DMSA schnueffeln - Taubheit Kopf

28.04.13 11:12 #1
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DMSA schnueffeln - Taubheit Kopf

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
"Den Zeitpunkt, zu dem DMSA mehr schadet als nützt, ist für Laien schwer erkennbar. Natürlich sind Kapseln und Spritze noch wesentlich schlimmer."
Keiner hier eine Ahnung was damit gemeint ist?
Es wäre glaube ich besser das ganze Zitat zu setzen, sonst lässt sich schwer erkennen über was genau geschrieben wird.

hier ist der Vollständigkeit halber der Link dazu:

DMSA Schnüffeln

Ich nehme an damit ist gemeint dass die Spritze oder Kapseln stärkere allerg. Reaktionen hervorrufen können als Schnüffeln.

Zu deinen Beschwerden:

Hast du es schon mit Mikronährstoffen versucht? Es gibt einige positive Berichte dazu u.a mit B12 bei neurologischen Beschwerden.

http://www.symptome.ch/vbboard/krypt...tml#post968188

http://www.symptome.ch/vbboard/krypt...en-heilen.html

http://www.symptome.ch/vbboard/erfol...n-geheilt.html

Anmerkung: Manche reagieren auch negativ auf B12 angeblich, also langsam Dosis steigern ist vllt. sinnvoll wenn man bereits ziemlich krank ist. Ich persönlich hatte nie eine schlimme Reaktion auf Vitamine in hohen Dosen aber manche scheinen extrem empfindlich zu sein.

Wenn du nicht weiterkommst würde ich auch versuchen andere Ursachen auszuschliessen, die Beschwerden könnten ja durch alles mögliche enstehen.

lg

Geändert von dmps123 (03.12.13 um 15:59 Uhr)

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salute ist offline
Beiträge: 182
Seit: 05.07.07
Also, erstens bin ich der selben Meinung, wie derstreeck. Mineralienmangel. War die Kupferntersuchung im Vollblut?

Im Übrigen, einfach paar Tropfen Koriander auf die Zunge und die Symptome verschwinden idR wieder.
Ich schnüffele regelmäßig DMSA. Manchal habe ich ähnliche Symptome. Wie gesagt. Nach Koriander immer weggegangen. Kann man auch auf die Schläfen tröpeln. Nur nicht zu viel.

DMSA bindet merklich auch Zink und Kupfer. Daher sollte man mE auch substituieren. Auch wenn es angeblich nicht so sei. Hat man diese Erkenntnisse an einem Belasteten gewonnen? Wohl eher nicht.Weil die meisten Hg Vergifteten eh schon Mängel haben. Insbesondere Cu und Zi.

Viel Erfolg.

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flo74 ist offline
Themenstarter Beiträge: 158
Seit: 14.04.07
Cu ist laut diverser Tests stark erhöht. Zink nehme ich seit Jahren in 50mcg tgl. und ist laut Tests nicht erniedrigt.
Koriandertropfen?? Ich glaube jedem bekommen die Dinge anders, der Versuch macht klug bloss wie das dann bei jedem ausgeht is meiner Meinung nach individiuell, da gibt es keine Pauschalisierung!
Gerade Koriandertropfen bei einem der starke Sm Belastung hat im Hirn, halte ich Koriandertropfen für gefährlich.

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margie ist gerade online
Beiträge: 4.543
Seit: 02.01.05
Hallo zusammen,

Weil die meisten Hg Vergifteten eh schon Mängel haben. Insbesondere Cu und Zi.
Das sehe ich nicht ganz so.
Kupfermangel ist extremst selten. Zinkmangel ist extremst häufig.
Bei jeder Leberkrankheit kommt es zu Kupferspeicherungen in der Leber und zu Zinkmangel.

Bei erniedrigtem Kupfer im Blutserum sollte man den Morbus Wilson prüfen. M. Wilson ist eine chronische Kupfervergiftung und das Kupfer ist dabei aber im Blutserum erniedrigt (weil das Kupfer in der Leber gespeichert ist und erst, wenn diese kaputt ist, geht das Kupfer dann im Blut hoch).
D.h. wenn man zu wenig Kupfer im Serum hat, so heißt das nicht, dass man einen Kupfermangel hat.
Man sollte beim Kupfer im Serum immer noch das Coeruloplasmin bestimmen und dann das sog. freie Kupfer errechnen.
Ist das freie Kupfer positiv, so spricht das auch gegen einen Kupfermangel.

Ich würde nie Kupfer substituieren, da es sehr unwahrscheinlich ist, dass man daran einen Mangel hat.

Und da im Amalgam auch Kupfer enthalten ist, sollte man bei Menschen mit Amalgam im Mund keinen Kupfermangel erwarten.

LG
Margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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flo74 ist offline
Themenstarter Beiträge: 158
Seit: 14.04.07
@margie

Ich hatte der letzten Sm Mobilisierung mit DMPS i.V. Kupfer stark erhöht und der Haartest bei Direct Labs zeigte auch Kupfer stark erhöht. Kann der Hausarzt testen auf Morbus Wilson?
k

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margie ist gerade online
Beiträge: 4.543
Seit: 02.01.05
Hallo Flo,

theoretisch kann der Hausarzt schon mal die Untersuchungen machen. Nur gilt es dabei einiges zu beachten:
Zinkeinnahme senkt das Kupfer im Blut und im Urin. D h. Zink sollte eine Zeitlang nicht genommen worden sein.
Entzündungen und Infekte erhöhen Kupfer und Coeruloplasmin im Blut.
Chelatbildner wie DMPS und DMSA sollte man natürlich auch längere Zeit nicht eingenommen haben.

Das Labor sollte zumindest Kupfer und Coeruloplasmin selbst bestimmen, weil diese Werte ansteigen, je länger sie nicht untersucht werden.

Der Hausarzt muss das Blut auf jeden Fall zentrifugieren innerhalb der dafür vorgesehenen Zeit. Wenn er keine Zentrifuge haben sollte, wäre das schlecht.
Dann muss das zentrifugierte Serum getrennt werden, d. h. die weiße Flüssigkeit muss abgetrennt werden.

Wenn das alles eingehalten wird, kann man es sicher versuchen.

Sinnvoll ist auch ein 24h-Urin auf Kupfer zu machen.
Einige Labore machen hier aber Fehler. Ich habe bei mir wiederholt und auch bei anderen feststellen müssen, dass beim Urinkupfer einige Labore patzen. Wenn man nämlich je eine Probe desselben Sammelurins an 2 verschiedene Labore schickt, kann man immer wieder 2 gänzlich unterschiedliche Werte bekommen. D. h. man sollte ggf. die Untersuchung mehrmals bei veschiedenen Laboren machen.

Wichtig wäre noch das Prüfen des Kayser-Fleischer-Rings im Auge. Ein guter Augenarzt sollte mit der Spaltlampe prüfen, ob man diesen Ring hat. Sinnvoll wäre ein Bild aus dem Internet mitzunehmen, damit der Arzt im Zweifel weiß, wonach er suchen soll.
Hat man den Ring, so ist das so gut wie eine Diagnose. Aber der Ring bildet sich oft erst im Spätstadium der Krankheit und manche mit MW bekommen ihn nie.

Natürlich ist auch sinnvoll, die Leberwerte zu untersuchen, denn M. Wilson ist eine Leberkrankheit. Aber die sind nicht bei allen erhöht und wenn, oft nur leicht.

Und hier ist noch die Liste der Fachambulanzen:
http://www.morbus-wilson.de/index.ph...iniken&Z=1&E=1


LG
Margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Geändert von margie (09.12.13 um 19:26 Uhr)


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