fertig.
Das deutet auf eine kranke blut- hirnschranke.
So einen hohen wert hab ich noch nirgends gehört oder gelesen.
Ich weiss nicht was machen soll.
Der Arzt kann mir auch nicht helfen, da er sich damit nicht auskennt.
Weiß vielleicht jemand, was ich als nächstes machen sollte?

Grüße mesut

Geändert von mc82 (29.07.13 um 21:12 Uhr)

Amalgam: Verschlechterung durch DMPS?
Männlich Windpferd
. . . hohes S-100 kann auf Elektrosmog zurückzuführen sein. Würde erst mal provisorisch abschirmen, wenigstens Kopf und Rumpf während des Schlafs. Für einige Wochen, dann nochmal testen.

LG
Windpferd

Amalgam: Verschlechterung durch DMPS?

mc82 ist offline
Themenstarter Beiträge: 8
Seit: 09.11.12
Danke Windpferd für deine schnelle Antwort!

Abschirmen ? Wie?

Ich denke mal das meine HWS da auch ein grosser Faktor ist.
Aber wie gesagt, so ein hoher wert!! Da war der Arzt auch ziemlich überrascht

Geändert von mc82 (29.07.13 um 21:45 Uhr)


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