Schwermetallausleitung - was ist der aktuelle Stand

15.07.13 18:02 #1
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max10 ist offline
Beiträge: 5
Seit: 23.08.12
Hallo, ich habe einige Laboranalysen machen lassen und habe diverse Ausleitungen (Amalgam und dessen Bestandteile) hinter mir. Eine Schwermetallmobilisation mittels DMPS habe ich hinter mir. 10 x Unithiol als Infusion. Diverse alternative Ausleitungen (teilweise über Jahre). Aktuell überlege ich ob ich eine Ausleitung nach Cuttler (zunächst DMSA, dann ALA) und dessen Protokoll durchführe. Bisher hat nichts richtig geholfen.

Was bedeutet es 4,2 µg/kg Quecksilber lt. Laborbericht zu haben (Stuhlanalyse nach DMPS-Infusion).

Ich bin 87 kg schwer.

Habe ich also 4,2 * 87 = 365,4 µg Quecksilber als Gesamtbelastung
oder von welchem Wert muss ich ausgehen?

Dass jedes Lebewesen eine andere Schwermetalltoleranzschwelle hat ist mir klar. Dass manche Stoffe nicht in den menschlichen Organismus reingehören (z. B. AL) dürfte jedem einigermaßen informierten einleuchten.

Sind viele Ausleitungen und auch Laboranalysen vielleicht ein Fake?


Schwermetallausleitung - was ist der aktuelle Stand

Gleerndil ist offline
Beiträge: 4.036
Seit: 27.07.09
Zwischen "einigermaßen informiert", "Fake" und "nichts richtig geholfen" gibt es sicher noch einigen Spielraum, Max.

Also einmal wurde gemessen ein Wert µg/kg Stuhl(gewicht), nicht pro kg Körpergewicht, falls das in dem Moment überhaupt gefragt wurde. Wieviel ein Körper dann wo, in welchen Organen oder Bereichen des Körpers gespeichert hat, ist damit nicht gesagt. Es wird nur gezeigt, dass mobilisiertes und gebundenes Quecksilber über den Darm ausgeschieden wird.

Außerdem ist es wie eine Momentaufnahme. Der Wert könnte vorher oder nachher durchaus höher oder niedriger sein, ist aber auf jeden Fall der Hinweis, dass Dein Körper Quecksilber speichert und ausscheidet, eben nach Gabe von entsprechenden Mitteln.

Soweit ich es kenne, sind diese 4,2 µg recht wenig - aber welchen Grenzwert hat das Labor dabei angegeben?

Und bei welchen Beschwerden hättest Du Besserung erwartet?


Gruß, Gerd
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Die Sinnesorgane der Engel sind unsere Edelsteine. Rudolf Steiner

Schwermetallausleitung - was ist der aktuelle Stand

max10 ist offline
Themenstarter Beiträge: 5
Seit: 23.08.12
Soweit ich es kenne, sind diese 4,2 µg recht wenig - aber welchen Grenzwert hat das Labor dabei angegeben?

Und bei welchen Beschwerden hättest Du Besserung erwartet?

Hallo Gerd,

dieses Labor hatte einen Grenzwert von <10 µg angegeben.
Da die Grenzwerte nach Labor unterschiedlich sind, sind die Grenzwerte willkürliche Werte. Die Ermittlung und Festlegung dieser Werte ist nirgends ersichtlich.

Nach einem Insektenbiss bekam ich ein Erytema Migans. einen / zwei Tage später konnte ich bereits nicht mehr laufen (Gehen ging noch). Mein Verdacht: Borreliose oder ähnlich hartnäckige Eindringlinge. Schulmedizinische Diagnose: MS EDSS 7,5.

Ich hätte Besserung bei meiner Spastik und bei meiner Ausdauer erwartet nachdem mein Immunsystem sich wieder normalisierte und den Eindringlingen den Kampf ansagte. ---> Falsche Hoffnung
VG Max

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Geändert von max10 (15.07.13 um 19:38 Uhr)

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Gleerndil ist offline
Beiträge: 4.036
Seit: 27.07.09
Nun, Du bist sehr schnell mit Schlussfolgerungen, Max: "daher sind die Grenzwerte willkürliche Werte".

Welche unterschiedlichen Angaben kennst Du? Für welchen Fall? DMPS, DMSA oder EDTA? In Kapselform, als Infusion oder anders? Messungen in Urin oder Stuhl?

Hast Du das entsprechende Labor gefragt, wie sie Referenz-Grenzwerte bestimmen?

Im ersten Beitrag gibst Du als Stichworte auch Multi-Elementanalyse und Schwermetall-Analyse an, demnach wurden vermutlich auch andere Schwermetalle gemessen, außer Quecksilber. Waren diese alle nicht erwähnenswert?


Gerd
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