Nach Chelatgabe plötzlich Kupfer stark erhöht!?

24.05.13 13:16 #1
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Nach Chelatgabe plötzlich Kupfer stark erhöht!?

Prema ist offline
Beiträge: 753
Seit: 11.01.10
Hallo,

auch meine SM-Analyse nach Chelatgabe zeigt jeweils seeehr hohe Kupfermengen und nicht wirklich Quecksilber. Der Blut-Test schon nach der ersten DMPS-Spritze zeigte aber auch das Missverhältnis der Gegenspieler Kupfer-Zink, wobei der Zink-Mangel bei mir eben gar nichts mit Chelatieren zu tun hatte. Mein Arzt denkt dazu, dass der Zink-Mangel bei mir (durch veget.Essen begünstigt wird und)von den Entzündungen durch die Borrelien & Co entsteht und dieser Zink-Mangel das Kupfer bloß in den extrazellulären Raum holt, wo die Chelatbildner dann abräumen. Also haben wir in der Zelle vermutlich keinen Cu-Überschuss, sondern vielleicht das Gegenteil. Wenn das dann noch der Grund sein soll, warum die Chelate kein Hg rausbefördern, weil sie immer mit Cu gebunden werden, ist das aber doch schön blöd.

lG Prema

Nach Chelatgabe plötzlich Kupfer stark erhöht!?

oioioi ist offline
Themenstarter Beiträge: 339
Seit: 21.11.10
Hallo Binnie,

Bei mir haben sich einige Symptome verbessert (Hirnsymptome sind fast weg), einige haben sich eher verschlechtert, z. B.: meine Histaminintoleranz, auch Magen und Darm sind empflindlicher geworden.
Da Histaminintoleranz ja lt. vielen Quellen mit Kupfermangel einhergeht, dürfte ich wohl kaum einen Kupferüberschuss haben.
Deswegen hab ich so meine Probleme mit dem Verständnis dieser Kupferausscheidung.
Wenn deine Vermutung richtig ist, dass viel Kupfer durch Chelatierung ausgeschieden werden kann, auch wenn gleichzeitig ein Mangel in den Zellen besteht (hab mir das auch schon überlegt), dann wäre dies natürlich fatal.

Fragt sich nur, wie ich dann das Restquecksilber und das Aluminium aus meinem Körper rausbekommen soll, falls ich mich gegen eine weitere Chelatierung entscheiden sollte?

Hast du denn einen Weg gefunden?

LG

Nach Chelatgabe plötzlich Kupfer stark erhöht!?

oioioi ist offline
Themenstarter Beiträge: 339
Seit: 21.11.10
Zitat von Prema Beitrag anzeigen
Hallo,

auch meine SM-Analyse nach Chelatgabe zeigt jeweils seeehr hohe Kupfermengen und nicht wirklich Quecksilber. Der Blut-Test schon nach der ersten DMPS-Spritze zeigte aber auch das Missverhältnis der Gegenspieler Kupfer-Zink, wobei der Zink-Mangel bei mir eben gar nichts mit Chelatieren zu tun hatte. Mein Arzt denkt dazu, dass der Zink-Mangel bei mir (durch veget.Essen begünstigt wird und)von den Entzündungen durch die Borrelien & Co entsteht und dieser Zink-Mangel das Kupfer bloß in den extrazellulären Raum holt, wo die Chelatbildner dann abräumen. Also haben wir in der Zelle vermutlich keinen Cu-Überschuss, sondern vielleicht das Gegenteil. Wenn das dann noch der Grund sein soll, warum die Chelate kein Hg rausbefördern, weil sie immer mit Cu gebunden werden, ist das aber doch schön blöd.

lG Prema
Du sitzt in der gleichen Zwickmühle wie ich.
Ich hab noch zusätzlich das Problem mit der HIT. Wegen der vertrag ich überhaupt keine Vitamine (zwecks Ausleitung), und alternative Dinge wie z.B. Apfelessig zwecks Aluausscheidung funktioniert auch nicht, weil ich davon schreckliche HIT-Symptome bekomme.

LG 3xoi

Nach Chelatgabe plötzlich Kupfer stark erhöht!?

dan Steffen ist offline
Beiträge: 132
Seit: 03.11.12
ich glaube mit dem kupfer ist das so bei urintest. haben so viele.
wenig quecksilber, viel kupfer kommt raus.
ich denke, dass gleicht sich später, im zuge der ausleitung, auf das gewünschte ergebnis, aus.
bis dahin, lieber nicht so viele gedanken machen - wer kann....

es gibt so viele möglichkeiten auszuleiten.

Nach Chelatgabe plötzlich Kupfer stark erhöht!?

margie ist offline
Beiträge: 4.666
Seit: 02.01.05
Da ich kein Kupfer zuführe, wüsste auch keine sonstige Quelle, sind mir diese Werte völlig suspekt.
Auch verträgt sich ein hoher Kupferwert nicht mit meiner Histaminunverträglchkeit.
Wurde schon mal geprüft, ob Du
a) leberkrank bist
oder/und
b) die Kupferspeicherkrankheit (Morbus Wilson) hast ( das ist eine chronische Kupfervergiftung mit verminderter Kupferausscheidung durch die Leber).

Leberkranke haben deutlich mehr Kupfer im Körper als Gesunde
und wenn man gar die Kupferspeicherkrankheit hätte, so würde man im Urin ständig zuviel Kupfer haben.

Man hat bei der Kupferspeicherkrankheit (trotzdem man eine Kupfervergiftung hat) im Blut wenig bzw. zu wenig Kupfer, weil das Kupfer sich in der Leber und in den Organen befindet (und nicht im Blut).
Es kann daher trügerisch sein, wenn man das Blut untersucht und das Kupfer im Blut erniedrigt ist - man kann dennoch diese Kupferspeicherkrankheit haben und damit zuviel Kupfer im Körper.


Da Histaminintoleranz ja lt. vielen Quellen mit Kupfermangel einhergeht, dürfte ich wohl kaum einen Kupferüberschuss haben.
Das kann aber täuschen. Ich habe eine sehr starke Histaminintoleranz und ich habe einen starken Kupferüberschuss aufgrund der Kupferspeicherkrankheit.


LG
Margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Geändert von margie (30.05.13 um 16:08 Uhr)


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