Ausleitung allgemein sinnvoll?

15.07.13 19:55 #1
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Ausleitung allgemein sinnvoll?

TomG ist offline
Themenstarter Beiträge: 143
Seit: 05.10.12
Die absoluten Mengen die gemessen werden sind winzig, ich frage mich ob sich der Aufwand lohnt, mir haben DMSA-Gaben nicht geholfen.

Ausleitung allgemein sinnvoll?

Naturkind ist offline
Beiträge: 1.286
Seit: 10.03.13
Zitat von TomG Beitrag anzeigen
Die absoluten Mengen die gemessen werden sind winzig, ich frage mich ob sich der Aufwand lohnt, mir haben DMSA-Gaben nicht geholfen.
Wie hast Du dosiert?
Nach welchem Schema?

Ausleitung allgemein sinnvoll?

gerold ist offline
Beiträge: 4.721
Seit: 24.10.05
Um zur ursprünglichen Fragestellung zurückzukehren, sei darauf hingewiesen, daß sich bei der Giftausleitung durch die Einnahme von Rizinusöl wirklich etwas tut, nachdem die Lebergänge freigeworden sind. Deshalb sei hier auf den zugehörigen Wiki-Artikel Rizinusöl verwiesen.

Alles Gute!

Gerold
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

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MeerSalz
Hallo in die Runde,

Dr. Klinghardt meint ja, dass bei Schwermetallbelastung/-Vergiftung und gleichzeitiger sportlicher Tätigkeit die Schwermetalle vom Bindegewebe ins Nervengewerbe verlagert werden und dass Sportler wohl viel häufiger an MS erkranken würden.

Hier sein Vortrag:

Grüße
MeerSalz

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hitti ist offline
Beiträge: 1.875
Seit: 26.02.12
Zitat von MeerSalz Beitrag anzeigen
Dr. Klinghardt meint ja, dass bei Schwermetallbelastung/-Vergiftung und gleichzeitiger sportlicher Tätigkeit die Schwermetalle vom Bindegewebe ins Nervengewerbe verlagert werden und dass Sportler wohl viel häufiger an MS erkranken würden.

Hallo MeerSalz,

Danke für den Hinweis, dass Klinghardt diesen Zusammenhang Entgiftungsprobleme und Sport schon mal in einem Vortrag angedeutet hat. Ich habe das Video auch schon einmal gesehen, kann mich daran aber leider nicht mehr erinnern.

Kannst Du sagen, an welcher Stelle Klinghardt in diesem Vortrag auf den genannten Zusammenhang eingeht (Stunde:Minute)? Der Film ist ja über 2,5 Stunden lang... :-)

Danke und Grüße

hitti

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MeerSalz
Zitat von hitti Beitrag anzeigen
Hallo MeerSalz,

Danke für den Hinweis, dass Klinghardt diesen Zusammenhang Entgiftungsprobleme und Sport schon mal in einem Vortrag angedeutet hat. Ich habe das Video auch schon einmal gesehen, kann mich daran aber leider nicht mehr erinnern.

Kannst Du sagen, an welcher Stelle Klinghardt in diesem Vortrag auf den genannten Zusammenhang eingeht (Stunde:Minute)? Der Film ist ja über 2,5 Stunden lang... :-)

Danke und Grüße

hitti
Hallo hitti,

bei 1:02 geht er darauf ein. Vor allem Hochleistungssportler erkranken häufiger an MS. Also nicht, dass es zu Missverständnissen kommt: Hier ist nicht moderater Sport an der frischen Luft gemeint.

Grüßle,
MeerSalz

Ausleitung allgemein sinnvoll?

hitti ist offline
Beiträge: 1.875
Seit: 26.02.12
Zitat von MeerSalz Beitrag anzeigen
bei 1:02 geht er darauf ein. Vor allem Hochleistungssportler erkranken häufiger an MS. Also nicht, dass es zu Missverständnissen kommt: Hier ist nicht moderater Sport an der frischen Luft gemeint
Danke für die Info!

Ich bin allerdings der Meinung, dass das Phänomen nicht nur auf Hochleistungssportler zutrifft. Denn es geht dabei um das Immunsystem, welches nicht "richtig" funktioniert.

Hochleistungssportler beanspruchen ihr Immunsystem sehr und bei manchen kippt der Gesundheitszustand dann in ein Beschwerdebild, sodass die Leistungen und das Training wie zuvor nicht mehr möglich sind. Das ist aber nicht bei allen so, sondern hängt wie immer von der Konstitution, der Veranlagung, den Genen u.a. ab.

Und genauso gibt es Menschen mit geschwächtem Immunsystem, die schon mit moderatem Sport starke gesundheitliche Probleme bekommen. Deren Immunsystem musste nicht erst übermäßig durch Hochleistungssport geschwächt werden, sondern ist es bereits aus anderen Gründen.

Das bedeutet nicht, wie ich schon an anderer Stelle betont habe, dass Sport allgemein "schädlich" für das Immunsystem ist - im Gegenteil. Aber Sport oder "nur" Alltagsbewegung kann Immungeschwächten starke Probleme bereiten. Das sind dann definitiv keine "Depressiven mit Antriebsstörung", wie so oft verurteilt, sondern meist vom Typ her eher aktive Menschen, die darunter sehr leiden, dass sie ihrem Alltag, ihrem Sport nicht mehr wie zuvor nachgehen können. Nur werden diese dann oft in Reha-Maßnahmen gesteckt, die sie in die Bewegung zwingen und nachher bzw. währenddessen geht es ihnen schlechter als vor der Reha.

Fazit: Die Menschen, die Entgiftungsprobleme haben, haben auch eher Probleme mit Sport/Bewegung. Und Menschen, die keine physiologischen Entgiftungsprobleme haben, können durch gute Ernährung und moderatem Sport ausreichend entgiften.

Viele Grüße

hitti

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MeerSalz
Zitat von hitti Beitrag anzeigen
Danke für die Info!

Ich bin allerdings der Meinung, dass das Phänomen nicht nur auf Hochleistungssportler zutrifft. Denn es geht dabei um das Immunsystem, welches nicht "richtig" funktioniert.

Hochleistungssportler beanspruchen ihr Immunsystem sehr und bei manchen kippt der Gesundheitszustand dann in ein Beschwerdebild, sodass die Leistungen und das Training wie zuvor nicht mehr möglich sind. Das ist aber nicht bei allen so, sondern hängt wie immer von der Konstitution, der Veranlagung, den Genen u.a. ab.

Und genauso gibt es Menschen mit geschwächtem Immunsystem, die schon mit moderatem Sport starke gesundheitliche Probleme bekommen. Deren Immunsystem musste nicht erst übermäßig durch Hochleistungssport geschwächt werden, sondern ist es bereits aus anderen Gründen.

Das bedeutet nicht, wie ich schon an anderer Stelle betont habe, dass Sport allgemein "schädlich" für das Immunsystem ist - im Gegenteil. Aber Sport oder "nur" Alltagsbewegung kann Immungeschwächten starke Probleme bereiten. Das sind dann definitiv keine "Depressiven mit Antriebsstörung", wie so oft verurteilt, sondern meist vom Typ her eher aktive Menschen, die darunter sehr leiden, dass sie ihrem Alltag, ihrem Sport nicht mehr wie zuvor nachgehen können. Nur werden diese dann oft in Reha-Maßnahmen gesteckt, die sie in die Bewegung zwingen und nachher bzw. währenddessen geht es ihnen schlechter als vor der Reha.

Fazit: Die Menschen, die Entgiftungsprobleme haben, haben auch eher Probleme mit Sport/Bewegung. Und Menschen, die keine physiologischen Entgiftungsprobleme haben, können durch gute Ernährung und moderatem Sport ausreichend entgiften.



hitti
Wie kommst du auf dieses Fazit? Gibt es dazu Links, Studien?

Meine Erfahrung: moderate Bewegung (sei es nur ein Spaziergang) an der frischen Luft im Tageslicht stärkt das Immunsystem nachhaltig, aber ganz wichtig: NICHT an feinstaubbelasteten Straßen/Gegenden. Das Farbe grün der Wiesen und Wälder stärkt die Leber. Durch die Bewegung wird das Lymphsystem aktiviert. Ausserdem wichtig: als Ausscheidungshilfe Chlorella einnehmen oder Rhizinusöl (bei Zweiterem muss ich mich erst noch einlesen).

Dr. Mutter schreibt in seinem Buch "Amalgam - Risiko für die Menschhiet", S. 116 " In Tierversuchen wurde nachgewiesen, dass schwermetallvergiftete Mäuse länger lebten, wenn sie unter natürlichem Licht gehalten wurden. Die Schwermetallaussscheidung um bis zu 30-mal höher als bei den Mäusen, die unter künstlichem Licht gehalten wurden."

Dass Hochleistungssport allgemein nicht gesund ist, ist ja auch kein Geheimnis . Interessant aber für mich - und deshalb habe ich den Vortrag von Dr. Klinghardt hier reinkopiert - dass durch die Beanspruchung der Muskulatur durch Sport EINE VERSCHIEBUNG der Schwermetalllast zuungusten des Nervengewebe stattfindet - was, wie gesagt, anders sein wird, wenn z. B. Chlorella eingenommen wird.

Gruß,
M.

Ausleitung allgemein sinnvoll?

TomG ist offline
Themenstarter Beiträge: 143
Seit: 05.10.12
Zitat von Naturkind Beitrag anzeigen
Wie hast Du dosiert?
Nach welchem Schema?
Nach diesem Schema, alle paar Monate eine DMSA-Spritze.

entgiftung-kompakt.de/pdf/entgiftung.pdf

Gruss

Ausleitung allgemein sinnvoll?

gerold ist offline
Beiträge: 4.721
Seit: 24.10.05
In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, daß die Umweltmediziner weltweit sich darin einig sind, daß die Primärursache für Alzheimer, Parkinson und Multipler Sklerose in einer Quecksilbervergiftung zu suchen ist.
Quelle:
Huemer, W.: Zeitbombe im Körper: Amalgam. In: Gralswelt 10 (2005) Heft 35, S. 40-46.
Man hat es zur Kenntnis zu nehmen, daß die Quecksilbelastung des Gehirns bei an Alzheimer Verstorbenen fünf Mal so hoch ist wie bei aus sonstiger Ursache Verstorbenen.

Alles Gute!

Gerold
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.


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